Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Ordnungswidrgkeit nicht Straftat

Volle Zustimmung! Ein Hinweis jedoch: Viele Gegenargunente weisen zutreffend darauf hin, dass das Strafrecht hier nicht das richtige Instrument ist. Das sieht ja auch die Petition so, schließlich ist in der Erläuterung von einem Bußgeld, also einer Ordnungswidrigkeit die Rede. Eventuell also den Titel ändern (Es ist 2020 - Catcalling muss eine Geldbuße nach sich ziehen). So werden auch viele mögliche UnterstützerInnen dieses wichtigen Anliegens nicht verschreckt.

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Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, dass die ganzen Menschen, die hier schreiben, dass Catcalling harmlos oder gar ein Kompliment sein soll, es wirklich toll finden, dass bereits sehr junge Mädchen regelmäßig die Erfahrung machen. Wenn meiner 13jährigen Tochter beim Gang durch die Stadt mehrfach Sprüche mit „ficken“ hinterher gerufen werden, ist das weder ein Kompliment noch harmlos, sondern sehr verstörend.

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    Bewusstsein schaffen

Eine Verankerung im Gesetz deligitimiert verbale Übergriffe, die unter Catcalling fallen. Scheinbar nur so kann endlich Bewusstsein dafür geschaffen werden, dass diese (v.a. für Männer scheinbar) wenig sichtbaren Belästigungen problematisiert werden. Dabei geht es nicht darum, „alle Komplimente strafbar zu machen“ oder um eine „Gedankenpolizei“. Es um das Schaffen von Bewusstsein!

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    Alle müssen sich im öffentlichen Raum sicher fühlen können

Versetzen Sie sich in die Lage einer Frau, die an einer viel besuchten Straße entlang läuft. Vielleicht einer Uferpromenade, vielleicht in der Innenstadt. Wie sicher fühlen Sie sich, wenn Ihnen im Laufe ihres Nachhauseweges mehrmals Männer oder Gruppen von Männern ekelhafte sexuelle Sprüche hinterherrufen? Sie denken sich, noch bleibt es bei Sprüchen. Was aber passiert morgen Abend? Der Gesetzgeber muss sich endlich auf die Seite der Frauen stellen. Es muss endlich ein Zeichen gesetzt werden, dass Catcalling im Jahre 2020 nicht mehr akzeptiert werden kann.

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    Catcalling = Belästigung

Es muss endlich ein rechtliches Werkzeug geben, mit dem man gegen Catcalling vorgehen kann. Das ist der logisch nächste Schritt hin zu einer Gesellschaft, in der respektvoll miteinander umgegangen wird. Catcalling ist gleichzusetzen mit Beleidigung, auch gegen Beleidigungen im öffentlichen Raum gibt es Gesetze. Catcalling ist sexuelle Belästigung, auch dagegen gibt es Gesetze.

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    Nicht lustig.

Ich musste mir bei verschiedenen Gelegenheiten anhören, ich müsse auf verbale Belästigungen mit mehr Humor reagieren. Aber in der Tat gibt es darauf keine humorvolle Reaktion, die den „Tätern“ gleichzeitig vermitteln könnte, dass sie (und nur sie, nicht ich) etwas falsch gemacht haben. Und ich bin es Leid, dann auch noch den Vorwurf zu bekommen, ich habe falsch reagiert! Ich möchte bitte schön gar nicht erst in die Lage gebracht werden, mir eine angemessene Reaktion auf verbale Widerwärtigkeiten überlegen zu müssen. Ich bin deshalb dafür, Catcalling klar als ungesetzlich zu kennzeichnen.

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    Regionale Unterschiede

Ich glaube das es viele Betroffene gibt, aber ebenso viele Nichtbetroffene, es liegt an der Gegend, in der man aufwächst. Werde als junge Frau in Köln groß und du gehst abends weg, bist du ziemlich oft pfiffen, Ansprachen wie „fickificki“ etc ausgesetzt- meistens einer Gruppe von jungen Männern heraus ausgesetzt (bitte hier keine Minirockdiskussion, auch so passiert es- und Miniröcke und Shorts sind ok!) Es ist als Betroffene sehr unangenehm, und es ist auch von den „Tätern“ her klar, dass es kein freundliches Geflirte ist. Daher denke ich schon, dass hier dringend Abhilfe geschaffen werden

3 Counterarguments Show

Verbale sexuelle Belästigung ist meiner Meinung nach (fast) immer eindeutig. Komplimente und Flirts sind dagegen eine positive Botschaft für die angesprochene Person. Gerade wenn man diese Person nicht oder noch nicht gut kennt, gehört sich eine normale Höflichkeit. Ich sage doch auch nicht zu meinem Chef: "Hey Herr XY, Sie geile Sau! Wie geht's?"

