Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Jährliche Anhebung angebracht
Ich bin für die Erhöhung der Elternbeiträge, aber nicht so wie es jetzt gemacht werden soll. Nicht auf einmal so ein starker Anstieg. Jeder muss seine Finanzen kalkulieren. Deshalb wäre zum Beispiel eine Erhöhung um 3% im Jahr fair. Okay, jetzt gab es 5 Jahre keine dann sind 15% einmalig gerechtfertigt, aber danach wäre eine Umstellung auf eine jährliche Anhebung der richtige Weg. Man sollte bedenken dass es uns Eltern nur ein paar wenige Jahre betrifft und so wissen alle genau was auf sie zu kommt.
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    Reformation
Wichtig ist hier nicht nur die Erhöhung zu stoppen sondern die gesamte Berechnung des Elternbeitrages zu reformieren! Ja, Bornheim wird durch seine Infrastruktur und seine Gewerbe- und Neubaugebiete immer attraktiver, aber gerade hier sollte man überlegen diese Attraktivität für Familien, die aus den Ballungszentren Köln und Bonn heraus wollen, zu stabilisieren bzw. zu erhöhen! Warum nicht ein positives Signal setzen und Geschwisterkinder befreien oder sog. Zweitfamilien entlasten, die sind durch tlw. sehr hohe Unterhaltszahlung enorm belastet?! Es ist Zeit zum Umdenken!
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    Empfundene Ungleichbehandlung
Weil es der Attraktivität Bornheims schadet. Insbesondere in Zeiten wie dieser (Stichwort: empfundene Ungleichbehandlung) bedarf es eines positives Zeichen der Kommunalpolitik und es wäre vonnöten der Bevölkerung etwas zurück zu geben, statt eine erneute Mehrbelastung privater Haushalte durchzusetzen. Derartige Handlungen sind Wasser auf die Mühlen der politischen Extreme (rechts wie links).
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Viele Kommunen legen die Gebühren anhand des Bruttoeinkommen fest. Hier sollte man dringend nachbessern. Warum geht man hier nicht nach dem Nettoeinkommen, denn dass ist das Einkommen welches jeder Familie zur Verfügung steht. Das schafft Gleichheit zwischen Beamten und Angestellten, sowie dem Unterschied ob das Bruttoeinkommen von einem Gutverdienenden kommt oder von beiden Eltern erarbeitet wird. Der Gutverdienende zahlt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze! Der Beamte zahlt 20% weniger Sozialabgaben! Seltsam ist doch, dass Elterngeld nach dem Netto berechnet wird und sobald man zahlen soll
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Insgesamt ist die größte Katastrophe, dass die steigenden Gebühren der Eltern im Grunde von daher rühren, dass die CDU 2007 ein Kibiz Gesetz verabschiedet hat, welches Kindespauschalen enthält, die die Kosten der Träger nicht decken. Weiter lässt man dem Träger freie Hand bei der Festlegung der Gebühren ohne das die Eltern geschützt sind. Das führt dazu, dass man z.B. bei der Stadt Düsseldorf Gebührenbefreit ist und in einer Strukturschwachen Kommune über Gebühr belastet wird. Ich bin bereit Kosten zu tragen als Gutverdienender. Allerdings sollten diese Bundesweit einheitlich sein.
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Wir sind auch Eltern und werden gerade hier im Stadtgebiet Kleve ab 2017 die höchsten Gebühren haben im ganzen Bundesland. Meiner Meinung nach ist Kindeserziehung Gesellschaftsaufgabe und von dieser auch zu tragen. Ohne Kinder werden keine Sozialsystem mehr in der Zukunft funktionieren. Eltern leisten einen riesen Dienst für die Gesellschaft, verzichten auf viel und tragen auch ohne KiTa Gebühren schon einiges über Steuerumlage zu den Kosten bei. Jedes Teil was für Kinder angeschafft wird füllt den Steuertopf. Steuerentlastung fast 0, Heutige Generation wird komplett ausgebeutet...
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Faire Politik der Gemeinde
Frage: Ist es richtig dass die Beiträge seit dem Jahr 2011 nicht mehr erhöht wurden? Also 5 Jahre. Die durchschnittlichen Löhne und Gehälter haben sich in dieser Zeit aber um 300 Euro monatlich erhöht. Ihre Gemeinde war so fair und hat die Beiträge trotzdem 5 Jahre stabil gehalten. Damit ist, spätestens jetzt, eine höhere Eigenbeteiligung an den Beitreuungskosten Ihrer Kinder auch gerechtfertigt, denn auch die Eltern verdienen ja jetzt wesentlich mehr und die Kosten für die Kinderbetreuung sind erheblich gestiegen.
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    Ich verstehe
Bitte haben Sie doch ein wenig Verständnis: Familien müssen Raten für ihren Hauskredit, Leasingraten fürs Auto, Strom, Heizung, Steuern, Krankenversicherung, Altersvorsorge und vieles mehr bezahlen. WIE? Das müssen SIe als Single auch bezahlen? UND Sie bezahlen auch noch viel höhere Steuern, den gleichen Beitrag in die Krankenversicherung und einen höheren Beitrag für die Pflegeversicherung. SIe finanzieren Witwen- und Waisenrenten mit, obwohl Sie Single sind? OKAY, ich verstehe dass Sie jetzt nicht auch noch die Kinderbeiträge finanzieren wollen nur weil die Eltern beide arbeiten wollen.
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    Millionen Familien
Millionen Familien bestitzen Einfamilienhäuser. Millionen Familien fahren Luxusautos. Millionen Familien fahren mindestens einmal im Jahr in Urlaub. Nur wenn es um die Kosten für Ihre Kinder geht gehen genau diese Eltern auf die Barrikaden und erfinden Geschichten dass einem schwindlig wird, nur damit andere für sie und Ihre Kinder bezahlen und Millionen Failien sich weiter ihren Luxus leisten können. Das muss doch bitte jeder verstehen dass es so eben nicht geht ! Kinderförderung ? Ja, natürlich, aber nur wenn die eigenen Finanzen wirklich überstrapaziert sind.
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    Zu wenige Fakten
Also mir erscheinen die Erhöhungen in den einzelnen Einkommensstufen erst mal sehr moderat. Abschließend beutreilen kann man das aber nur, wenn man neben den Erhöhungen die gesamten Beiträge und nicht nur die Erhöhung kennt. Leider fehlen diese Angaben im Petitionstext, der zwar viele Emotionen und persönliche Meinung, aber für meinen Geschmack zu wenige Fakten enthält.
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    Selbst ist die Familie
Ich begrüße die Erhöhung der Beiträge. Die neuen Elternbeiträge entlasten die Gescheinschaft doch erheblich und mir scheinen die gestaffelten Erhöhungen bei den angegebenen Einkommen doch sehr moderat, fair und durchaus verkraftbar für einen ganzen Monat Kinderbetreung. Selbst ist die Familie, es sind Ihre Kinder :-)
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