Alueella: Zweibrücken
Kansalaisoikeudet

Ansiedlung des Amazon Logistikzentrum in Zweibrücken verhindern – Einen offenen Bürgerdialog fördern

Vetoomus on osoitettu
Oberbürgermeister Marold Wosnitza
1 220 Tukeva 290 sisään Zweibrücken

Vetoomuksen vastaanottaja ei ole vastannut.

1 220 Tukeva 290 sisään Zweibrücken

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  1. Aloitti 2021
  2. Keräys valmis
  3. Täytetty 19.11.2021
  4. Valintaikkuna
  5. Epäonnistunut

08.12.2023 klo 2.11

Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 24 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team







11.10.2021 klo 17.18

Ergänzung des Bebauungsplans, damit die Gutachten bewertet werden können


Neuer Petitionstext:

Ansiedlung des Amazon Logistikzentrum in Zweibrücken verhindern – Einen offenen Bürgerdialog fördern

Am 01.10.21 berichtete die regionale Presse über den Plan, im Gewerbegebiet am Steitzhof ein Logistikzentrum von Amazon mit einer Fläche von 50.000 qm² anzusiedeln.Zwischen der Veröffentlichung und dem Beschluss im Stadtrat ist keine Woche vergangen. Da Oberbürgermeister Wosnitza den Bürgern keine Möglichkeit einer Bürgerbeteiligung gab, möchten wir diesen Dialog hiermit anstoßen und für eine transparente Politik werben. Solch eine tiefgreifende Entscheidung für die Zukunft unserer Region darf nicht in Hinterzimmern beschlossen werden. Eine Verhinderung der Ansiedlung ist noch möglich!

Folgende Gründe sprechen gegen eine Ansiedlung: 

1.     Entwicklung Gewerbegebiet: Mit dieser Entscheidung wird die Chance vertan, die richtigen Weichenstellungen für eine zukunftsfähige Gewerbeentwicklung der Region zu stellen. Riesige Logistikhallen von einem internationalen Steuervermeider sind weder aus ökologischer noch ökonomischer Sicht nachhaltig. Mit kleinen und mittleren Betrieben würde es dagegen qualifizierte Arbeits- und Ausbildungsplätze geben und die Wertschöpfung wirklich in der Region verbleiben. Vor kurzem wurde noch von Tesla geträumt, nun wacht die Region mit dem Alptraum Amazon auf. Das Gewerbegebiet wäre mit der Ansiedlung von Amazon auf einen Schlag gefüllt und würde nahezu keine weiteren Flächen mehr für regionale Betriebe bieten. 

2.     Amazon als Arbeitgeber:Der Versandhändler Amazon zahlt trotz Rekordeinnahmen in Europa keinen Cent Körperschaftssteuer und offenbart sich damit als trickreicher Krisengewinner. Kaum eine Firma hat von der Corona-Krise so profitiert wie Amazon – und kaum eine wird so wenig zur Bewältigung ihrer Folgen beitragen wie der Versandriese. Denn Amazon hat es geschafft, sich so arm zu rechnen, dass es für sein Europageschäft im Jahr 2020 nicht einen Cent Körperschaftssteuer zahlen muss. Das gilt erst recht für ein Unternehmen, das sich beharrlich weigert, seine Mitarbeitenden vernünftig zu behandeln, weswegen sie immer wieder in den Streik treten. Einem Unternehmen, das seinen Beschäftigten sogar untersagt, FFP2-Masken zum Schutz vor dem Coronavirus zu tragen, weil damit zu lange Pausen verbunden seien. Und einem Unternehmen, das seinen Gründer Jeff Bezos zum reichsten Mann der Welt gemacht hat – auch dank trickreicher Steuervermeidung und konsequenter Auspressung der Mitarbeiter. Das zentrale Argument von OB Wosnitza ist die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dass diese Arbeitsplätze bei einer Firma geschaffen werden, gegen die die Gewerkschaften Sturm laufen wird ausgeblendet.

3.     Erhöhtes Verkehrs- und Lärmaufkommen: Durch An- und Ablieferungsverkehr sowie Verladevorgänge eines Konzerns, der im 3-Schichtbetrieb 24/7 rund um die Uhr arbeitet, ist mit deutlich erhöhtem Verkehrs- und Lärmaufkommen durch LKWs und Lieferwagen zu rechnen. Das Verkehrsgutachten sieht zur Spitzenzeit (Weihnachtsgeschäft) bis zu täglich 2222 Fahrten (1992 Mitarbeiter-, 398 Van- und 632 Lkw-Fahrten). (Siehe www.zweibruecken.de/de/politik-verwaltung/aemter/rechtsamt/zweckverband-zef/bauleitplanverfahren-zef/aktuelle-bauleitplanverfahren/) In Verbindung mit dem benachbarten Outlet führt dies zu massiven Verkehrsbelastungen. Wie will die Stadt Zweibrücken dafür sorgen, dass ihre Bürger und die der umliegenden Gemeinden diesem Verkehrschaos und Lärmbelästigung nicht ausgesetzt sind? Antworten werden nicht gegeben.Verkehrsbelastungen.

4.     Naturschutz und Lebensraum:Durch die Größe des Logistikzentrums und die Versiegelung des Bodens geht der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen verloren. Die Folgen des Klimawandels und der Verlust der biologischen Vielfalt werden Tag für Tag sichtbarer und trotzdem wird an der ressourcenintensiven Wirtschaftsweise festgehalten. Eine riesige Halle mit der Höhe von 26m ist eine massive Belastung des Ökosystems. In einem Artikel der RHEINPFALZ vom 08.10.2021 kritisiert der NABU die geplante Ansiedlung wie folgt. „Wie aus der Zeit gefallen wirkt das Projekt laut Nabu: keine Bahnanbindung, Flächenfraß in der Natur, großflächige Versiegelung, massiv erhöhtes Verkehrsaufkommen durch Lastwagen. „Für Starkregenereignisse wird man Regenrückhaltebecken bauen, die Straßen dem Schwerlastverkehr anpassen. Dieser wird die nötige Infrastruktur – einen Autohof – bekommen, Ölabscheider gegen den Dreck werden eingesetzt. Dennoch: Was bleiben wird, ist ein gigantischer Eingriff in die Natur“, schreiben Krumbach und Domke. (...) Die Wiese wirke als Versickerungsfläche und gleiche die Temperatur aus. „Einen solchen Verlust können auch gut gemeinte Naturschutzmaßnahmen, wenn man sie überhaupt durchsetzen kann, nur marginal auffangen“, so die Nabu-Sprecher.“

Diese und weitere Gründe sprechen gegen die Ansiedlung des Großkonzerns Amazon im Gewerbegebiet Steitzhof. Viele Fragen sind unbeantwortet. Einen Bürgerdialog gab es bedauerlicherweise nicht.  

Wenn auch Sie unserer Meinung sind, unterschreiben Sie gerne diese Petition und leiten Sie diese an Freunde und Bekannte weiter.

Vielen Dank

Marc Sadowski


Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 279 (96 in Zweibrücken)





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