Source: Sexuelle Belästigung ist eindeutig, auch die verbale Variante!
2 Counterarguments Show

Beim Catcalling äußert der Täter die Absicht, mit einer Person, die er nicht kennt, Geschlechtsverkehr haben zu wollen. Bevor man mit einer Frau Geschlechtsverkehr haben möchte, sollte man erst einmal den gesellschaftlich erwünschten Weg gehen. Über die Strafbarkeit lässt sich streiten, trotz alledem sollen Männer auch auf ihre Verantwortung hingewiesen werden, so etwas künftig sein zu lassen. Es wäre ein positiver Beitrag zu einem besseren Zusammenleben in der Öffentlichkeit

5 Counterarguments Show

Gleichberechtigung muss auch im Recht mehr verankert sein. Der Schutz von Frauen muss erhöht und ausgebaut werden, das Umdenken hat noch nicht ausreichend genug stattgefunden. Hoffentlich belebt diese Petition die Debatte. Danke, Frau Quell. Ich glaube, Sie haben jetzt schon viel ins Rollen gebracht.

1 Counterargument Show
    Recht auf körperliche/seelische Unversehrtheit

Frauen haben das Recht sich im öffentlichen Raum sicher zu bewegen ohne belästigt zu werden. Jeder der hier fleißig Contra Argumente schreibt sollte sich mal vorstellen wie es sich anfühlt wenn der eigenen Tochter oder Frau von einer Gruppe Männer ein "Bock zu ficken" etc. hinter her gerufen wird! By the way wenn man sich dagegen wehrt wird man mit noch schlimmeren Sachen tituliert. Wer sich respektlos verhält muss in die Schranken gewiesen werden. Ein Gesetz ist schon mal ein Anfang um den Herrschaften bewusst zu machen das es sich hierbei nicht um einen Kavaliersdelikt handelt.

1 Counterargument Show

Es ist nur richtig, dass die Strafbarkeit von Catcalling gefordert wird. Neben Catcalling gibt es noch viele weitere erniedrigende Erfahrung die ein junges Mädchen oder eine Frau täglich erfahren muss. Daher muss jetzt angefangen werden solche Handlungen zu bestrafen. Wer wirklich jemanden kennenlernen möchte, der kann sich auch höflich mit seinem Namen vorstellen. Beim Catcalling fehlt es an Repekt und Achtung gegenüber der anderen Person. Frauen sollten nicht unter Männern mit schlechtem Elternhaus leiden...

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    nur bei hässligen männern werde ich zur feministen. wie eigendlich alle

also ich als frau finde, dass alle nicht gutaussehenden Männer ab sofort auf der straße mit aldi tüten über dem kopf rumlaufen sollten. oder erst garnicht aus dem haus rausgehen, ansonsten todesstrafe. nur geile typen können mit mir machen wad sie wollen rrrr...

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    Genderneutralität

Hallo, ich bin dafür, dass dies strafbar wird. Natürlich nur als Ordnungswidrigkeit. Allerdings dürfte die Beweislage hier extrem schwierig sein. Ich bin aber der Meinung, dass dies Genderneutral erfolgen muss. Mir selbst haben in jüngeren Jahren Frauen hinterhergerufen wie süß sie mich fanden. Und das ist das selbe. Mittlerweile spreche ich es an, wenn ich irgendwas registriere, was ich als unangemessen und übertrieben ansehe. Und hier sind mindestens 20% der Täter Frauen. Habe ich früher nicht so bemerkt, scheint sich entwickelt zu haben. Also wenn eine Aufnahme, dann genderneutral.

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Ich freue mich, wenn ich ein ehrliches Kompliment höre, ärgere mich aber natürlich, wenn irgendein Jungspund mir als fast 60- Jähriger Frau anzügliche Gesten macht . Umgekehrt geht es mir als Frau so, wenn ich einem Mann, vor allem einem jüngeren Mann ehrlich sage, wie ich ihn finde, zum Beispiel, dass er gut aussieht oder einer Polizistin sage, dass ich Ihre Figur gut finde und ob, sie schon einen Freund hat, gleich zwangspsychiatrisiert werde, weil ich so unverschämt bin. Als Frau darf ich nicht den Mund aufmachen, vor allem nicht als fast 60 Jährige Frau!!!

Source: Meine Zwangsbeschlüsse für Pressevertreter gern zur Einsicht!
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    Volksverhetzung gegen Frauen, gehört abgestraft

Sehr praktikable Petition für Frauen, Menschen mit Behinderung weiblichen Geschlechts, aber im Ausnahmefall auch für das andere Geschlecht. Belästigen gehört sich nicht. Bin bereits in Halle 4-fach sexuell belästigt worden und meine Uni duldet dieses Vergehen ursprünglich nicht so gerne. Dennoch wurde nur mäßig reagiert auf Beschwerden meinerseits. Bitte kontaktieren Sie mich als Strafverfolgungsbehörde mittels Nachforschung meiner Adressangaben für diese Fälle postalisch. Ich bin aus dem gleichen Grund mehrfach umgezogen, zudem wegen Eigenbedarfskündigung der M****r. (* zum Personenschutz)

Source: § 130 StGB, AGG, BGG
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Pro

Editor's note of openPetition: The post has been hidden because it against our Netiquette breach.

