Pro

What are arguments in favour of the petition?

    O365 in der (Schul-)verwaltung?

Datenschutz ist eine wichtige Angelegenheit, hier jedoch ein vorgeschobenes Argument: Meinte man das ernst, müsste alles, was nur im Entferntesten mit O365 zu tun hat, aus der gesamten Schulverwaltung, eigentlich aus der gesamten öffentlichen Verwaltung verbannt werden. Davon ist jedoch keine Rede. Wir mussten früh auf Teams setzen, da das Land es nicht hinbekommen hat, eine stabile Alternative zur Verfügung zu stellen. Das Schulportal ist eine Verwaltungsplattform im Alpha-Stadium, keine Lernplattform. Alles andere wurde "preiswert draufgepappt". OpenSource an sich ist keine Qualifikation.

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    Teams-Funktionen, Unterrichtsorganisation, Datenschutz, Konfiguration

Teams ist weit mehr als ein "Videokonferenzsystem". Es ermöglicht Lernorganisation, Stundenpläne, Aufgabenverteilung, Rückmeldung, privat organisierte Lerngruppen, Nachhilfe, Gruppenchats und -calls zur Stärkung der Klassengemeinschaft. Mir ist nicht ersichtlich, wie ein Sammelsurium von Insellösungen (Lanis, BigBlueButton) jemals auch nur annähernd so gut funktionieren soll. Die Datenschutzbedenken (Videocalls nicht vertraulich Datenspeicherung in den USA) sind nachvollziehbar, lassen sich aber durch geeignete Maßnahmen mitigieren (Lehrerkonferenzen via BigBlueButton, Teams-Konfiguration).

Source: docs.microsoft.com/de-de/microsoftteams/location-of-data-in-teams
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Das Thema mit dem Datenschutz mag ja für viele ein Problem sein aber inwiefern sollten wir uns denn jetzt darüber aufregen, dass ,,die Bösen Amerikaner" unsere Schulgespräche abhören. Alle Personen die ich zu diesem Thema gefrgt habe haben gesagt, dass sie lieber funktionierenden Unterricht machen wollen als sich um darum zu scheren ob Amerika weiß was wir gerade in Mathe machen. Desweiteren hat Hessen immoment auch andere Probleme als sich um das zerstören von Lösungen zu kümmern. Wir benutzen Teams ja nur, da es keinen ,,richtigen" Unterricht gibt.

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    Interessenabwägung

Datenschutz ist wichtig, ok - funktionierender Unterricht aber auch! Die Forderung lautet ja nicht "Teams in alle Ewigkeit nutzen, andere Plattformen niemals". Gerne kann die avisierte, neue, staatliche Plattform genutzt werden - sobald sie über einen geeigneten Test den Tauglichkeitsnachweis für einen zuverlässigen, produktiven Betrieb erbracht hat! ...bis dahin möge bitte die funktionierende Lösung, wenn auch ungeliebt, weiter geduldet werden.

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MS Teams bietet viele lernförderliche und zeitsparende Features für Lernende und Lehrpersonal wie beispielsweise die Dokumentenansicht ohne Herunterladen, die Break-Out-Rooms in der Videokonferenz, die Tatsache, dass nicht alle Daten nach einem halben Jahr gelöscht werden usw., welche das Schulportal auf absehbare Zeit nicht bieten kann. Ich verstehe nicht warum ein Datenschützer meiner Klasse und mir verbieten möchte das lerneffektivere Tool (in diesem Fall MS TEAMS) zu nutzen, obwohl meine Lerngruppe und ich mit der Nutzung einverstanden sind.

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Der ZEITPUNKT MS Teams zu verbieten ist der denkbar schlechteste. Ich kann die Bedenken bzgl. Datenschutz noch nachvollziehen, aber in absolut keinster Weise in der jetzigen Zeit bei vollem Galopp die Pferde zu wechseln. Vielleicht sollte man mal vorschlagen, dass das RKI auf Linux umsteigen sollte...

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Fortsetzung: Anstatt dies dankend hinzunehmen und sich derweil um die öffnungh der Sch8ulen zu Kümmern meint Hessen lieber es müsse und auch noch diese möglichkeit der kommunikation wegnehmen. Ein weiteres Argument gegen BBB ist, dass man sich in Teams mit gruppen extrem einfach, und für die lehrer transparent, austauschen kann. Dies geht von gemaeinsam präsentationen gestalten bis hin zu Gruppwnräumen. Persönlich fühle ich mich hier vom Lanf Hessen sogar ein wenig verarscht, da es die schulen zumacht, sagt findet eine andere möglichkeit und dann sagt ne das ist zu gut das geht nicht wegenUSA

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    Lehrmittelfreiheit

Die Politik und die Schulträger haben jahrelang versagt Ihren Bildungsauftrag umzusetzen. Jetzt, in der Pandemie, wurden Lösungen kurzfristig benötigt. Auch im Sinne einer Vorbereitung auf das Berufsleben, ist es sinnvoll den Umgang mit den üblichen Standardprodukten zu nutzen. An anderer Stelle werden explizit Leistungsnachweise der Schüler für Präsentationen und Praktikumsberichten in den gängigen Formaten gefordert ohne dass es jemals Teil des Unterrichts war. Wenn es eine Lehrmittelfreiheit gibt, dann aber bitte auch bei der Auswahl der digitalen Lehrmittel.

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Contra

What are arguments against the petition?

