vielen Dank noch einmal für die außergewöhnliche Solidarität und die mehr als 1.400 Unterschriften, mit denen Ihr unsere Petition unterstützt habt.
Wie bereits berichtet, haben wir die Unterschriftenliste samt Begleitschreiben an den Vorstandsvorsitzenden Dr. Christian Bruch sowie den Arbeitsdirektor Tim Holt von Siemens Energy übermittelt. Inzwischen liegt uns eine Antwort aus der Führungsebene des Unternehmens vor, die wir Euch aus Gründen der Transparenz vollständig zur Kenntnis geben möchten.
Siemens Energy erklärt darin, die Entscheidung des Arbeitsgerichts Nürnberg im Verfahren um Isa Paape selbstverständlich respektiert und umgesetzt zu haben*). Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf bestehende betriebliche Strukturen und sieht derzeit keine Notwendigkeit für einen weitergehenden Austausch.
Diese Antwort spricht für sich selbst.
Unabhängig davon bleibt festzuhalten:
Die breite Solidaritätsbewegung rund um Isa Paape hat ein deutliches Zeichen gesetzt – weit über den Betrieb hinaus. Das Arbeitsgericht erklärte die Kündigung für rechtsunwirksam, Isa ist wieder im Betrieb tätig und nimmt auch ihre Aufgaben als Betriebsrätin erneut wahr.
Unsere Petition hatte damit einen wichtigen Zweck: Öffentlichkeit herzustellen, Solidarität sichtbar zu machen und deutlich zu zeigen, dass viele Menschen die Vorgänge aufmerksam verfolgt und nicht schweigend hingenommen haben.
Wir danken allen Unterstützerinnen und Unterstützern herzlich für ihr Engagement und werden über weitere Entwicklungen weiterhin transparent informieren, insbesoindere auf Gemeinsam Aktiv! – Betriebsratsfraktion SE Erlangen.
Nachfolgend veröffentlichen wir die Antwort von Siemens Energy im vollständigen Wortlaut.
*) Allerdings wartet Isa Paape nach unseren Informationen auch 5 Wochen nach dem Gerichtsurteilnioch immer auf die Nachzahlungen ihrer Gehaltszahlungen...
heute haben wir die mehr als 1.400 Unterschriften der OpenPetition „Betriebsrätin Isabella Paape – Kündigung zurücknehmen, Kandidatur ermöglichen!“ per Einschreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Siemens Energy AG, Dr. Christian Bruch, sowie an Arbeitsdirektor Tim Holt versandt.
Die beigefügten über 40 Seiten mit Unterstützungsunterschriften dokumentieren eindrucksvoll, wie viele Menschen den Vorgang aufmerksam verfolgt haben – Beschäftigte, ehemalige Beschäftigte, Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Betriebsräte sowie viele engagierte Bürgerinnen und Bürger weit über den unmittelbaren betrieblichen Kontext hinaus.
In unserem Begleitschreiben machen wir deutlich:
➡️ Das Urteil des Arbeitsgerichts Nürnberg, das die Kündigung von Isabella Paape für unwirksam erklärt hat, war ein wichtiges Signal. ➡️ Gleichzeitig bleiben viele Fragen an das örtlich Verantwortlichen sowie die beteiligten Betriebsrät:innen und IG Metall-Gewerkschaftskolleg:innen zum Umgang mit kritischen Betriebsratsstimmen, betrieblicher Mitbestimmung, gewerkschaftlicher Solidarität und innerbetrieblicher Kultur bestehen. ➡️ Die Petition war und ist Ausdruck einer außergewöhnlichen Solidaritätsbewegung und der Erwartung vieler Menschen an einen offenen, respektvollen und demokratischen Umgang mit Interessenvertretung im Betrieb.
Wir haben daher zugleich um ein persönliches Gespräch gebeten, um die tieferliegenden Ursachen und Folgen dieser Eskalation offen zu thematisieren.
Allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern möchten wir an dieser Stelle von Herzen danken. Ohne Eure Unterstützung, Eure Kommentare, Eure Weiterleitungen und Eure öffentliche Solidarität wäre diese breite Aufmerksamkeit niemals möglich gewesen.
Die Petition endet damit nicht einfach als Dokument vergangener Ereignisse.
Sie bleibt ein sichtbares Zeichen dafür, dass Mitbestimmung, Respekt und demokratische Kultur im Betrieb vielen Menschen nicht gleichgültig sind.
Die offizielle Pressemitteilung des Arbeitsgerichts Nürnberg bestätigt zentrale Punkte unserer Kritik: Die im November 2025 ausgesprochene fristlose Kündigung von Betriebsrätin Isa Paape hat das Arbeitsverhältnis nicht beendet.
Das Gericht sah keinen wichtigen Grund in Form einer schwerwiegenden Pflichtverletzung, der eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen könnte. Die beanstandeten Veröffentlichungen wurden nicht als private Kommunikation bewertet, sondern als Äußerungen auf einer betrieblichen Plattform zu betriebsbezogenen Themen.
Außerdem bewertete das Gericht die fristlose Kündigung als unverhältnismäßig. Siemens Energy wurde zudem zur Weiterbeschäftigung bis zum rechtskräftigen Abschluss des Rechtsstreits verurteilt.
Damit bleiben aus unserer Sicht wichtige Fragen offen: Wie konnte es überhaupt zu einem derart weitreichenden Vorgang kommen? Welche Schlussfolgerungen werden daraus gezogen? Und wie wird künftig sichergestellt, dass engagierte Betriebsratsarbeit nicht durch unverhältnismäßige Maßnahmen beeinträchtigt wird?
wir drucken derzeit die Listen aus und bereiten deren Übergabe an die beiden Empfänger, den Vorstandsvorsitzenden Dr Bruch sowie seinen Arbeitsdirektor Holt vor. Selbstredend berichten wir darüber.
Inzwischen warten wir auch auf die Veröffentlichung des Urteils durch das Arbeitsgericht Nürnberg, um es Euch und der Öffentlichkeit auch im Detail verfügbar zu machen. Bis dahin spricht aber auch deren Presseaussendung eine klare Sprache, findet ihr nicht?
Isa erhält weiterhin zahlreiche Medienanfragen - diese Aktion seitens Siemens Energy sowie einiger Betriebsrät:innen hat viel Aufmerksamkeit erzeugt und wir sorgen dafür, dass dies auch so bleibt.
Natürlich bleiben noch etliche offene Fragen, denen sich die Beteiligten zu stellen haben - wir sorgen dafür, dass es Antworten geben wird.
Wenn ihr diesen Fall sowie unsere Aktivitäten weiter verfolgen wollt:
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, unsere Petition zur Unterstützung von Isa Paape ist abgeschlossen – mit über 1.400 Unterschriften und einem beeindruckenden Zeichen der Solidarität, das weit über den Standort Erlangen hinausgewirkt hat. Was viele von Anfang an gehofft haben, ist nun eingetreten: Isa hat ihre Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Nürnberg vollumfänglich gewonnen und wird in den Betrieb zurückkehren. Dieser Erfolg ist nicht nur ihr persönlicher Sieg – er ist auch ein Ergebnis der breiten Unterstützung, die sie in den vergangenen Monaten erfahren hat. Isa hat sich mit einer persönlichen E-Mail an Kolleginnen und Kollegen gewandt. Ihre Worte möchten wir hier mit euch teilen – als Ausdruck von Dankbarkeit, aber auch als Ermutigung für alle, die sich für Mitbestimmung und demokratische Rechte im Betrieb einsetzen:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Arbeitsgericht Nürnberg hat gestern entschieden: Die fristlose Kündigung war nicht rechtswirksam, Siemens Energy muss mich weiterbeschäftigen. Nach fünf anstrengenden Monaten und der Erfahrung einer unglaublich vielfältigen und breiten Solidarität werde ich in der kommenden Woche wieder in den Betrieb zurückkehren und auch meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.
