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  • Änderungen an der Petition

    17-08-17 17:12 Uhr

    Neuer Artikel


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    ----
    Frankenpost-Artikel vom 16.8.2017:
    Ich habe den Artikel in der Frankenpost vom 16. 8. „Deutschland macht Urlaub in der Region“ zum Anlass genommen, und über eine darin veröffentlichte Zahl nachgedacht:
    „Das Fichtelgebirge lag im vergangenen Jahr mit einem Gästeplus von 10,3 % bayernweit an der Spitze der Urlaubsregionen. Der Trend setzt sich dieses Jahr fort…“
    Ein Zuwachs von über 10 % denke ich mal, ist sehr ordentlich, sehr, sehr gut trifft’s wohl besser. Und diese 10,3 % wurden erreicht, _obwohl_ es am Kornberg _kein_ Mountainbike-Zentrum gab und gibt.
    Stellt sich die Frage: reicht diese Zuwachsrate nicht? Was will man noch? Muss man jedem Trend hinterherhecheln? Auch noch den letzten Oberbayern hierher „locken“? Muss denn alles immer und immer mehr gesteigert werden? Muss wirklich jeder Gipfel, jedes Tal mit irgendwas verschandelt werden, bis es nichts Natürliches dort mehr gibt?
    „Mallorca ist z. B. total überlaufen“, heißt es noch. Ach! War das schon immer so? Nein? Und werden die Pläne nicht aufgegeben, wird man sich irgendwann fragen „war der Kornberg schon immer so laut und hektisch?“………
    ---
    Update vom 12. 8. 2017:
    Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins zum Mountainbike-Camp am Kornberg
    Fichtelgebirgsverein·Samstag, 12. August 2017
    Mit Blick auf den Kornberg sieht der Fichtelgebirgsverein eine zukünftige Einbindung aller Interessengruppen als unumgänglich an, um die Planungen gemeinsam fortführen zu können und ein gutes Miteinander für alle davon profitierenden Klientele zu schaffen. Generell sollte die gemeinsame Nutzung der Strukturen durch Wanderer und Mountainbiker durchaus als Modellprojekt für den naturverträglichen Tourismus und die daraus folgende, gegenseitige Rücksichtnahme der beiden Gruppierungen dienen.
    Hauptaugenmerk muss beim Kornberg daher der schonende Umgang mit dem Status Quo sein, was vier Forderungen nach sich zieht:
    1.) Eine Konzentration der neuen Strukturen für Mountainbiker auf die Areale rund um den bestehenden Lift und die Pistenanlagen.
    2.) Die besondere Berücksichtigung der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes, die klar im Vordergrund stehen und allen Heimatfreunden (egal, auf welche Weise sie durch die Wälder streifen) am Herzen liegen.
    3.) Die Rücksichtnahme auf Strukturen für Wanderer, die (wie im Falle des zertifizierten Fränkischen Gebirgsweges) keinesfalls beeinträchtigt werden dürfen.
    4.) Die Bereitstellung von Mitteln zum Erhalt bereits existenter Einrichtungen und Infrastrukturen, die nicht hinter den neuen Konzepten zurückstehen dürfen.
    Stand: 12. August 2017
    (v.i.S.d.P. Adrian Roßner, Stellv. Hauptvorsitzender und Leiter des Referats
    ----
    Meine Anmerkungen:
    Punkt 1.) kann ich nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor gegen ein Base Camp am Kornberg!
    Punkt 2.) bis 3.): Für mich Selbstverständlichkeiten, aber bei tatsächlich 10.000 Bikern im Jahr nicht durchführbar. Diese Menge an Bikern wird sich nicht alleine auf das Base Camp konzentrieren lassen.
    Punk 4.): Da kommt es mir darauf an, welche existierenden Einrichtungen gemeint sind. Wenn Gelder für künstliche Beschneiung der Skipisten ausgegeben werden sollen, halte ich das für ökologisch, aber auch ökonomisch für nicht akzeptabel (siehe folgendes Update)!
    ---
    Update vom 10. 8. 2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.9., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlamitz
    Bikern


