Vyhlásenia zverejnené spoločnosťou Deutscher Bundestag prostredníctvom openPetition nie sú záväznými rozhodnutiami. Za ne zodpovedá petičný výbor po oficiálnom spracovaní petície. Všetky vyhlásenia dopĺňajú proces a predstavujú záväzok k transparentnému a rovnocennému dialógu medzi politikmi a občanmi.

Výpisy: Deutscher Bundestag Nemecko

neodpovedané (544) 80,0%
Súhlasím / prevažne súhlasím (133) 19,6%
Odmietam (2) 0,3%
Žiadny názor (1) 0,1%

Obrázok Cornelia Möhring

Cornelia Möhring

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 04. 11. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Martin Rabanus

Martin Rabanus

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD, naposledy upravené 30. 10. 2020

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Sehr geehrte Damen und Herren,

es ist in der Tat ein wichtiges Anliegen, welches Sie mit Ihrer Petition thematisieren. Die aktuelle Rechtslage stellt bereits viele verbale Attacken als (sexuelle) Beleidigung und körperliche Angriffe als sexuelle Belästigung unter Strafe. Der Grund dafür, dass leider viele dieser verbalen oder körperlichen Übergriffe nicht hinreichend verfolgt werden liegt oftmals daran, dass keine Anzeige der Opfer erfolgt oder das Strafverfahren aus Personalnot eingestellt wird.
Daher braucht es mehr Personal bei Polizei und Justiz, die sich diesen Fällen widmen, damit die heute schon bestehenden Strafgesetze ins-besondere im Rahmen der Beleidigungsdelikte auch angewandt werden.

Ich möchte Ihnen jedoch von der Nutzung einer Petitionsplattform abraten und stattdessen eine Petition direkt beim Deutschen Bundestag einzureichen. Das Petitionsrecht ist in Artikel 17 unseres Grundgesetzes als Grundrecht für jeden verankert - ohne eine notwendige Zahl an Unterstützerunterschriften. Die SPD-Bundestagsfraktion hat alle Informationen zum Petitionsrecht in einer Broschüre zusammengefasst: www.spdfraktion.de/system/files/documents/ansicht_petitionen_6seiten_102015.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Martin Rabanus


Obrázok Wiebke Esdar

Dr. Wiebke Esdar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD, naposledy upravené 28. 10. 2020

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Sehr geehrte Damen und Herren,

Petitionen sind ein wichtiges Instrument der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung. Sie bieten Menschen die Möglichkeit, die Themen im Parlament mitzubestimmen. Das Petitionsrecht ist als Grundrecht für jedermann in Artikel 17 unseres Grundgesetzes verankert. Dieses Recht ist weder an ein bestimmtes Alter noch an eine Staatsangehörigkeit geknüpft. Ausführliche Informationen dazu hat die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer Broschüre „Kennen Sie Ihr Petitionsrecht?“ zusammengefasst www.spdfraktion.de/system/files/documents/ansicht_petitionen_6seiten_102015.pdf.

Ich werbe dafür, das parlamentarische Petitionswesen zu nutzen und Petitionen direkt beim Deutschen Bundestag oder dem zuständigen Landesparlament einzureichen. Denn das bringt deutliche Vorteile gegenüber der Nutzung privater Kampagnenplattformen mit sich.

Gleichzeitig kann ich den Ärger über alltägliche, grob sexistische Anmache gut verstehen. Die aktuelle Rechtslage stellt bereits viele verbale Attacken als (sexuelle) Beleidigung und körperliche Angriffe als sexuelle Belästigung unter Strafe. Der Grund dafür, dass leider viele dieser verbalen oder körperlichen Übergriffe nicht hinreichend verfolgt werden liegt oftmals daran, dass keine Anzeige der Opfer erfolgt oder das Strafverfahren aus Personalnot eingestellt wird.

Daher braucht es mehr Personal bei Polizei und Justiz, die sich diesen Fällen widmen, damit die heute schon bestehenden Strafgesetze ins-besondere im Rahmen der Beleidigungsdelikte auch angewandt werden.

Wie auch Antonia Quell etwa im Spiegel-Bericht hinweist, ist es schwierig, verbale Attacken unterhalb der Schwelle des Beleidigungstatbestandes strafrechtlich zu verfolgen. In Frankreich gibt es bereits eine gesetzliche Regelung, die als Vorbild dienen können. Wie sehr sie bzw. Was davon sich für unsere Rechtsordnung eignet, bleibt zu klären. Wir dürfen keine unpräzisen Formulierungen und Graubereiche in diesem Bereich zulassen.

Mit freundlichen Grüßen
Wiebke Esdar


Simone Barrientos

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 28. 10. 2020

Súhlasím / prevažne súhlasím .
Podporujem žiadosť v Parlamente, ak je dosť ďalších zástupcov.
Som za verejné vypočutie v technickom výbore.
Som za verejné vypočutie v Parlamente / plenárnom zasadnutí.

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“-Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.

Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Arno Klare

Arno Klare

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD, naposledy upravené 14. 10. 2020

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Inhaltlich bin ich ganz d'accord. Allerdings möchte ich nachdrücklich von der Nutzung einer Petitionsplattform abraten und direkt auf den Petitionsausschuss des Bundestags verweisen. Laut Artikel 17 des Grundgesetzes kann jede/jeder, einzeln oder in einer Gruppe, eine Petition einreichen. Es gibt keine notwendige Zahl von Unterzeichnenden - die Unterschrift der/des Petenten reicht.


Obrázok Manuel Sarrazin

Manuel Sarrazin

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 12. 10. 2020

Súhlasím / prevažne súhlasím .
Podporujem žiadosť v Parlamente, ak je dosť ďalších zástupcov.
Som za verejné vypočutie v technickom výbore.
Som za verejné vypočutie v Parlamente / plenárnom zasadnutí.

