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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Die Hausärzteschaft ist sehr unterschiedlich. Viele Einzelkämpfer, Angesteltte, Halbtagskräfte, Landärzte, verkappte Spezialärzte fallen darunter. Entsprechend sprechen sie nie mit einer Stimme und verkaufen sich damit unter Wert. Die Minimalsolidarität zu dieser Petition könnte dies ein wenig ändern und dazu beitragen, dass es den Menschen auf den Hausarztsitzen mehr Spass macht für Ihre Patienten da zu sein.
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    Was machen wir mit diesem NUTZLOS LÄSTIGEn "Spaß-Verkäufer"- Gesocks der Unterstschicht?
Freitag gegen 11:00 ist "Sabbat", wenn sie denn wenigstens gläubig wären, der Rest ist an Verkaufen und Spaß gebunden. Der hippokratische Eid scheint an diesen unzurechnungsfähigen "Spaß-Verkäufern" wohl versumpft zu sein.
Quelle: Niemand weiß es
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Pro und Contra
Ich bin dann mal weg, steht auf dem Bildschirm. Viele Patienten haben diesen Eindruck, wann immer sie mal ihren Hausarzt brauchen, sind die im Urlaub, im Wochenende oder schon im Feierabend. Hier muss sich, wie schon andere geschrieben haben, dringend was ändern. Unstrittig ist aber auch, dass Hausärtze von den gesetzlichen Kassen zu schlecht bezahlt werden und man deshalb manchmal den Eindruck hat, dass man mehr in einem Verkaufsladen ist, statt in einer Arztpraxis. Als Privatpatient komme ich mir immer öfter abgezockt vor und wehre mich gegen die Ärzte, die mehr ihr Geschäft im Sinn haben.
Quelle: statt meiner Gesundheit. Ich fordere alle privat Versicherten auf mehr auf die Rechnungen zu schauen und auf die Kosten zu achten. Nur so können sich die Beiträge wieder stabilisieren.
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    Vergütungsstrukturen
"...Die Schwierigkeit lag in der Praxis in den USA darin, dass Fachärzte weniger eingeschriebene Patienten in HMO-Modellen hatten als Hausärzte, die versicherungsmathematisch eine sehr viel größere Grundgesamtheit für das Morbiditätsrisiko darstellen sowie ständig wechselnde Zuschussprogramme unkalkulierbar blieben. ..."
Quelle: Güssow, Vergütungsstrukturen
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    Vergütungsstrukturen
"...Die Kopfpauschalenkonzeption (Capitation) für 80% der Hausärzte in HMO´s belastet diese voll mit dem Risiko der Behandlungskosten, die durch nicht steuerbare Fachärzte (in Fee-For-Service-Modellen = Einzelleistungen) in budgetierten HMO-Modellen verursacht werden. Zunehmend kommen Global fee-Modelle auf, zB in der Gynäkologie für definierte Krankheitststadien die kompletten Kosten beinhalten...".
Quelle: Güssow, Vergütungsstrukturen
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    Vergütungsstrukturen
Jan Güssow, Vergütung integrierter Versorgungsstrukturen: Entgegen der in Deutschland häufig erhobenen Forderung, Primärärzte über Kopf-Pauschalen und Fachärzte über Einzelleistungen zu vergüten, wurde in den USA verschiedentlich das Gegenteil postuliert, um die Überweiserfrequenzen zu senken und Fachärzte nicht mehr Leistungen als notwendig erbringen zu lassen. Kopfpauschalen werden als Prozentsatz eingenommener Versicherungsbeiträge definiert, die damit von den Einnahmen einer MCO abhängen...
Quelle: Jan Güssow, Vergütung integrierter Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen - Weiterentwicklung pauschaler Vergütungsansätze zur Förderung prozessorientierter Strukturen unter besonderer Berücksichtigung der Krankenhausperspektive
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    Veränderungen auch in den Arztpraxen dringend nötig
"Primärversorgung sollte wohnortnah und niedrigschwellig verfügbar sein". Genau deshalb sollte eine der dringlichsten Forderungen sein, dass Arztpraxen dazu verpflichtet werden, analog zum Notdienst der Apotheken, eben einen wohnortnahmen Notdienst in ihren Praxen gewährleisten zu müssen. Praxen dürfen nicht immer dann schließen wenn die Menschen Feierabend von Ihrer Arbeit haben und zum Arzt gehen können. Arztpraxen sollten sich dringend an die geänderten Lebensweisen der Menschen anpassen, denn es gehen nicht nur Rentner zum Arzt.
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