Region: München

Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza in Münchner Kliniken

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister

352 Unterschriften

4 %
230 von 6.400 für Quorum in München München

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230 von 6.400 für Quorum in München München
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister

Gaza verzeichnet die weltweit höchste Zahl an Kindern mit amputierten Gliedmaßen - viele Operationen erfolgen ohne Betäubung.
Die medizinische Infrastruktur ist größtenteils zerstört. Hunderte Menschen sind gestorben, während sie auf die Evakuation gewartet haben - seit Juli 2024 waren es durchschnittlich 2 Todesfälle in Gaza pro Tag (931 Tote in 450 Tagen, Seite 3).

Wir kämpfen für die Aufnahme verletzter Kinder in Münchner Kliniken, um ihnen die notwendige medizinische und psychologische Behandlung zukommen zu lassen und sie danach bei einer sicheren Rückkehr zu unterstützen.
Dies sehen wir als unsere Verpflichtung als offene und wertebasierte Gesellschaft.

Über 18.000 Personen, davon 3.800 Kinder warten derzeit auf Evakuierung in Länder, die bereit sind, sie aufzunehmen. Die Infrastruktur steht durch die WHO bereit!

Begründung

  • Kinder sind nach humanitärem Völkerrecht besonders geschützt (Art. 38 UN-Kinderrechtskonvention, Genfer Konventionen). Die rechtlichen Grundlagen sind gesichert: § 22 Satz 2 AufenthG: Aufnahme aus dringenden humanitären Gründen möglich – auch auf kommunale oder Landesinitiative. § 23 Abs. 1 AufenthG: Aufnahmeprogramme der Länder in Abstimmung mit dem Bund.
  • Der Handlungsbedarf ist riesig: Operationen finden oft ohne Schmerzmittel oder Narkose statt. Viele Kinder sind ausgehungert oder tagelang ohne Nahrung. Fehlende Versorgung bedeutet lebenslange Behinderung oder den Tod. Die medizinische Infrastruktur in Gaza wurde größtenteils zerstört.
  • Deutschland hat Erfahrung mit Evakuierungen verletzter (zum Beispiel jesidischer) Kinder. Bislang wurden in Deutschland zwei Kinder aus Gaza zur medizinischen Behandlung aufgenommen.
  • Schweiz, Spanien, Italien und Norwegen haben bereits Kinder aus Gaza zur Behandlung aufgenommen.
  • Bereits Hannover, Kiel, Düsseldorf, Bremen, Bonn und Leipzig haben sich für die Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza eingesetzt und vom Bund entsprechende Maßnahmen gefordert.

München sieht sich selbst als "Weltstadt mit Herz". Wir Münchner sind zurecht stolz auf unser Lebensgefühl, unsere "Mia san Mia"-Mentalität und unsere raue Schale bei gleichzeitig weichem Kern. In 2015 haben wir mit offenen Armen Kriegsflüchtlinge am Hauptbahnhof willkommen geheißen und beim Anschlag am Olympia-Einkaufszentrum haben wir unsere Türen für unsere Mitmünchner geöffnet, die auf der Straße gestrandet waren.

München ist stark. München kann helfen: unsere Stadt verfügt mit ihren Kliniken von Weltrang über hochspezialisierte Behandlungsmöglichkeiten und hilft bereits regelmäßig Kindern aus Kriegsgebieten beim Gesunden und bei der Traumaverarbeitung. Jetzt gilt es, diese Hilfe auch auf Kinder aus Gaza auszuweiten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Don`t look away e.V., München
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.01.2026
Sammlung endet: 26.07.2026
Region: München
Kategorie: Außenpolitik

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Noch kein PRO Argument.

Es befinden sich viele islamische Länder näher an Gaza bzw. Palästina als Deutschland. Nicht nur wäre die Logistik somit einfacher, sondern ich denke auch, dass die islamischen Länder hier eher in der Verantwortung sind zu helfen. Allen voran Qatar, welches auch die Hamas finanziell unterstützt hat. Deutschland kann nicht der Retter der ganzen Welt sein.

Warum Menschen unterschreiben

Sehr sehr wichtig von ganzem Herzen!!!

Weil es die Menschlichkeit erfordert

Aus humanitären Gründen

Die Petition ist mir wichtig, weil Wegschauen keine Lösung ist. Sie erinnert daran, dass wir Verantwortung tragen, wenn Menschenrechte verletzt werden oder Leid passiert. Jeder Mensch verdient Aufmerksamkeit, Schutz und Mitgefühl, egal wo auf der Welt.

Ich möchte nicht Teil des Schweigens sein, sondern ein Zeichen setzen, dass wir hinschauen, handeln und unsere Stimme nutzen. Veränderung beginnt damit, dass wir nicht wegsehen.

Deutschland gehört zu wenigen Ländern die keine Opfer aufnahmen, während wir gleichzeitig der 2. größte Waffenlieferant für Israel sind

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