Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Schafft das Ehegattensplitting endlich ab, für unsere Kinder
Leute lasst uns endlich das antiquierte Ehegattensplitting abschaffen, dann wird ausreichend Geld für eine neue Bildungsoffensive frei. Geld für Kitas, Unis, Schulen, dann geht wirklich vieles was den Kindern und Jugendlichen zu Gute kommt. Die Ausbildung. Und es gibt dadurch endlich auch die hier so oft gewünschte Chancengleichheit. Das frei werdende Geld kann dann endlich außschlielich in die Bildung und die Zukunft unserer Kinder fließen. So geht wahre Solidarität für einen neuen Bildungspakt.
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    Ich bin dafür
Ich bin dafür den Kindern von sozial benachteiligten Eltern das Fahren kostenlos zu ermöglichen. Dafür sollten dann die Kosten für Eltern mit höhrem Einkommen steigen. Muss ja nun nicht jeder ein eigenes Haus haben, nur weil die Allgemeinheit den Rest des Lebens für Eltern und Kinder finanziert. Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer. Hier sollte, zum Beispiel durch solche und ähnliche Maßnahmen, gegengesteuert werden. Ich kenne Eltern die verdienen zusammen mehr als 250.000 Euro im Jahr. Warum soll ich für die das Fahrticket bezahlen ????
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Für "Kinder" der Sek. II, die aus persönlichen Gründen aus dem Elternhaus ausgezogen sind, ist es recht schwer das Geld für ein Ticket aufzubringen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht angenehm ist bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad über unbeleuchtete, stark befahrene Landstraßen zu fahren. Für die Sekundarstufe II wird das Ticket leider nicht mehr übernommen, obwohl ich 8 km von der Schule entfernt wohne.
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    Mobilität und Eigenständigkeit
Die Clevercard für Sek I und Sek II Schüler ist wichtig. Die Mobilität in der Pubertät sollte mehr und mehr auf Eigenständigkeit der Schüler ausgerichtet sein und weniger auf den Geldbeutel oder die Taxifunktion des Elternhauses. Nur so erreichen wir, dass selbstständige junge Menschen mit erweitertem Horizont und Verantwortungsgefühl aufwachsen.
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    Für Versäumnisse der Kommune zahlen
Die Stadt errichtet nicht genügend Schulen in zumutbarer Entfernung. Daher müssen Kinder in Nachbarkreise/städite zur Schule fahren. Für die gibt es aber wegen des Wohnortprinzips keine Clevercard. Schulpoltik auf dem Rücken der Eltern!
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    generell fahrscheinloser ÖPNV
Ich finde die Idee sehr gut. Bei mir selbst ist es noch nicht so lange her, dass ich die FOS besucht habe. Da ich nun Informatik studiere, wollte ich auch schon vorher die FOS mit diesem Schwerpunkt besuchen. Dafür musste ich in die 15 km entfernte Stadt fahren. In der Sekundarstufe 2 wird weder ein Ticket gestellt noch gibt es ein BaFöG o.ä. Da ich bereits 18 war und nebenbei jobben konnte, konnte ich mir das Ticket leisten. Nur gingen dann gleich 100€ pro Monat für das Ticket drauf. Bildung ist ein Menschenrecht, nur bleibt es einigen trotzdem verwehrt.
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Der Keis ist für die Schülerbeförderung zuständig, das ist Fakt- Ausnahme der Schulweg beträgt unter 3km. Ausnahme von der Ausnahme, der unter 3 km liegende Schulweg ist besonders gefährlich. So und nun soll mir bitte mal jemand erklären, warum ein Weg der jahrelang als besonders gefährlich eingestuft wurde über Nacht von einem Verkehrsunternehmen was mit der Schjülerbeförderung betraut wurde plötzlich als nicht mehr gefährlich eingestuft wird. Warum? Richtig, weil man dann plötzlich düie Einnahmen steigern kann, da ja dann die Eltern zahlen müssen.