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Die Initiator*innen der Petition schlagen vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir Grünen richtig und unterstützen die Forderung. Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler, sexueller Belästigung. So kann das nicht weiter laufen.
Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun zu wollen, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.
Mit der Petition wird bereits ein ganz wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken. Aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.
In der Grünen Bundestagsfraktion wird das Thema selbstverständlich diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist gegen unseren und anderer guten Rat von der Koalition leider schlecht gemacht worden. Ich hoffe, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt. Und wir kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände - siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Anton Hofreiter

Dr. Anton Hofreiter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 05. 10. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Helin Evrim Sommer

Helin Evrim Sommer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Andreas Wagner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Friedrich Straetmanns

Friedrich Straetmanns

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Margit Stumpp

Margit Stumpp

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Jessica Tatti

Jessica Tatti

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Stefan Schmidt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Eva Schreiber

Eva Schreiber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ingrid Remmers

Ingrid Remmers

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Bernd Riexinger

Bernd Riexinger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Manuela Rottmann

Dr. Manuela Rottmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Victor Perli

Victor Perli

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Tobias Pflüger

Tobias Pflüger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Filiz Polat

Filiz Polat

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Amira Mohamed Ali

Amira Mohamed Ali

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Claudia Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Zaklin Nastic

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ingrid Nestle

Dr. Ingrid Nestle

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Pascal Meiser

Pascal Meiser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Sven Lehmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Kirsten Kappert-Gonther

Dr. Kirsten Kappert-Gonther

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Achim Kessler

Dr. Achim Kessler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Matthias Höhn

Matthias Höhn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ottmar von Holtz

Ottmar von Holtz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Dr. Bettina Hoffmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Sylvia Gabelmann

Sylvia Gabelmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Stefan Gelbhaar

Stefan Gelbhaar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Erhard Grundl

Erhard Grundl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Susanne Ferschl

Susanne Ferschl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Gruppe Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Gruppe Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Brigitte Freihold

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Jörg Cezanne

Jörg Cezanne

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Anna Christmann

Dr. Anna Christmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Fabio De Masi

Fabio De Masi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Anke Domscheit-Berg

Anke Domscheit-Berg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Michel Brandt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Birke Bull-Bischoff

Dr. Birke Bull-Bischoff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Lisa Badum

Lisa Badum

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Margarete Bause

Margarete Bause

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Danyal Bayaz

Dr. Danyal Bayaz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Canan Bayram

Canan Bayram

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Lorenz Gösta Beutin

Lorenz Gösta Beutin

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Doris Achelwilm

Doris Achelwilm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Gökay Akbulut

Gökay Akbulut

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Uwe Kekeritz

Uwe Kekeritz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Wolfgang Strengmann-Kuhn

Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Norbert Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Konstantin von Notz

Dr. Konstantin von Notz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Thomas Lutze

Thomas Lutze

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Thomas Nord

Thomas Nord

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Dr. Tobias Lindner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Ulla Jelpke

Ulla Jelpke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ulle Schauws

Ulle Schauws

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Sevim Dagdelen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Stefan Liebich

Stefan Liebich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Steffi Lemke

Steffi Lemke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Stephan Kühn

Stephan Kühn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Sven-Christian Kindler

Sven-Christian Kindler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Sylvia Kotting-Uhl

Sylvia Kotting-Uhl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Tabea Rößner

Tabea Rößner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Pia Zimmermann

Pia Zimmermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ralph Lenkert

Ralph Lenkert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Renate Künast

Renate Künast

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Sabine Leidig

Sabine Leidig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Sabine Zimmermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Sahra Wagenknecht

Dr. Sahra Wagenknecht

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Michael Leutert

Michael Leutert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Monika Lazar

Monika Lazar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Nicole Gohlke

Nicole Gohlke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Niema Movassat

Niema Movassat

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Oliver Krischer

Oliver Krischer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Omid Nouripour

Omid Nouripour

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Petra Pau

Petra Pau

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Petra Sitte

Dr. Petra Sitte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Maria Klein-Schmeink

Maria Klein-Schmeink

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Markus Kurth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Markus Tressel

Markus Tressel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Martina Renner

Martina Renner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Matthias W. Birkwald

Dipl.-Soz.Wiss. Matthias W. Birkwald

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Matthias Gastel

Matthias Gastel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Kirsten Tackmann

Dr. Kirsten Tackmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Klaus Ernst

Klaus Ernst

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Kordula Schulz-Asche

Kordula Schulz-Asche

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Lisa Paus

Lisa Paus

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Luise Amtsberg

Luise Amtsberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Kai Gehring

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Katharina Dröge

Katharina Dröge

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Kathrin Vogler

Kathrin Vogler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Katja Dörner

Katja Dörner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Katja Keul

Katja Keul

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Katja Kipping

Katja Kipping

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Katrin Göring-Eckardt

Katrin Göring-Eckardt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Katrin Werner

Katrin Werner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Kerstin Andreae

Kerstin Andreae

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Heike Hänsel

Heike Hänsel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Hubertus Zdebel

Hubertus Zdebel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Irene Mihalic

Dr. Irene Mihalic

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Jan Korte

Jan Korte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Jürgen Trittin

Jürgen Trittin

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Julia Verlinden

Dr. Julia Verlinden

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Jutta Krellmann

Jutta Krellmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Frithjof Schmidt

Dr. Frithjof Schmidt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Gerhard Schick

Dr. Gerhard Schick

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Gesine Lötzsch

Dr. Gesine Lötzsch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Gregor Gysi

Dr. Gregor Gysi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Harald Ebner

Harald Ebner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Harald Weinberg

Harald Weinberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Heidrun Bluhm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Ekin Deligöz

Ekin Deligöz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Franziska Brantner

Dr. Franziska Brantner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Friedrich Ostendorff

Friedrich Ostendorff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Christine Buchholz

Christine Buchholz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Claudia Roth

Claudia Roth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Dieter Janecek

Dieter Janecek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Diether Dehm

Dr. Diether Dehm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Dietmar Bartsch

Dr. Dietmar Bartsch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Britta Haßelmann

Britta Haßelmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Caren Lay

Caren Lay

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

Die Linke, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí Die Linke parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Cem Özdemir

Cem Özdemir

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Christian Kühn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Beate Walter-Rosenheimer

Beate Walter-Rosenheimer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Andrej Hunko

Andrej Hunko

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Anja Hajduk

Anja Hajduk

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Annalena Baerbock

Annalena Baerbock

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Obrázok Agnieszka Brugger

Agnieszka Brugger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Anton Hofreiter . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Catcalling braucht ein gesellschaftliches Stopp-Schild. Das sehen die GRÜNEN im Bundestag genauso. Die Initiatorin der Petition schlägt vor, Catcalling zur Ordnungswidrigkeit zu erklären, vor allem um eine raschere Reaktion zu ermöglichen. Das finden wir richtig und unterstützen die Forderung.