Das ist ein großer Erfolg, den Sie / ihr alle mit bewirkt habt!
Es ist mir ein Bedürfnis, mich für die Solidarität und vielfältige Unterstützung herzlich zu bedanken!
Gemeinsam haben wir ein Stück Demokratie im Betrieb verteidigt, und die persönlichen Angriffe auf mich als Betriebsrätin bei Siemens Energy zurückgewiesen. Ich kann die Worte von Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall, nur unterstreichen: Wir brauchen dringend eine wirksamere Gesetzgebung gegen Union Busting!
Seit Bekanntwerden des Gerichtsurteils haben sich viele Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus der ganzen Republik bei mir gemeldet, zum Teil von ähnlichen Angriffen betroffen, die dieses Verfahren und den Erfolg als außerordentlich ermutigend und stärkend empfinden. Darum geht es auch: Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen. Widerstand, zumal solidarisch, kann etwas bewegen!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, unsere Petition zur Unterstützung von Isa Paape ist abgeschlossen – mit über 1.400 Unterschriften und einem beeindruckenden Zeichen der Solidarität, das weit über den Standort Erlangen hinausgewirkt hat. Was viele von Anfang an gehofft haben, ist nun eingetreten: Isa hat ihre Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht Nürnberg vollumfänglich gewonnen und wird in den Betrieb zurückkehren. Dieser Erfolg ist nicht nur ihr persönlicher Sieg – er ist auch ein Ergebnis der breiten Unterstützung, die sie in den vergangenen Monaten erfahren hat. Isa hat sich mit einer persönlichen E-Mail an Kolleginnen und Kollegen gewandt. Ihre Worte möchten wir hier mit euch teilen – als Ausdruck von Dankbarkeit, aber auch als Ermutigung für alle, die sich für Mitbestimmung und demokratische Rechte im Betrieb einsetzen:
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
das Arbeitsgericht Nürnberg hat gestern entschieden: Die fristlose Kündigung war nicht rechtswirksam, Siemens Energy muss mich weiterbeschäftigen. Nach fünf anstrengenden Monaten und der Erfahrung einer unglaublich vielfältigen und breiten Solidarität werde ich in der kommenden Woche wieder in den Betrieb zurückkehren und auch meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.
Das ist ein großer Erfolg, den Sie / ihr alle mit bewirkt habt!
Es ist mir ein Bedürfnis, mich für die Solidarität und vielfältige Unterstützung herzlich zu bedanken!
Gemeinsam haben wir ein Stück Demokratie im Betrieb verteidigt, und die persönlichen Angriffe auf mich als Betriebsrätin bei Siemens Energy zurückgewiesen. Ich kann die Worte von Christiane Benner, Vorsitzende der IG Metall, nur unterstreichen: Wir brauchen dringend eine wirksamere Gesetzgebung gegen Union Busting!
Seit Bekanntwerden des Gerichtsurteils haben sich viele Betriebsrätinnen und Betriebsräte aus der ganzen Republik bei mir gemeldet, zum Teil von ähnlichen Angriffen betroffen, die dieses Verfahren und den Erfolg als außerordentlich ermutigend und stärkend empfinden. Darum geht es auch: Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen. Widerstand, zumal solidarisch, kann etwas bewegen!
Isabella Paape wiedergewählt – mehr Sitze gewonnen!
Die Betriebsratswahlen bei Siemens Energy bringen für die gekündigte Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape ein erfreuliches Ergebnis. Mit einem Stimmenzuwachs von über 30 % wird ihre Liste „Gemeinsam AKTIV!“ künftig drei Sitze im Betriebsrat einnehmen, bisher waren es zwei. Isa ist als Listenführerin wiedergewählt, bleibt aber wegen des bestehenden Hausverbots bis zur Entscheidung über ihre Kündigungsschutzklage an der Amtsausübung gehindert.