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Pro

Editor's note of openPetition: The post has been hidden because it against our Netiquette breach.

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Contra

What are arguments against the petition?

Sehr geerte Frau Quell, Ihr Anliegen ist grds. nachvollziehbar und berechtigt, aber der Weg, eine Einschränkung durch gesetzliche Strafbarkeit herbeizuführen, halte ich für völlig falsch und für sehr missbrauchsanfällig. Daher lehne ich ab. Diese Problematik liegt bereits bei der zt. bestehenden Strafbarkeit von sex. Beslätigung vor: - ,,Belästigung ist kein objektiver Zustand, sondern ein subjektives Empfinden"; - ,,Eine Abgrenzung von Sozialadäquanz ist kaum möglich [..] tatsächlich eröffnet der Tatbestand ... einen Anwendungsbereich für Verdächtigungen, Drohungen, Rachehandlungen."

Source: (Fischer StGB § 184 i Rn. 7, 11)
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Grundsätzlich volle Zustimmung! Bedenken habe ich nur bei der Ausgestaltung bzw. der juristischen Definition: Wie genau wird verbale sexualisierte Belstigung gefasst? Ab wann kann eine subjektive der objektivenRegelung entsprechen? Wer entscheidet darüber? Hättet es schön gefunden dazu etwas mehr zu erfahren, auch über die Praxiserfahrungen aus Staaten, die das bereits anwenden.

2 Counterarguments Show

Ich lehne Ihr Vorhaben entschieden ab, weil es unnötigerweise die gesetzliche Strafbarkeit ausdehnen würde und zu einer Rechtslage führt, die sehr anfällig für falsche Anschuldigungen zwischen den Geschlechtern ist und weder zu einer tatsächlichen Verbesserung für Frauen, noch für Männer führen wird. Was stattdessen notwendig ist, ist ein neues Selbstbewusstsein/ Verständnis für Frauen und Männer, was im Kern eine gegenseitige Begegnung auf Augenhöhe fördert, anstatt weiter Frauen in die Opferolle zu drängen und generell Männer zu diffamieren.

3 Counterarguments Show
    Catcalling als Straftat stellt unser Verständnis vom Zweck des Strafrechts in Frage

Das Strafrecht ist ultima ratio in einem freiheitlichen Rechtsstaat. Der Gesetzgeber hat dieses ultima-ratio-Prinzip im Bereich des Sexualstrafrechts bereits aufgeweicht. So bestraft § 184i StGB, die sexuelle Belästigung, bereits solche Handlungen, die die sogenannte Erheblichkeitsschwelle (vgl. § 184h StGB) nicht überschreiten und damit nicht unter die sexuelle Nötigung fallen. Eine Strafbarkeit von Catcalling wäre eine Aushöhlung des ultima-ratio-Prinzips. Schlechtes und respektloses Benehmen ggü. Menschen an sich ist keine strafwürdige Handlung, sondern muss anderweitig unterbunden werden.

Source: Münchener Kommentar zum StGB (Renzikowski), § 184i, Rn. 1; Kindhäuser/Neumann/Paeffgen, Strafgesetzbuch (Frommel), § 184i, Rn. 3f.
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    Männer effektiv vor weiblicher Willkür schützen!

Ich gehöre zu den Männern, die Opfer von falschen weiblichen Anschuldigungen geworden sind und zu Unrecht ein Ermittlungsverfahren erdulden mussten, weil Frau sich rächen musste. Ihr Anliegen wird die Gefahr, dass redliche und ahnungslose Männer, Väter und männliche Jugendliche Opfer vom weiblicher, krankhafter oder skrupelloser Anschuldigungen werden, erhöhen, da dieser Bereich zu stark subjektiven Umständen ausgesetzt ist. Daher fordere ich Sie ausdrücklich dazu auf, Ihr Vorhaben einzustellen oder sich dafür einzusetzen, dass redliche Männern vor weiblicher Willkür geschützt werden!

1 Counterargument Show
    Strafrecht ist ultima ratio

Die Petition verkennt das ultima-ratio-Prinzip des BVerfG. Das geschützte Rechtsgut in einem solchen "catcalling-Paragrafen", wäre hier v.a. die Beseitigung "grober Unhöflichkeiten" und nicht die "sexuelle Selbstbestimmung". Dies ist kein Anliegen, dass einen neuen Straftatbestand rechtfertigt. Strafrecht darf nicht missbraucht werden, den Menschen unangemessenes Verhalten mit der Brechstange abzugewöhnen. Versteht mich nicht falsch: Unhöfliche, respektlose Personen (dazu gehört auch solch Primatenverhalten gegenüber Frauen) gehören gesellschaftlich geächtet, aber nicht staatlich verfolgt.

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    Absicht ist nicht immer eindeutig

Was für eine Person Flirten ist, ist für die Nächste womöglich Belästigung. In Bezug auf sexuelle Belästigung ist es nicht immer offenkundig, ob ein Verhalten "unerwünscht" ist. Das rechtfertigt sie keinesfalls, aber macht die Unterscheidung manchmal zur Interpretationssache. Überträgt man dieses Problem auch auf Sprache, so wird effektiv jede Form des Flirtens zum Risiko einer Belästigung. Eine Straftat sollte unmoralische Absichten voraussetzen und nicht nur fehlendes Taktgefühl.