Nahezu jede Frau kennt und erlebt diese Form von verbaler sexueller Belästigung. Wer meint, das sei doch kein "wirkliches" Problem oder Catcalling und Sexismus als harmlos abtun will, dem sei gesagt: Betroffene fühlen sich nicht gut damit. Meist fühlen sie sich sehr schlecht. Die #Metoo-Debatte hat das sehr deutlich gemacht. Catcalling ist eine Herabwürdigung des Gegenübers, die sich niemand gefallen lassen muss. Dennoch passiert es Frauen täglich und überall. Damit muss Schluss sein.

Mit der Petition wird bereits ein wichtiger erster Schritt gemacht. Das Thema bekommt mediale und gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Das ist gut, denn wir brauchen den Bewusstseinswandel dringend, dass es unrecht ist, was Frauen noch heute tagtäglich an verbaler Belästigung erleben müssen. Die bloße Existenz einer Strafnorm kann zwar erst einmal nicht viel bewirken, aber sie ist ein wichtiges Signal und stößt die gesellschaftliche Auseinandersetzung an. Die praktische Wirkung hängt maßgeblich von Anzeige und Beweis ab. Beides ist bei der verbalen (sexuellen) Belästigung nicht ganz einfach, weil es schwer zu beweisen ist und immer eine*n Zeug*in braucht.

In der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wird dieses Thema diskutiert. So wie wir uns auch intensiv mit der Strafbarkeit des Upskirtings befasst haben. Der neue Straftatbestand ist von der schwarz-roten Regierungskoalition leider schlecht geregelt worden – gegen unseren und anderer guten Rat. Wir hoffen, dass es hierbei noch zu Nachbesserungen kommt.

Die GRÜNEN kämpfen mit Erfolg für eine bessere Wirksamkeit der Beleidigungsstraftatbestände, siehe im Fall Renate Künast.


Dr. Alexander S. Neu

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Obrázok Alexander Ulrich

Alexander Ulrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Dr. André Hahn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

DIE LINKE., naposledy upravené 25. 09. 2020

Skupinové rozhodnutie, uverejnené Cornelia Möhring . Základ rozhodnutia je založený na rozhodnutí DIE LINKE. parlamentnej skupiny

Súhlasím / prevažne súhlasím .

Es ist dringend notwendig, dass die alltägliche Erfahrung von Frauen von sexueller Belästigung zum Thema gemacht wird. Die Petition "Catcalling sollte strafbar sein" und die vielen Unterstützer*innen leisten hier einen wichtigen Beitrag. Als LINKE kämpfen wir schon lange für das körperliche und sexuelle Selbstbestimmungsrecht. Eine Strafrechtsverschärfung sehen wir jedoch kritisch, da wir Zweifel haben, ob es das richtige Mittel ist. Ein Teil der „Catcalling“ Fälle sind bereits strafrechtlich geregelt, wie etwa Beleidigung oder Nötigung. Sexismus ist ein gesellschaftliches Problem und wir müssen uns als Gesellschaft verändern, hin zu einer Kultur der Gleichberechtigung und Gleichstellung, in der patriarchales und sexistisches Verhalten keinen Platz hat. Dieser Kulturwandel lässt sich aber nicht mit einem weiteren Strafrechtsparagraphen herbeiführen.
Wir fordern, dass Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zum Thema sexualisierte Gewalt oder geschlechtsbasierte Gewalt sensibilisiert und geschult werden. Noch immer müssen Menschen, die sexualisierte Gewalt – in welcher Form auch immer – bei der Polizei anzeigen, erleben, dass sie nicht ernst genommen werden, dass ihnen nicht geglaubt wird oder dass nicht adäquat mit ihrem Fall umgegangen wird. Statt weitere Strafrechtsverschärfungen anzugehen, muss dafür gesorgt werden, dass Betroffene durch das patriarchal strukturierte Justizsystem nicht erneut zum Opfer gemacht werden.


Thomas Seitz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD, naposledy upravené 06. 11. 2020

Odmietam .

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte diese Petition nicht unterstützen, denn ich lehne die strafrechtliche Sanktionierung von Catcalling ab. Dies begründe dies wie folgt:

Die sprichwörtliche „dumme Anmache“ soll straffrei bleiben. Junge Männer müssen die Kontaktanbahnung mit jungen Frauen erst erlernen. Dabei sind ungeschickte Fehlversuche unausweichlich. Eine Strafandrohung steht jungen Männern im Weg, die elementare Kenntnisse
im persönlichen Umgang mit jungen Frauen erst noch erlernen müssen, um ihre soziale Rolle ausfüllen zu können. Sozial kompetente Männer sind eine Voraussetzung für ein glückliches Leben der Frauen. Dies zeigen die Erfahrungen aus der USA, in denen insbesondere an Hochschulen im Geiste des „affirmative consent“ Sanktionen für Catcalling-Verhalten drohen. In der Folge vermeiden Männer die Kontaktaufnahme mit Frauen, wie es in der MGTOW (men going their own way) -Philosophie zum Ausdruck kommt. Gleichfalls ist zu beobachten, dass junge Männer über digitale Foren preisgünstig und unverbindlich Kontakt zu Frauen erlangen, ohne Bindungen einzugehen. In der Folge bilden sich abgeschlossene gesellschaftliche Gruppen (Filterblasen) mit hohem Frauenüberschuss und voller Ressentiments gegenüber Männern. Diese Entwicklung steht vielen
Frauen im Weg zu einem glücklichen und erfüllten Leben.
Ein weiteres Argument ist die Unverhältnismäßigkeit der Forderung nach strafrechtlichen Sanktionen. Strafverfahren nötigen den staatlichen Organen hohen Aufwand ab und lasten den Steuerzahler hohe Kosten auf. Das Strafrecht ist deshalb ein unverhältnismäßiges Mittel, um ein „Bewusstsein zu schaffen“, wie es in der Begründung der Petition heißt. Die bloße Wahrnehmung von „Kuss- und Pfeifgeräuschen“ oder anzügliche Gesten rechtfertigt die Verhängung von Geldstrafen nicht. Um diese Entwicklung nicht zu befördern, lehne ich die strafrechtliche Sanktionierung von Catcalling ab.