„Die fristlose Kündigung ohne Angabe von Gründen, das Hausverbot und die Untersagung der digitalen Kommunikation haben diesen Wahlkampf für mich und meine Liste unendlich schwierig gemacht. Nach vier Jahren engagierter Betriebsratsarbeit haben wir nicht klein beigegeben. Ein starkes Team und einfallsreiche Aktionen haben sicher mit zu diesem Erfolg beigetragen. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern für den klaren Handlungsauftrag“, so Paape nach Bekanntgabe des Ergebnisses. Ungewöhnlich deutlich konnte auch die von der IG Metall unterstützte Liste „Wir für Energy“ ihren Stimmenanteil steigern und kommt nun auf 12 Sitze.
Regelrecht abgestürzt ist hingegen die „Freie Liste“, die den Betriebsratsvorsitzenden stellt. Der Verlust von mehreren Hundert Wählerinnen und Wählern sowie die historisch niedrige Wahlbeteiligung von 37 % führten im Ergebnis dazu, dass die Liste mit 18 Mandaten nur noch über eine knappe Mehrheit im Gremium verfügt.
Für Isa Paape ist ein Trend erkennbar: „Es gibt zwei klare Gewinner bei diesen Betriebsratswahlen. Beide Listen sind von IG-Metallern angeführt und gewerkschaftlich geprägt. Die Beschäftigten haben sich entschieden: Für mehr Demokratie und Beteiligung, für Tarifbindung und Stärkung der IG Metall.“
Die Verhandlung der Kündigungsschutzklage findet statt am 16. April 2026 um 09:30 Uhr im Arbeitsgericht Nürnberg, Roonstraße 20, Sitzungssaal 315. Die Sitzung ist öffentlich.
Betriebsrätin Isabella Paape ist überzeugt, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und auch vor Gericht keinen Bestand haben wird. „Die Beschäftigten bei Siemens Energy in Erlangen haben mir und meinem Listen-Team mit der Wahl einen Auftrag erteilt. Ich werde an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, und ich will meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.“
Diesen wichtigen Etappensieg verdanken wir nicht zuletzt auch allen, die unsere Petition unterstützen. Dafür herzlichen Dank!
Die Petition läuft demnächst planmäßig aus am 10. April. Wir werden Eure Unterschriften den Adressaten im Vorstand von Siemens Energy übergeben.
Am 16. April um 9:30 Uhr findet die Verhandlung vor dem Nürnberger Arbeitsgericht statt. Wer mag, kann gerne zu diesem Termin kommen!
Isabella Paape wiedergewählt – mehr Sitze gewonnen!
Die Betriebsratswahlen bei Siemens Energy bringen für die gekündigte Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape ein erfreuliches Ergebnis. Mit einem Stimmenzuwachs von über 30 % wird ihre Liste „Gemeinsam AKTIV!“ künftig drei Sitze im Betriebsrat einnehmen, bisher waren es zwei. Isa ist als Listenführerin wiedergewählt, bleibt aber wegen des bestehenden Hausverbots bis zur Entscheidung über ihre Kündigungsschutzklage an der Amtsausübung gehindert.
„Die fristlose Kündigung ohne Angabe von Gründen, das Hausverbot und die Untersagung der digitalen Kommunikation haben diesen Wahlkampf für mich und meine Liste unendlich schwierig gemacht. Nach vier Jahren engagierter Betriebsratsarbeit haben wir nicht klein beigegeben. Ein starkes Team und einfallsreiche Aktionen haben sicher mit zu diesem Erfolg beigetragen. Ich danke unseren Wählerinnen und Wählern für den klaren Handlungsauftrag“, so Paape nach Bekanntgabe des Ergebnisses.
Ungewöhnlich deutlich konnte auch die von der IG Metall unterstützte Liste „Wir für Energy“ ihren Stimmenanteil steigern und kommt nun auf 12 Sitze.