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    erleichtert Zensur

Gäbe es ein solches Gesetz, wäre nicht nur Beleidigung - die Kundgabe der Missachtung einer Person - sondern zusätzlich auch dessen Gegenteil strafbar. Dadurch öffnet sich die Tür für Zensur. Nur weil etwas unmoralisch ist, muss es nicht auch gesetzlich verboten werden, besonders weil Moralvorstellungen subjektiv sind. (Sollte es z.B. auch Strafgelder für Lügen jeder Form geben? Vermutlich wünscht sich hier niemand eine so autoritäre Regierung)

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    Strafbarkeit sollte nicht vom eigenen Geschmack abhängen

Die Strafbarkeit einer verbalen Äußerung sollte nicht davon abhängen, ob der Verursacher ins Beuteschema passt. Ist der Typ ein Sahneschnittchen, quittiert sie es mit einem Augenzwinkern. Und im anderen Fall droht Bußgeld?

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    Löst das Problem nicht

Das Schlimmste ist, dass die zugrunde liegenden Probleme wie Sexismus nicht durch Gesetze gelöst werden (anderes Beispiel: Drogenkonsum). Dabei hilft vermutlich nur mehr Sprache und nicht etwa die Einschränkung der Sprache.

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    Vaterlose Gesellschaft

Catcalling macht kein normal sozialisierter (junger) Mann. Meiner Meinung nach ist ein Gesetzt das falsche Mittel, das es einige Männer die dies nie tun würden eher noch mehr einschüchtert und die, die das andere Geschlecht, immer aus Frust!, beleidigen sich davon nicht abbringen lassen. Man sollte sich lieber Gedanken machen was bei den jungen Männern im Leben falsch läuft, dass sie auf Frauen reagieren. Auch jungen Frauen können Männern sehr abwertend Männern begenen. Meiner Meinung nach liegt es daran das seit 20 - 30 Jahren systematisch Väter aus den Familien gekegelt werden.

Source: www.sigma-akademie.de/wp-content/uploads/2016/09/Psyche-und-M%C3%A4nner-Vaterentbehrungen.pdf
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Für nicht alles muss gleich die Keule des Gesetzes rausgeholt werden. Ich persönlich finde es bekloppt aber die Abgrenzung wird schwierig: Was für Person A noch flirten ist ist für Person B schon Catcalling. Ich kenne auch Frauen die ein hinterherpfeifen als Kompliment sehen und genauso solche, die es nicht leiden können.

5 Counterarguments Show

Natürlich ist das nicht die feine englische Art. Aber wie soll hier realistisch betrachtet die Strafverfolgung ablaufen? Am Ende werden hier fast alle Entscheide in dubio pro reo ausfallen, der Anklage wird gar nicht erst stattgegeben oder die Täter*innen können gar nicht ausfindig gemacht werden.

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Ok, ich bin Busfahrer, sitz in der Pause im RMV-Servicepoint und sitze am Rechner uns spiele Onlineschach. Die 60-70 jährige Betreiberin drückt von hinten ihre Brüste an mich und meint "Nur die Liebe zählt"Ist sowas Grund eine Klage einzureichen? Sollte man das als Mann? Gelacht und ignoriert, Aber ich könnte von Unmengen sexueller Belästigungen berichten, von älteren unattraktiven Frauen sowie Homosexuellen. Gibt es da einen Aufschrei? Die Ablehnung solcher Avancen zu kommunizieren reicht.

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    Ordnungswidrigkeit

Die Hoffnung, Ordnungswidrigkeitenverfahren bei Catcalling hätten höhere Chancen auf Erfolg, ist unberechtigt. Ordnungsbehörden sind nach dem Opportunitätsprinzip nicht verpflichtet, die Ordnungswidrigkeit zu verfolgen. So werden Catcallingvorfälle ohne ganz eindeutige Beweislage eingestellt werden.

Source: § 47 Absatz 1 OwiG
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    Pfeifgeräusche = Belästigung?

Wenn eine Petition "Pfeifgeräusche" als Beispiel für eine Straftat aufführt, wird die Freiheit des Einzelnen viel zu weit eingeschränkt. Soll dann vor Gericht über die genaue Tonfolge der Geräusche diskutiert werden?

3 Counterarguments Show
    Schluss mit dem ,,MeToo-Wahnsinn! Schluss der Ausdehnung von Strafbarkeit im Bagatellbereich!

Es reicht! Wir brauchen nicht noch weitere Gesetze, um unser Zusammenleben ausufernd zu regeln, weil Frau Quell oder andere Frauen es offenbar zunehmend verlernen, sich selbstbewusst in unserer Gesellschaft zu behaupten. Man muss auch nicht gleich jedes unangemessene Verhalten junger Männer mit dem richterlichen Urteil honorieren, nur damit ein kurzer Zwischensieg für eine vermeintliche Sicherheit gewonnen wird. Es gibt genug Frauen, die selbstbewusst und stark entweder solch unwürdiges Verhalten ignorieren oder verbal angemessen kontern können. Für alles andere sind Strafgesetze vorhanden.