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Diejenigen, die hier schreiben, dass Eltern "sich sowieso schon genug die Taschen vollstopfen" und "den Hals nie voll genug kriegen können", haben leider überhaupt keine Ahnung, wieviel Kosten - bei aller Freude - ein Kind oder noch mehr zwei oder drei Kinder verursachen! Kinder sind kein "Privatvergnügen", sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher zumindest in Teilen, z. B. bei der Schul-Bildung, auch von der Gesamtgesellschaft zu finanzieren! Und zwar bis zum Schluss der pädagogischen Erziehung, egal ob das nun der Hauptschulabschluss, das Abitur oder ein Studium ist!
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    Gleichbehandlung aller Schüler
Das Thema hat auch etwas mit der "freien Schulwahl" etwas zu tun: Das z.B. im Stadtverband liegende Gymnasium ( 4km) wūrde für unseren Sohn als "Regelschule", weil das nächste dieser Schulform, hinsichtlich Busticketkosten bezuschusst, weil er aber ein anderes Gymnasium in 20km Entfernung besucht, gibt es überhaupt keinen Zuschuss, weder für ÖPNV (Fahrzeit Hin und Rück je ca. 1,5 h) noch kommerzieller Fahrdienst oder privater Personentransport. Dies ist eine Ungleichbehandlung. Wenigstensl die Fahrtkosten zur Regelschule sollten erstattet werden. Schūlerticket wäre die Lõsung.
Quelle: eigener Text
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Zugang zu Bildung ist Staatsaufgabe. Ich habe noch von keiner Person gehört, die auf ihre Rente verzichtet hat, weil auch die Kinder von anderen Eltern diese mitfinanzieren. Solidarität ist das Wesen eines Sozialstaats.
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Der Grundansatz dieser Petition ist gut, aber sie geht nicht weit genug. Die Schüler müssen auch mit ihren Eltern fahren dürfen und wenn nötig auch mit ihren Großeltern. Jeder Schüler muss also mindestens weitere 6 Personen gratis mitnehmen können. Außerdem ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig für die Schüler, weshalb die Bahn auch kostenlose Verpflegung für die Schüler anbieten muss, am besten auch vegetarisch, vegan und für Allergiker. Auch die Sitzplätze müssen für jeden Schüler individuell angefertigt werden, um ihre Rückenlage und damit ihr Wachstum zu fördern.
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Und wenn man dann die eltern soweit hat, dass sie die Tickets zähneknirschend zahlen legt man noch einen drauf und schafft über Nacht die CleverCard Bad Vilbel ab um die Eltern zu zwingen die weitaus teurere CleverCard Wetterau zu kaufen, die nur uns leider überhaupt keinen Vorteil bringt.
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    PRO Schülerticket
Ich glaube, viele Gegner dieser Petition wissen gar nicht, was Eltern für Fahrkarten aufbringen müssen. Ich habe derzeit 2 Kinder in Klasse 11 (G9) für die ich JE 1055,-€ jährlich berappen muss. Sozialhilfeempfänger bekommen diese Kosten vom Amt, Reiche schnippen die aus der Portokasse, aber schon mal an all die DAZWISCHEN gedacht? Auch wenn am Ende wenigstens eine günstigere und entfernungsunabhängige Karte herauskommt hat sich der Kampf doch gelohnt. Ob die Kinder dann eine oder drei Stunden Fahrtzeit zur Schule auf sich nehmen ist doch dann schon Entscheidungskriterium genug!
Quelle: Über den Tellerrand gucken
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Kein Gieskannenprinzip
Diese Forderung ist Unsinn, weil sie nicht fördert wo Förderung erforderlich ist, sondern nach dem Gieskannenprinzip Wohltaten über eine bestimmte Klientel - hier die Eltern - ganz unabhängig von der Bedürftigkeit ausschüttet. Es gibt Massen an vermögenden und gute verdienenden Familien, die sich das locker leisten können. Das Geld fehlt dann für andere wichtige Projekte. Deshalb mein NEIN !
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    Fitness und verantwortungsvoller Umgang im Straßenverkehr
2 km Schulweg für Grundschulkinder und 3 km für Schüler in weiterführenden Schulen sollte doch machbar sein. Selbst im Schneckentempo sollten das nicht länger als 30 Minuten dauern. Zudem wird dadurch die oft bemängelte Fitness der Kinder gefördert und sie lernen sich selbständig und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. Falls der Weg tatsächlich gefährlich sein sollte, wird ja bereits bei unterschreiten der Kilometergrenze die Beförderung übernommen. Wenn es ein solches Ticket geben sollte, dann wäre es sinnvoll es für bedürftige Kinder anzubieten.