  • Änderungen an der Petition

    14-08-17 15:48 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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    Update vom 12. 8. 2017:
    Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins zum Mountainbike-Camp am Kornberg
    Fichtelgebirgsverein·Samstag, 12. August 2017
    Mit Blick auf den Kornberg sieht der Fichtelgebirgsverein eine zukünftige Einbindung aller Interessengruppen als unumgänglich an, um die Planungen gemeinsam fortführen zu können und ein gutes Miteinander für alle davon profitierenden Klientele zu schaffen. Generell sollte die gemeinsame Nutzung der Strukturen durch Wanderer und Mountainbiker durchaus als Modellprojekt für den naturverträglichen Tourismus und die daraus folgende, gegenseitige Rücksichtnahme der beiden Gruppierungen dienen.
    Hauptaugenmerk muss beim Kornberg daher der schonende Umgang mit dem Status Quo sein, was vier Forderungen nach sich zieht:
    1.) Eine Konzentration der neuen Strukturen für Mountainbiker auf die Areale rund um den bestehenden Lift und die Pistenanlagen.
    2.) Die besondere Berücksichtigung der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes, die klar im Vordergrund stehen und allen Heimatfreunden (egal, auf welche Weise sie durch die Wälder streifen) am Herzen liegen.
    3.) Die Rücksichtnahme auf Strukturen für Wanderer, die (wie im Falle des zertifizierten Fränkischen Gebirgsweges) keinesfalls beeinträchtigt werden dürfen.
    4.) Die Bereitstellung von Mitteln zum Erhalt bereits existenter Einrichtungen und Infrastrukturen, die nicht hinter den neuen Konzepten zurückstehen dürfen.
    Stand: 12. August 2017
    (v.i.S.d.P. Adrian Roßner, Stellv. Hauptvorsitzender und Leiter des Referats
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    Meine Anmerkungen:
    Punkt 1.) kann ich nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor gegen ein Base Camp am Kornberg!
    Punkt 2.) bis 3.): Für mich Selbstverständlichkeiten, aber bei tatsächlich 10.000 Bikern im Jahr nicht durchführbar. Diese Menge an Bikern wird sich nicht alleine auf das Base Camp konzentrieren lassen.
    Punk 4.): Da kommt es mir darauf an, welche existierenden Einrichtungen gemeint sind. Wenn Gelder für künstliche Beschneiung der Skipisten ausgegeben werden sollen, halte ich das für ökologisch, aber auch ökonomisch für nicht akzeptabel (siehe folgendes Update)!
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    Update vom 10. 8.2017:
    8. 2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.8., 9.9., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.
    Das
    teilnehmen.Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlami
    Martinlamitz