7 Counterarguments Show

Sexuelle Belästigung jenseits der bisherigen Strafbarkeit ist völlig subjektiv, kontext- und personenabhängig. Der Missbrauch wäre im Gebrauch schon mitangelegt. Ein solches Gesetz führte uns zurück zur Sittenpolizei. Respekt muss im gesellschaftlichen Umgang durchgesetzt werden, nicht mit der Justiz und nicht mit der Polizei.

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    Selbstachtung

Ich binmittlerweile eine 70jährige Akademikerin und erinnere mich seit meiner Kindheit an die beschriebene Form der Belästigung. Immer schon hat es mich verstört, ausschließlich auf Körperteile reduziert zu werden. Nun ich zu der Erkenntnis gelangt, dass mein Gehirn - welches die mir von Gott gegebene brilliante Intelligenz, Bewusstsein, Empathie und inzwischen gewachsene Weisheit beherbergt - "the most sexiest part of myself" ist, fühle ich mich in keinester WEise mehr angewidert, sondern empfinde Mitgefühl für Menschen, die sich nur auf diskriminierende WEise mitteilen können.

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    Pfeifgeräusche = Belästigung?

Das Hauptproblem ist das Gleiche wie bei Beleidigungen: Zu viele Dinge können als Solche interpretiert werden. Die Beispiele "Ey Schnecke" oder "Pfeifgeräusche" können auch ironisch gemeint sein. Wird dann vor Gericht über die Tonfolge des Pfeifens diskutiert? Klingt rhetorisch, ist aber logisch, insofern Catcalling nicht wesentlich genauer definiert wird.

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    Eigene Wahrnehmung ändern und dieses Machtgehabe ignorieren

Wer dieses Problem der sprachlich bzw. tönend sexuellen Belästigung als Catcalling bezeichnet, trägt (unbewußt) selbst zur Verharmlosung bei. Mir war die Bezeichnung bisher unbekannt. Einzelne Kommentare zeigen, daß vorhandene Gesetze zur Anwendung kamen und Möglichkeiten zur strafrechtlichen Verfolgung gegeben sind. Der Druck durch die psychische Belästigung entsteht durch Angst. Es liegt an uns selbst, die wahren Ursachen dieser Angst zu erkennen und zu heilen. Ich sehe die Erhaltung bzw. die Entwicklung/Stärkung des Selbstbewußtseins unserer heranwachsenden Kinder für vordergründiger an.

Source: Eigene Erfahrungen mit Traumata (ohne sprachlich bzw. tönend sexuelle Belästigungen)
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    Belästigung

Es gibt kein generelles Abwehrrecht gegen Belästigung. Per definitionem ist "Belästigung" gerade etwas, was unterhalb der Schwelle zur Rechtsverletzung liegt (siehe beliebiges Staatsrechtslehrbuch). Es ist ja auch keine Straftat, laut irgendwo herumzubrüllen, obwohl es andere Menschen belästigung. Freiheit ist eben auch, Dinge zu tun, die andere Menschen stören. Unanstândiges Verhalten muss nicht automatisch kriminalisiert werden. Die metaphysische Erhöhung der (weiblichen) sexuellen Integrität, die nicht einmal mehr verbal auch nur "berührt" werden darf, erinnert eher an Nahost.

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''"Catcalls" sollen nicht mit Komplimenten verwechselt werden'' schreibt die Initiatorin. Und was ein Kompliment ist ent5scheidet die betroffene Frau. Da wird sich dann die Meinung oft am Aussehen, Gehalt u7nd sozialen Status des betroffenen Mannes scheiden. Armen und weniger gut aussehenden Männern ist bei dieser Art von geplanter Gedankenpolizei langsam zu empfehlen Frauen grundsätzlich erst schriftlich bestätigen zu lassen, das sie angefasst (pardon, dass Gesetz haben wir ja schon) ...also, dass sie angesprochen werden dürfen.

Source: Stefan
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Aus der Hessenschau eine Rechtsanwältin zur Begründung: "Dumme Anmachsprüche wie "Du bist aber gut gebaut, wollen wir um die Ecke gehen, kommst du mit zu mir?" können laut Rechtsanwalt Warncke derzeit nicht strafrechtlich verfolgt werden. Erst wenn es beleidigend wird, Schimpfworte gebraucht werden oder der Person Hässlichkeit unterstellt werde, fange es an, strafbar zu werden. Und genau diese Grenzziehung ist auch richtig so. Warum sollte diese Frage von der Justiz verfolgt werden?