Dr. Jürgen Martens

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP, naposledy upravené 23. 10. 2020

Odmietam .

Beim sogenannten "Catcalling" handelt es sich zweifellos um unangemessene Verhaltensweisen, von denen zumeist junge Frauen betroffen sind. Der Vorschlag zur Schaffung eines neuen Straftatbestandes ist jedoch kritisch zu bewerten. Derartige Äußerungen sind bereits nach der aktuellen Rechtslage als Beleidigung gem. §185 StGB strafbar, wenn sie mit einer herabsetzenden Bewertung des Opfers einhergehen. Für unterhalb dieser Schwelle angesiedelte Äußerungen ohne ehrverletzenden Charakter (beispielsweise die in der Petition genannte Äußerung "Ey Blondie") ist eine strafrechtliche Sanktionierung, die in unserer Rechtsordnung stets nur das letzte Mittel darstellt, nicht angemessen. Derartige Forderungen halte ich für schlicht überzogen. Darüber hinaus ist zu bezweifeln, ob angesichts der in der Petition beispielhaft genannten Verhaltensweisen die Schaffung eines hinreichend bestimmten Tatbestandes überhaupt möglich wäre, der eine Grenzziehung zwischen strafwürdigem Unrecht und unangebrachten, aber zweifellos erlaubten Äußerungen zulässt.


Obrázok Johannes Fechner

Dr. jur. Johannes Fechner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD, naposledy upravené 09. 10. 2020

Žiadny názor .

Sehr geehrte Damen und Herren,

Petitionen sind ein wichtiges Instrument der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung. Sie bieten Menschen die Möglichkeit, die Themen im Parlament mitzubestimmen. Das Petitionsrecht ist als Grundrecht für jedermann in Artikel 17 unseres Grundgesetzes verankert. Dieses Recht ist weder an ein bestimmtes Alter noch an eine Staatsangehörigkeit geknüpft. Ausführliche Informationen dazu hat die SPD-Bundestagsfraktion in ihrer Broschüre „Kennen Sie Ihr Petitionsrecht?“ zusammengefasst www.spdfraktion.de/system/files/documents/ansicht_petitionen_6seiten_102015.pdf.

Ich werbe dafür, das parlamentarische Petitionswesen zu nutzen und Petitionen direkt beim Deutschen Bundestag oder dem zuständigen Landesparlament einzureichen. Denn das bringt deutliche Vorteile gegenüber der Nutzung privater Kampagnenplattformen mit sich.

Gleichzeitig kann ich den Ärger über alltägliche, grob sexistische Anmache gut verstehen. Die aktuelle Rechtslage stellt bereits viele verbale Attacken als (sexuelle) Beleidigung und körperliche Angriffe als sexuelle Belästigung unter Strafe. Der Grund dafür, dass leider viele dieser verbalen oder körperlichen Übergriffe nicht hinreichend verfolgt werden liegt oftmals daran, dass keine Anzeige der Opfer erfolgt oder das Strafverfahren aus Personalnot eingestellt wird.

Daher braucht es mehr Personal bei Polizei und Justiz, die sich diesen Fällen widmen, damit die heute schon bestehenden Strafgesetze ins-besondere im Rahmen der Beleidigungsdelikte auch angewandt werden.

Wie auch Antonia Quell etwa im Spiegel-Bericht hinweist, ist es schwierig, verbale Attacken unterhalb der Schwelle des Beleidigungstatbestandes strafrechtlich zu verfolgen.

Zur Diskussion dieser Frage treffe ich mich schon bald mit Frau Quell und werde mich zudem mit französischen Juristen austauschen. In Frankreich gibt es bereits eine gesetzliche Regelung, die wir im Blick haben. Wie sehr sie sich für unsere Rechtsordnung eignet, bleibt zu klären. Wir dürfen keine unpräzisen Formulierungen und Graubereiche in diesem Bereich zulassen.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Fechner


Obrázok Gero Clemens Hocker

Dr. Gero Clemens Hocker

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Gyde Jensen

Gyde Jensen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Hansjörg Müller

Hansjörg Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Sonja Amalie Steffen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Bijan Djir-Sarai

Bijan Djir-Sarai

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Armin-Paulus Hampel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Tobias Matthias Peterka

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Paul V. Podolay

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Marja-Liisa Völlers

Marja-Liisa Völlers

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Katharina Willkomm

Katharina Willkomm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Markus Uhl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Andrew Ullmann

Prof. Dr. Andrew Ullmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Kerstin Vieregge

Kerstin Vieregge

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Johannes Vogel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Christoph de Vries

Christoph de Vries

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Sandra Weeser

Sandra Weeser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Alice Weidel

Dr. Alice Weidel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Nicole Westig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Prof. Dr. Harald Weyel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Bettina M. Wiesmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Dr. Heiko Wildberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Christian Wirth

Dr. jur. Christian Wirth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Uwe Witt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Paul Ziemiak

Paul Ziemiak

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Marie-Agnes Strack-Zimmermann

Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Benjamin Strasser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Katja Suding

Katja Suding

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Hermann-Josef Tebroke

Dr. Hermann-Josef Tebroke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Linda Teuteberg

Linda Teuteberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Michael Theurer

Michael Theurer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Hans-Jürgen Thies

Hans-Jürgen Thies

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Stephan Thomae

Stephan Thomae

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Alexander Throm

Alexander Throm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Dietlind Tiemann

Dr. Dietlind Tiemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Florian Toncar

Dr. Florian Toncar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Markus Töns

