Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Überheblich und intolerant
Ist die Gesellschaft bereit Mehrkosten zu tragen oder an anderen Stellen zu sparen zum Wohle der Kinder? Die Ansicht, dass Mütter natürlich drei Jahre zu Hause bleiben müssen, weil man sonst seelisch verkrüppelte Kinder großzieht ... ist sowas von lächerlich und moralisch überheblich gg Familien die sich das einfach nicht leisten können. Und unfair gegenüber den Frauen die danach gewaltige Probleme haben wieder ins Berufsleben einzusteigen. (bei zwei Kindern können das ja auch mal sechs Jahre zu Hause bedeuten) und ganz egal wie lieb man seine Kinder hat, nicht jeder ist der geborene Pädagoge
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    Wahlfreiheit
Gebührenfreie Kitas bedeuten nicht, dass alle Kinder in den Kindergarten oder die Krippe gehen müssen. Nicht alle Kinder leiden unter einer zeitweisen Trennung von der familiären Bezugsperson. Die meisten Kinder profitieren ungemein von der Gemeinschaft in der Kindergartengruppe. Gleichaltrige sind für die Entwicklung von Kindern auch wichtig. Ich vertraue darauf, dass Eltern wissen ob ihr Kind bereit oder nicht bereit dazu ist in Betreuung zu gehen. Betreuung bedeutet auch nicht zwingend ganztags. Eltern haben eine Wahl. Nur mit dem Preis steuert die Stadt Ulm massiv die Nachfrage.
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    Schlechter Personalschlüssel aber volle Gebühren, so saniert man den Haushalt!
Durch hohe Gebühren kann man auch Eltern davon abschrecken das Recht auf einen Betreuungsplatz einzufordern. Frühkindliche Bildung ist für uns ein wichtiges Gut, welches nicht zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet werden sollte. Wir zahlen für unsere Tochter fast 700 € für einen Kita Platz. Leider hält es die Stadt Ulm nicht für nötig den Betreuungsschlüssel einzuhalten. In unserer Gruppe sind lediglich 2 Vollzeitkräfte beschäftigt. Volle Gebühr für eine nur teilweise erbrachte Leistung. Sehr schwach liebe Stadt Ulm!
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    Stichwort
DEUTSCHLAND IST FAMILIEN- UND KINDERFEINDLICH! Das ist jetzt keine Stammtischparole, sondern leider die Wahrheit. - keine ausreichende finanzielle Unterstützung (gerade für Familien, die sich bewusst dafür entscheiden, die ersten Jahre zu Hause zu bleiben (Mutter oder Vater) - erhebliche finanzielle Benachteiligung beim 2. Kind (kaum noch Elterngeld, wenn Mutter wegen 1. Kind länger zu Hause bleibt) - keine Unterstützung bei Mehrbelastung durch Kommune (mehr Müll, mehr Strom- und Wasserkosten) - teure Betreuungseinrichtungen siehe: Dass der Staat den Familien in Wahrheit die Sau
Quelle: www.tagesspiegel.de/meinung/halten-wir-den-weltrekord-in-familienfeindlichkeit/6790936.html
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Wenn der Kindergartenbesuch von 3 bis 6 Jahren kostenlos wäre, würde die Sprachförderung früher und besser greifen (die in der heutigen Fernseh- und Nintendo-Zeit übrigens nicht nur Kinder fremdsprachiger Eltern brauchen). Das sparte viel Zeit, Mühen und Kosten in der Grundschule - und würde zu signifikant besseren Schulabschlüssen (im Durchschnitt!) führen.