Wer -wie auch u.a. in den Erwiderungen- Datenschutz für etwas hält, was man an und ausknipsen kann, hat nicht verstanden, um was es geht. Daten amerikanischer Systeme müssen amerikanischen Dienststellen zugänglich gemacht werden. Gilt übrigens auch für chinesische (Stichwort Smart-Board). Und es geht nicht nur um den Inhalt der Mathestunde, sondern um die Kommunikationsbeziehungen von Menschen. Wer mit wem wann ggf. über was gesprochen hat. Das interessiert nicht nur einen Staat. Facebook hat ein ganzes Imperium auf einem solchen "Big-Data-Pool" aufgebaut.

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Die Petition und der E-mail Text sind irreführend formuliert. BigBlueButton, Moodle oder Jisti sind keine US-Amerikanischen Firmen, sondern teils sogar OpenSource und können absolut datenschutzkonform betrieben werden. Teams ist per Gerichtsurteil verboten, und das war auch schon lange absehbar. Somit muss den Schulen von vorneherein klar gewesen sein, dass es nur eine Übergangslösung ist. Das Gerichtsurteil ist keine politische Sache sondern geltendes recht. Dagegen hilft auch die Petition nicht. Siehe hier: https://www.kreismedienzentrum-gifhorn.de/europaeischer-gerichtshof-mit-hammerurteil-

Source: www.kreismedienzentrum-gifhorn.de/europaeischer-gerichtshof-mit-hammerurteil-zum-thema-datenschutz-was-ist-mit-office-365-google-co-in-der-schule/
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    Locked-In-syndrom

Diese Petition läßt mich als Leiter der Programmierwerkstatt an der IGS-Süd Ffm langsam resignieren. Die Nutzung von MS-Produkten verschärft die schon weit verbreitete digitale Legasthenie. Zu behaupten MS-Produkte würden „funktionieren“ ohne, dass an irgend einer Stelle Vergleiche benannt werden zeigt, wie stark das Locked-In-Syndrom schon fortgeschritten ist und digitale Kompetenzen eben nicht vorhanden sind. Anstatt implizit für intransparente MS Produkte zu werben, sollte diese Petition die Vermittlung digitaler Basiskompetenzen einfordern.

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Es war schon lange klar, dass Teams rechtswidrig ist, siehe Urteile vom EuGh und Prognosen von Datenschutzexperten. Es war so auch lange absehbar und vorhergesagt, dass ein Verbot auch in Hessen folgen wird. Somit hatten Schulen und Kultusministerium lange genug Zeit, sich auf das Verbot vorzubereiten und andere Lösungen zu finden und zu entwickeln. Die Energie und Gelder wurden lieber in andere Ecken gesteckt.

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    Moodle und BB gehören zum Schulportal,w elches weiter genutzt wird

Mit dem Ersatzsystem, ist vermutlich das Schulportal gemeint. Moodle gehört zum Schulportal und kann somit weiter genutzt werden. genauso kann BigBlueButton eingegliedert werden. Somit können diese Systeme weiterbenutzt werden und stellen einen vollumfänglichen Ersatz dar.

Source: info.schulportal.hessen.de/app-schulmoodle/ , support.schulportal.hessen.de/knowledgebase.php?article=1026 , info.schulportal.hessen.de/das-sph/sph-paedorg/datenschutz/
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Ein häufiges Argument für den Erhalt von Teams ist, dass die Kinder sich dann nicht wieder an ein neues System gewöhnen müssen. In der heutigen Zeit ist aber genau das Erschließen neuer Tools eine der wichtigsten Kompetenzen für digitales Arbeiten. Darüber hinaus finde ich es unsinnig, den Staat per Petition aufzufordern, sich nicht an die eigenen Gesetze zu halten.

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    Hier geht es nicht um personenbezogen Daten, dies ist einfach Fehlinformation

"Team ist per Gerichtsurteil verboten." Sorry, aber das ist wirklich unwissend, wenn nicht gezielte Fehlinformation. Es gibt ein Problem mit der Speicherung personenbezogenen Daten außerhalb der EU. Allerdings haben personenbezogene Daten auch nichts in MS Teams verloren. Werden Listen zu Hautfarbe, religiöser Gesinnung oder sexueller Orientierung in Teams abgelegt, mögen Sie Recht haben. Das würde, dann aber wahrscheinlich auch gegen eine Reihe andere Gesetze verstoßen. Auch könnte man bei der Verwendung von MS Teams und Zoom auf die realen Namen verzichten, wie das ohnedies üblich ist.

Source: Bdsg, Dsgvo, Sgb I
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    Verbot ist richtig, die Petition manipulativ

Diese Petition ist eine Frechheit. Hier werden Verbote von Teams und Sotware von anderen US Unternehmen die eklatant gegen deutschen Datenschutz verstoßen und in Deutschland zu Zeiten der Pandemie geduldet wurden (bei rechtlichem und finanziellem Risiko bei den Schulen!) gleichgesetzt mit möglichen Einschränkungen konformer Lösungen wie Its Learning und Moodle/BBB. Das ist in höchstem Maße manipulativ! Microsoft hatte über ein Jahr Zeit nachzubessern. Die Schulen hatten über ein Jahr Zeit sich auf etwas sicheres und rechtskonformes umzustellen. Passiert ist nichts. Das Verbot ist richtig!

Source: Die Pettionsschrift selbst ist meine Quelle
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    datenschutz

Teams ist in der Tat eine datenschutzrechtliche Katastrophe, Daten werden unkontrolliert in Rechenzentren in den USA übertragen, niemand kann nachvollziehen, wer Videokonferenzen aufzeichnet oder überwacht.

Source: datenschutzbeauftragter-dsgvo.com/dsgvo-test-videokonferenzdienste-teams-zoom-nicht-dsgvo-konform/, privacy.microsoft.com/de-de/privacystatement
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