  • Änderungen an der Petition

    12-08-17 16:24 Uhr

    Neuigkeit


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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    Update vom 12. 8. 2017:
    Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins zum Mountainbike-Camp am Kornberg
    Fichtelgebirgsverein·Samstag, 12. August 2017
    Mit Blick auf den Kornberg sieht der Fichtelgebirgsverein eine zukünftige Einbindung aller Interessengruppen als unumgänglich an, um die Planungen gemeinsam fortführen zu können und ein gutes Miteinander für alle davon profitierenden Klientele zu schaffen. Generell sollte die gemeinsame Nutzung der Strukturen durch Wanderer und Mountainbiker durchaus als Modellprojekt für den naturverträglichen Tourismus und die daraus folgende, gegenseitige Rücksichtnahme der beiden Gruppierungen dienen.
    Hauptaugenmerk muss beim Kornberg daher der schonende Umgang mit dem Status Quo sein, was vier Forderungen nach sich zieht:
    1.) Eine Konzentration der neuen Strukturen für Mountainbiker auf die Areale rund um den bestehenden Lift und die Pistenanlagen.
    2.) Die besondere Berücksichtigung der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes, die klar im Vordergrund stehen und allen Heimatfreunden (egal, auf welche Weise sie durch die Wälder streifen) am Herzen liegen.
    3.) Die Rücksichtnahme auf Strukturen für Wanderer, die (wie im Falle des zertifizierten Fränkischen Gebirgsweges) keinesfalls beeinträchtigt werden dürfen.
    4.) Die Bereitstellung von Mitteln zum Erhalt bereits existenter Einrichtungen und Infrastrukturen, die nicht hinter den neuen Konzepten zurückstehen dürfen.
    Stand: 12. August 2017
    (v.i.S.d.P. Adrian Roßner, Stellv. Hauptvorsitzender und Leiter des Referats
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    Meine Anmerkungen:
    Punkt 1.) kann ich nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor gegen ein Base Camp am Kornberg!
    Punkt 2.) bis 3.): Für mich Selbstverständlichkeiten, aber bei tatsächlich 10.000 Bikern im Jahr nicht durchführbar. Diese Menge an Bikern wird sich nich nicht alleine auf das Base Camp konzentrieren lassen.
    Punk 4.): Da kommt es mir darauf an, welche existierenden Einrichtungen gemeint sind. Wenn Gelder für künstliche Beschneiung der Skipisten ausgegeben werden sollen, halte ich das für ökologisch, aber auch ökonomisch für nicht akzeptabel (siehe folgendes Update)!
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    Update vom 10. 8.2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.8., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.
    Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlamit
    Martinlami


  • Änderungen an der Petition

    12-08-17 15:17 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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    Update vom 12. 8. 2017:
    Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins zum Mountainbike-Camp am Kornberg
    Fichtelgebirgsverein·Samstag, 12. August 2017
    Mit Blick auf den Kornberg sieht der Fichtelgebirgsverein eine zukünftige Einbindung aller Interessengruppen als unumgänglich an, um die Planungen gemeinsam fortführen zu können und ein gutes Miteinander für alle davon profitierenden Klientele zu schaffen. Generell sollte die gemeinsame Nutzung der Strukturen durch Wanderer und Mountainbiker durchaus als Modellprojekt für den naturverträglichen Tourismus und die daraus folgende, gegenseitige Rücksichtnahme der beiden Gruppierungen dienen.
    Hauptaugenmerk muss beim Kornberg daher der schonende Umgang mit dem Status Quo sein, was vier Forderungen nach sich zieht:
    1.) Eine Konzentration der neuen Strukturen für Mountainbiker auf die Areale rund um den bestehenden Lift und die Pistenanlagen.
    2.) Die besondere Berücksichtigung der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes, die klar im Vordergrund stehen und allen Heimatfreunden (egal, auf welche Weise sie durch die Wälder streifen) am Herzen liegen.
    3.) Die Rücksichtnahme auf Strukturen für Wanderer, die (wie im Falle des zertifizierten Fränkischen Gebirgsweges) keinesfalls beeinträchtigt werden dürfen.
    4.) Die Bereitstellung von Mitteln zum Erhalt bereits existenter Einrichtungen und Infrastrukturen, die nicht hinter den neuen Konzepten zurückstehen dürfen.
    Stand: 12. August 2017
    (v.i.S.d.P. Adrian Roßner, Stellv. Hauptvorsitzender und Leiter des Referats
    ----
    Meine Anmerkungen:
    Punkt 1.) kann ich nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor gegen ein Base Camp am Kornberg!
    Punkt 2.) bis 3.): Für mich Selbstverständlichkeiten, aber bei tatsächlich 10.000 Bikern im Jahr nicht durchführbar. Diese Menge an Bikern wird sich nich alleine auf das Base Camp konzentrieren lassen.
    Punk 4.): Da kommt es mir darauf an, welche existierenden Einrichtungen gemeint sind. Wenn Gelder für künstliche Beschneiung der Skipisten ausgegeben werden sollen, halte ich das für ökologisch, aber auch ökonomisch für nicht akzeptabel (siehe folgendes Update)!
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    Update vom 10. 8.2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.8., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.
    Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlamitz kurz- bis mittelfristig geöffnet werden wird. Wie bitte? Merkt eigentlich jemand, ich sag's 'mal vorsichtig, wie wenig an der Geschichte zusammen passt? Der geplante, besser: verordnete Tourismus braucht eine Gastronomie, die wiederum aber Gäste aus dem Umland braucht, um existieren zu können! Welches Ausmaß soll denn der Tourismus am Kornberg haben, wenn er für sich alleine kein gastronomisches Angebot rechtfertigen kann? Soll die Gastronomie ein nobles Restaurant werden, dass sich kein Biker leisten kann?
    Das Thema Wasserversorgung hat natürlich, wie ich es "prophezeit" habe, Begehrlichkeiten geweckt. So kam dann auch schnell die Anfrage nach einer Beschneiungsanlage!
    Künstliche Beschneiung erfordert Unmengen an Wasser. Pro Hektar beschneite Piste sind drei bis vier Millionen Liter nötig. Allein für die Skistrecken in den Alpen versprühen die Schneeproduzenten 100 Millionen Liter – das entspricht dem Wasserverbrauch einer Großstadt wie Hamburg. Künstliche Beschneiung ist teuer, pro Kubikmeter Schnee ist mit drei bis fünf Euro zu rechnen. 60 bis 150 Kubikmeter pro Stunde schafft eine Düsenanlage. Aber wir haben's ja, oder? Erfreulicherweise konnte der Bürgermeister eine entsprechende Frage, ob die künstliche Beschneiung vom Tisch ist, bejahen.
    Ansonsten wurde immer wieder betont, dass, wenn überhaupt, nur 3 Bäume für das Base Camp gefällt werden müssen. Niemanden interessiert es scheinbar, dass Natur- und Tierschutz mehr ist, als nur 3 Bäume zu erhalten.
    ---
    Update vom 28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornberg! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zen
    Martinlamit