Markus Töns

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Torsten Schweiger

Torsten Schweiger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Matthias Seestern-Pauly

Matthias Seestern-Pauly

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Martin Sichert

Martin Sichert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Björn Simon

Björn Simon

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Frank Sitta

Frank Sitta

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Judith Skudelny

Judith Skudelny

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Hermann Otto Solms

Dr. Hermann Otto Solms

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Dirk Spaniel

Dr.-Ing. Dirk Spaniel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok René Springer

René Springer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Katrin Staffler

Katrin Staffler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Bettina Stark-Watzinger

Bettina Stark-Watzinger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Andreas Steier

Andreas Steier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Mathias Stein

Mathias Stein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Beatrix von Storch

Beatrix von Storch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Wieland Schinnenburg

Dr. Wieland Schinnenburg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Robby Schlund

Dr. Robby Schlund

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Nils Schmid

Dr. Nils Schmid

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Uwe Schmidt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Claudia Schmidtke

Prof. Dr. Claudia Schmidtke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Jörg Schneider

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Johannes Schraps

Johannes Schraps

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Felix Schreiner

Felix Schreiner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Schrodi

Michael Schrodi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Manja Schüle

Dr. Manja Schüle

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Martin Schulz

Martin Schulz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Uwe Schulz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Martin Reichardt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Hagen Reinhold

Hagen Reinhold

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Martin Renner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Roman Reusch

Roman Reusch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Bernd Reuther

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Stefan Rouenhoff

Stefan Rouenhoff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Stefan Ruppert

Dr. Stefan Ruppert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Thomas Sattelberger

Dr. h. c. Thomas Sattelberger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Stefan Sauer

Stefan Sauer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Christian Sauter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Frank Schäffler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Ulrike Schielke-Ziesing

Ulrike Schielke-Ziesing

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Prof. Dr.-Ing. Martin Neumann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Petra Nicolaisen

Petra Nicolaisen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Jan Nolte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Ulrich Oehme

Ulrich Oehme

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Josephine Ortleb

Josephine Ortleb

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Gerold Otten

Gerold Otten

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Frank Pasemann

Frank Pasemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Frauke Petry

Dr. Frauke Petry

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

fraktionslos

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Obrázok Stephan Pilsinger

Dr. med. Stephan Pilsinger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Christoph Ploß

Dr. Christoph Ploß

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Jürgen Pohl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Stephan Protschka

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Mario Mieruch

Mario Mieruch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

fraktionslos

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Obrázok Falko Mohrs

Falko Mohrs

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Claudia Moll

Claudia Moll

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Andreas Mrosek

Andreas Mrosek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Alexander Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Axel Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Sepp Müller

Sepp Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Roman Müller-Böhm

Roman Müller-Böhm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Frank Müller-Rosentritt

Frank Müller-Rosentritt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Volker Münz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Sebastian Münzenmaier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Christoph Neumann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Nikolas Löbel

Nikolas Löbel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Rüdiger Lucassen

Rüdiger Lucassen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Oliver Luksic

Oliver Luksic

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Heiko Maas

Heiko Maas

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Frank Magnitz

Frank Magnitz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Jens Maier

Jens Maier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Lothar Maier

Prof. Dr. Lothar Maier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Dr. Birgit Malsack-Winkemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Astrid Mannes

Dr. Astrid Mannes

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Till Mansmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
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Obrázok Christoph Matschie

Christoph Matschie

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Christoph Meyer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Corinna Miazga

Corinna Miazga

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Carina Konrad

Carina Konrad

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Elvan Korkmaz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Steffen Kotré

Steffen Kotré

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Dr. Rainer Kraft

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Alexander Krauß

Alexander Krauß

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Wolfgang Kubicki

Wolfgang Kubicki

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Michael Kuffer

Michael Kuffer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Konstantin Kuhle

Konstantin Kuhle

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Alexander Kulitz

Alexander Kulitz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Alexander Graf Lambsdorff

Alexander Graf Lambsdorff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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neodpovedané


Obrázok Ulrich Lechte

Ulrich Lechte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Helge Lindh

Helge Lindh

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Christian Lindner

Christian Lindner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Michael Georg Link

Michael Georg Link

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Michael Kießling

Michael Kießling

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karsten Klein

Karsten Klein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Norbert Kleinwächter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Marcel Klinge

Dr. Marcel Klinge

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Daniela Kluckert

Daniela Kluckert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Pascal Kober

Pascal Kober

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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neodpovedané


Obrázok Lukas Köhler

Dr. Lukas Köhler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Enrico Komning

Enrico Komning

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Jörn König

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Torbjörn Kartes

Torbjörn Kartes

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Thomas L. Kemmerich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Jens Kestner

Jens Kestner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Stefan Keuter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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neodpovedané


Dr. forest Christoph Hoffmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Martin Hohmann

Martin Hohmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Dr. Bruno Hollnagel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Leif-Erik Holm

Leif-Erik Holm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Reinhard Houben

Reinhard Houben

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Ulla Ihnen

Ulla Ihnen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Hans-Jürgen Irmer

Hans-Jürgen Irmer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Fabian Jacobi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Marc Jongen

Dr. Marc Jongen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Dr. Christian Jung

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Ingmar Jung

Ingmar Jung

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Elisabeth Kaiser

Elisabeth Kaiser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Uwe Kamann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Thomas Heilmann

Thomas Heilmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Katrin Helling-Plahr

Katrin Helling-Plahr

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Udo Theodor Hemmelgarn

Udo Theodor Hemmelgarn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Markus Herbrand

Markus Herbrand

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Torsten Herbst

Torsten Herbst

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Waldemar Herdt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Lars Herrmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Martin Hess

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Katja Hessel

Katja Hessel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Prof. Dr.-Ing. Heiko Heßenkemper

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Karsten Hilse

Karsten Hilse

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Nicole Höchst

Nicole Höchst

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Manuel Höferlin

Manuel Höferlin

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Götz Frömming

Dr. Götz Frömming

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Alexander Gauland

Dr. Alexander Gauland

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Prof. Dr. med. Axel Gehrke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Albrecht Glaser

Albrecht Glaser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Franziska Gminder

