• Die Narren von Amazonien von Mike Schmitzer

    at 06 Feb 2019 18:13

    Vor einiger Zeit erschien ein wunderschöner Text von Mike Schmitzer im Wochenblatt. In dieser Kolumne ist alles enthalten, was die schöne neue Online-Welt mit sich bringt. Bitte lesen.
    Auch zu finden auf Facebook auf der Seite „25% MwSt für Waren von Amazon und Co“

  • Petition in Zeichnung - Gutes neues Jahr

    at 04 Jan 2019 15:20

    Liebe Unterstützer

    Weihnachten ist vorbei und auch das Vakuum zwischen den Jahren neigt sich seinem Ende zu. Genau die richtige Zeit, um allen Unterstützern ein gutes neues Jahr zu wünschen und mich für die bisher geleisteten Unterschriften zu bedanken.

    Es ist allerdings auch höchste Zeit die Petition einer breiteren Bevölkerung bekannt zu machen und dafür brauche ich euere Hilfe. Ich verlange gar nicht, dass ihr Unterschriftenbögen auslegt (worüber ich mich allerdings freuen würde), aber sprecht die Petition im Bekanntenkreis an und teilt sie. Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf die Facebookseite der Petition aufmerksam machen und euch darum bitten, diese zu liken und zu teilen.
    www.facebook.com/25-Mehrwertsteuer-f%C3%BCr-Waren-von-Amazon-und-Co-342376029913175/?modal=admin_todo_tour

    Ich bin der Meinung, dass sich unsere Gesellschaft in eine Richtung bewegt, die langfristig nicht gut für uns ist. Unter dem Deckmantel des Fortschritts und der Digitalisierung werden so viele wertvolle Strukturen zerstört, die sich nicht wiederherstellen lassen. Dem entgegenzuwirken ist die Intention der Petition!

    Auf der anderen Seite gibt es leider eine Menge Verlierer, die vom allgemeinen Wohlstand nicht profitieren. Diese Menschen dürfen nicht vergessen werden! Die Absenkung des ermäßigten MwSt Satzes würden gerade sie überproportional entlasten.

    Deshalb noch einmal mein Appell an alle, setzt euch für die Petition ein. Auch wenn sie nicht umgesetzt werden sollte, so ist es doch wichtig, dieses Thema in die Köpfe der Menschen zu bringen und Verantwortung einzufordern!

    Vielen Dank

  • Was würde eine Absenkung des ermäßigten MwSt Satzes kosten?

    at 03 Jan 2019 08:28

    Nach diesem Bericht im Spiegel würde eine Absenkung des ermäßigten MwSt um zwei Prozentpunkte die Staatskasse mit rund 4 Mrd Euro belasten. Diese Summe lässt sich aber spielend über eine Anhebung des normalen Satzes auf Waren aus Onlineverkäufen refinanzieren.
    Profitieren würden wir alle, und ganz besonders sozial schwächer Gestellte.

    www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mehrwertsteuersenkung-die-vergessene-reform-a-1161095-amp.html