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    Schülerticket ja! Kostenfrei nein!
Ich habe die Petition nicht unterschrieben. Ich bin allerdings auch für ein Schülerticket in Hessen, mit dem alle Schüler/innen den ÖPNV benutzen können. Es wird allerdings nicht ganz kostenfrei gehen. Das Semesterticket kostet auch einen geringen Anteil, der mit den Semestergebühren bezahlt wird. Wesentlich dabei ist, dass alle Studierenden dabei mit bezahlen. Nur dadurch kann der Preis so günstig gestaltet werden. Genauso soll es beim Schülerticket werden. Alle müssen einen kleinen Preis dafür entrichten, dass sie mit dem Ticket ein Jahr lang mit dem Nahverkehr durch Hessen fahren können.
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    Hessens Schulden steigen immer weiter, nur die Eltern krigen den Hals noch immer nicht voll
Hessens Schulden steigen immer weiter, aber die Eltern haben nichts besseres zu tun als immer noch mehr Geld zu fordern. Sie zerstören damit zwar die Zukunft Ihrer eigenen Kinder, aber um die geht es ja hier auch nicht. Es geht hier ausschließlich um die Geldbördsen der Eltern. Ich habe dafür NULL Verständnis.
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    ICH
Ich hab da ne ganz tolle Idee wie ich meine Taschen noch weiter mit dem Geld anderer füllen kann. Ich beutze das Wort "kostenfrei" und hoffe die anderen raffen nicht dass sie in Wahrheit für die Beförderung meiner Kinder blechen sollen. ´Dass die dann weniger Geld in der Tasche haben interessiert mich nen Dreck. Hauptsache ICH. - Deshalb sag ich NEIN zu dieser Egopetition !
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    Wie bitte. Kostenfrei ?
Eine kostenfreie Beförderung gibt es nicht. Was ihr meint ist dass mal wieder alle anderen für eure Kinder blechen sollen, damit ihr mehr Geld in euren Taschen habt. Das fehlt dann aber den anderen, die für die Kosten eurer "kostenfreien" Beförderung aufkommen müssen. Will ich aber nicht, denn ihr und eure Kinder werden schon mehr als ausreichend finanziell unterstützt. Man hat den Eindruck Eltern bekommen den Rachen nie voll genug, deshalb mein NEIN zu dieser Petition.
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    Ganz schön dreist
Wer eine Leistung in Anspruch nimmt sollte doch bitte auch so fair sein die Kosten dafür nicht auf andere abwälzen zu wollen. Warum bilden sich Eltern nur immer ein dass für ihre Kinder immer andere zur Kasse zu bitten sind? Die Forderung der Petition ist eine Frechheit, erst Recht wenn man bedenkt dass die heutige Elterngeneration schon die höchste Förderung in der Geschichte bekommt.
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Sorry, aber das gab es in den 80ern nicht und ist auch heute nicht von Nöten! Oder warum ist es unseren Harz 4 Empfängern möglich ihre Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen?! Fragen sie mal Ex DDRler wie viele Kilometer sie in die Schule gelaufen sind!
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Dagegen, da die meisten Kinder sowieso zu wenig Bewegung haben. Grundschulkinder haben on der Regel einen kurzen Weg zur Schule. Und ab Sek. Stufe I können Kinder sicher mal 2 Kilometer zu Fuß gehen.
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    Nur für Hessen?
An und für sich spricht so einiges dafür und dagegen. Ich verstehe nur nicht wie man in einer gleichberechtigten Gesellschaft die einen bevorzugen sollte. Ganz ehrlich ja, die Tickets kosten eine ganze Menge. Alleine um die letzten 3 Jahre zur Schule zu kommen musste ich aus eigener Tasche mehr als 1200€ bezahlen. Aber die Argumentation für Hessen finde ich indiskutabel. Wenn dann alle Bundesländer. Und das, so denke ich, wäre nur schwerlich umzusetzen.
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