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    12-08-17 12:41 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    ---
    Update vom 10. 8.2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.8., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.
    Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlamitz kurz- bis mittelfristig geöffnet werden wird. Wie bitte? Merkt eigentlich jemand, ich sag's 'mal vorsichtig, wie wenig an der Geschichte zusammen passt? Der geplante, besser: verordnete Tourismus braucht eine Gastronomie, die wiederum aber Gäste aus dem Umland braucht, um existieren zu können! Welches Ausmaß soll denn der Tourismus am Kornberg haben, wenn er für sich alleine kein gastronomisches Angebot rechtfertigen kann? Soll die Gastronomie ein nobles Restaurant werden, dass sich kein Biker leisten kann?
    Das Thema Wasserversorgung hat natürlich, wie ich es "prophezeit" habe, Begehrlichkeiten geweckt. So kam dann auch schnell die Anfrage nach einer Beschneiungsanlage!
    Künstliche Beschneiung erfordert Unmengen an Wasser. Pro Hektar beschneite Piste sind drei bis vier Millionen Liter nötig. Allein für die Skistrecken in den Alpen versprühen die Schneeproduzenten 100 Millionen Liter – das entspricht dem Wasserverbrauch einer Großstadt wie Hamburg. Künstliche Beschneiung ist teuer, pro Kubikmeter Schnee ist mit drei bis fünf Euro zu rechnen. 60 bis 150 Kubikmeter pro Stunde schafft eine Düsenanlage. Aber wir haben's ja, oder? Erfreulicherweise konnte der Bürgermeister eine entsprechende Frage, ob die künstliche Beschneiung vom Tisch ist, bejahen.
    Ansonsten wurde immer wieder betont, dass, wenn überhaupt, nur 3 Bäume für das Base Camp gefällt werden müssen. Niemanden interessiert es scheinbar, dass Natur- und Tierschutz mehr ist, als nur 3 Bäume zu erhalten.
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    Update vom 28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornber
    Kornberg! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zen


