• Von: Dr. Andre Schieffer mehr
  • An: Bürgermeister Wolfgang Henseler
  • Region: Bornheim/Brenig mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 24 Tage verbleibend
  • 1.113 Unterstützer
    938 in Bornheim (Rheinland)
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Gegen die Erhöhung der Elternbeiträge und die Geschwisterkindregelung in Bornheim

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Wir wehren uns gegen die geplante Erhöhung der Elternbeiträge zum 1. August 2016.

Der Beschluss soll in der Ratssitzung am Donnerstag, den 07.07.2016 erfolgen. Hierbei handelt es sich um Beitragserhöhungen um bis zu 20%, über die man bisher nur in der lokalen Presse informiert wurde.

Weiterhin hält die Stadt Bornheim an einer Bezahlung des Geschwisterkindes fest!

Insgesamt liegen die Gebührenerhöhungen für den Kita-Bereich und für die Kindertagespflege je nach Einkommensstufe zwischen 16,1 und 19,6 Prozent.

In den unteren Einkommensstufen bis 35.000 Euro pro Jahr macht sich die Gebührenerhöhung mit einer Spanne zwischen zehn und 17 Euro monatlich bemerkbar. Die Einkommen, die zwischen 35.000 und 65.000 Euro liegen, müssen mit einer Mehrbelastung von 33 bis 64 Euro rechnen.

Familien mit einem Jahreseinkommen bis 85.000 Euro sollen im Vergleich zum Kindergartenjahr 2015/2016 89,50 Euro mehr zahlen, für Eltern mit einem Einkommen über 85.000 Euro pro Jahr schlägt die Erhöhung gar mit 103,50 Euro zu Buche. Diese Berechnung erfolgt auf der Grundlage des Bruttoeinkommens, das unseres Erachtens nichts über das tatsächliche Einkommen einer Familie aussagt.

Eltern von zwei Geschwisterkindern im Kindergarten oder in der Tagespflege haben zukünftig jeweils 62,5 Prozent der Gebühren zu entrichten. Bisher lag der Satz für das Zweitkind bei 25 Prozent. Die Beitragsermäßigung gilt auch dann, wenn sie mit der Beitragsbefreiung für das letzte Kindergartenjahr zusammentrifft. Für das dritte und alle weiteren Kinder wird kein Beitrag erhoben.

In vielen anderen umliegenden Städten ist es selbstverständlich, dass das zweite Kind beitragsfrei einen Einrichtungsplatz nutzen kann!

Link zu den Dokumenten bezüglich der Änderung der Elternbeiträge:

session.stadt-bornheim.de/bi/vo0050.php?__kvonr=11258&search=1

Begründung:

Diese Pläne sind unseres Erachtens nicht nachhaltig sondern rein kurzfristig orientiert. Das Geld kommt den Kindern nicht zugute, sondern belastet die Familienkasse wesentlich stärker. Diese Politik könnte dazu führen, dass Bornheim im Vergleich zu anderen umliegenden Kommunen für Familien mit Kindern an Attraktivität verliert.

Es entsteht der Eindruck, dass die Stadt Bornheim keinen Wert auf den so dringend benötigten Nachwuchs legt! Insbesondere die als 'Besserverdiener' eingestuften werden so stark belastet, dass von diesem Beitrag auch eine private Kinderbetreuung im eigenen Haus finanziert werden könnte. Es entsteht der Eindruck, dass die Stadt Bornheim mit ihrer Politik dies sogar bezwecken möchte, um ihre eigenen Ressourcen zu schonen. Im Hinblick auf die soziale Entwicklung der Kinder ist dies jedoch kontraproduktiv!

Bei allem Verständnis für die finanziellen Zwänge der Stadt Bornheim: Da muss es auch andere Lösungen geben!

Familien mit Kindern im Vorschulalter werden nun stärker als jetzt schon ins Porte­mon­naie greifen müssen. Die zur Kasse gebetenen Familien haben die Löcher im Haushalt der Stadt nicht zu verantworten!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bornheim, 01.07.2016 (aktiv bis 31.12.2016)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützer! Wir haben trotz erneuter Aufforderung nicht alle Ratsmitglieder zu einer öffentlichen Stellungnahme bewegen können. Leider wird wohl lieber geschwiegen! Im Zuge dessen haben wir einen offenen Brief an alle Ratsmitglieder formuliert ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich bin für die Erhöhung der Elternbeiträge, aber nicht so wie es jetzt gemacht werden soll. Nicht auf einmal so ein starker Anstieg. Jeder muss seine Finanzen kalkulieren. Deshalb wäre zum Beispiel eine Erhöhung um 3% im Jahr fair. Okay, jetzt gab es ...

PRO: Wichtig ist hier nicht nur die Erhöhung zu stoppen sondern die gesamte Berechnung des Elternbeitrages zu reformieren! Ja, Bornheim wird durch seine Infrastruktur und seine Gewerbe- und Neubaugebiete immer attraktiver, aber gerade hier sollte man überlegen ...

CONTRA: Frage: Ist es richtig dass die Beiträge seit dem Jahr 2011 nicht mehr erhöht wurden? Also 5 Jahre. Die durchschnittlichen Löhne und Gehälter haben sich in dieser Zeit aber um 300 Euro monatlich erhöht. Ihre Gemeinde war so fair und hat die Beiträge trotzdem ...

CONTRA: Bitte haben Sie doch ein wenig Verständnis: Familien müssen Raten für ihren Hauskredit, Leasingraten fürs Auto, Strom, Heizung, Steuern, Krankenversicherung, Altersvorsorge und vieles mehr bezahlen. WIE? Das müssen SIe als Single auch bezahlen? UND Sie ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil diese extreme Erhöhung einfach Familienunfreundlich ist. Man fragt sich ja, ob es sich überhaupt lohnt, daß beide Elternteile sich den Stress des Arbeitens machen.

Mehr Kinder in Familien in Deutschland müssen mit aller Macht gefördert werden und den Eltern sollte die Entscheidung Kinder zu bekommen so leicht wie möglich gemacht werden

Diese Erhöhung steht in keinem Verhältnis zu der durchschnittlichen Lohnentwicklung oder zu der Betriebskostensteigerung für die Kindertagesbetreuung. Außerdem ist über den Beschluss viel zu kurzfristig und in kryptischer Form informiert worden. Nirg ...

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  • Nicht öffentlich Bornheim am 23.11.2016
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  • Nicht öffentlich Freudenstdt am 27.10.2016
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