Franziska Gminder

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Eckhard Gnodtke

Eckhard Gnodtke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Wilhelm von Gottberg

Wilhelm von Gottberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Kay Gottschalk

Kay Gottschalk

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Thomas Hacker

Thomas Hacker

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Mariana Harder-Kühnel

Mariana Harder-Kühnel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Verena Hartmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Dr. Roland Hartwig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Jochen Haug

Jochen Haug

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Thomas Ehrhorn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Berengar Elsner von Gronow

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Thomas Erndl

Thomas Erndl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Espendiller

Dr. Michael Espendiller

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Obrázok Marcus Faber

Dr. Marcus Faber

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FDP

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Obrázok Yasmin Fahimi

Yasmin Fahimi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Peter Felser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Daniel Föst

Daniel Föst

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Otto Fricke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Dietmar Friedhoff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Dr. Anton Friesen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Markus Frohnmaier

Markus Frohnmaier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Matthias Büttner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Petr Bystron

Petr Bystron

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Tino Chrupalla

Tino Chrupalla

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Joana Cotar

Joana Cotar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Carl-Julius Cronenberg

Carl-Julius Cronenberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Gottfried Curio

Dr. Gottfried Curio

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Astrid Damerow

Astrid Damerow

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Britta Dassler

Britta Dassler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Esther Dilcher

Esther Dilcher

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Siegbert Droese

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Christian Dürr

Christian Dürr

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Andreas Bleck

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Peter Boehringer

Peter Boehringer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Jens Brandenburg

Dr. Jens Brandenburg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Mario Brandenburg

Mario Brandenburg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Stephan Brandner

Stephan Brandner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Jürgen Braun

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Silvia Breher

Silvia Breher

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Sebastian Brehm

Sebastian Brehm

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Leni Breymaier

Leni Breymaier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Carsten Brodesser

Dr. Carsten Brodesser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Katrin Budde

Katrin Budde

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Marcus Bühl

Marcus Bühl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Marco Buschmann

Dr. Marco Buschmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Karlheinz Busen

Karlheinz Busen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Peter Aumer

Peter Aumer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Nicole Bauer

Nicole Bauer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Bernd Baumann

Dr. Bernd Baumann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Jens Beeck

Jens Beeck

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Olaf in der Beek

Olaf in der Beek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Nicola Beer

Nicola Beer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Marc Bernhard

Marc Bernhard

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

AfD

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Obrázok Melanie Bernstein

Melanie Bernstein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Christoph Bernstiel

Christoph Bernstiel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Klaus-Peter Willsch

Klaus-Peter Willsch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Elisabeth Winkelmeier-Becker

Elisabeth Winkelmeier-Becker

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Oliver Wittke

Oliver Wittke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Emmi Zeulner

Emmi Zeulner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Matthias Zimmer

Prof. Dr. Matthias Zimmer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ronja Kemmer

Ronja Kemmer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Dr. h. c. Albert H. Weiler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael von Abercron

Dr. Michael von Abercron

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Grigorios Aggelidis

Grigorios Aggelidis

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Renata Alt

Renata Alt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Obrázok Norbert Altenkamp

Norbert Altenkamp

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Philipp Amthor

Philipp Amthor

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Christine Aschenberg-Dugnus

Christine Aschenberg-Dugnus

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

FDP

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Dr. Volker Ullrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Arnold Vaatz

Arnold Vaatz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Oswin Veith

Oswin Veith

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Volkmar Vogel

Volkmar Vogel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Kees de Vries

Kees de Vries

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Dr. Johann David Wadephul

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Marco Wanderwitz

Marco Wanderwitz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Kai Wegner

Kai Wegner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Marcus Weinberg

Marcus Weinberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Peter Weiß

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Anja Weisgerber

Dr. Anja Weisgerber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Sabine Weiss

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ingo Wellenreuther

Ingo Wellenreuther

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Kai Whittaker

Kai Whittaker

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Annette Widmann-Mauz

Annette Widmann-Mauz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jens Spahn

Jens Spahn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Frank Steffel

Dr. Frank Steffel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Wolfgang Stefinger

Dr. Wolfgang Stefinger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Albert Stegemann

Albert Stegemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Peter Stein

Peter Stein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Sebastian Steineke

Sebastian Steineke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Johannes Steiniger

Johannes Steiniger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Christian Freiherr von Stetten

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Dieter Stier

Dieter Stier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Stephan Stracke

Stephan Stracke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Max Straubinger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karin Strenz

Karin Strenz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Stübgen

Michael Stübgen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Peter Tauber

Dr. Peter Tauber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Antje Tillmann

Antje Tillmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Wolfgang Schäuble

Dr. Wolfgang Schäuble

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Andreas Scheuer

Andreas Scheuer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jana Schimke

Jana Schimke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Tankred Schipanski

Tankred Schipanski

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Christian Schmidt

Christian Schmidt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Patrick Schnieder

Patrick Schnieder

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Nadine Schön

Nadine Schön

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Dr. Klaus-Peter Schulze

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Uwe Schummer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Armin Schuster

Armin Schuster

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Detlef Seif

Detlef Seif

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Johannes Selle

Johannes Selle

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Reinhold Sendker

Reinhold Sendker

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Patrick Sensburg

Prof. Dr. Patrick Sensburg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Silberhorn

Thomas Silberhorn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Tino Sorge

Tino Sorge

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Joachim Pfeiffer

Dr. Joachim Pfeiffer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Eckhard Pols

Eckhard Pols

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Rachel

Thomas Rachel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Kerstin Radomski

Kerstin Radomski

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Alexander Radwan

Alexander Radwan

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Alois Rainer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Peter Ramsauer

Dr. Peter Ramsauer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Eckhardt Rehberg

Eckhardt Rehberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Lothar Riebsamen

Lothar Riebsamen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Josef Rief

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Johannes Röring

Johannes Röring

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Norbert Röttgen

Dr. Norbert Röttgen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Erwin Rüddel

Erwin Rüddel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Albert Rupprecht

Albert Rupprecht

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Anita Schäfer

Anita Schäfer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Dietrich Monstadt

Dietrich Monstadt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karsten Möring