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    10-08-17 17:23 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de
    m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    ---
    Update vom 10. 8.2017:
    Der Alptraum nimmt kein Ende!
    Gestern, am 9.8., fand an der Skihütte am Kornberg eine "Ortsbegehung" statt, zu der der CSU-Ortsverband Schwarzenbach/Saale eingeladen hatte. Da die Veranstaltung in der Frankenpost angekündigt wurde, konnte ich auch teilnehmen.
    Das ganze war ein einziges "Wünsch dir was". Beim Thema Gastronomie. welches für das Tourismusprojekt unbedingt nötig ist, äußerte ein Besucher, dass, um diese Gastronomie am Leben zu erhalten, die Straße von Martinlamitz her für den Verkehr geöffnet werden muss, damit aus dieser Richtung Gäste zur Hütte fahren können. Sollten diese weiter den Umweg über Rehau/Schönwald nehmen müssen, blieben diese Besucher weg, und das wäre das Aus für die Gastronomie. Der Schwarzenbacher Bürgermeister konnte darauf verkünden, dass diese Verbindung über Martinlamitz kurz- bis mittelfristig geöffnet werden wird. Wie bitte? Merkt eigentlich jemand, ich sag's 'mal vorsichtig, wie wenig an der Geschichte zusammen passt? Der geplante, besser: verordnete Tourismus braucht eine Gastronomie, die wiederum aber Gäste aus dem Umland braucht, um existieren zu können! Welches Ausmaß soll denn der Tourismus am Kornberg haben, wenn er für sich alleine kein gastronomisches Angebot rechtfertigen kann? Soll die Gastronomie ein nobles Restaurant werden, dass sich kein Biker leisten kann?
    Das Thema Wasserversorgung hat natürlich, wie ich es "prophezeit" habe, Begehrlichkeiten geweckt. So kam dann auch schnell die Anfrage nach einer Beschneiungsanlage!
    Künstliche Beschneiung erfordert Unmengen an Wasser. Pro Hektar beschneite Piste sind drei bis vier Millionen Liter nötig. Allein für die Skistrecken in den Alpen versprühen die Schneeproduzenten 100 Millionen Liter – das entspricht dem Wasserverbrauch einer Großstadt wie Hamburg. Künstliche Beschneiung ist teuer, pro Kubikmeter Schnee ist mit drei bis fünf Euro zu rechnen. 60 bis 150 Kubikmeter pro Stunde schafft eine Düsenanlage. Aber wir haben's ja, oder? Erfreulicherweise konnte der Bürgermeister eine entsprechende Frage, ob die künstliche Beschneiung vom Tisch ist, bejahen.
    Ansonsten wurde immer wieder betont, dass, wenn überhaupt, nur 3 Bäume für das Base Camp gefällt werden müssen. Niemanden interessiert es scheinbar, dass Natur- und Tierschutz mehr ist, als nur 3 Bäume zu erhalten.
    ---
    Update vom
    28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornberg-Gemeinden diskutiert.
    Warum geht man damit erst jetzt an die Öffentlichkeit? Kann es sein, dass man die hohen Kosten mitzuteilen scheute? Die einzelnen Städte und Landkreise werden viel Geld in die Hand nehmen müssen, um die Finanzierung zu stemmen.
    Im „Fall“ Schwarzenbach werden das sein 1,50 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind ca. 12.000 Euro pro Jahr. Auf Rehau umgelegt wären es, bei gleicher Finanzierung, schon 15.000 Euro jährlich.
    Zu den Details der Planung. Es wird eine Wasser-/Abwasserversorung geben, um einer eventuellen Gastronomie eine unbedingt notwendige Grundlage zu geben. Im ersten Bauabschnitt sollen ein Base Camp, ein Zauberteppich und ein Spielplatz entstehen. Dazu kommen dann noch. Das war eh schon klar.
    Es kommen dazu:
    Ein MTB-Verleih, Duschen, WCs, Bistro und ein Wohnmobil-Stellplatz. Im Fall Schwarzenbach wird eine bessere Anbindung Schwarzenbachs an den Kornberg gefordert. Das würde wohl bedeuten, dass die Martinlamitzer Allee zum Turm hoch für den Verkehr freigegeben werden soll (?). Und wenn wir schon von besserer Anbindung reden. Die Rehauer sind nicht viel besser angebunden. Aber weil man schon
    mal dabei ist, könnte man doch den Weg zum Kornberg hoch für den Autoverkehr nutzen
    Dieses ganze Projekt ist überdimensioniert und zu teuer. Ob dieses Zentrum überhaupt von Touristen angenommen wird, ist fraglich. Wie lange ein eventuelles Interesse an der Anlage anhält, kann ebenfalls nicht geplant werden. Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten, es „soll“, es „würde, es „müsste“….
    ---
    Liebe potentielle Mitstreiter meiner online-Petition "Kein Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg":
    Nachdem die ersten Läden und Organisationen in Rehau für eine Auslage der Unterschriftenlisten gewonnen werden konnten, suche ich nun interessierte Geschäfte, Tierschutzvereine, etc im Landkreis Hof und Wunsiedel, die diese Listen auslegen möchten.
    Der Vordruck ist eine .pdf-Datei, die ich Ihnen per Email zukommen lassen kann. Natürlich können wir Ihnen bereits ausgedruckte Vorlagen zuschicken, sollten Sie welche anfordern wollen.
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost wird Klaus Adelt, SPD, ziiert, der "eine Ausstiegsklausel aus diesem Projekt "Mountainbike-Zentrum am Kornberg" fordert, sollten große Bedenken seitens der Bevölkerung auftreten.
    Me
    Kornber


