Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Tierversuche verhindern den medizinischen Fortschritt

Auf Basis von Tierversuchen wären Arzneien wie Penicillin, Aspirin und Paracetamol nie auf den Markt gekommen. Während Aspirin beim Menschen keinen schädlichen Einfluss auf das Ungeborene hat, kommt es bei Katze, Hund, Affe, Maus, Kaninchen und Ratte zu Missbildungen bei den Nachkommen. Penicillin ist tödlich für Meerschweinchen und Kaninchen, dagegen mitunter lebensrettend für Menschen. Paracetamol verursacht Krebs bei Nagetieren und ist giftig für Katzen. So werden uns wirkungsvolle Medikamente und Therapien vorenthalten bleiben, weil sie aufgrund von Tierversuchen aussortiert werden.

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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    Tierversuche als Lotteriespiel – Ergebnisse nicht reproduzierbar

Ein Tierversuch kann zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen. Das liegt z.T. daran, dass jedes Tier ein Individuum ist und gerade Faktoren, die Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten haben, in den künstlichen Laborbedingungen ausgeblendet werden. Keine andere wissenschaftliche Methode ist so unzuverlässig wie der Tierversuch. Ob ein Tier genauso auf eine Substanz reagiert wie der Mensch, weiß man immer erst nach der Prüfung am Menschen! Entsprechend ist der Tierversuch hinsichtlich der Übertragbarkeit auf den Menschen ein Lotteriespiel, das unkalkulierbare Risiken birgt.

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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    Das Tier ist kein geeignetes „Modell“ für den Menschen

Die Krankheiten des Menschen werden auf Symptome reduziert und bei den Tieren künstlich hervorgerufen. So werden Krebs und Alzheimer durch Genmanipulation ausgelöst, ein Schlaganfall durch Verschluss einer Hirnarterie nachgeahmt und für die Depressionsforschung müssen Ratten bis zur Erschöpfung in einem Wassergefäß, aus dem es kein Entkommen gibt, schwimmen. Diese „Tiermodelle“ sind realitätsfern konstruiert und in keiner Weise geeignet, die komplexen Zusammenhänge bei der Entstehung menschlicher Erkrankungen zu ergründen, da sie ausschlaggebende Faktoren wie Alter, Genetik, Stress ignorieren.

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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    95 % der tierversuchserprobten Arzneien scheitern beim Menschen

Die wissenschaftliche Faktenlage ist deutlich: Bis zu 95 % aller Medikamente, die sich im Tierexperiment als wirksam erwiesen haben, scheitern am Menschen. Sie zeigen entweder gar keine Wirkung oder rufen starke Nebenwirkungen hervor, die bis zum Tod führen können. Von den etwa 5% der Medikamente, die es auf den Markt schaffen, wird rund ein Drittel wieder vom Markt genommen oder mit Warnhinweisen versehen. Beispiele sind das Rheumamittel Vioxx, das Herzmedikament Trasylol, der Blutfettsenker Lipobay oder Zinbryta, ein Mittel gegen Multiple Sklerose.

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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    Tierversuche sind nicht auf den Menschen übertragbar

Schon Menschen untereinander sind nicht vergleichbar. Unterschiede in Alter, Geschlecht oder Lebensgewohnheiten spielen eine entscheidende Rolle beispielsweise hinsichtlich der Reaktion auf Medikamente. Ebenso unterscheiden sich Mensch und Tier und genauso einzelne Tierarten untereinander hinsichtlich Körperbau, Organfunktion, Stoffwechsel und Ernährung. Dies vor Augen, wie sollen dann Ergebnisse von Tieren auf den Menschen übertragbar sein?

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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Schon 2004 hat die amerikanische Arzneimittelbehörde FDA festgestellt, dass 92 Prozent aller am Tier getesteten Medikamente, die also am Tier wirksam und gut funktionierten, dann in der klinischen Prüfung am Menschen scheitern. Weil Arzneien nicht wirken, völlig anders wirken oder zu schädlichen oder tödlichen Nebenwirkungen führen. Die FDA ist kein Tierschutzverein oder hat in irgendeiner Form ethische Gründe für diese Studie. Im letzten Jahr sind aktuell drei weitere Studien erschienen, in denen Daten ausgewertet wurden von führenden Pharmafirmen. Danach ist die Durchfallquote für Tierversuc

Source: www1.wdr.de/wissen/mensch/aerzte-gegen-tierversuche-100.html
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    Tierversuchsfreier Forschung schon jetzt möglich und notwendig

Der Tierversuch ist nicht nur eine unethische, sondern vollkommen veraltete Methode. In unserem modernen Zeitalter gibt es eine Vielzahl an tierversuchsfreien Forschungsmethoden wie Multi-Organ-Chips, epidemiologische Forschung oder Computersimulationen, die fantastische und bezüglich der Übertragbarkeit auf den Menschen zuverlässige Ergebnisse liefern.

