Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Für "Kinder" der Sek. II, die aus persönlichen Gründen aus dem Elternhaus ausgezogen sind, ist es recht schwer das Geld für ein Ticket aufzubringen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass es nicht angenehm ist bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad über unbeleuchtete, stark befahrene Landstraßen zu fahren. Für die Sekundarstufe II wird das Ticket leider nicht mehr übernommen, obwohl ich 8 km von der Schule entfernt wohne.
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Die Tickets für unsere Kinder sollen die Anderen zahlen, z.B. Rentner, Frauen die keine Kinder bekommen können, Behinderte usw.. und natürlich die Kinderlosen.
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    Mobilität und Eigenständigkeit
Die Clevercard für Sek I und Sek II Schüler ist wichtig. Die Mobilität in der Pubertät sollte mehr und mehr auf Eigenständigkeit der Schüler ausgerichtet sein und weniger auf den Geldbeutel oder die Taxifunktion des Elternhauses. Nur so erreichen wir, dass selbstständige junge Menschen mit erweitertem Horizont und Verantwortungsgefühl aufwachsen.
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    Für Versäumnisse der Kommune zahlen
Die Stadt errichtet nicht genügend Schulen in zumutbarer Entfernung. Daher müssen Kinder in Nachbarkreise/städite zur Schule fahren. Für die gibt es aber wegen des Wohnortprinzips keine Clevercard. Schulpoltik auf dem Rücken der Eltern!
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    generell fahrscheinloser ÖPNV
Ich finde die Idee sehr gut. Bei mir selbst ist es noch nicht so lange her, dass ich die FOS besucht habe. Da ich nun Informatik studiere, wollte ich auch schon vorher die FOS mit diesem Schwerpunkt besuchen. Dafür musste ich in die 15 km entfernte Stadt fahren. In der Sekundarstufe 2 wird weder ein Ticket gestellt noch gibt es ein BaFöG o.ä. Da ich bereits 18 war und nebenbei jobben konnte, konnte ich mir das Ticket leisten. Nur gingen dann gleich 100€ pro Monat für das Ticket drauf. Bildung ist ein Menschenrecht, nur bleibt es einigen trotzdem verwehrt.
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Und wenn man dann die eltern soweit hat, dass sie die Tickets zähneknirschend zahlen legt man noch einen drauf und schafft über Nacht die CleverCard Bad Vilbel ab um die Eltern zu zwingen die weitaus teurere CleverCard Wetterau zu kaufen, die nur uns leider überhaupt keinen Vorteil bringt.
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Der Keis ist für die Schülerbeförderung zuständig, das ist Fakt- Ausnahme der Schulweg beträgt unter 3km. Ausnahme von der Ausnahme, der unter 3 km liegende Schulweg ist besonders gefährlich. So und nun soll mir bitte mal jemand erklären, warum ein Weg der jahrelang als besonders gefährlich eingestuft wurde über Nacht von einem Verkehrsunternehmen was mit der Schjülerbeförderung betraut wurde plötzlich als nicht mehr gefährlich eingestuft wird. Warum? Richtig, weil man dann plötzlich düie Einnahmen steigern kann, da ja dann die Eltern zahlen müssen.
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Diejenigen, die hier schreiben, dass Eltern "sich sowieso schon genug die Taschen vollstopfen" und "den Hals nie voll genug kriegen können", haben leider überhaupt keine Ahnung, wieviel Kosten - bei aller Freude - ein Kind oder noch mehr zwei oder drei Kinder verursachen! Kinder sind kein "Privatvergnügen", sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und daher zumindest in Teilen, z. B. bei der Schul-Bildung, auch von der Gesamtgesellschaft zu finanzieren! Und zwar bis zum Schluss der pädagogischen Erziehung, egal ob das nun der Hauptschulabschluss, das Abitur oder ein Studium ist!
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    Gleichbehandlung aller Schüler
Das Thema hat auch etwas mit der "freien Schulwahl" etwas zu tun: Das z.B. im Stadtverband liegende Gymnasium ( 4km) wūrde für unseren Sohn als "Regelschule", weil das nächste dieser Schulform, hinsichtlich Busticketkosten bezuschusst, weil er aber ein anderes Gymnasium in 20km Entfernung besucht, gibt es überhaupt keinen Zuschuss, weder für ÖPNV (Fahrzeit Hin und Rück je ca. 1,5 h) noch kommerzieller Fahrdienst oder privater Personentransport. Dies ist eine Ungleichbehandlung. Wenigstensl die Fahrtkosten zur Regelschule sollten erstattet werden. Schūlerticket wäre die Lõsung.
