23.01.2026, 12:16
Die HNA greift das Thema am heutigen 23.01. nochmal auf. Grund hierfür war, dass in dem vorausgegangenen Artikel Aussagen seitens des Bürgermeisters gemacht wurden, die so in meinen Augen nicht korrekt waren. Deshalb wurde wahrscheinlich die Überschrift entsprechend gewählt:
"Einbahn-Streit in Melsungen: Klement widerspricht Bürgermeister Timo Riedemann". Die Online-Version ist hier zu lesen:
www.hna.de/lokales/melsungen/melsungen-ort45520/klement-widerspricht-riedemann-wegen-schweriner-strasse-in-melsungen-94136020.html
Diese Alternativvorschläge wurden benannt:
1. Weitere Absenkung der Höchstgeschwindigkeit auf 10 km/h.
2. Einrichtung einer unechten Einbahnstraße mit elektronischen Wechselverkehrszeichen (die eine zeitliche Beschränkung erlauben).
3. Alternative Beschilderung mit „Durchfahrt verboten“, mit zeitlicher Beschränkung.
Auch in diesem Artikel beharrt Bürgermeister Riedemann auf seinem Standpunkt: Die Alternativvorschläge der Initiatoren der Petition kommen nicht infrage, weil sie gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen.
Ich halte dies für sachlich falsch, zumal in Bad Wilhelmshöhe eine entsprechende Beschilderung in einer einjährigen Testphase im Herbst 2025 umgesetzt wurde. Hier gibt es ein "Durchfahrt-verboten-Schild" für Kraftfahrzeuge mit dem Zusatz Mo - Fr, 7:30 - 8:30 Uhr und 14 - 15 Uhr. Auch hierüber hat die HNA berichtet:
www.hna.de/kassel/erste-schulstrasse-gegen-elterntaxis-kassel-testet-93911916.html
Darüber hinaus sagt Riedemann, dass die Idee (der Einbahnstraße) im Ausschuss für Stadtentwicklung, Mobilität und Verkehr besprochen worden sei. Ich habe mir alle Protokolle des Ausschusses des Jahres 2025 angeschaut. Dort wurde weder dazu abgestimmt, noch findet man eine Erwähnung unter dem allgemeinen Punkt „Aktuelles - Berichte, Wünsche, Anregungen“.
Ich habe mich daher entschlossen, an den Bürgermeister einen offenen Brief zu schreiben. Der Wortlaut befindet sich im angehängten PDF.