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    Selbstbewusstein Stärken statt Gesetze entwerfen

Hat nicht jeder selbst einen Mund um sich dagegen zu wehren? Muss immer alles per Gesetz geregelt werden? Als Frau kann ich mich doch selbst wehren gegen solche Sprüche oder anmachen. Wer das nicht kann, sollte sich mal hinterfragen, warum und eventuell an seinem Selbstbewusstsein arbeiten oder ach an dem Selbstbewusstsein der Kinder. Wo sind die starken Frauen, die sich nicht hinter einer Petition verstecken? Die ihren Mund aufmachen und sich wehren?? ps: Männer permanent zu unterdrücken, macht euch nicht zu besseren Menschen.

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Übergewichtige, Alte, Behinderte, Homosexuelle werden Tag für Tag in der Öffentlichkeit angepöbelt. Für eine betagte Dame ist es m.E. verletzender, wenn ihr "fette alte Sau" hinterher gerufen wird, als für ihr junges, attraktives Gegenstück, wenn jemand Hallo, Süße!" ruft. Auch der Rollstuhlfahrer ("Ey, Spasti") und der Homosexuelle ("Alte Schwuchtel") haben meines Erachtens seelische Wunden zu verkraften. Ich finde catcalling ebenfalls ekelerregend, aber mit Gesetzen haben wir gegen Empathielosigkeit m.E. keine Chance.

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    Mangelnde Objektivierbarkeit

Laut aktueller Studie der Bundesregierung "Sexismus im Alltag" lassen sich die allermeisten Handlungen oder Äußerungen leider nicht objektivieren (außer Straftaten und körperliche Übergriffe). Eine eindeutige Definition was in Ihrem Fall Catcalling sein soll ist nicht möglich: Ob eine Äußerung herabwürdigend oder sexistisch gemeint ist, hängt davon ab, ob sie der/die Senderin auch so gemeint hat und der/die Empfängerin auch so aufgefasst hat. Weiter gibt es eine aktive Deutung des/der Empängers/in, sowie starke Unterschiede in ca. 10-15 verschiedenen Milieus und unter den Geschlechtern.

Source: www.bmfsfj.de/bmfsfj/service/publikationen/sexismus-im-alltag-141250
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Die Würde des Menschen ist durch Artikel 1 GG grundrechtlich geschützt. Auf dieser Grundlage regeln z.B. die §§185 ff. StGB die Rechtsfolgen für Straftaten in Zusammenhang mit Beleidigungsdelikten. Geht eine Äußerung, eine Geste, eine Schrift etc. über die persönliche Abwertung einer Person hinaus, käme noch der Anwendungsbereich der Volksverhetzung nach §130 StGB in Betracht. Bitte entschuldigen Sie meine Verpeiltheit, aber was soll denn durch die von Ihnen geforderten strafrechtlichen Ergänzungen zusätzlich geschützt werden?

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    AfD

Ein sicher ernst gemeintes, seriöses Anliegen. Nur: Sollte das Ganze einmal ernsthaft politisch diskutiert werden, wem wird es dann am meisten nutzen? Wahrscheinleich leider denen, die sich am rechten Rand des politischen Geschehens befinden. Am einfachsten angreifbarer Punkt: "Pfeifgeräusche" mit Bußgeldern zu belegen. Damit werden sich mehr als 50% der Bevölkerung kaum assoziieren können. Das ist richtig gute Munition für die AfD. Sorry, aber weniger ist manchmal mehr...

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    Hormone vs Gehirne

Antisoziales Fehlverhalten wie Catcalling ist bitteschön nicht hormonell gesteuert. Das Problem liegt doch ganz wo anders - im Gehirn und in der fehlenden guten Kinderstube. Und hier muss man ansetzen. PM(D)S ist im Übrigen keine leichte Sache für alle Beteiligten und ich bin selbst regelmäßig Leidtragender davon. Frauen werden Ihre Ausraster und Emotionsausbrüche entgegen Ihrer Aussage allerdings sehr wohl in hohem Maße erlaubt und toleriert, obgleich auch hier eigentlich die Kontrollinstanz Gehirn besteht. Nach Ihrer Argumentation müsste PM(D)S-Rappel ebenfalls strafbar sein. Wer will das?

Source: "Es sollte kein Naturgesetz sein, dass Männern aufgrund ihrer Hormonlage Belästigungen nachgesehen werden. Mir als Frau erlaubt auch niemand mein Fehlverhalten, das aufgrund von PMS zustande kommt."
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Ich lehne Ihre Petition entschieden ab. Ich stimme Ihnen zwar zu dass es Menschen gibt die sich nicht angemessen äussern, unangemessenes Anbaggern jedoch als strafbare Handlung vir Gericht zu bringen ist unheimlich überzogen. Wo kommen wir hin wenn wir das „weiterspinnen“? Laufen wir dann nur noch mit gesenktem Haupt durch die Gegend um ja auch niemanden irgendwie zu tangieren? Wie sollen sich noch Paare finden wenn die Menschen so verunsichert werden dass ein verliebter Blick eventuell schon fehlgedeutet angezeigt wird?

