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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Vielleicht noch die letzte Möglichkeit, den Abriss der Villa zu verhindern. Sie soll unbedingt als Denkmal erhalten bleiben und an das Schicksal der jüdischen Bevölkerung in Borghorst während der Shoa erinnern.
Quelle: Ursula Kunze (Steinfurt)
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    zu den Fakten "Ratsbeschluss u. Unterlagen" link korrigiert
In dem Pro Argument - zu den Fakten "Ratsbeschluss u. Unterlagen" - Hat das System leider den Link beschnitten. Ich hoffe hier klappt das jetzt: steinfurt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbGJrt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbGJ" rel="nofollow">steinfurt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbGJ
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Die vielen positiven Kommentare auf dieser Seite, die weitreichende Berichterstattung des WDR, die Unterstützung aus der münsterländischen Bevölkerung - die Steinfurter Politik und insbesondere der Bürgermeister sollten und müssen dies zum Anlass nehmen, sich nun endlich mit dem Erhalt der Fassade neu auseinander zu setzen. db
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"Das grausame Schicksal meiner Eltern lässt mir keine Ruhe. Ich mache mir ständig Vorwürfe, dass ich ihr Leben nicht retten konnte.? (Wilhelm (Bill) Heimann, 2006) "To destroy the home without preserving at least the exterior would be another indignity to them and their survivors." (Claude Allan Heimann, 2014) Diese Petition und der Erhalt der Villa Heimann ist wichtig, weil NIEMAND das Recht hat, die Gefühle der Hinterbliebenen zu ignorieren und zu missachten.
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Mein jüdischer Großvater, der ein sehr beliebter Arzt war, hat sich im Januar 1934 nach einem Schlaganfall, der durch das Eindringen von zwei SA-Leuten in seine Praxis während der Sprechstunde ausgelöst wurde, das Leben genommen. Als Enkelin eines jüdischen Großvaters betrachte ich es als einen Skandal, wenn die Villa Heimann tatsächlich abgerissen werden sollte und sehe darin eine erneute Demütigung des ermordeten Ehepaares Heimann und seiner Familie.
Quelle: Jutta Pajenkamp-Rhode
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Es gleicht einer Barbarei, um ökonomischer oder sonstiger Gründe willen, ein Zeugnis jüdischer Vergangenheit statt mit kulturellem Leben zu beleben, abzureißen und möglicherweise dann mit einer Erinnerungstafel die Erinnerung daran festhalten zu wollen. Alleine die Information schmerzt und empört. Mit freundlichem Gruß H. Winter
Quelle: Dr.Heinrich Winter (Tecklenburg)
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    zu den Fakten "Ratsbeschluss u. Unterlagen"
Anbei ein Link zum Ratsinformtionssystem der Stadt Steinfurt. Hier sind Planungsunterlagen, Kostenaufstellungen, Stellungnahmen und der Beschluss hinterlegt. Ein Argument für den Abrissbeschluss der Villa Heimann lässt sich auch aus den Fakten in keinster Weise ableiten. Umso erstaunlicher erscheint dieser Beschluss. Der Frage nach dem "Warum?" werden sich die Abrissbefürworter wohl weiterhin stellen müssen. Die propagierten Millionenkosten der FWS kann man dabei nur als alberne Prpaganda abtun. steinfurt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbGrt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbG" rel="nofollow">steinfurt.ratsinfomanagement.net/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MlyKawIWr8Uv5Ui3Lh2GduEbG
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Es ist wirklich eine Schande, dass jahrelang nichts an dem Gelände und an dem Haus gemacht worden ist. Nun ist es ein "Schandfleck", soll schnell weg und es wird als nicht erhaltenswert eingestuft. Die Stadt sollte nicht noch mehr Fehler machen und die Villa Heimann endlich gebührend behandeln und auf jeden Fall erhalten.
Quelle: Martin Merker (Steinfurt)
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Eins der wenigen sozial- und zeitgeschichtlichen Relikte in meiner Heimatstadt Borghorst sollte allein wegen seines Erinnerungswertes an die von den Nazis verfolgte Familie Heimann erhalten werden und nicht einem mehr oder weniger gesichtslosen Profanbau wie einem Feuerwehrgerätehaus o.ä. zum Opfer fallen.