  • Änderungen an der Petition

    at 11 Dec 2018 18:35

    Kleine Ergänzung


    Neue Begründung: Ungleichbehandlungen und Benachteiligungen ziehen sich wie ein roter Faden durch quasi alle Bereiche unseres täglichen Lebens.
    Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist die Benachteiligung des stationären Handels gegenüber dem Onlinehandel. Wer seine Ware in einem Laden in einer Innenstadt anbietet, ist gezwungen, die hohen Mietpreise für sein Ladenlokal zu bezahlen. Es wird erwartet, dass fachkundiges Personal freundlich und kompetent berät, mehrere Varianten eines Artikels zur Ansicht parat liegen und all dies in einem schönen und ansprechenden Ambiente. Sollte etwas nicht vorrätig sein, soll natürlich ein kostenloser Botendienst angeboten werden. Die Erfüllung all dieser Erwartungen kostet aber Geld!
    Aufstrebende und etablierte Onlinehändler dagegen mieten für kleines Geld eine Lagerhalle auf der grünen Wiese, setzen zur Bearbeitung der Bestellungen billige Arbeitskräfte ein, die in ausbeuterischer Manier verheizt werden und verschicken über externe Logistiker, deren schlechte Arbeitsbedingungen und Bezahlung allseits bekannt sind. Diese „schlanke“ Kostenstruktur ermöglicht natürlich günstige Endpreise.
    Dieser Ungleichbehandlung soll durch einen höheren MwSt-Satz entgegengewirkt werden.
    Gleichzeitig finden sich am unteren Ende unserer Gesellschaft eine immmer größer werdende Anzahl an Menschen, die sozial abgehängt werden. Die, aus welchen Gründen auch immer, nicht am Wohlstand der Mehrheit teilhaben. Gerade diese Gruppe würde von einem Absenken des ermäßigten MwSt-Satzes von 7% auf wenigstens 5% besonders profitieren. Mit den Mehreinnahmen aus der Steuererhöhung auf der einen Seite wäre eine Finanzierung einer solchen Absenkung auf der anderen Seite möglich.
    Es bleibt letztendlich die Entscheidung des Endverbrauchers, wie er seine Waren einkaufen möchte. Allerdings bin ich der Meinung, dass der Endverbraucher für sein Verhalten auch die Verantwortung übernehmen muss. Den Mehrwert des Online-Einkaufs (Bequemlichkeit, Zeitersparnis,Lieferung Zeitersparnis, Lieferung an die Haustür) Haustür, Größe des Warenangebots ...) darf es nicht zum Nulltarif geben, denn irgendjemand muss die Zeche zahlen. Sei es nun der schlecht bezahlte Lagerarbeiter/Paketbote oder die Natur ( Stichwort Flächenfraß und Verpackungsmüll). Wer sich also für den Online-Einkauf entscheidet, darf nicht der Nutznießer der Ausbeutung anderer Personen sein, sondern muss auch den Preis dafür bezahlen, mit Hilfe dessen vor allem sozial schwächer Gestellte profitieren können.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 39 (39 in Deutschland)

  • Änderungen an der Petition

    at 11 Dec 2018 18:32

    Begründungstext erweitert


    Neue Begründung: Ungleichbehandlungen und Benachteiligungen ziehen sich wie ein roter Faden durch quasi alle Bereiche unseres täglichen Lebens.
    Ein beeindruckendes Beispiel hierfür ist die Benachteiligung des stationären Handels gegenüber dem Onlinehandel. Wer seine Ware in einem Laden in einer Innenstadt anbietet, ist gezwungen, die hohen Mietpreise für sein Ladenlokal zu bezahlen. Es wird erwartet, dass fachkundiges Personal freundlich und kompetent berät, mehrere Varianten eines Artikels zur Ansicht parat liegen und all dies in einem schönen und ansprechenden Ambiente. Sollte etwas nicht vorrätig sein, soll natürlich ein kostenloser Botendienst angeboten werden. Die Erfüllung all dieser Erwartungen kostet aber Geld!
    Aufstrebende und etablierte Onlinehändler dagegen mieten für kleines Geld eine Lagerhalle auf der grünen Wiese, setzen zur Bearbeitung der Bestellungen billige Arbeitskräfte ein, die in ausbeuterischer Manier verheizt werden und verschicken über externe Logistiker, über deren schlechte Arbeitsbedingungen und Bezahlung regelmäßig berichtet wird. allseits bekannt sind. Diese „schlanke“ Kostenstruktur ermöglicht natürlich günstige Endpreise.
    Dieser Ungleichbehandlung soll durch einen höheren MwSt-Satz entgegengewirkt werden.
    Gleichzeitig finden sich am unteren Ende unserer Gesellschaft eine immmer größer werdende Anzahl an Menschen, die sozial abgehängt werden. Die, aus welchen Gründen auch immer, nicht am Wohlstand der Mehrheit teilhaben. Gerade diese Gruppe würde von einem Absenken des ermäßigten MwSt-Satzes von 7% auf wenigstens 5% besonders profitieren. Mit den Mehreinnahmen aus der Steuererhöhung auf der einen Seite wäre eine Finanzierung einer solchen Absenkung aufs er auf der anderen Seite möglich.
    Es bleibt letztendlich die Entscheidung des Endverbrauchers, wie er seine Waren einkaufen möchte. Wenn er Allerdings bin ich der Meinung, dass der Endverbraucher für sein Verhalten auch die Verantwortung übernehmen muss. Den Mehrwert des Online-Einkaufs (Bequemlichkeit, Zeitersparnis,Lieferung an die Haustür) darf es nicht zum Nulltarif geben, denn irgendjemand muss die Zeche zahlen. Sei es nun der schlecht bezahlte Lagerarbeiter/Paketbote oder die Natur ( Stichwort Flächenfraß und Verpackungsmüll). Wer sich aber also für den Online-Einkauf entscheidet, so darf er nicht der Nutznießer der Ausbeutung anderer Personen sein, sondern muss auch den Preis dafür bezahlen, mit Hilfe dessen vor allem sozial schwächer Gestellte profitieren können.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 39 (39 in Deutschland)

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