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Ich fühle mich auch belästigt: von aufdringlichen Angeboten. Zum Beispiel im Supermarkt. Durch Werbung usw. Aber ich kann immer frei entscheiden. Die Crux ist: Selbstbewusstsein. Eigenes Entscheiden. Der Staat ist da nicht gefragt per Gesetzgebung. Mal selbst eine Meinung haben und sie auch vertreten wäre gut! Dialog an sich ist gut. Einem "Hinterher-Pfeifer" ein Lächeln zu schenken, würde ihn höchstwahrscheinlich entwaffnen. Schon mal probiert?

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    Übertrieben

Bin zwar für eine Verschärfung von Belästigungsparagrafen, aber das finde ich übertrieben. Soweit Frauen nicht beleidigt oder bedrängt werden, handelt es doch um normales Balzverhalten junger Männer, die auf sich aufmerksam machen wollen oder tatsächlich glauben, es handelt sich um ein Kompliment. Nicht besonders subtil oder stilvoll, aber nichts, was unter Strafe gestellt werden muss. ich sage nicht, dass ich Catcalling toll finde. aber es gibt auch Frauen, die sich durch harmlose Formen des Catcallings nicht wirklich belästigt fühlen.

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Muss es dafür wirklich ein Gesetz geben, das zeigt wie wir respektvoll in unsere Gesellschaft miteinander umgehen? die Frage ist ja viel grundsätzlicher. Es geht grundsätzliche respektvolles Verhalten in unserer Gesellschaft. wir sind eine so bunte Gesellschaft mit unterschiedlichen Nationalitäten, Gesellschaftsformen, Was auch gut so ist. Nun soll unsere offene und freie Gesellschaft immer weiter eingeschränkt werden, per Gesetz! Denke das ist der falsche Weg! Es muss bei den Menschen und in den Köpfen ankommen. Da wird ein Gesetz nichts ändern! Leider.

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    Gesetze bringen keine Sicherheit

Welches Gesetz hält den der etwas tun möchte, von diesem tun ab? Keines. Das es nicht okay ist, ist den meisten bestimmt bewusst und sie tun es trotzdem. Eine bessere Möglichkeit wäre, ein Umdenken zu erreichen, zu reden, die andere Seite zu hören, sich damit auseinandersetzen und das nicht nur in eine Richtung, um sich dann in der Mitte zu treffen. Unabhängig davon spielen viele Dinge eine Rolle, wie der eine etwas meint und der andere es auffasst. Etwas für alle zutreffend gibt es ebenso wenig wie eine einzige Lösung. Durch Gesetze wird Unrecht weder verhindert, noch Sicherheit geschaffen.

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    Moral

„wenn zwei – wie oft – dasselbe tun, daß du dann sagen kannst: ›Das darf dieser hier, der andre nicht“ Häufig wird der Spruch dem lateinischen Komödiendichter Terenz (ca. 195/184 v. Chr. bis ca. 159/158 v. Chr.) zugeschrieben, Das Problem ist also älter als 2020 Jahre. Man sollte mit diesem Problem einfach leben lernen, wie mit so manchem Anderen.

Source: de.wikipedia.org/wiki/Quod_licet_Iovi,_non_licet_bovi
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    Catcall, !@#$!

Es handelt sich um ein ausgedachtes Problem. Das zeigt schon der Anglizismus. Es ist ein Import wie viele andere (Upskirting, Othering, Stealthing, Mansplaining etc.). Charakterstarke Frauen können einem Catcall begegnen und brauchen keine männliche Justiz. Warum muss eine Anmache oder gar ein verunglücktes Kompliment als Catcall eingeordnet werden? Der Begriff ist viel zu weit für ein Straftatbestand u. eine Ordungswidrigkeit. Mit dem neuen Opferentschädigungsgesetz können psych. Traumata geltend gemacht und Kohle abgegriffen werden... Wegen nichts fühlen sich Frauen heute traumatisiert.

Source: me
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    Smart answer statt Strafe

Es handelt sich nicht um ein wirkl. Problem, was schon daran zu sehen ist, dass es sich um einen Anglizismus handelt, der nicht genau sagt, was die Strafbarkeit begründet. Die Frauen wenden sich an die Polizei, die immer noch weiß und männlich ist, statt charakterstark zu sein und smart zu kontern. Es besteht die Gefahr, dass falsc hverstandene Komplimente bestraft werden.

Source: betroffen
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    Störung

Was für ein schwachsinniges Anliegen. Demnächst werden Komplmente strafbar, wenig später das das gegenseitige angucken. Am Ende die Existenz, vor allem die von Männern. Wer dererlei fordert, sollte sich aus meiner Sicht (ernsthaft) psychologisch untersuchen lassen. Ggf liegt eine Traumatisierung oder sonstige Störung vor.

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    Rüpel

Es ist utopisch, solange sogar ein ehemaliger Außenminister wie Fischer im ZDF eine ältere Frau, die ihn als studentischen Taxifahrer gebucht hatte, als nichtvergewaltigungswürdig befunden kann. So geschehen in einer Liveschalte aus der Lanz-Talkshow 2020, in der er Spahn als Macher der stunde einordnete. Die Zeit ist dafür noch nicht reif. Metoo ist vielleicht in Übersee angekommen, hier aber nur die PsychKG-Anwendung auf Robert Kochs Verständnis von Hygiene.

