Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Eine erweiterte Kindheit
Mein Sohn gehörte zu dem letzten Jahrgang, bei dem noch der alte Stichtag, 30.06., verbindlich war. Da er im Juli geboren ist, wurde ihm ein weiteres Jahr geschenkt und er wurde erst mit 7 eingeschult. Das hat ihn eine sehr positive Entwicklung machen lassen. Ein zusätzliches Jahr unbeschwerte Kindheit ist eine gute Grundlage für eine positive Persönlichkeitsentwicklung. Er ist jetzt 23 und hat den größten Teil seines Lebens noch vor sich. Er hat nichts verpasst - im Gegenteil, er hat gewonnen.
Quelle: Eigenene Erfahrung
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    5 ist zu früh!
Meine Tochter wurde letztes Jahr auch mit 5 eingeschult (Geburtstag 25.9.) und das war eindeutig zu früh. Ich war gegen die Einschulung mit 5, aber weder der Kinderarzt, noch die Direktorin der Schule und die Ärztin bei der Einschulungsuntersuchung haben meinem Wunsch nachgegeben. Soviel zum Argument der Regierung "die Eltern können die Kinder ja zurücksetzen lassen". Können sie eben nicht!!! Das Kind war besonders im ersten Halbjahr extrem verträumt und kaum zu konzentriertem arbeiten fähig, die Bewertung im Zeugnis war dann auch demensprechend. Das hätte ich meiner Tochter gerne erspart!
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    Politische Ebene erreichen
Es ist wichtig und richtig, dass alle Eltern, Lehrkräfte und Erzieher/innen gemeinsam auf die vielfältigen Probleme früheingeschulter Kinder aufmerksam machen. Erst wenn die politische Ebene den Druck spürt, wird sich etwas bewegen (Beispiel Berlin!). Die Kinder haben keine Chance sich zu wehren und müssen es so hinnehmen, obwohl sie diejenigen sind, die es am Ende wirklich ausbaden müssen. Nur wir Erwachsenen können wirklich etwas für sie bewegen und erreichen, jeder im Kleinen und viele im Großen! Unsere Kinder werden es uns danken mit einem guten Start in die Schulzeit!
Quelle: Persönliche Meinung zum Thema
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Einziges Argument für die Schulreife eines Kindes darf die körperliche, seelische und geistige Reife eines Kindes sein (6-7J.). Mit fünf Jahren ist nachweislich nicht mal die Organreife abgeschlossen. Wenn hier zu früh intellektuell gefordert wird, entsthen u.U. sogar Organschäden. Auch wenn es Möglichkeiten der Rückstufung gäbe, so bliebe ein soziales und seelisches Problem, wie beim Sitzenbeliben. Unserer Kinder gehören in kein Raster und dürfen nicht willkürlich den Wünschen der Industrie und den Kostenargumenten unterworfen werden. Jede Gewerkschaft würde für ihre Mitglieder aufstehen.
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    Prüfung der Organreife - Gesundheit als Basis für das Lernen
Die Organreife ist erst mit dem siebten Lebensjahr abgeschlossen. Zu starke geistige Forderungen, wie in der Schule, unterbinden diesen wichtigen Lebnsprozeß und führen dazu, dass die Kinder krankheitsanfällig werden und unter Organschwächen leiden. Gesundheit ist die Basis lernen zu können. Kranke Kinder sind nicht da oder sind mit ihrem Körper beschäftigt aber nicht mit den Anforderungen in einem Klassenzimmer. Leberschwäche macht z.B. Müdigkeit, Trägheit, Konzentartionsmangel und fehlende Vitalität. Ich habe während der Schulreifeuntersuchung nicht erlebt, dass die Organreife geprüft wurde.
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Das Zurückstufen lassen der Kinder ist extrem schwierig und mit großem Aufwand verbunden (inkl. Nachweis von Logo/Ergo im Folgejahr). Nur dass das Kind mit 5 einfach noch zu verspielt/verträumt ist und sich schlecht länger konzentrieren kann reicht leider nicht! Eigene Erfahrung! Viel einfacher ist es, ein Kind, welches schon mit 5 die Schulreife zeigt, vorzeitig einschulen zu lassen. So lange dies nicht allein aufgrund der über-ehrgeizigen Eltern stattfindet, sondern auch durch die Erzieher im Kindergarten und durch den Kinderarzt bestätigt wird. Daher ist der Stichtag 30.6. viel besser!
