• Änderungen an der Petition

    at 19 Feb 2018 17:02

    Ein Artikel über den Hotspot Fichtelgebirge wurde eingefügt


    Neuer Petitionstext: 17.Februar 2018
    Naturschutz
    Das Fichtelgebirge und mit ihm der Kornberg dient als Knotenpunkt als Hot Spot, für vielerlei Tierarten, die hier einen genetischen Austausch durchführen.
    Es sind dies Auerhuhn, Haselhuhn, Rothirsch, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Dreizehenspecht, Rauhfuß- und Sperlingskauz und andere. Aus wildbiologischer Sicht ist das Fichtelgebirge ein "Knotengebirge" im Kreuzungspunkt mehrerer Mittelgebirge: Frankenwald, Erzgebirge, Kaisergebirge, Oberpfälzer und Bayerischer Wald, Fränkische Alb. Es dient somit als Trittstein und Austausch-Region für diese Arten, die als Kleinpopulationen auf die Zuwanderung in diesen Mittelgebirgen und im Fichtelgebirge selber angewiesen sind. Wenn dies nicht mehr gegeben ist oder durch touristische Infrastruktur zerstört und der Austausch unterbunden wird, verarmt das Genom der Arten und es kommt zu Inzuchtdepressionen. Dies führt letztlich zum Aussterben der Populationen. Bei allen großmaßstäblichen und teuren Rettungsaktionen von Tieren (weltweit !) spielt das eine entscheidende Rolle. Isolierte Populationen sterben kurz- oder mittelfristig aus !
    Daher ist es aus wildbiologischer Hinsicht extrem wichtig, diese Trittsteine, also die "Arme" und das Knotengebirge selber vor massiven Störungen durch unsinnige, naturwidrige Installationen zu bewahren. Nur dann sind Tierwanderungen möglich (die uns immer verborgen bleiben, wenn die Tiere nicht besendert sind) und nur dann können diese Populationen langfristig überleben.
    Hot Spot Fichtelgebirge (südlich des Oberpfälzer Wald der Bayerische Wald):
    12. Januar 2018
    An diesem Freitag war es soweit: Die ersten 500 Unterschriften der BI Unser Kornberg wurden an Herrn Landrat Dr. Bär im Landratsamt Hof übergeben! Es folgte ungefähr eine Stunde, die sich der Landrat für uns, vertreten durch meine Frau und mich, Zeit nahm, sich unserer Sorgen bezüglich der Zukunft des Kornbergs anzunehmen. Anwesend waren auch Herr Krippendorf, der "Planer" des Projekts, sowie Vertreter der Frankenpost, von Euroherz und Oberfranken TV.
    Die Herren Dr. Bär und Krippendorf waren zwar aufmerksame Zuhörer, allerdings, wie zu erwarten war, wichen sie keinen Zentimeter von Ihrer Sicht der Dinge ab. Beide sind sehr höflich und nett, beide sind aber auch politische Vollprofis, die ein Gespräch schon einmal in "ihre" Richtung lenken könnnen.
    Ein positives Resultat für uns sieht anders auch, leider, aber vielleicht können wir noch einmal 500 Unterschriften überreichen. Bitte helft uns dabei, diese Zahl zu erreichen!
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    4. Januar 2018, 13 Uhr 53:
    500 Unterschriften!
    Einen herzlichen Dank an alle Unterzeichner!
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    Frankenpostartikel vom 30. Dezember 2017
    Spektakulär könnten die Mountainbiker künftig am Kornberg unterwegs sein, sollten die Landkreise Hof und Wunsiedel ihre Pläne verwirklichen können.
