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Bild zur Petition mit dem Thema: Kita statt Flüchtlingsheim in München-Harlaching Kita statt Flüchtlingsheim in München-Harlaching
  • Von: Walter Groer (Initiative Schilcherweg) mehr
  • An: Bayerischer Innenminister Herrmann
  • Region: München mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 21 Tage verbleibend
  • 7.250 Unterstützende
    6.885 in München
    100% erreicht von
    6.500  für Quorum  (?)

Kita statt Flüchtlingsheim in München-Harlaching

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Die Regierung von Oberbayern plant am Schilcherweg 8 die Errichtung eines Flüchtlingsheims. Hier sollen für einen Zeitraum von zunächst 10 Jahren zwei Wohnhäuser für 42 Personen gebaut werden. Nach Einschätzung der Stadt werden fast ausschließlich Einzelpersonen zuziehen, eine Betreuung vor Ort ist nicht geplant. Als private Interessengemeinschaft aus Harlachinger Anwohnern stehen wir dem Vorhaben ablehnend gegenüber. Die wesentlichen Gründe dafür sind:

Begründung:
  1. Die öffentliche Hand setzt trotz bestehender Unterversorgung und Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung die falschen Prioritäten

a) Die Versorgungsquote für Krippenkinder im Alter von 1-3 Jahren (d.h. Bedarfsdeckung durch öffentliche und private Einrichtungen) liegt in Untergiesing-Harlaching bei nur 49% b) Die Versorgung ist damit ca. 30% schlechter als im Münchener Durchschnitt (64 %) c) Über 80% der bestehenden Krippen sind zudem privat (und damit für viele Familien unbezahlbar) d) Nur 5 der 28 Krippen im Bezirk (d.h. nur knapp 20%) sind öffentlich und damit bezahlbar

  1. Der Standort ist für eine erfolgreiche Integration der Flüchtlinge ungeeignet

a) Der Schilcherweg liegt am äußersten Stadtrand mit nur sehr wenigen Anwohnern b) Es gibt hier keinerlei Infrastruktur im Sinne von Versorgungs-, Betreuungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten c) Der Standort ist aus unter soziologischen Aspekten unserer Meinung nach kontraproduktiv, wir befürchten große Spannungen

Die Liegenschaft wurde bereits zu einem früheren Zeitpunkt für eine Verwendung als KITA ins Auge gefasst. Es ist nicht nachvollziehbar, warum dies nicht weiterverfolgt wurde und stattdessen nun eine Einrichtung gebaut werden soll, für die dieser Standort völlig ungeeignet ist. Die Regierung von Oberbayern treibt das Projekt ohne Einbeziehung der Bürger voran und will offenbar im Schnellverfahren Fakten schaffen. Das möchten wir als Bürger und Steuerzahler nicht hinnehmen und daher die Landesregierung dazu bringen, das Vorhaben nochmals auf eine alternative Verwendung als KITA bzw. Kinderkrippe zu prüfen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

München, 09.06.2017 (aktiv bis 08.09.2017)


Neuigkeiten

Wir wollen noch mehr Menschen die Möglichkeit geben sich zu engagieren. Neuer Sammlungszeitraum: 3 Monate

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Debatte zur Petition

PRO: Durchaus habe ich auch christliches Mitgefühl. Aber in München sind viele Unterkünfte für Flüchtlinge nur wenig belegt oder stehen gar leer. An bezahlbaren Kitaplätzen mangelt es hingegen in unserem Stadtviertel sehr! Für den Kitaplatz unseres Enkels ...

PRO: Seit Jahren wurden wir in Neu-Harlaching informiert und vorbereitet, dass im Hollerbusch 1 ein Heim zur Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge gebaut würde. Nun ist die Auifnahme gebaut und steht seit Anbeginn leer! Übrigens, auch die Kita Im Hollerbusch ...

CONTRA: Mal ganz ehrlich liebe Harlachinger. Ihr wollt ganz einfach keine Heime für Wirtschaftsflüchtlinge bei euch um die Ecke. Sollen die doch am Hart oder Neuperlach noch einen Block mit 500 Plätzen hinstellen. Danke für eure Solidarität Ein Münchner

CONTRA: Die private Kita in der Braunstrasse wird und wurde von den Anwohnern sehr bekämpft. Kinderlärm. Sogar eine Schallschutzwand musste gebaut werden für die Bonzen. Da haben die Flüchtlinge uns doch schon den ersten Dienst erwiesen: Harlaching entdeckt sein ...

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Warum Menschen unterschreiben

Ich bin auch der Meinung , dass die Interessen und Bedürfnisse der Anwohner berücksichtigt werden müssen. Es ist sehr leicht nachvollziehbar und verständlich, dass momentan dringend neue und bezahlbare KITA Plätze benötigt werden und daher den Vorran ...

Weil

Weil hier sichtbar wird, dass unser deutscher Staat seine eigenen Bürger vergisst. Unglaublich !

Weil wie von Ihnen dargelegt, diese Thematik grundsätzlich in die falsche Richtung geht und dies im übrigen kein Lösungsansatz sein kann, um die Asylproblematik nachhaltig zu lösen - zeigt alleine schon die avisierte Dauer von zunächst 10 Jahren!.

Weil der Staat die eigene Bevökerung benachteiligt

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