  • Änderungen an der Petition

    05-08-17 03:53 Uhr

    Änderung an den Bauplänen


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges dem de
    m
    Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    ---
    Update vom 28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornberg-Gemeinden diskutiert.
    Warum geht man damit erst jetzt an die Öffentlichkeit? Kann es sein, dass man die hohen Kosten mitzuteilen scheute? Die einzelnen Städte und Landkreise werden viel Geld in die Hand nehmen müssen, um die Finanzierung zu stemmen.
    Im „Fall“ Schwarzenbach werden das sein 1,50 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind ca. 12.000 Euro pro Jahr. Auf Rehau umgelegt wären es, bei gleicher Finanzierung, schon 15.000 Euro jährlich.
    Zu den Details der Planung. Es wird eine Wasser-/Abwasserversorung geben, um einer eventuellen Gastronomie eine unbedingt notwendige Grundlage zu geben. Im ersten Bauabschnitt sollen ein Base Camp, ein Zauberteppich und ein Spielplatz entstehen. Dazu kommen dann noch. Das war eh schon klar.
    Es kommen dazu:
    Ein MTB-Verleih, Duschen, WCs, Bistro und ein Wohnmobil-Stellplatz. Im Fall Schwarzenbach wird eine bessere Anbindung Schwarzenbachs an den Kornberg gefordert. Das würde wohl bedeuten, dass die Martinlamitzer Allee zum Turm hoch für den Verkehr freigegeben werden soll (?). Und wenn wir schon von besserer Anbindung reden. Die Rehauer sind nicht viel besser angebunden. Aber weil man schon
    mal dabei ist, könnte man doch den Weg zum Kornberg hoch für den Autoverkehr nutzen
    Dieses ganze Projekt ist überdimensioniert und zu teuer. Ob dieses Zentrum überhaupt von Touristen angenommen wird, ist fraglich. Wie lange ein eventuelles Interesse an der Anlage anhält, kann ebenfalls nicht geplant werden. Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten, es „soll“, es „würde, es „müsste“….
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    Liebe potentielle Mitstreiter meiner online-Petition "Kein Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg":
    Nachdem die ersten Läden und Organisationen in Rehau für eine Auslage der Unterschriftenlisten gewonnen werden konnten, suche ich nun interessierte Geschäfte, Tierschutzvereine, etc im Landkreis Hof und Wunsiedel, die diese Listen auslegen möchten.
    Der Vordruck ist eine .pdf-Datei, die ich Ihnen per Email zukommen lassen kann. Natürlich können wir Ihnen bereits ausgedruckte Vorlagen zuschicken, sollten Sie welche anfordern wollen.
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost wird Klaus Adelt, SPD, ziiert, der "eine Ausstiegsklausel aus diesem Projekt "Mountainbike-Zentrum am Kornberg" fordert, sollten große Bedenken seitens der Bevölkerung auftreten.
    Me