Source: www.zdf.de/gesellschaft/markus-lanz/markus-lanz-vom-12-maerz-2020-100.html
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    eier sind nicht nur zum essen da, man kann sie auch haben

Es gibt weitaus mehr frauen denen es gefällt, wenn sie merken, dass sie begehrt werden, als diese, die gleich, falls die person unataktiv ist, die polizei rufen.

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    Mücke, Elephant

Man muß nicht aus jeder Mücke einen Elephanten machen! Ich habe in größeren Städten schon mitbekommen, daß Männer aus Kulturkreisen, in denen Frauen wenig Bedeutung haben, öfters in dieser Weise anzüglich werden. Doch ansonsten sehe ich die Sache nicht so dramatisch. Auch in früheren Zeiten, wo man selbst jünger war, gab es Neckereien in dieser Art schon; und sie wurden überwiegend durchaus nicht als Belästigung empfunden! Heutzutage wird alles mögliche in inflationärer und zum Teil grotesker Weise mit negativen Bewertungen belegt. (Siehe auch, was heute alles als "rassistisch" gilt!)

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    Piropo

In anderen Ländern - wie Spanien (und ganz Lazeinamerika), Italien und Frankreich bedankt sich eine Frau mit kurzem Nicken lächelnd für einen zugerufenen "piropo" und geht weiter, ohne sich gestört zu fühlen - und registriert es mit einer gewissen Bitternis, wenn diese eher höflich gemeinten Zurufe mit zunehmendem Alter weniger werden. Nur in D-land (und möglicherweise Nachbarländern) werden solche Komplimente als übergriffig empfunden. Bevor Flirtversuche strafbar werden, sollte durch Debatte ein Bewusstsein für den Unterschied erzeugt werden.

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    Diese Petition ist unzureichend formuliert!

Macht diese Petition doch bitte gleich ganz konsequent und schafft die Menschheit einfach ab, um Euer Problem vollständig und dauerhaft zu lösen: "Es ist 2020. Jede Form von Erotik oder Sexualität sollte strafbar sein, insbesondere auch erotische und/oder sexuelle Gedanken."

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Ich stimme grundsätzlich dem Anliegen zu, da ein solches Verhalten stark abwertend ist. Zum einen sehe ich jedoch sehr eingeschränkte Möglichkeiten die nötigen Beweise zu erbringen, was die Strafverfolgung sehr schwierig gestaltet und die Gerichte unnötig belastet. In Frankreich soll nur eine Verfolgung erfolgreich sein, wenn zufällig ein/e Polizist/in anwesend ist. Zum anderen würde dies die Prostitution wieder in die Illegalität führen, denn nach meiner Erfahrung wird als Anwerbung von Freiern (m,w,d) fast immer eine Floskel benutzt, die als Catcalling gelten dürfte.

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    Es fehlt nur an Aufklärung - gesetzliche Regeln haben wir genug.

Also Beleidigung & sexuelle Belästigung sind bereits strafrechtlich geregelt. Was fehlt ist das Bewusstsein bei Frauen, diese Handlungen zur Anzeige zu bringen bzw. auch Zeugen für diese Herabwürdigungen zu finden. Es braucht kein neues Gesetz schon gar nicht die Einführung eines komplett neuen Begriffs! Sondern ein Bewusstsein, wie man sich gegen Beleidigung & sexuelle Belästigung wehren kann. Also mehr Aufklärung & Information!

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Wow, was hat die Frau Quell für Sorgen??? Unsere Welt geht gerade den Bach runter und die Dame erregt sich über Catcalling - mit Verlaub: das ist lächerlich!! Und natürlich mischt die führende frauenrechtliche Steuerhinterzieherin auch mit.

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Es ist 2020. Und Mobbing ist (wenn geschickt gemacht) auch (noch) nicht strafbar. Stattdessen wollen einige Frauen die Gerichte mit noch mehr belanglosem Kram überlasten. Ordnungswidrigkeit maximal bitte. Aber eigentlich: Privatklageweg und "Beleidigung" im StGB ... sollte reichen in extremen Fällen. Leichte Fälle die auch nicht beleidigen unbestraft lassen. Die können ja ignoriert werden. Wenn dann müsste hier auch unbedingt immer drauf geachtet werden, das sowas in der Regel aufm Privatklageweg (damit Staatsanwalt nich überlastet wird) gemacht wird. Keine Sondergesetze hier bitte!

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Menschen vor sexueller Belästigung zu schützen ist wichtig aber eine Frage der Zivilcourage (wir dürfen nicht wegschauen wenn jemand belästigt wird und der belästigenden Person deutlich unseren Unmut diesbezüglich ausdrücken, dann hört das auch schnell auf) und der Wahrnehmung der bestehenden Rechte und Gesetze. Die sind nämlich völlig ausreichend um Belästigung zu bestrafen allerdings müssen Opfer stärker ermutigt und unterstützt werden diese auch wahrzunehmen.

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