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Wohl kaum jemand der "normal" tickt entscheidet sich für Kinder, um ausschließlich der Gesellschaft einen Gefallen zu tun. Trotzdem läuft es aber darauf hinaus. Wer sonst kann die Probleme bspw. zunehmender Vergreisung der Gesellschaft ausbaden ? Und warum sollte die/der heute Geborene sich später der Gesellschaft verpflichtet fühlen ? Die Gesellschaft hat eine Bringschuld ! Und dazu passen die inzwischen horrenden Kitagebühren in Ulm (und Blaustein) NICHT. Ulm hat genug Geld und für alles mögliche. Leider nicht für Familien mit Kindern. (siehe auch Wohnungsmarkt)
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    Bindungstheorie
Nochmal zu der "gestörten frühkindlichen Bindung" Worauf beziehen Sie sich da? Auf 4 oder 5 Jährige? Wenn ein Kind in Alter von 1 Jahr + nicht sicher gebunden ist, dann ist der Bindungsverlauf in der Familie schon nicht optimal gewesen. Der Fremde-Situation-Test wird im Alter von 12 - 18 Monaten durchgeführt und zeigt zuverlässige Vorhersagen. (Siehe Quelle) Ein gut gebundenes Kind wird eine gute Betreuungssituation auch gut verkraften, die schlecht gebundenen Kinder haben Probleme damit.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie#Bindungstypen_des_Kindes
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Einige der Contra Kommentare beziehen sich darauf, dass es sich nicht lohnt - meistens für die Frauen - arbeiten zu gehen, da die hohen Betreuungskosten das zusätzliche Gehalt auffressen. GENAU das ist der Punkt, weshalb wir hier mit der Petition Gebührenfreiheit fordern. Rechnen Sie bitte genau aus, wieviel Gehalt und Beiträge zur Sozialversicherung, eigene geleistete Krankenkassenbeiträge unserer Gesellschaft und der einzelnen Frau/Mann entgehen über die Jahre. Denn einmal aus dem Berufsleben für längere Zeit raus: ganz schwierig wieder qualifiziert einzusteigen.
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    Eigene Ansprüche Sozialversicherung, Rente, Krankenkasse
Ich beziehe mich hier auf das Contra Argument zur den Sozialversicherungsbeiträgen und gKK Beiträgen. Vielleicht wird zweckentfremdet, vielleicht wird verschwendet; aber Ihre Lösung dazu ist, NICHT zu arbeiten und den öffentlichen Kassen komplett die Einnahmen wegzunehmen? Wo soll dann überhaupt noch das Geld herkommen, wenn nicht gearbeitet wird? Für die einzelne Frau - und ich möchte hier gerade die Mütter als Beispiel nehmen - macht es einen sehr großen Unterschied ob sie eigene Ansprüche erwirtschaftet hat oder nicht. Berechnen Sie mal beispielhaft Rentenansprüche.
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    Bindungstheorie
In Bezug nochmals auf die Bindungstheorie. Das Contra Argument ohne Quellenangaben und konkrete Beispiele ohne Bezug auf einen namentlich genannten Fachmann kann ich leider nicht gelten lassen. Es steht Ihnen frei nach eigener Meinung zu bewerten. Es steht Ihnen aber nicht zu die Entscheidungen von vielen Eltern zu diskretieren und evtl. sogar noch zu behaupten dass Kinder nicht gut gebunden oder psychisch stabil wären, weil sie früh außerhalb der Familie betreut worden sind. Quellen bitte für Behauptungen.
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ich möchte Zeit mit meinem Kind verbringen UND meinen Beruf nicht vollständig aufgeben müssen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass öffentliche KItas oft kaum dem Anspruch auf eine liebevolle und pädagopgisch hochwertige Betreuung gerecht werden können. Zu wenig ausgebildetes und unterbezahltes Personal, sodass ich als Mutter erschrocken bin, wie hier mit kleinen Kindern gerade unter 3 umgegangen wird. Die Politik sollte ein viel größeres Augenmerk auf die Betreuung unserer Kleinsten legen und hier Geld investieren.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Wer Kinder in die Welt setzt, der hat das Recht und auch die Pflicht, sich um diese angemessen zu kümmern. Kinder unter 3 Jahren sind am besten zuhause bei den Eltern aufgehoben und nicht in überteuerten Massenverwahrungsanstalten. Deshalb keine Unterschrift.