Quelle: eigener Text
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Zugang zu Bildung ist Staatsaufgabe. Ich habe noch von keiner Person gehört, die auf ihre Rente verzichtet hat, weil auch die Kinder von anderen Eltern diese mitfinanzieren. Solidarität ist das Wesen eines Sozialstaats.
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Der Grundansatz dieser Petition ist gut, aber sie geht nicht weit genug. Die Schüler müssen auch mit ihren Eltern fahren dürfen und wenn nötig auch mit ihren Großeltern. Jeder Schüler muss also mindestens weitere 6 Personen gratis mitnehmen können. Außerdem ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig für die Schüler, weshalb die Bahn auch kostenlose Verpflegung für die Schüler anbieten muss, am besten auch vegetarisch, vegan und für Allergiker. Auch die Sitzplätze müssen für jeden Schüler individuell angefertigt werden, um ihre Rückenlage und damit ihr Wachstum zu fördern.
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    PRO Schülerticket
Ich glaube, viele Gegner dieser Petition wissen gar nicht, was Eltern für Fahrkarten aufbringen müssen. Ich habe derzeit 2 Kinder in Klasse 11 (G9) für die ich JE 1055,-€ jährlich berappen muss. Sozialhilfeempfänger bekommen diese Kosten vom Amt, Reiche schnippen die aus der Portokasse, aber schon mal an all die DAZWISCHEN gedacht? Auch wenn am Ende wenigstens eine günstigere und entfernungsunabhängige Karte herauskommt hat sich der Kampf doch gelohnt. Ob die Kinder dann eine oder drei Stunden Fahrtzeit zur Schule auf sich nehmen ist doch dann schon Entscheidungskriterium genug!
Quelle: Über den Tellerrand gucken
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Fitness und verantwortungsvoller Umgang im Straßenverkehr
2 km Schulweg für Grundschulkinder und 3 km für Schüler in weiterführenden Schulen sollte doch machbar sein. Selbst im Schneckentempo sollten das nicht länger als 30 Minuten dauern. Zudem wird dadurch die oft bemängelte Fitness der Kinder gefördert und sie lernen sich selbständig und verantwortungsvoll im Straßenverkehr zu verhalten. Falls der Weg tatsächlich gefährlich sein sollte, wird ja bereits bei unterschreiten der Kilometergrenze die Beförderung übernommen. Wenn es ein solches Ticket geben sollte, dann wäre es sinnvoll es für bedürftige Kinder anzubieten.
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    Schülerticket ja! Kostenfrei nein!
Ich habe die Petition nicht unterschrieben. Ich bin allerdings auch für ein Schülerticket in Hessen, mit dem alle Schüler/innen den ÖPNV benutzen können. Es wird allerdings nicht ganz kostenfrei gehen. Das Semesterticket kostet auch einen geringen Anteil, der mit den Semestergebühren bezahlt wird. Wesentlich dabei ist, dass alle Studierenden dabei mit bezahlen. Nur dadurch kann der Preis so günstig gestaltet werden. Genauso soll es beim Schülerticket werden. Alle müssen einen kleinen Preis dafür entrichten, dass sie mit dem Ticket ein Jahr lang mit dem Nahverkehr durch Hessen fahren können.
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Kostenfrei gibt es nicht, der Antragsteller will nur persönlich freigestellt werden von Kosten die sein Nachwuchs produziert. Eine typische Gutmenschen-Petition "zahlen sollen die anderen".
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Sorry, aber das gab es in den 80ern nicht und ist auch heute nicht von Nöten! Oder warum ist es unseren Harz 4 Empfängern möglich ihre Kinder mit dem Auto in die Schule zu bringen?! Fragen sie mal Ex DDRler wie viele Kilometer sie in die Schule gelaufen sind!
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Dagegen, da die meisten Kinder sowieso zu wenig Bewegung haben. Grundschulkinder haben on der Regel einen kurzen Weg zur Schule. Und ab Sek. Stufe I können Kinder sicher mal 2 Kilometer zu Fuß gehen.
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Der öffentliche Nahverkehr sollte generell kostenfrei und gebühren- bzw. steuerfinanziert sein, sowie auch die Müllabfuhr, die Straßennutzung und andere Infratstrukturleistungen.
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    Nur für Hessen?
An und für sich spricht so einiges dafür und dagegen. Ich verstehe nur nicht wie man in einer gleichberechtigten Gesellschaft die einen bevorzugen sollte. Ganz ehrlich ja, die Tickets kosten eine ganze Menge. Alleine um die letzten 3 Jahre zur Schule zu kommen musste ich aus eigener Tasche mehr als 1200€ bezahlen. Aber die Argumentation für Hessen finde ich indiskutabel. Wenn dann alle Bundesländer. Und das, so denke ich, wäre nur schwerlich umzusetzen.
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Contra
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