Karsten Möring

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Marlene Mortler

Marlene Mortler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Elisabeth Motschmann

Elisabeth Motschmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Carsten Müller

Carsten Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Gerd Müller

Dr. Gerd Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Stefan Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Dr. Andreas Nick

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michaela Noll

Michaela Noll

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Georg Nüßlein

Dr. Georg Nüßlein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

fraktionslos

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Obrázok Wilfried Oellers

Wilfried Oellers

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Florian Oßner

Florian Oßner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Henning Otte

Henning Otte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Sylvia Pantel

Sylvia Pantel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Martin Patzelt

Martin Patzelt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Carsten Linnemann

Dr. Carsten Linnemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Patricia Lips

Patricia Lips

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jan-Marco Luczak

Dr. Jan-Marco Luczak

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Daniela Ludwig

Daniela Ludwig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karin Maag

Karin Maag

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Yvonne Magwas

Yvonne Magwas

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas de Maizière

Dr. Thomas de Maizière

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Matern von Marschall

Matern von Marschall

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hans-Georg von der Marwitz

Hans-Georg von der Marwitz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Stephan Mayer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Meister

Dr. Michael Meister

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Angela Merkel

Dr. Angela Merkel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jan Metzler

Jan Metzler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hans Michelbach

Dr. h. c. (Univ Kyiv) Hans Michelbach

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Mathias Middelberg

Dr. Mathias Middelberg

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Carsten Körber

Carsten Körber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Gunther Krichbaum

Gunther Krichbaum

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Günter Krings

Prof. Dr. Günter Krings

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Rüdiger Kruse

Rüdiger Kruse

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Roy Kühne

Dr. Roy Kühne

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karl A. Lamers

Prof. h.c. Dr. Karl A. Lamers

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Andreas G. Lämmel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Katharina Landgraf

Katharina Landgraf

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Ulrich Lange

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Silke Launert

Dr. Silke Launert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Katja Leikert

Dr. Katja Leikert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Andreas Lenz

Dr. Andreas Lenz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ursula von der Leyen

Dr. Ursula von der Leyen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Antje Lezius

Antje Lezius

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Andrea Lindholz

Andrea Lindholz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Karl Holmeier

Karl Holmeier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hendrik Hoppenstedt

Dr. Hendrik Hoppenstedt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Erich Irlstorfer

Erich Irlstorfer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Jarzombek

Thomas Jarzombek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Andreas Jung

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Alois Karl

Alois Karl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Anja Karliczek

Anja Karliczek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Volker Kauder

Volker Kauder

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Dr. Stefan Kaufmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Roderich Kiesewetter

Roderich Kiesewetter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Georg Kippels

Dr. Georg Kippels

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Volkmar Klein

Volkmar Klein

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Axel Knoerig

Axel Knoerig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jens Koeppen

Jens Koeppen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Markus Koob

Markus Koob

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Frank Heinrich

Frank Heinrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Mark Helfrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Rudolf Henke

Rudolf Henke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Hennrich

Michael Hennrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ansgar Heveling

Ansgar Heveling

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Christian Hirte

Christian Hirte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Heribert Hirte

Prof. Dr. Heribert Hirte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Alexander Hoffmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Florian Hahn

Florian Hahn

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Stephan Harbarth

Dr. Stephan Harbarth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Jürgen Hardt

Jürgen Hardt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Matthias Hauer

Matthias Hauer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Mark Hauptmann

Mark Hauptmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Matthias Heider

Dr. Matthias Heider

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Mechthild Heil

Mechthild Heil

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Gebhart

Dr. Thomas Gebhart

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Alois Gerig

Alois Gerig

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Eberhard Gienger

Eberhard Gienger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ursula Groden-Kranich

Ursula Groden-Kranich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hermann Gröhe

Hermann Gröhe

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Klaus-Dieter Gröhler

Klaus-Dieter Gröhler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Grosse-Brömer

Michael Grosse-Brömer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Astrid Grotelüschen

Astrid Grotelüschen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Markus Grübel

Markus Grübel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Manfred Grund

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Oliver Grundmann

Oliver Grundmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Monika Grütters

Prof. Monika Grütters

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Fritz Güntzler

Fritz Güntzler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Olav Gutting

Olav Gutting

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Christian Haase

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Gitta Connemann

Gitta Connemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Alexander Dobrindt

Alexander Dobrindt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Donth

Michael Donth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Marie-Luise Dött

Marie-Luise Dött

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hansjörg Durz

Hansjörg Durz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hermann Färber

Hermann Färber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Uwe Feiler

Uwe Feiler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Enak Ferlemann

Enak Ferlemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Axel E. Fischer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Maria Flachsbarth

Dr. Maria Flachsbarth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thorsten Frei

Thorsten Frei

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hans-Peter Friedrich

Dr. Hans-Peter Friedrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Michael Frieser

Michael Frieser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Hans-Joachim Fuchtel

Hans-Joachim Fuchtel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ingo Gädechens

Ingo Gädechens

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Maik Beermann

Maik Beermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Manfred Behrens

Manfred Behrens

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Veronika Bellmann

Veronika Bellmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Sybille Benning

Sybille Benning

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok André Berghegger

Dr. André Berghegger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Peter Beyer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Steffen Bilger

Steffen Bilger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Peter Bleser

Peter Bleser

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Norbert Brackmann

Norbert Brackmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Michael Brand

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Reinhard Brandl

Dr. Reinhard Brandl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
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Obrázok Ralf Brauksiepe

Dr. Ralf Brauksiepe

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
neodpovedané


Obrázok Helge Braun

Prof. Dr. Helge Braun

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

naposledy kontaktovaný 25. 09. 2020
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Obrázok Heike Brehmer

Heike Brehmer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ralph Brinkhaus

Ralph Brinkhaus

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Ute Vogt

Ute Vogt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Wolfgang Hellmich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Angelika Glöckner

Angelika Glöckner

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Detlef Müller

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sarah Ryglewski

Sarah Ryglewski

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Stephan Albani

Stephan Albani

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Peter Altmaier

Peter Altmaier

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Artur Auernhammer

Artur Auernhammer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Dorothee Bär

