Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Sorge um unsere Kirche
Das Interview von Herrn Woelki hat mich verletzt und erneut betroffen gemacht. Als engagierte Christin, über Jahrzehnte ehrenamtlich tätig, sehe ich mit großer Besorgnis, dass die Hauptamtlichen von uns an der Basis Veränderung und Bewegung erwarten. Das machen wir seit Jahren, während die Verantwortlichen in alten Mustern verharren.
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Die Äußerungen von Herrn Woelki zeugen von einer völligen Überheblichkeit dieser - alten - Art von Kirchenfürsten des Mittelalters, die verletzend und verachtend ist. Das "gemeine" Volk hat gefälligst die Herrschaft des Kaisers in Rom und der Könige und Fürsten vor Ort hinzunehmen - wie das Lamm, welches auf dem Altar der Liebe, des Respektes und der Menschenwürde geopfert wird. Armes Bistum Köln ....
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    Machterhalt
Als ich die Äußerungen des Erzbischofs las, erinnerte ich mich an die in Lukas 18, 9-14 geschilderten Ausführungen von Jesus. Er hat ja nicht nur an dieser Stelle Unmut über den Hochmut und die Arroganz der Pharisäer und Schriftgelehrten geäußert. Glauben Repräsentanten der Kirche wirklich, sie könnten in einer Zeit mit weit verbreiteter Bildung dauerhaft mehr als die Hälfte der Mitglieder der Kirche diekriminieren, indem sie sie von den entscheidenden Ämtern ausschließen ?
Source: Dr. Gerhard Ollig, Bonn
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Contra

What are arguments against the petition?

Das hat nichts mit „Geisterfahrer“ zu tun: die Kirchenaustritte der ev. Kirche liegen seit JAHRZEHNTEN über den kath. Zahlen – trotz Priesterehe, Laienbeteiligung, usw. Was hat man nicht schon versucht: altern. Gottesdienste, Freizeitangebote, engagierte Flüchtlingshilfe…Es ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen: in der modernen Gesellschaft steht das Individuum an erster Stelle, Religion ist unbequem oder stört, oberflächliche Spiritualität ist gefragt. Das ist die freie Entscheidung des Einzelnen - Petitionen dieser Art sind dabei lediglich die Beruhigungspille für das eigene Gewissen.
Source: Privat
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Niemand ist gezwungen, in der katholischen Kirche zu bleiben. Es ist auch niemand gezwungen, zölibatär zu leben (denn niemand ist gezwungen, römisch-katholischer Priester zu werden oder in einen Orden einzutreten). Wenn jemand die römisch-katholische Kirche nicht mag, aber partout in einer Kirche sein will, dann steht ihm die Liste christlicher Konfessionen auf Wikipedia zur Verfügung. Es steht ihm sogar frei, die Bogumilen, Monotheleten oder Katharer zu neuem Leben zu erwecken.
Source: Claudia Sperlich
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    Hierarchie
Hierarchie setzt sich ethymologisch aus ἱερός (hieros, „heilig“) und ἀρχή (Ursprung) zusammen: Christus, der Ursprung hat die Kirche auf die zwölf Apostel = Bischöfe begründet und handelt v.a. in den Sakramenten zum Heil aller Menschen fort. Wer nun in vermeintlich guter, zeitgemäßer Absicht, demokratische, genderkonforme Ämterreformen durchsetzen will, missachtet die Ordnung, welche der Kirche innewohnt. Niemand wird die Vorrangstellung Christi in der Kriche ernsthaft bezweifeln, wieso missachtet man aber indirekt seine Absichten, ausgedrückt in der Hl. Schrift und heiligen Überlieferung?
Source: Mt 16,16
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