Region: Cologne
Culture

Kritik an Kardinal Woelki #kirchenreformköln

Petition is directed to
Kardinal Woelki
2.331 Supporters
78% achieved 3.000 for collection target
  1. Launched February 2020
  2. Collection yet 8 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Die neuesten Kirchenaustrittszahlen sind wiederum niederschmetternd. Wir haben nicht den Eindruck, dass die Leitung unseres Bistums auf die massenhafte Abwanderung angemessen reagiert.

Statt dringend benötigte Reformen voranzutreiben, sendet Kardinal Woelki Signale, die die Sache schlimmer machen. Wie aus der Zeit gefallen wirkt zum Beispiel seine Kritik daran, dass bei der Synodalversammlung Ende Januar in Frankfurt Bischöfe und Laien gemeinsam – und nicht in hierarchischer Ordnung – in den Dom eingezogen seien und damit zum Ausdruck gebracht hätten, „dass da jeder gleich ist“. Auch die alphabetische – und nicht hierarchische – Sitzordnung in diesem „quasi protestantischen Kirchenparlament“ sei „äußerst bedenklich“.

Reason

Wer so redet, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Es geht uns nicht nur um Kardinal Woelkis Worte, sondern mehr noch um den Geist, der aus ihnen spricht. Er ist das Letzte, was wir in dieser so schwierigen Lage unserer Kirche gebrauchen können.

Die Haltung des Kardinals ist nicht die unsrige. Wir Katholiken im Erzbistum Köln distanzieren uns davon und sprechen ihm unsere Missbilligung aus.

Thank you for your support, Kurt Gerhardt from Köln
Question to the initiator

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News

Die hierarchische Ordnung der Katholischen Kirche passt vielleicht gut für Menschen, die gerne lebenslang in einem "Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern" bleiben. Denn "die vordergründig als Geschwister angeredeten Lai*innen bleiben auch als Erwachsene in diesem Kindschafts- und Erziehungsverhältnis zur Mutter Kirche und den sie repräsentierenden männlichen geistlichen Vätern." (zit. n. Norbert Lüdecke)

Das hat nichts mit „Geisterfahrer“ zu tun: die Kirchenaustritte der ev. Kirche liegen seit JAHRZEHNTEN über den kath. Zahlen – trotz Priesterehe, Laienbeteiligung, usw. Was hat man nicht schon versucht: altern. Gottesdienste, Freizeitangebote, engagierte Flüchtlingshilfe…Es ist doch wirklich nicht schwer zu verstehen: in der modernen Gesellschaft steht das Individuum an erster Stelle, Religion ist unbequem oder stört, oberflächliche Spiritualität ist gefragt. Das ist die freie Entscheidung des Einzelnen - Petitionen dieser Art sind dabei lediglich die Beruhigungspille für das eigene Gewissen.

Why people sign

  • on 16 May 2020

    Weil sich dringend etwas ändern muss, da der Amtskirche sonst die "Betenden" ausgehen!

  • Thomas Faas Luterbach

    on 14 May 2020

    Ich bin vor 9 Jahren wegen unüberbrückbarer Differenzen aus dem pastoralen Dienst eines deutschen Bistums ausgeschieden und arbeite seitdem als Gemeindeleiter in der Schweiz. Auch wenn hier nicht alles Gold ist, was glänzt, sind die Mitbestimmungs- und Mitarbeitsmöglichkeiten in der kath. Kirche sehr gross. Viele Menschen treten auch hier mit Hinweis auf Reformunwilligkeit von Bischöfen (Chur war z.B. eine Spitze des Eisbergs, deutsche Kardinäle sind es ebenso) aus der Kirche aus. Das macht mich und viele traurig, denn unser Glaube ist mehr als eine real existierende, reformunwillige (oder unfähige) Kirche.

  • on 14 May 2020

    weil ich an die Sache Jesu glaube, mich dafür einsetzen möchte, jedoch nicht in einer Glaubensgemeinschaft, die sich immer weiter vom Wort Jesu entfernt und absolutistische Machtzüge anstrebt. -- vom obersten Hirten abgesehen - und gaaanz wenigen Ausnahmen.

  • Not public Gummersbach

    on 14 May 2020

    Die kath. Kirche muss endlich realistich denken!

  • on 14 May 2020

    Es betrübt mich seit Jahrzehnten zutiefst, dass die Hälfte der Menschheit mit all ihren Charismen von der Leitung der Katholischen Kirche, vor allem der Priesterweihe, ausgeschlossen bleiben soll. Wir haben vor allem in der Missbrauchskrise sehr viel Leid gesehen, dass durch die Machtstruktur sicher verstärkt werden konnte. Es ist schwer, im Erzbistum Köln ein fröhlicher Christ, eine fröhliche Christin zu bleiben!

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