Aussetzung des geplanten Abrisses des denkmalgeschützten Pfarrhauses in Dankmarshausen/Wartburgkreis

Petition richtet sich an
Kirchengemeinde Dankmarshausen - Superindendent Fuchs

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Petition richtet sich an: Kirchengemeinde Dankmarshausen - Superindendent Fuchs


Die Kirchengemeinde plant laut Superindendent Fuchs den Abriss des denkmalgeschützten Pfarrhauses in Dankmarshausen noch in diesem, spätestens im nächsten Jahr. Die Denkmalfachbehörde hat sich gegen den Abriss ausgesprochen, laut Bericht der Thüringer Allgemeinen Zeitung vom 09.05.2026 liegt ist die Denkmalbehörde involviert.

Der Abriss muss auf jeden Fall verhindert werden, da das gesamte historische Ortsbild einen irreparablen Schaden erleiden würde.

Begründung

Das Pfarrhaus Dankmarshausen - eines der ältesten Häuser des Ortes aus dem frühen 17. Jahrhundert - bildet gemeinsam mit Kirche und umliegender Bebauung ein historisch gewachsenes Ensemble, dessen Wirkung durch einen Abriss dauerhaft zerstört würde. Unverständlich und ein Zeichen von Konzeptlosigkeit ist, dass als mögliche Nachnutzung der Fläche ein Parkplatz in Betracht gezogen wird. Eine solche Lösung würde weder dem historischen Ort gerecht, noch dem Anspruch an einen verantwortungsvollen Umgang mit geschützter Bausubstanz.

Für Dankmarshausen wäre der von der Kirche geplante Abriss ein massiver, dauerhafter kultureller Verlust. Der Erhalt historischer Bausubstanz ist nicht allein eine Frage der Wirtschaftlichkeit, sondern auch der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heiko Ries, Heringen

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 11.05.2026
Sammlung endet: 10.11.2026
Region: Werra-Suhl-Tal Dankmarshausen
Kategorie: Kultur

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Warum Menschen unterschreiben

Erhalt nationalen Kulturerbes. Lieber sollte die ev Kirche 10% Personal in der Verwaltung einsparen.

1. Abriss von Bestandsgebäuden und Neubau sind bereits aus dem Gesichtspunkt der Klima- u. Ressourcengerechtigkeit grundsätzlich fragwürdig.
2. Insbesondere aber denkmalgeschützte Gebäude abzureissen ist ein absolutes No Go. Der Erhalt gewachsener funktionaler und sozialer Strukturen und eines identifikationsfähigen Ortsbildes ist für Lebenräume von Menschen unverzichtbar.
3. Schliesslich unter dem Gesichtspunkt der Bewahrung der Schöpfung ist Abbruch und Neubau ein eklatanter Verstoss - gerade eine sich christlich und sozial verstehende Institution sollte positives Vorbild für Ressourcenschonung und Bewahrung von Lebenräumen sein!

Weil Bau-Dankmale auch und gerade heute gefährdet sind. Wir im Landkreis OHZ erfahren dies gerade und der Aufstand der Bürger, die an Denkmalen Freude und Gefallen haben, ist enorm wichtig zur Abwendung der konkreten Gefahr des Abrisses bei Ihnen. Spiekermann.

Weil es im Bauen eine Wende braucht und wir den Wert von Bestand erkennen und weiternutzen müssen!

Der unumgängliche Transformationsprozess in Kirchengemeinden stellt die Frage, was aus kirchlichen Liegenschaften wird. Abriss kann nicht die Antwort sein. Architects for Future (A4F) ist mit den Ortsgruppen Hildesheim und Hannover inzwischen in Austauschgesprächen zwischen A4F, Umweltteam des Bistums Hildesheim und Netzwerk Eine Erde ... solch ein Austausch ist eine unbedingte Empfehlung!

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