Regelrecht abgestürzt ist hingegen die „Freie Liste“, die den Betriebsratsvorsitzenden stellt. Der Verlust von mehreren Hundert Wählerinnen und Wählern sowie die historisch niedrige Wahlbeteiligung von 37 % führten im Ergebnis dazu, dass diese Liste mit 18 Mandaten nur noch über eine knappe Mehrheit im Gremium verfügt.
Für Isa Paape ist ein Trend erkennbar: „Es gibt zwei klare Gewinner bei diesen Betriebsratswahlen. Beide Listen sind von IG-Metallern angeführt und gewerkschaftlich geprägt. Die Beschäftigten haben sich entschieden: Für mehr Demokratie und Beteiligung, für Tarifbindung und Stärkung der IG Metall.“
Die Verhandlung der Kündigungsschutzklage findet statt am 16. April 2026 um 09:30 Uhr im Arbeitsgericht Nürnberg, Roonstraße 20, Sitzungssaal 315. Die Sitzung ist öffentlich.
Betriebsrätin Isabella Paape ist überzeugt, dass die Kündigung nicht gerechtfertigt ist und auch vor Gericht keinen Bestand haben wird. „Die Beschäftigten bei Siemens Energy in Erlangen haben mir und meinem Listen-Team mit der Wahl einen Auftrag erteilt. Ich werde an meinen Arbeitsplatz zurückkehren, und ich will meine Tätigkeit als Betriebsrätin wieder aufnehmen.“
Diesen wichtigen Etappensieg verdanken wir nicht zuletzt auch allen, die unsere Petition unterstützen. Dafür herzlichen Dank!
Die Petition läuft demnächst planmäßig aus am 10. April. Wir werden Eure Unterschriften den Adressaten im Vorstand von Siemens Energy übergeben.
Am 16. April um 9:30 Uhr findet die Verhandlung vor dem Nürnberger Arbeitsgericht statt. Isa freut sich, wenn Ihr durch Eure persönliche Anwesenheit Eure Unetrstützung zum Ausdruck bringen möchtet.
großartige Neuigkeiten: Der bekannte Investigativjournalist Günter Wallraff hat sich öffentlich mit unserer Kollegin und Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape solidarisiert!
In einer handschriftlichen Erklärung vom 11. Februar 2026 schreibt Wallraff:
„Isabella Paape hat erklärt, dass sie trotz aller Schikanen im Sinne der Beschäftigten Wahlkampf macht. Das ist mutig – und das verdient Solidarität.“
Wer ist Günter Wallraff?
Für alle, die seinen Namen noch nicht kennen: Günter Wallraff (Jahrgang 1942) ist Deutschlands bekanntester Enthüllungsjournalist. Anders als viele andere Journalisten schlüpft er immer wieder undercover in verschiedene Rollen, um Missstände aufzudecken, die sonst im Verborgenen blieben.
Sein berühmtestes Werk ist das Buch „Ganz unten“ (1985). Damals tarnte er sich als türkischer Gastarbeiter „Ali“ und arbeitete wochenlang unter extrem ausbeuterischen Bedingungen in der deutschen Industrie – bei McDonald's, auf dem Bau und in Stahlwerken. Das Buch wurde ein Welterfolg und zeigte schonungslos, wie mit Leiharbeitern und Migranten umgegangen wurde. Für seinen unerschrockenen Journalismus wurde Wallraff vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem alternativen Nobelpreis.
Sein Wort hat Gewicht. Wenn er sich heute an die Seite von Isa Paape stellt, ist das ein wichtiges Signal weit über Erlangen hinaus. Es zeigt: Der Kampf um Mitbestimmung und menschenwürdige Arbeit ist nicht vorbei – und Menschen wie Wallraff erinnern uns daran, dass diese Rechte hart erkämpft wurden und immer wieder verteidigt werden müssen.