  • Änderungen an der Petition

    28-07-17 14:58 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges dem Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
    ---
    Update vom 28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornberg-Gemeinden diskutiert.
    Warum geht man damit erst jetzt an die Öffentlichkeit? Kann es sein, dass man die hohen Kosten mitzuteilen scheute? Die einzelnen Städte und Landkreise werden viel Geld in die Hand nehmen müssen, um die Finanzierung zu stemmen.
    Im „Fall“ Schwarzenbach werden das sein 1,50 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind ca. 12.000 Euro pro Jahr. Auf Rehau umgelegt wären es, bei gleicher Finanzierung, schon 15.000 Euro jährlich.
    Weitere Details zur Planung finden Sie in meiner Petition und auf der Webseite
    cms.kein-mtb-tourismus-am-kornberg.webnode.com
    Zu den Details der Planung. Es wird eine Wasser-/Abwasserversorung geben, um einer eventuellen Gastronomie eine unbedingt notwendige Grundlage zu geben. Im ersten Bauabschnitt sollen ein Base Camp, ein Zauberteppich und ein Spielplatz entstehen. Dazu kommen dann noch. Das war eh schon klar.
    Es kommen dazu:
    Ein MTB-Verleih, Duschen, WCs, Bistro und ein Wohnmobil-Stellplatz. Im Fall Schwarzenbach wird eine bessere Anbindung Schwarzenbachs an den Kornberg gefordert. Das würde wohl bedeuten, dass die Martinlamitzer Allee zum Turm hoch für den Verkehr freigegeben werden soll (?). Und wenn wir schon von besserer Anbindung reden. Die Rehauer sind nicht viel besser angebunden. Aber weil man schon
    mal dabei ist, könnte man doch den Weg zum Kornberg hoch für den Autoverkehr nutzen
    Dieses ganze Projekt ist überdimensioniert und zu teuer. Ob dieses Zentrum überhaupt von Touristen angenommen wird, ist fraglich. Wie lange ein eventuelles Interesse an der Anlage anhält, kann ebenfalls nicht geplant werden. Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten, es „soll“, es „würde, es „müsste“….
    ---
    Liebe potentielle Mitstreiter meiner online-Petition "Kein Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg":
    Nachdem die ersten Läden und Organisationen in Rehau für eine Auslage der Unterschriftenlisten gewonnen werden konnten, suche ich nun interessierte Geschäfte, Tierschutzvereine, etc im Landkreis Hof und Wunsiedel, die diese Listen auslegen möchten.
    Der Vordruck ist eine .pdf-Datei, die ich Ihnen per Email zukommen lassen kann. Natürlich können wir Ihnen bereits ausgedruckte Vorlagen zuschicken, sollten Sie welche anfordern wollen.
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost wird Klaus Adelt, SPD, ziiert, der "eine Ausstiegsklausel aus diesem Projekt "Mountainbike-Zentrum am Kornberg" fordert, sollten große Bedenken seitens der Bevölkerung auftreten.
    Me


