24.04.2026, 16:19
Argumente wurden hinzugefügt, weshalb Hamburg eine geeignete Stadt für die Aufnahme verletzter Kinder ist.
Neue Begründung:
- Kinder sind nach humanitärem Völkerrecht besonders geschützt (Art. 38 UN-Kinderrechtskonvention, Genfer Konventionen). Die rechtlichen Grundlagen sind gesichert: § 22 Satz 2 AufenthG: Aufnahme aus dringenden humanitären Gründen möglich – auch auf kommunale oder Landesinitiative. § 23 Abs. 1 AufenthG: Aufnahmeprogramme der Länder in Abstimmung mit dem Bund.
- Der Handlungsbedarf ist riesig: Operationen finden oft ohne Schmerzmittel oder Narkose statt. Viele Kinder sind ausgehungert oder tagelang ohne Nahrung. Fehlende Versorgung bedeutet lebenslange Behinderung oder den Tod. Die medizinische Infrastruktur in Gaza wurde größtenteils zerstört.
- Deutschland hat Erfahrung mit Evakuierungen verletzter (zum Beispiel jesidischer) Kinder. Auch zwei Kinder aus Gaza wurden zwischenzeitlich in Deutschland behandelt.
- Schweiz, Spanien, Italien und Norwegen haben bereits Kinder aus Gaza zur Behandlung aufgenommen.
- Bereits Hannover, Kiel, Düsseldorf, Bremen, Bonn und Leipzig haben sich für die Aufnahme verletzter Kinder aus Gaza eingesetzt und vom Bund entsprechende Maßnahmen gefordert.
Hamburg verfügt mit seiner hervorragenden medizinischen Infrastruktur über die notwendigen Voraussetzungen, um helfen zu können.können und hat bereits in der Vergangenheit die Bereitschaft zur Aufnahme verletzter Kinder kommuniziert. Leider ist das Vorhaben bislang an der Ablehnung durch die deutsche Bundesregierung gescheitert!
Nun benötigen wir die Stimme der Bevölkerung - gemeinsam mit der der Bewohner vieler anderer deutschen Städte - um auf breiter Basis den Willen des Volkes zu zeigen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 516 (446 in Hamburg)