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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Was sind die Ursachen für das Fehlverhalten der Bauern? Das ist in erster Linie die verfehlte Agrarpolitik, die mit Gewalt versuchte, die Lebensmittelpreise für die Verbraucher niedrig zu halten, damit viel Geld für den übrigen Konsum verbleibt. Die Bauern versuchten, über mehr Menge den zu niedrigen Preis wettzumachen. Das missratene Prädikat "gute fachliche Praxis" hat das Fehlverhalten der Bauern noch unterstützt. Von diesem Prädikat profitiert vor allem die Chemie-Industrie als Zulieferer für die Landwirtschaft. Nur die Verbraucher mit den Bauern zusammen können die Situation verändert.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Kein Bauer/Bäuerin kann es sich leisten, unkontrolliert wertvolle Gülle und Mineraldünger auszubringen, wie in einigen "Minuskommentaren" dargestellt. Genauso die Behauptung, Tiere zu quälen, muss entschieden zurückgewiesen werden. Bauer zu sein, ist mehr als nur ein Beruf. Es bestimmt das ganze Leben. Das Wohlergehen der Bauernfamilie hängt wesentlich von der Tiergesundheit und der gesunden Bodenbeschaf-fenheit ab. Kein Landwirt will ausgelaugte Böden und kranke Tiere, das wäre wirtschaftlich ein Desaster Eine sachlichere Diskussion würde allen Beteiligten gut tun.
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Dank der "modernen" Landwirtschaft fühle ich mich als Eingeborener hier nicht mehr wohl. Die Belastungen und Rücksichtslosigkeit der Bauern wird von Jahr zu Jahr unerträglicher. Trotzdem unterschreibe ich nicht. Weil es nicht einzusehen ist, dass die jenigen, die die Misere verursachen, Geld von Steuerzahler erhalten um es zu unterlassen. Landwirte erhalten mehr als genug Subventionen, die wir alle bezahlen. Als Gegenleistung dafür bekommt man Lärm, Gestank, Gewässerzerstörung, Grundwasserverseuchung und Tierquälerei. Es gehören viel strengere Gesetze her, damit sich etwas tut.
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Es sollte kein Geld zusätzliches Geld aufgebracht werden. Vielmehr gehöre die Suquention pro Hektar gestrichen, wenn das Land nicht ökologisch verträglich genutzt wird.
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Es ist unverschämt, für das Fehlverhalten einiger schwarzer Schafe, die es in jeder Branche gibt, einen ganzen Berufsstand schlecht zu machen. Vielmehr sollten sich die Verbraucher an der eigenen Nase fassen und ihr Einkaufsverhalten hinterfragen. Wenn diese Hetzerei hier so weitergeht, wird es in Zukunft immer weniger Landwirte geben. Aber dafür umso mehr große "Agrarfabriken" (ab 300Kühe und tausende Schweine) u. einige wenige kleine Bio"Hobbylandwirte". Ist so etwas gewünscht?
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