  • Änderungen an der Petition

    28-07-17 14:46 Uhr

    Neuigkeiten


    Neuer Petitionstext: Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.
    Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges dem Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.
    Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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    Update vom 28.7.2017:
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost (28.7.) gibt es einen Bericht über das Kornberg-Vorhaben „Mountainbike-Zentrum“
    Ich finde es sehr bedauerlich und dem Bürger gegenüber äußerst unfair, dass diese Planungen der Bevölkerung erst in einem so späten Stadium präsentiert werden. Erst am vorletzten Freitag wurden diese Details in der öffentlichen Sitzung des Kreisrats mit keiner Silbe erwähnt. Als sich engagierender Bürger komme ich mir total vera….lbert vor!
    Seit 2015! schon wird dieses Vorhaben, Bau eines Mountainbike-Zentrums am Kornberg unter den Kornberg-Gemeinden diskutiert.
    Warum geht man damit erst jetzt an die Öffentlichkeit? Kann es sein, dass man die hohen Kosten mitzuteilen scheute? Die einzelnen Städte und Landkreise werden viel Geld in die Hand nehmen müssen, um die Finanzierung zu stemmen.
    Im „Fall“ Schwarzenbach werden das sein 1,50 Euro pro Einwohner und Jahr. Das sind ca. 12.000 Euro pro Jahr. Auf Rehau umgelegt wären es, bei gleicher Finanzierung, schon 15.000 Euro jährlich.
    Weitere Details zur Planung finden Sie in meiner Petition und auf der Webseite
    cms.kein-mtb-tourismus-am-kornberg.webnode.com
    Zu den Details der Planung. Es wird eine Wasser-/Abwasserversorung geben, um einer eventuellen Gastronomie eine unbedingt notwendige Grundlage zu geben. Im ersten Bauabschnitt sollen ein Base Camp, ein Zauberteppich und ein Spielplatz entstehen. Dazu kommen dann noch. Das war eh schon klar.
    Es kommen dazu:
    Ein MTB-Verleih, Duschen, WCs, Bistro und ein Wohnmobil-Stellplatz. Im Fall Schwarzenbach wird eine bessere Anbindung Schwarzenbachs an den Kornberg gefordert. Das würde wohl bedeuten, dass die Martinlamitzer Allee zum Turm hoch für den Verkehr freigegeben werden soll (?). Und wenn wir schon von besserer Anbindung reden. Die Rehauer sind nicht viel besser angebunden. Aber weil man schon
    mal dabei ist, könnte man doch den Weg zum Kornberg hoch für den Autoverkehr nutzen
    Dieses ganze Projekt ist überdimensioniert und zu teuer. Ob dieses Zentrum überhaupt von Touristen angenommen wird, ist fraglich. Wie lange ein eventuelles Interesse an der Anlage anhält, kann ebenfalls nicht geplant werden. Es gibt einfach zu viele Unwägbarkeiten, es „soll“, es „würde, es „müsste“….
    ---
    Liebe potentielle Mitstreiter meiner online-Petition "Kein Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg":
    Nachdem die ersten Läden und Organisationen in Rehau für eine Auslage der Unterschriftenlisten gewonnen werden konnten, suche ich nun interessierte Geschäfte, Tierschutzvereine, etc im Landkreis Hof und Wunsiedel, die diese Listen auslegen möchten.
    Der Vordruck ist eine .pdf-Datei, die ich Ihnen per Email zukommen lassen kann. Natürlich können wir Ihnen bereits ausgedruckte Vorlagen zuschicken, sollten Sie welche anfordern wollen.
    In der heutigen Ausgabe der Frankenpost wird Klaus Adelt, SPD, ziiert, der "eine Ausstiegsklausel aus diesem Projekt "Mountainbike-Zentrum am Kornberg" fordert, sollten große Bedenken seitens der Bevölkerung auftreten.
    Meine Mitstreiter und ich wollen der Politik zeigen, _dass_ es sehr wohl große Bedenken gibt. Sorgen wir miteinander dafür, dass es zu einem Ausstieg kommt!
    Gemeinsam sind wir stark!
    Me