Quelle: Dr.Christian Saerbeck (Kiel)
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Die Feuerwehr hat ausdrücklich bestätigt, dass beide Konzepte akzeptabel sind. Nachzulesen in einem Ratsprotokoll. und Der Stadtverwaltung liegen mehrere Festpreisangbote vor. Die 100.000 Mehrkosten sind belegbar. Hört doch endlich auf mit dieser Kostenpolemik, das grenzt ja schon an Gehirnwäsche. Irrtümlich der Contraseite zugeordnete Proargumente.
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Was spricht eigentlich wirklich dagegen, die Fassade zu erhalten? Eine Einschränkung Funktionalität der neuen Wache = nein. Eine finanzielle Mehrbelastung der Kommunde = nein. Eine Bauverzögerung der Wache = vielleicht, aber hält sich noch in Grenzen. Ein Gedenken an das Verbrechen vor 70 Jahren = ja, das hat aus heutiger Sicht doch keiner gewollt. Wo liegt eigentlich das Problem? Lasst uns doch zusammenrücken und die Sache einfach durchziehen - als weltoffene, geschichtsbewusste und liberale Gemeinde im Münsterland. db
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Die Villa Heimann ist auf jeden Fall erhaltenswert. Sie gehört zur Geschichte der Stadt. In anderen Städten werden ganze Gebäude nach alten Vorbildern (die im Krieg zerstört worden sind) wieder errichtet, nur um Geschichte lebendig zu machen. Hier soll die Geschichte einfach abgerissen werden.
Quelle: Ursula Dammermann (Steinfurt)
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Die Feuerwehr in Steinfurt ist eine freiwilligen Wehr, dennoch quasi professionell qualifiziert. Auch lässt sie sich heute politisch nicht mehr mißbrauchen wie die Wehr von 1938. Die heutige Wehr macht die späte Rettung der Villa zu ihrer Sache und beeindruckt alle Welt mit ihrem überzeugenden Selbstverständnis als Männer und Frauen im 21. Jahrhundert, die genau wissen, wie Menschen sich fühlen, die von Katastrophen wie z. B. Pogromen überfallen werden.
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    Polemik und Folgekosten, j
Alle Folgekosten der Bautenkombination werden von den Bürgern getragen, die die strittigen, amtlich mitgeteilten und mehrfach fest zugesagten Summen stur ignorieren. Alle Folgekosten werden von den Bürgern bezahlt, die gespendet haben und denen Phantasiezahlen immer wieder freundlich um die Ohren gehauen werden, vielleicht, weil andere Argumente noch weniger überzeugen, ganz zu schweigen von den wirklich enormen Folgekosten, die sich aus einer fatalen Außenwirkung ergeben, wenn die Villa entsorgt wird.
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Der Umgang mit historischen Gebäuden in Steinfurt lässt arg zu wünschen übrig. Es ist ein absolutes Trauerspiel, dass dieses Gebäude seit Jahrzehnten dahingammelt. Dass aber jetzt nicht einmal die Fassade erhalten werden soll - was aus meiner Sicht die Minimallösung gewesen wäre - lässt die notwendige Sensibilität vermissen. Das zeigen im übrigen auch etliche Äußerungen, die zu dieser Problematik abgegeben worden sind.
Quelle: Norwich Rüße (Steinfurt)
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The Villa Heimann was the home of my paternal grandparents and my father before they were chased from it by the Nazis. I never knew my father's parents because they were murdered by the Nazis. To destroy the home without preserving at least the exterior would be another indignity to them and their survivors. It would also destroy a major piece of Borghorst's history thereby depriving future generations the knowledge of the tragedy that it was witness to in the 1930s and 1940s.