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    Stichwort
Solange Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, keine gleichwertige Entschädigung dafür bekommen, steht auch denjenigen, die ihre Kinder weggeben, um stattdessen Geld zu verdienen, keinerlei Aufwandsentschädigung zu. Den Schaden, den sie damit der Gesellschaft gegenüber anrichten, müßten sie viel eher noch im Voraus begleichen, oder eine entsprechende Kaution hinterlegen, die nur unter entsprechenden Bedingungen bzgl. der Entwicklung der Kinder später zurückerstattet wird. Klingt vielleicht hart, aber wäre aus Sicht einer gesunden Gesellschaft nicht völlig abwegig. Unabhängig von dieser schr
Quelle: Quellenangabe (max. 250 Zeichen)
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Kleinkinder in Kitas stecken, in denen sie anstatt mit der Liebe und Zuwendung der Eltern mit TTIP-Billigfraß vollgestopft und mit Alternativlos-Blödsinn beschallt werden, während beide Eltern um einen Billigjob kämpfen, mit dem sie die Steuergelder für diesen ganzen Unfug finanzieren sollen. Ihr braucht euch wirklich nicht zu wundern, wenn niemand mehr Kinder in diese Welt setzen möchte. Sie würden als Erwachsene für nichts anderes zuständig sein, als der Politikerkaste und den "Eliten" dieses Landes als entrechtete Arbeitssklaven und als Stimmvieh zu dienen! Basta!
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    Gebt die Kinder nicht dem Staat!
Wir trauen dem Staat zu Recht unsere Daten nicht an. Noch viel weniger sollten wir ihm unsere Kinder geben. Wer seine Kinder zu Hause erziehen will, muss das alles finanzieren für die Damen, während der Staat sich über den Zugriff auf die Kinder freut. Zustände wie in der DDR mittlerweile!
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Ich würde zu gern die Gesichter der ganzen frühkindlichen Bildungsfans sehen, wenn die Petition angenommen würde und die Steuern und Gebühren kräftig erhöht werden müssten, um die ganzen Forderungen der Unterzeichner zu finanzieren - vom herbeizaubern der qualifizierten Erzieher ganz zu schweigen :-).
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Das Argument, dass die Kinder später einmal in die Sozialkassen einbezahlen halte ich für kompletten Unsinn. Vielleicht ist das Kind später einmal privat versichert oder arbeitslos oder es wandert aus. Meiner Meinung nach ist das nur eine weitere Masche, der Allgemeinheit die Kosten für eine bestimmte Klientel aufs Auge zu drücken, die die Kinder nicht zuhause erziehen will oder kann...
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    auch an die Erzieher denken!
Auch einmal von den Kindern abgesehen ich selbst bin Erzieher. Wie würde es denn mir und meinen Kolleginnen gehen wenn alles gebührenfrei werden würde würden wir noch weniger verdienen? Die einnahmen der Eltern sind ein gros Teil unseres Gehaltes und wenn dieser auch noch wegfällt dann kann ich genau so gut einen 450€ annehmen! Zudem wer sich im gesetztes salat durch wühlt.. der findet auch ganz schnell das ein jedes Kind das recht auf ejnen Kita platz hat und diesen auch finanziert bekommt wenn keinen anderen Mittel zur Verfügung stehen!
Quelle: selbst verfasster text mit Allgemeinwissen versehen.
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Wenn gleichzeitig das exorbitante Kindergeld von min. 184.-€ gekürzt wird, kann man sich eine Umverteilung vorstellen. Wir haben unsere Kinder vor 40 Jahren mit einem monatlichen Kindergeld von 30.-DM (15,6.-€) großgezogen. Keine Inflationsrate rechtfertigt eine solche Erhöhung des Kindergeltes. Die Gesamtleistung die der Staat je Kind erbringt ist in Deutschland sehr hoch, aber die direkte Leistung welche an die Eltern ausbezahlt wird ist zu hoch. Ich bin auch der Meinung, dass dies zu einer Umverteilung zu Gunsten indirekter Leistung umverteilt werden muss. Was ist das für eine Vorstellu
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Für eine Abschaffung der Gebühren kann ich leider nicht unterzeichnen, denn ich halte es für angemessen, dass Eltern mit guten Gehältern auch einen Beitrag zu der Finanzierung der Betreuung leisten (zu diesen Eltern zählen wir uns übrigens auch). Gute Erzieherinnen wollen schließlich auch bezahlt werden! Aber es darf etwas fairer zugehen, wenn es um die Familien mit kleineren Gehältern geht. Die Chance, wieder zu arbeiten, sollte nicht durch eine zu teure Kita zunichte gemacht werden.
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