Warum das wichtig ist
Günter Wallraff hat sein Leben lang gegen Ungerechtigkeit angeschrieben – oft von „ganz unten“. Dass er jetzt unsere Petition und Isa Paape unterstützt, zeigt: Was bei Siemens Energy in Erlangen passiert, ist kein Einzelfall, sondern ein Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, der uns alle angeht.
Wenn ein Unternehmen versucht, eine engagierte Betriebsrätin durch eine planmässig vorbereitetete und von unverantwortlich agierenden Betriebsräten durchgewunkenefristlose Kündigung kurz vor der Wahl aus dem Verkehr zu ziehen, dann ist das ein fatales Signal. Wallraffs Solidarität gibt uns Rückenwind – und sie verpflichtet uns, weiterzumachen.
Bitte unterstützt weiterhin die Petition!
Lasst uns gemeinsam zeigen: Isa steht nicht allein! Jede weitere Unterschrift ist ein wichtiges Zeichen für die Verteidigung der Mitbestimmung bei Siemens Energy und weit darüber hinaus.
Teilt den Beitrag und das Bild von Wallraff in euren Netzwerken – gemeinsam sind wir stark!
großartige Neuigkeiten: Der bekannte Investigativjournalist Günter Wallraff hat sich öffentlich mit unserer Kollegin und Betriebsrätin Isabella (Isa) Paape solidarisiert!
In einer handschriftlichen Erklärung vom 11. Februar 2026 schreibt Wallraff:
„Isabella Paape hat erklärt, dass sie trotz aller Schikanen im Sinne der Beschäftigten Wahlkampf macht. Das ist mutig – und das verdient Solidarität.“
Wer ist Günter Wallraff?
Für alle, die seinen Namen noch nicht kennen: Günter Wallraff (Jahrgang 1942) ist Deutschlands bekanntester Enthüllungsjournalist. Anders als viele andere Journalisten schlüpft er immer wieder undercover in verschiedene Rollen, um Missstände aufzudecken, die sonst im Verborgenen blieben.
Sein berühmtestes Werk ist das Buch „Ganz unten“ (1985). Damals tarnte er sich als türkischer Gastarbeiter „Ali“ und arbeitete wochenlang unter extrem ausbeuterischen Bedingungen in der deutschen Industrie – bei McDonald's, auf dem Bau und in Stahlwerken. Das Buch wurde ein Welterfolg und zeigte schonungslos, wie mit Leiharbeitern und Migranten umgegangen wurde. Für seinen unerschrockenen Journalismus wurde Wallraff vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem alternativen Nobelpreis.
Sein Wort hat Gewicht. Wenn er sich heute an die Seite von Isa Paape stellt, ist das ein wichtiges Signal weit über Erlangen hinaus. Es zeigt: Der Kampf um Mitbestimmung und menschenwürdige Arbeit ist nicht vorbei – und Menschen wie Wallraff erinnern uns daran, dass diese Rechte hart erkämpft wurden und immer wieder verteidigt werden müssen.
Warum das wichtig ist
Günter Wallraff hat sein Leben lang gegen Ungerechtigkeit angeschrieben – oft von „ganz unten“. Dass er jetzt unsere Petition und Isa Paape unterstützt, zeigt: Was bei Siemens Energy in Erlangen passiert, ist kein Einzelfall, sondern ein von langer Hand zusammen mit willigen Helfern aus dem in Teilen unsolidarischen Betriebsrat vorbereiteter Angriff auf die betriebliche Mitbestimmung, der uns alle angeht.
Wenn ein Unternehmen versucht, eine engagierte Betriebsrätin durch eine fristlose Kündigung kurz vor der Wahl aus dem Verkehr zu ziehen, dann ist das ein fatales Signal. Wallraffs Solidarität gibt uns Rückenwind – und sie verpflichtet uns, weiterzumachen.
Bitte unterstützt weiterhin die Petition!
Lasst uns gemeinsam zeigen: Isa steht nicht allein! Jede weitere Unterschrift ist ein wichtiges Zeichen für die Verteidigung der Mitbestimmung bei Siemens Energy und weit darüber hinaus.
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