Quelle: Claude Allan Heimann (Thornhill, Ontario)
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Dass die Friedhöfe der beiden ehemaligen jüdischen Gemeinden in den Stadtteilen jeweils würdiger gestaltet werden könnten, steht außer Frage. ... Dass aber die neue Feuerwache noch nicht gebaut wird, liegt allein am mangelnden guten Willen der CDU, der FWS, der GAL und an Teilen der FDP sowie leider auch an einem Teil der Feuerwehren in Steinfurt. Längst könnten wir alle die Baustelle täglich wachsen sehen. Wir könnten sehen, wie sie entsteht, die neue Feuerwache mit den historischen Wänden, vor der Kulisse von Bergen einer anderen, jetzt geschredderten Borghorster Geschichte.j
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Die Villa Heimann erinnert - mehr noch als die bereits verlegten Stolpersteine im Ortstei Borghorst - an jüdisches Leben und die grausamen Schicksale der Bewohner. Ihr Erhalt ist für viele Bürger so wichtig, dass ca. 100.000 Euro dafür aufgebracht wurden. Diese Petition ist wichtig, weil hoffentlich auf diesem Wege und mit der erwarteten Unterstützung doch noch die Rettung dieses Mahnmals erreicht werden kann.
Quelle: Barbara Wachsmuth-Ritter (Steinfurt)
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Es hat ein sehr gutes Konzept zur Einbeziehung der "Villa Heimann" in den Neubau der Feuerwache, durch das Baudezernat der Stadt Steinfurt vorgelegen. Dieses gute Konzept wurde von der Politik zerredet und zerstört.
Quelle: Heinz Heitmann (Steinfurt)
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Ich unterstütze mit Nachhalt das Projekt zum Erhalt der Villa Heimann in Borghorst. Ich finde es nicht nur für die heutige Zeit sondern generell sehr wichtig, auf das Schicksal und die Örtlichkeit der einst in Borghorst ansässigen und dort verwurzelten Familien Heimann hinzuweisen. Ich weiß aus meiner Begegnung mit den Emigranten Münsters, wie wichtig es diesen war, ihr Wohnhaus noch vorzufinden, in dem sie ihre Kindheit und Jugend verbracht haben.[..]
Quelle: Gisela Möllenhoff (Münster)
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Es geht nicht darum, wieder ein monumentales aber anonymes Mahnmal zu errichten sondern darum, mit der Villa Heimann ein Mahnmal zu erhalten welches uns und zukünftigen Generationen das persönliche Schiksal dieser Borghorster Familie greifbar nahe bringt. Das Gebäude muss vollständig erhalten bleiben, alles andere ist nur Fassade. Die Stadt Steinfurt hat jetzt die Chance, mit dem Erhalt der Villa Heimann ein Zeichen zu setzen; Gegen das Vergessen und für couragierte Aufarbeitung einer Vergangenheit, die ganz ohne "Erbschuld" auch unsere ist. MfG. Michael Herrmann
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Wilhelm-Otto Heimann, eines der Söhne von Frieda und Albert Heimann, hat im Anoldinum in Burgsteinfurt mit meinem vertstorbenen Vater das Abitur gemacht. Die beiden waren befreundet auch später noch als Wilhelm-Otto Heimann in Johannesburg Südafrika lebte. Mit seinem Sohn Claude habe ich Kontakt. Ich denke, an das jüdische Leben in Borghorst muss die Villa Heimann als Erinnerung und Mahnmal unbedingt erhalten bleiben.
Quelle: Helga Ritter (Metelen)
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Die "Gegner" diskreditieren sich mit der folgend zitierten Aussage schlicht selbst - dies ist der wohl eindrücklichste Grund, für den Erhalt zu stimmen! Kein weiterer Kommentar nötig ... (db) Zitat: Da sieht man mal wieder wie eingefahren einige Stolpersteine mit ihrer Meinung sind. Sie stellen vergangenes Leben über Zukünftiges. Sie stellen den Erhalt unbezahlbarer Bauruinen über die Unterstützung unserer Kinder. Außerdem:100 000? sind bei dem Gewerk ein Tropfen auf den heißen Stein, das muß doch jedem klar sein, der sich unvoreingenommen mit der Baumaßnahme auseinandergesetzt hat!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

- eine Feuerwache und ein Denk.- bzw. Mahnmal passen nicht zusammen. Menschen, die sich die Villa dann noch anschauen möchten sind hochgradig gefährdet. Wer schon mal gesehen hat, wie es im Alarmfall bei der Feuerwehr zugeht, der versteht, daß beispielsweise bei Alamierungen wegen Unfällen Eile geboten ist. Da soll der Feuerwehrmann dann auch noch auf nachdenkliche Touristen achten?? Die Feuerwehr steht für schnelle Hilfe in Notfällen. Diese wäre durch ein Denkmal an der Feuerwache stark beeinträchtigt. Die Villa würde die Arbeit der Feuerwehr behindern. Also: bitte nicht Unterschreiben!!