Dorothee Bär

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Bareiß

Thomas Bareiß

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Norbert Barthle

Norbert Barthle

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

CDU/CSU

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Obrázok Thomas Hitschler

Thomas Hitschler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Thomas Jurk

Thomas Jurk

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Thomas Oppermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Uli Grötsch

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Ulli Nissen

Ulli Nissen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Ulrich Freese

Ulrich Freese

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Ulrich Kelber

Ulrich Kelber

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Ulrike Bahr

Ulrike Bahr

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Ulla Schmidt

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Ursula Schulte

Ursula Schulte

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Sebastian Hartmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sigmar Gabriel

Sigmar Gabriel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sönke Rix

Sönke Rix

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sören Bartol

Sören Bartol

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Stefan Zierke

Stefan Zierke

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Susann Rüthrich

Susann Rüthrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Susanne Mittag

Susanne Mittag

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Svenja Stadler

Svenja Stadler

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Swen Schulz

Swen Schulz

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Rainer Spiering

Rainer Spiering

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok René Röspel

René Röspel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Rita Hagl-Kehl

Rita Hagl-Kehl

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Rita Schwarzelühr-Sutter

Rita Schwarzelühr-Sutter

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Rolf Mützenich

Dr. Rolf Mützenich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sabine Dittmar

Sabine Dittmar

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sabine Poschmann

Sabine Poschmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Sascha Raabe

Dr. Sascha Raabe

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Saskia Esken

Saskia Esken

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Michael Groß

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Michael Roth

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Michael Thews

Michael Thews

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Michelle Müntefering

Michelle Müntefering

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Niels Annen

Niels Annen

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Nina Scheer

Dr. Nina Scheer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Oliver Kaczmarek

Oliver Kaczmarek

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Marianne Schieder

Marianne Schieder

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Martin Burkert

Martin Burkert

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Martin Gerster

Martin Gerster

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Dr. Martin Rosemann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Matthias Bartke

Dr. Matthias Bartke

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SPD

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Obrázok Matthias Miersch

Dr. Matthias Miersch

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SPD

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Obrázok Metin Hakverdi

Metin Hakverdi

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Michael Gerdes

Michael Gerdes

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Kerstin Tack

Kerstin Tack

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Kirsten Lühmann

Kirsten Lühmann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Klaus Mindrup

Klaus Mindrup

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Lars Castellucci

Prof. Dr. Lars Castellucci

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Obrázok Lars Klingbeil

Lars Klingbeil

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Lothar Binding

Lothar Binding

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Mahmut Özdemir

Mahmut Özdemir

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Marco Bülow

Marco Bülow

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Marcus Held

Marcus Held

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Karamba Diaby

Dr. Karamba Diaby

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Karl-Heinz Brunner

Dr. Karl-Heinz Brunner

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SPD

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Obrázok Karl Lauterbach

Prof. Dr. Karl Lauterbach

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Katarina Barley

Dr. Katarina Barley

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Katja Mast

Katja Mast

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Kerstin Griese

Kerstin Griese

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Hilde Mattheis

Hilde Mattheis

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

SPD

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Obrázok Hubertus Heil

Hubertus Heil

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Ingrid Arndt-Brauer

Ingrid Arndt-Brauer

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Dr. Jens Zimmermann

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Johann Saathoff

Johann Saathoff

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Johannes Kahrs

Johannes Kahrs

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Josip Juratovic

Josip Juratovic

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Obrázok Fritz Felgentreu

Dr. Fritz Felgentreu

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Obrázok Gabi Weber

Gabi Weber

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Obrázok Gabriela Heinrich

Gabriela Heinrich

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Gabriele Hiller-Ohm

Gabriele Hiller-Ohm

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Obrázok Gabriele Katzmarek

Gabriele Katzmarek

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Obrázok Gülistan Yüksel

Gülistan Yüksel

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Obrázok Gustav Herzog

Gustav Herzog

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Heike Baehrens

Heike Baehrens

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Dietmar Nietan

Dietmar Nietan

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Dirk Heidenblut

Dirk Heidenblut

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Dirk Vöpel

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Dirk Wiese

Dirk Wiese

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Doris Barnett

Doris Barnett

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Obrázok Edgar Franke

Dr. Edgar Franke

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Obrázok Ernst Dieter Rossmann

Dr. Ernst Dieter Rossmann

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Dr. Eva Högl

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Obrázok Florian Post

Florian Post

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Obrázok Florian Pronold

Florian Pronold

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Frank Junge

Frank Junge

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Frank Schwabe

Frank Schwabe

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Christine Lambrecht

Christine Lambrecht

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Claudia Tausend

Claudia Tausend

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Dagmar Freitag

Dagmar Freitag

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Dagmar Schmidt

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Obrázok Dagmar Ziegler

Dagmar Ziegler

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Obrázok Daniela De Ridder

Dr. Daniela De Ridder

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Obrázok Daniela Kolbe

Daniela Kolbe

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Dennis Rohde

Dennis Rohde

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Obrázok Detlev Pilger

Detlev Pilger

je členom parlamentu Deutscher Bundestag

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Bernd Westphal

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Bernhard Daldrup

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Obrázok Bettina Hagedorn

Bettina Hagedorn

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Bettina Müller

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Obrázok Burkhard Lischka

Burkhard Lischka

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Obrázok Cansel Kiziltepe

Cansel Kiziltepe

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Obrázok Caren Marks

Caren Marks

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Obrázok Carsten Schneider

Carsten Schneider

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Obrázok Carsten Träger

Carsten Träger

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Christian Lange

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Christian Petry

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Obrázok Axel Schäfer

Axel Schäfer

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Aydan Özoğuz

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Obrázok Bärbel Bas

Bärbel Bas

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Obrázok Bärbel Kofler

Dr. Bärbel Kofler

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Dr. Barbara Hendricks

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Obrázok Bernd Rützel

Bernd Rützel

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Obrázok Andrea Nahles

Andrea Nahles

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Andreas Rimkus

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Andreas Schwarz

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Obrázok Anette Kramme

Anette Kramme

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Obrázok Achim Post

Achim Post

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