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    Den bestmöglichen Stichtag festlegen ist das Ziel
Klar ist, Kinder entwickeln sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Es wird immer 5-Jährige geben, die weiter sind als manche 7-Jährige. Trotzdem werden die Kinder eines Jahrgangs nun einmal gemeinsam beschult. Das Ziel muss sein, einen Stichtag zu finden, an dem möglichst viele Kinder wirklich geistig, emotional und sozial reif für die Schule sind (so wie sie jetzt in Niedersachsen ist, nicht wie sie sein könnte oder müsste) und möglichst wenige im Kindergarten unterfordert werden. Nach der aktuellen Datenlage ist ein früherer Stichtag dafür besser geeignet.
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Es ist nicht hinnehmbar, dass nicht schulfähige Kinder, welche zum Beispiel Kopffüßler malen, eingeschult werden.Diese Kinder sind einfach überfordert und werden sehr lange Probleme haben mitzuhalten.Leider findet derartiges in NRW bereits statt.
Quelle: Günther Thome ABC und andere Irrtümer über Orthographie,Rechtschreibung und Legastenie
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    Echte Baasisdemokratie löst solche Probleme
Vielleicht möchtet ihr bei echter Basisdemokratie mit unterschreiben. Damit könnte das Problem gelöst werden.https://www.openpetition.de/petition/argumente/echte-basisdemokratie-wir-regieren-uns-selbst
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    1 oder 2 Monate
Die Einschulung ist im August teilweise sogar im Septemper, mir kann keiner erzählen das 2 Monate so einen Untershcied machen. Wenn ein Kind nicht schulreif ist wird dies bei der Untersuchung festgestellt. Meine Tochter ist 6 Jahre und 8 Monate alt bei ihrer Einschulung. Das letzte halbe Jahr hat man sie nur schwer in den Kindergarten bekommen, da es ihr dort nur noch Langweilig war, trotz extra Aufgaben die sie machen konnte. Auch meine Söhne waren in diesem Alter. Finde es dann doch sehr spät dann mit knapp 7 in die Schule zu kommen.
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    Kinder früher erfassen - ohne Kosten für die Eltern!
Nicht die frühe Einschulung ist falsch sondern der dann folgende Unterricht. Wir müssen unsere Kinder viel früher erfassen. Ein gutes Beispiel ist hier England: Reception class is the first year at primary school, but unlike every other school year, it is not compulsory for your child to attend, but it is a good way to introduce your child to life at school. If your child is four years old before September, you can apply for a place in a reception class in the same way as you would for any school place. You child must attend school from the begining following their fifth birthday.
Quelle: www.google.de/webhp?sourceid=navclient&hl=de&ie=UTF-8&gws_rd=ssl#hl=de&q=reception+class
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Jedes siebte Kind ist nicht gerade viel. Meiner Erfahrung nach wird eine Rückstufung gemacht, wenn diese notwendig ist, die Tests vom Gesundheitsamt und von der Schule sind nicht gerade nur ein Bild ausmalen. Ich wurde damals als Ausnahme mit fünf eingeschult, als der Stichtag noch vor meinem Geburtstag lag und hätte dennoch die 10.Klasse überspringen können. Es sollte daher immer individuell entschieden werden und dafür ist ein späterer Stichtag einfacher. Wer als Elternteil Bedenken hat, sein Kind einzuschulen, kann diese ja gerne äußern.
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Im übrigen ist der Unterricht heutzutage eh so weichgespült im Gegensatz zu meiner Zeit in den 90ern. Da wird auf jedes Kind eingegangen, teilweise ist es Standart das die Lehrkraft eine zusätzliche Betreuungskraft dauerhaft mit im Klassenzimmer hat. Und die Kinder werden heutzutage auch nicht so gedrillt, dürfen oft Pausen machen und in den Klassen gibt's Spielecken die sogar während des Unterrichts benutzt werden dürfen. Da gibt's sogar richtige spielzimmer, zumindest ist das bei uns so
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