Quelle: Norbert Schapmann
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- wer die Petition unterschreibt unterstützt die weitere Verhinderung des so dringend benötigten Neubaus der Feuerwache der eigentlich schon in 2013 begonnen werden sollte. Die Stolpersteine verhinderten dies. Die Zustände in der alten Wache sind nicht mehr tragbar. Die Frauen und Männer haben keine Umkleiden, sie haben neben dem schon ausrückendem Großfahrzeug ca.50 cm Platz zum Ankleiden. Das ist sehr gefährlich! Es gibt keine Duschen. Nach dem Einsatz fahren alle verschwitzt und mit Feuergeruch am Körper nach Hause oder zurück zur Arbeit. Bitte verhindern sie die neue Feuerwache nicht!
Quelle: Norbert Schapmann
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Die Mehrkosten von 100.000 ? sind nicht gleichzusetzen mit den Kosten für den Erhalt der Fassade. Der Erhalt der Fassade kostet 248.000 ? (WN vom 19.04.2013). Die abweichenden 148.000 ? würden am Gerätehausneubau eingespart! Diese 100.000 ? waren angeblich durch Spenden aufgebracht worden. Das stimmt so nicht. In der Bauausschutzsitzung vom 15.05.2013 wurde mitgeteilt, dass 7.000 ? Spenden eingegangen, 44.000 ? ?nur? zugesagt sind. Somit waren die 100.000? Mehrkosten nicht aufgebracht worden.
Quelle: Martin Vonnahme
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Vor allem spricht gegen diese Petition, dass sie von der Initiative Stolpersteine in Steinfurt kommt. Aus deren Reihen kam die ungeheure Behauptung, dass der Bauausschuss - ein Mitglied wurde explizit genannt - mit seiner Abrissentscheidung die Progrome von 1938 vollendet habe. Das wurde natürlich auch im örtlichen Internetfernsehen und in den Zeitungen berichtet. Solange sie sich nicht für diese Verleumdung entschuldigt, hat sie für mich das Ansehen einiger Fanatiker, die ihre Ziele ohne Rücksicht auf Verluste durchsetzen wollen.
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Warum versteift man sich so sehr auf die alte Ruine? Wäre es nicht sinnvoller, z.B. den jüdischen Friedhof zu einer würdigen Gedenkstätte zu gestalten? Dann könnte auch endlich die so dringend benötigte neue Feuerwache gebaut werden.
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Der Erhalt wäre durch die Spenden also nicht gesichert gewesen, wie die Initiative immer behauptet. Ich bin gespannt, ob sich 2000 Steinfurter Bürger finden werden, die diese Petition unterzeichnen. Diese Bürger müssten nämlich durch ihre Steuergelder für die Folgekosten aufkommen.
Quelle: Martin Vonnahme
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Der Rat (gewält durch die Steinfurter Bürger) hat doch durch Abstimmung entschieden eine "Ecke" zu erhalten. Warum waren die Stolpersteine da nicht kompromissbereit? Warum zog man die Gelder da zurück. Warum muß entgegen der demokratischen Beschlüsse immer noch weiter der eigene Wille durchgeboxt werden? Hört doch endlich auf damit. Es muß doch weiter gehen!
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Dieses Gebäude ist weder von der Familie Heimann gebaut noch langfristig genutzt worden. Im übrigen sind untern den Befürwortern auch mehrere Personen, die selbst jahrelang im Stadtrat waren. Diese hätten doch dafür Sorge tragen können, dass das Gebäude nicht zu einer Ruine geworden ist. und nur noch abgebrochen werden kann.
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