Source: www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/tierversuche/pro-und-contra/3337-pro-contra-tierversuche
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    Volksentscheid

Ich unterstütze diese Petition vor allem deshalb, weil das Thema "Abschaffung der Tierversuche" endlich den Weg in die "große Politik" finden muss. Ob die Tierschutzpartei damit zu 100 % recht hat oder vielleicht nur zu 90 %, ist für mich kein Problem. Es geht hier darum, eine ernsthafte politische Diskussion in Gang zu setzen, um einen Weg aus der Tierausbeutung zu finden. Darum werbe ich aktiv für diese Petition und möchte sie auf Platz 1 sehen, obwohl es auch andere sehr wichtige Themen im Voting gibt.

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Editor's note of openPetition: The post has been hidden because it against our Netiquette breach.

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Contra

What are arguments against the petition?

    Ethikkommissionen

Tierversuche sollten nur dann eingesetzt werden wenn sie nicht durch eine andere Methode ersetzten werden können. Und genauso wird das in der Wissenschaft gehandhabt. Jeder Versuch der in Universitäten an Tieren durchgeführt wird, MUSS (!) von einer Ethikkommission überprüft und genehmigt werden. Dabei geht es unter anderem darum, wie Schmerz und Leid vermieden wird und auch warum Alternativen keine Möglichkeit sind. Sie Anhang.

Source: www.mpiib-berlin.mpg.de/1741982/dfg_tierversuche_0300304.pdf
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Nunja, als Neurowissenschaftlerin, die sich mit der Modellierung von Neuronen am Computer befasst, muss ich sagen, dass jedem computerbasierten Modell biologische Daten zu Grunde liegen. Wenn man ein Model programmiert, programmiert man eine Hypothese, wie ein Neuron sich unter bestimmten Bedingungen verhält. Um diese Hypothese zu bestätigen, muss das Modell mit einem echten (Mäuse-) Neuron abgeglichen werden. Sind beide Datensätze vergleichbar, dann ist das ein gutes Indiz dafür, dass die Hypothese stimmt. Dass computerbasierte Modellierung Tierversuche unnötig macht, stimmt also nicht ganz.

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    Doppelmoral?

Tierversuche lassen sich oft, aber nicht immer vermeiden. Wir verdanken den heutigen medizinischen Fortschritt zu großen Teilen Tierversuchen, sie retten Menschenleben. Es ist außerdem moralisch höchst bedenklich, stattdessen Menschen zu verwenden. Im Übrigen: Was ist mit den 750 Millionen Tieren, die in Deutschland jährlich geschlachtet werden? Wenn hier keine Doppelmoral herrscht, dann muss das Schlachten oder mindestens Massentierhaltung von Tieren verboten werden, denn hier wird Tierschutz noch viel weniger eingehalten als bei Tierversuchen.

Source: www.mdr.de/wissen/internationaler-tag-versuchstiere100.html
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    Nachdenken bevor man etwas verbieten will

Ich liebe Tiere und ich hasse Menschen, die Tiere misshandeln, verletzen, aus Spaß töten oder sie leiden lassen. Tiere brauchen uns als Beschützer, ABER. Wir brauchen auch kontrollierte Tierversuche (strenge Regeln um das Leid zu reduzieren oder komplett zu vermeiden), damit wir in der Medizin vorankommen. Wenn Ihr Tierversuche verbieten wollt, dann müsst ihr euch dafür anmelden, dass Versuche an euch gemacht werden. Beschwert euch aber dann nicht wenn ihr blind werdet, Krebs bekommt oder Medizin die gar nicht erst bei euch funktioniert, weil sie nur in der Theorie funtkioniert.

Source: Meine neuronalen Verbindungen
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