Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Es ist wenig demokratisch, wenn die Landesregierung ihren Beschäftigten von heute auf morgen die Möglichkeit nimmt, kostenlos das für die Arbeit benötigte KFZ abzustellen. Kostenloses Parken ist in der freien Wirtschaft üblich - und das bei häufig höheren Gehältern und einer kürzeren Wochenarbeitszeit ohne Boni und Gewinnbeteiligungen. Eine Parkplatzbewirtschaftung bedeutet konkret eine Lohnkürzung. Der ökologische Gedanke ist vorgeschoben - Autofahrer zahlen heute schon hohe Summen, damit Sie überhaupt fahren können -diese Gelder könnten richtig verwendet, den Umweltschutz enorm verbessern.
Quelle: Matthias Schramm
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Die Umstellung auf Parkgebühren ist (zumindest in Freiburg) damit verbunden, die Bewirtschaftung der Parkflächen an eine Privatfirma abzugeben. Das ist ein kaum rückgängig zu machender Schritt, der nur zu steigenden Gebühren führen wird. Außerdem zahlen Mitarbeiter und Studenten schon jetzt für Parkscheine, dieses Argument ist also fadenscheinig. Im Gegenteil werden die aktuell erhobenen Park(schein)gebühren für Fahrradstellplätze etc. ausgegeben. Tatsächlich finanzieren die Autofahrer also schon jetzt die netteren Alternativen. Das fällt dann natürlich auch weg, wenn privatisiert wird.
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Kann es wirklich angehen, dass den Beschäftigten der Uni schon wieder in die Tasche gegriffen wird? Hinken wir nicht schon jetzt meilenweit der Wirtschaft hinterher was die leistungsgerechte Bezahlung angeht? Bekommen wir riesige Gewinnbeteiligung wie die Mitarbeiter in den großen Betrieben? Bekommen wir noch Urlaubsgeld? Zahlt beim Porsche/Daimler/Bosch jemand für seinen Parkplatz? Und dann unser öffentlicher Nahverkehr, fahrt doch mal einen Monat mit der Bahn! Fakt ist, es wird immer unaktraktiver an der Uni zu arbeiten und wenn dann keiner mehr hier arbeitet steht das Parkhaus auch leer!!!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Stau
Bin kein Autohasser, aber die Straßen sind überfüllt und es gibt doch schon genug Stau in Stuttgart. Die Anbindung mit der S-Bahn und mit dem Bus sind gegeben. Wer mit dem PKW zur Arbeit fährt, macht das in Ballungszentren nur aus Bequemlichkeit.
Quelle: Stuttgarter Verkehr
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Parkplätze nehmen riesige Flächen in der Stadt ein, und diejenigen, die sie nutzen, sollten diese Flächen auch finanzieren (Verursacherprinzip). Sonst subventioniert der Radfahrer den Autofahrer. Allerdings sollten die Einnahmen über entsprechend höhere Gehälter wieder ausgeschüttet werden, damit der Staat als Arbeitgeber kompetitiv bleibt. So würden diejenigen profitieren, die tatsächlich regelmäßig mit dem Fahrrad oder ÖPNV zur Arbeit kommen und das (vielleicht vorgeschobene) Argument der Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit würde tatsächlich mit Leben gefüllt.
Quelle: Thomas Brox
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    Muss das sein?
Ich bin selbst gegen eine Einführung von Parkgebühren. Wenn man sich jetzt allerdings anschaut, woher die Stimmen kommen (Statistik nach Unterschreiben der Petition), wird klar, dass die allermeisten tatsächlich aus dem Stadtgebiet Stuttgart bzw. Filderstadt stammen. Diese Gebiete sind wirklich hervorragend an den Campus angebunden. Ich denke, dass diese Leute vor allem aus Bequemlichkeit Auto fahren und an der aktuellen Situation Schuld sind. Die wenigsten Stimmen kommen aus dem Umland mit schlechter Anbindung. Von den Stimmen aus Vaihingen usw. mal ganz abgesehen (Fahrrad-Distanz)
Quelle: PLZ-Angaben Open Petition
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Wieviele Vergünstigungen und Sonderbehandlungen wollen diese Gruppen denn noch? umsonst wohnen, damit die rotlackierten Träume weiter aufrecht erhalten bleiben können und die Filterblase einen Schutzschild bekommen kann?
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