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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Trinkwasserschutz und Gülle
Im Umfeld des geplanten Stalls gibt es verschiedene Wasserschutzgebiete der Stufe 2 (strenger Schutz). Nach meiner Kenntnis werden dadurch verschiedene Luftschächte geschützt, welche direkt zu den wasserführenden Stollen des früheren Bergbaus führen. In den Stollen wird auch unser Trinkwasser gewonnen. Was passiert an den Stollen, wenn dort Gülle ausgebracht wird?
Quelle: Flächennutzungsplan der Verbandsgemeinde Diez
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Es mag ja sin, dass es gesetzliche Regeln für die Düngerausbringung gibt. Aber mal ehrlich wer kontrolliert das ? Ich habe meine Bedenken, wenn ich manchesmal so mitbekomme, was auf den Feldern so ausgefahren wird. Ich möchte nicht wirklich wissen, was da alles getrieben wird. So wird es wohl dann auch noch mehr sein, wenn ein solcher Schweinemasbetrieb da ist. Und wenn dann irgendwann die Qualität des Wassers gelitten hat, ist es wieder einmal zu spät.
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    Erholungsqualität geht verloren
Das betroffene Gebiet wird von vielen Spaziergängern aus Diez, Birlenbach und Umgebung gerne genutzt. Es gibt viele weite Ausblicke im Feld und in die Umgebung. Wer möchte schon gerne bei seinem täglichen Spaziergang ständig in Sichtkonrtakt oder Geruchskontakt mit Massentierhaltung sein? Gedanken kreisen um die Lebensqualität der Schweine. Somit geht auch viel eigene Lebens- und Erholungsqualität ortsnah verloren.
Quelle: Viele Spaziergänger im Feld
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Schön, dass hier unter dem Rechtlichen Hinweis steht, dass unwahre Tatsachenbehauptungen strafrechtliche Konsequenzen haben können. Es sollte doch vielleicht die Sinnhaftigkeit dieser Petition gepfrüpft werden beim nennen solcher Fakten. Wer definiert Massentierhaltung? Leider hat wahrscheinlich nicht einer der hier unterzeichnet einen modernen Schweinemaststall von innen gesehen. In Deutschland wird alles streng kontrolliert, sowohl die Tierhaltung als auch die DÜNGERAUSBRINGUNG. Das ausbringen von Gülle spart Mineraldünger, somit ist keine Mehrbelastung durch Nitrat zu befürchten!
Quelle: Gute fachliche Praxis
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    Tatsachenrichtigstellung eines umliegenden Landwirts
Jeder, der hier seine Unterschrift gibt, fördert damit den Abbau von regionalen (Schweine-)bauern - Zumal dies sowieso der letzte im Umkreis ist. Argumente wie, erhöhtes Verkehrsaufkommen i.V. mit LKWs die Gülle transportieren, Geruchsbelästigung die im Ort zunehmen würde ( wo doch das Tierwohl und die Arbeitsqualität beidermaßen noch gesteigert werden würden und die Auslagerung der Tiere aus dem Ort heraus zu weniger Geruch führen) und eine Erhöhung der Nitratbelastung mit der Folge des Verlusts der Quelle Fachinger Wasser( Nitratbelastung im Umkreis liegt weit unter der Grenze...-> Quelle
Quelle: und würde definitiv zu keinem Verlust des Wassers führen und auch zu keiner Erhöhung des Nitratwertes). Bevor man nun etwas unterstützt sollte man vielleicht mal mit dem Landwirt sprechen und sich erörtern lassen inwiefern dieser Ausbau sich tatsächlich auswirkt anstatt über ihn zu reden.
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Jeder Betrieb ist an die Dünge-VO gebunden, dabei ist Gülle gerade im Hinblick auf Nitratauswaschung deutlich günstiger als Mineraldünger, weil in ihr ein Teil des Stickstoffs (der sich zu NItrat umwandeln kann) organisch gebunden ist und erst nach und nach während der Vegation freigesetzt wird. Außerdem verwirkt in meinen Augen jeder, der diese Petition unterzeichnet, sein Recht, mehr Tierwohl zu fördern: Mehr Platz geht eben häufing nur über einen neuen Stall. Alternativ können wir auch Schweinefleisch aus dem Ausland beziehen, ohne jeglichen Standard
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