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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    leerstehende Asylheime - fehlende Kitaplätze
Durchaus habe ich auch christliches Mitgefühl. Aber in München sind viele Unterkünfte für Flüchtlinge nur wenig belegt oder stehen gar leer. An bezahlbaren Kitaplätzen mangelt es hingegen in unserem Stadtviertel sehr! Für den Kitaplatz unseres Enkels mussten wir über 1000 Euro monatlich bezahlen, weil wir von den günstigen Kitas nur Absagen erhielten. Es ist nur die pure Vernunft - keine Herzlosigkeit.
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    Erziehermangel
Sicher fehlt es an Erziehern in Deutschland und natürlich sind die Lebenshaltungskosten in München sehr hoch. Dennoch braucht man beides: eine Kita und Erzieher dafür. Ich schlage vor, Sie engagieren sich dafür, dass mehr Ausbildungsplätze für Erzieher geschaffen werden. Außerdem spricht nichts dagegen in der neuen Kita gleich noch einige günstige Wohnungen für die Erzieher mit einzubauen.
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    Gemeinschaftsunterkünfte funktionieren nicht
Auf christliches Mitgefühl zu pochen und gleichzeitig eine ghettogleiche Unterbringung von 42 Personen in winzigen Wohnungen (min. 4 pro Wohnung á 45qm) ohne Küche und ohne Betreuung zu akzeptieren passt nicht ganz zusammen. Menschenwürdige Unterbringung und Sozialisierung/Integration funktioniert in dieser Art nicht. Beispiele hierfür gibt es zuhauf. In einer Studie der Robert-Bosch-Stiftung wird in der Erstaufnahme zu Gemeinschaftsunterkünften, später jedoch auf Unterbringung in Einzelwohnungen geraten um eine Integration auf beiden Seiten (Flüchtling und Bewohner) zu gewährleisten.
Quelle: Jutta Aumüller, Priska Daphi, Celine Biesenkamp Die Aufnahme von Flüchtlingen in den Bundesländern und Kommunen
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    PRO Flüchtlingsheim
Haben SIe denn gar kein christliches Mitgefühl und Mitleid ? Sie schreiben doch selbst dass es sich um Einzelpersonen handelt. Also Menschen die ganz alleine vor dem Grauen des Krieges geflohen sind. Sie haben keine Freunde mehr, keine Familien, niemanden. Und ausgerechnet diesen Armen verweigern Sie einen ruhigen Zufluchtsort, ein neues zu Hause? Dieser ruhige Ort ist, wie der Petitionstext ihn beschreibt, doch geradezu prädestiniert für diese Menschen und es lassen sich viel leichter Kontakte zu den dort lebenden Familien knüpfen als in der Großstadt. Ich bin deshalb PRO Flüchtlingsheim.
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    Contra
Leider das falsche Instrument für die Ursache der fehlenden Kitaplätze: Personalmangel im Erziehungsbereich. Fehlende Kitaplätze sind ein großes Problem in München. Die Ursache dafür ist jedoch nicht, dass es zu wenige Einrichtungen , sondern dass viel zu wenige Erzieher/-innen in München gibt. Ein Hauptgrund dafür, dass der Personalmangel in München besonders hoch ist: das kleine Gehalt im Vergleich zu den hohen Lebenshaltungskosten in der Stadt. Dies lässt sich mit dem Bau einer neuen Kita leider nicht beheben.
Quelle: www.sueddeutsche.de/muenchen/kinderbetreuung-muenchen-kaempft-gegen-den-kita-notstand-1.1417143
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    Unglaubwürdig
Die private Kita in der Braunstrasse wird und wurde von den Anwohnern sehr bekämpft. Kinderlärm. Sogar eine Schallschutzwand musste gebaut werden für die Bonzen. Da haben die Flüchtlinge uns doch schon den ersten Dienst erwiesen: Harlaching entdeckt sein Herz für Kinder! Wie sagte mir eine Bewohnerin in der Rablstrasse: "Wir haben nicht so teuer gekauft, damit wir Flüchtlinge nebenan haben". Vor Bekanntwerden der Pläne für das Flüchtlingsheim hätte ich die Initiative gut gefunden. Jetzt ist das einfach nur wahnsinnig schamlos und peinlich.
Quelle: Hitzeroth
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Die Argumentation enthält einige wichtige Punkte wie Lage/Anbindung. Andererseits: wie genau man zur Flüchtlingsdebatte steht- die Personen sind hier. Harlaching gehört zu den Gebieten Deutschlands, die aus verschiedenen Gründen (Einkommen, Baudichte, etc.) zu dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe etwas beitragen können; ich finde es sehr schade, wenn gerade wir uns aus der Verantwortung gegenüber stehlen würden. Es ist sehr leicht, einen spezifischen Standort abzulehnen, ob aus guten Gründen oder nicht. Verträglich ist das Ganze jedoch nur mit dem Vorschlag abgeklärter, besserer Standorte.
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