13.06.2026, 02:08
Von: Allhoff-Cramer, Adalbert <ad.ac@balverland.de>
Gesendet: Donnerstag, 30. April 2026 16:04
An: Kontakt-RNL-SW <Kontakt.RNL.SW@strassen.nrw.de>
Betreff: Petition Sanssouci
Sehr geehrter Herr Scholz,
Sie sind sicher bereits über die laufende Petition informiert, den Ausbau der B229n Balve, Teilstück 1 in Sanssouci betreffend. B229n Teilstrecke 1 Sanssouci endlich fertigstellen! - Online-Petition
Der Zustand des Projekts löst große Sorgen aus. Innerhalb weniger Wochen wurden 300 Unterschriften gesammelt, ganz überwiegend aus dem Hönnetal. Die Verzögerung der Baumaßnahme betrifft aber nicht nur Einheimische, sondern natürlich den gesamten Verkehr auf der B229 und B515 rund um Sanssouci.
Wir bitten darum, alles zu tun, um die neue Verbindung schnellstmöglich zu realisieren. Der Bevölkerung erschließt sich nicht, warum überhaupt eine neue (europäische) Ausschreibung gefordert wird, wenn nach Auskunft Ihrer Pressestelle lediglich eine Sanierung der neu errichteten Brücke vorgenommen werden soll. Aber die genauen Hintergründe sind bis jetzt nicht bekannt.
Wir Einwohner im Hönnetal wissen, dass der ÖPNV die Verkehrsbelastung im Extremfall unmöglich kompensieren kann. Das Entsetzen über die desaströse und undurchsichtige Faktenlage ist groß. Es wurde bereits die Vermutung geäußert, dass hier Prioritäten zugunsten anderer Baustellen rund um die Rahmedetalbrücke geschoben werden. Bei allem Verständnis für die aktuell hohe Aufgabenbelastung bei Straßen.NRW darf sich dieser Verdacht nicht verfestigen. Sie wissen selbst am besten, wie lange die Planung hier bereits läuft.
Nie hätten wir erwartet, dass eine weitere Notfallsicherung der 160-jährigen Steinbogenbrücke erforderlich wird, die jetzt den gesamten Verkehr trägt. Diese überraschende Nachricht nährt den Verdacht, dass Straßen.NRW mit weiteren erheblichen Zeitverzögerungen rechnet. Angekündigt ist zunächst mal eine erneute zweiwöchige Vollsperrung im Hönnetal. Das ist schlimm. Worauf müssen wir uns dann noch weiter einstellen??
Es wurde bereits die Frage aufgeworfen, ob man sich schlicht vermessen hat. Aber das ist Spekulation, ebenso wie die Frage eines möglichen Neubaus. Den Gerüchten sollten Fakten entgegengesetzt werden, damit sie sich nicht verselbstständigen. Ich würde eine verbindliche Lageeinschätzung und faktengestützte Zeitperspektive aus Ihrer Hand sehr begrüßen, die ich dann gerne an die Unterzeichner der Petition weitergeben werde. Ich denke, dies könnte zur Beruhigung in der hiesigen Bevölkerung beitragen.
Wir werden die weitere Entwicklung des Projekts bis zur Freigabe des Verkehrs im Rahmen dieser Petition in jedem Fall sehr aufmerksam verfolgen.
Mit freundlichem Gruß
und den besten Wünschen zum 1. Mai
Adalbert Allhoff-Cramer
www.stiftung-hoennetal.de