    Rehau/Schönwald - Im März wurde aus dem Gerücht ein offizielles Statement: Die Landkreise Hof und Wunsiedel wollen den Kornberg für Touristen attraktiver machen. Schon lange vorher kursierten Gerüchte, die besagten, dass am "Tor zum Fichtelgebirge" ein Mountainbike-Park entstehen soll, vielleicht sogar ein Hotel. Von Letzterem war von offizieller Seite nie die Rede, zumindest nicht öffentlich. Dafür kristallisierten sich bis zum Sommer erste Details heraus, nachdem die beiden Landräte zuvor lediglich erklärt hatten, den Tourismus am Kornberg gemeinsam vorantreiben zu wollen. Mountainbike-Parcours, ein Hauptquartier am Fuße des Skiliftes und eine Tubingbahn sind für die Landkreise drei zentrale Aspekte der touristischen Belebung. Grundvoraussetzung für die Umsetzung: Erst muss es eine fest installierte Wasserversorgung geben. Auch die wollen die beiden Landkreise angehen - vorbehaltlich der Finanzierung.
    Was bekannt ist
    Die Landkreise Wunsiedel und Hof planen, den Kornberg touristisch neu zu erschließen. Das soll mit einem Bikepark geschehen, der mehrere Mountainbikestrecken und Trainingsbereiche umfasst. Dazu kämen der Ausbau der Zufahrtsstraße, die Verlegung schnellen Internets, einer Wasserleitung und der Abwasserentsorgung und der Bau eines Abenteuerspielplatzes - unter anderem.
    Die Kosten dürften zwischen drei und vier Millionen Euro liegen. 10 000 Besucher pro Jahr sollen nach Schätzung der Beteiligten das Angebot nutzen.
    Es dauerte nicht lange, bis sich nach der Veröffentlichung der Pläne die ersten Kritiker zu Wort meldeten. Früh gründete sich eine Bürgerinitiative, die massive Bedenken äußerte, eine touristische Aufwertung könne die Idylle am Kornberg stören. Dieser Bürgerinitiative "Unser Kornberg" gehört auch der ehemalige Kreisvorsitzende des Bundes Naturschutz (BN) Hof, Udo Benker-Wienands, an. Er betont unter anderem die potenziellen ökologischen Auswirkungen einer intensiveren touristischen Nutzung des Kornbergs, wenn er sagt: "Wenn an Spitzentagen auch im Sommer 1000 Besucher kommen, muss man mit 400 bis 500 Autos rechnen. Wo sollen die parken? Was stoßen die an Abgasen aus?"
    Wortführer der Initiative ist der Rehauer Peter Geißler, der eine Online-Petition mit dem Titel "Bitte keinen ,von Amts wegen' verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg" gestartet hat. Geißler ist in Pilgramsreuth aufgewachsen und lebt jetzt in Rehau. "Der Kornberg ist ,mein Berg'. Zu ihm habe ich einen engen Bezug und verbinde damit viele schöne Erinnerungen." Aus diesem Grund ist Peter Geißler die von den Kreistagen Hof und Wunsiedel kürzlich gemeinsam beschlossene Aktivierung des Mountainbike-Tourismus auf dem Rehauer Hausberg ein Dorn im Auge. Damit ist er offenbar nicht alleine: Rund 500 Unterschriften hat die Initiative bis zum Winter gesammelt.
    Über das Jahr hinweg rumorte es auch stetig an der Kornberg-Hütte. Besitzer Max Hertel hatte nach dem Abgang von Pächterin Evelin Spannruft Probleme, einen Wirt zu finden, der den Skifahrern an den Betriebstagen des Lifts Essen und Getränke serviert. Für die Saison 2016/2017 sprang der Niederlamitzer Ochsenbräter Rainald Küspert ein. Doch schon nach einer Saison trennten sich die Wege von Hertel und Küspert wieder. Die Hütte stand erneut ohne Wirt da. Im Herbst dann die Nachricht: Die Wirte vom Alten Pfarrhaus in Göringsreuth machen es. Katrin und Axel Grünert wagen den Schritt an den Fuß der Skipisten und wollen einfach mal schauen, wie das Geschäft hier läuft. Dafür nehmen sie einige Unbill in Kauf, die mit der provisorischen Wasserversorgung zu tun hat: Weil die Wasserleitung fehlt u
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