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Bild zur Petition mit dem Thema: Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Tourismus am Großen Kornberg Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Tourismus am Großen Kornberg
  • Von: Peter Geißler mehr
  • An: Landrat Kreis Hof, Landrat Kreis Wunsiedel
  • Region: Fichtelgebirge
    Kategorie: Umwelt mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 57 Tage verbleibend
  • 406 Unterstützende
    41% erreicht von
    1.000  für Sammelziel

Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Tourismus am Großen Kornberg

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Eine wichtige Meldung ganz oben:

Am 24. November um 18 Uhr findet im Schulzentrum Rehau eine öffentliche Veranstaltung zum Thema "Ankurbelung des Tourismus am Kornberg" statt. Die Bürgerinitiative gegen dieses Projekt lädt alle, die für unser Anliegen sind, an diesem Abend nach Rehau ein. Bitte informieren Sie auch weitere Gegner des geplanten Tourismusprojektes und kommen Sie nach Rehau! Wir seh'n uns - vielen Dank!

Ich habe den "alten" Text hier erneuert und gestrafft. Die Originalversion war vielleicht etwas zu "aufgebläht". Sie ist jedoch nach wie vor zu lesen unter unser-kornberg.de/ Archiv. Die Zeichnungsfrist wurde verlängert, weil es in letzter Zeit, bedingt auch durch Medienberichte, viele neue Unterschriften gab. Herzlichen Dank an alle Unterzeichner! Alle, die sich noch nicht schlüssig sind, ob sie mitmachen wollen, bitte ich, teilzunehmen. Jede Stimme zählt! Danke schön!

Ausbau des Tourismus am Kornberg

Geht es nach den Planungen der Kreistage Hof und Wunsiedel, soll der Tourismus am Kornberg "angekurbelt" werden. Das Hauptaugenmerk dabei wird auf ein "Mountainbike-Zentrum" gelegt, im Fachjargon Base Camp genannt. Dessen "Startbereich" soll, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden.
Für die Umsetzung der Pläne werden 3, 3 Millionen veranschlagt. Ob dieses Limit gehalten wird, bleibt abzuwarten, vor allem wenn man regelmäßig sehen muss, wie öffentliche Bauprojekte am Ende oft wesentlich teurer sind als geplant.

Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Es sollen Parkplatzgebühren erhoben werden, auch das muss überwacht werden, eventuell wird es Parkautomaten geben. Angedacht sind sogar Stellplätze für Wohnmobile. Darüber hinaus wird es wohl auch eine neue Gastronomie geben, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.

Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges dem Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.

24.09.2017

Pläne und Planspiele Die Trails sollen mehr oder weniger zwischen der Abfahrtspiste und dem Übungshang gebaut werden, einer führt direkt auf die Piste. Allerdings muss dringend von der Aussage "es müssen ja nur 2 oder 3 Bäume gefällt werden", abgerückt werden. Selbst wenn dem so ist (was abzuwarten bleibt), wird die Umweltbelastung eine ganz andere sein.

Geht es nach den Plänen, sollen 10.000 Biker jährlich zum Kornberg geführt werden. Diese werden sich sicher nicht in diesem Areal "einsperren" lassen. Sie werden die Umgebung erkunden wollen, sie werden die Abfahrten ins Tal fahren wollen. 10.000 Biker werden zum allergrößten Teil nicht mit dem Rad zum Kornberg fahren, sondern mit dem Auto. Das bedeutet eine spürbare Zunahme des Verkehrs, es bedeutet Lärm und Luftverschmutzung. Im Folgenden gibt es eine Aufstellung der weiteren Pläne und Gedankenspiele der Entscheidungsträger, wie es ihrer Meinung nach mit dem Berg und seiner Umgebung weitergehen soll.

Zusätzlich zu den Trails soll es ein "festes" Gebäude geben mit Duschen, WCs und sogar einem Mountainbike-Verleih. Dieses Gebäude soll oben neben der "Bergstation" errichtet werden. Auf dem Übungshang soll es einen "Zauberteppich" geben, der jüngere Biker ein Stück den Hang hochbringt. Außerdem soll ein Spielplatz gebaut werden. Wer hier was spielen soll und/oder kann, Darüber liegen mir aber keine Informationen vor.

Es wird eine Wasser-und Abwasserversorgung geben, deren Leitungen von Spielberg aus über die Straße hoch bis zum Turm führen. Bei der Gelegenheit soll auch die Straße erneuert werden. Zum Thema Öffnung von Wegen und Straßen für den PKW-Verkehr zur Talstation, bzw. zur Turmallee gibt es unterschiedliche Meinungen und Äußerungen. Eine Info besagt, dass die Turmallee von Martinlamitz aus geöffnet wird, dann soll es bei dem Weg, der links zum Lift hochführt, weitergehen. Mit dem PKW wohlgemerkt! Was passiert bei "Gegenverkehr?" Von zwei der 6 Bürgermeister der "Anliegerstädte" bekam ich die Information, dass sie eine E-Bus-Verbindung bis hoch zum Radarturm bevorzugen würden.

Mein Fazit: ein Wahnsinnsprojekt!

Begründung:

Unsere heutige Zeit verlangt uns Menschen sehr viel ab, viel Stress wird aufgebaut. Viele Menschen suchen daher in ihrer knappen freien Zeit Ruhe und Erholung. Die sie oft nicht einmal im eigenen Garten finden (Rasenmäher, Motorsägen, Laubbläser, etc.). Naherholungsgebiete wie der Kornberg, die schnell mit dem Auto oder zu Fuß oder Fahrrad erreicht werden können, bieten genau diese Ruhe, die Mensch sucht und braucht. Solche "Rückzugsgebiete" zu erhalten, wie sie sind, ist wichtig und notwendig. Wer Outdoor-Action-Events sucht, wird sie anderswo im Fichtelgebirge finden, zum Beispiel jetzt auch in Selb. Heute wird der Kornberg zum Tourismusziel auserkoren. Welcher Berg ist es morgen?

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rehau, 16.07.2017 (aktiv bis 15.01.2018)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Na da bin ich wirklich gespannt ob sie die Politik überzeugen können mal nicht die Steuergelder in den Sand zu setzen. Ich denke, wir haben bereits ausreichend Politiker die das hart erarbeitete Geld der Menschen zum Fenster raus schmeissen. Es ist ja ...

PRO: Ergänzung: Als ich das erste Mal vor fast 50 Jahren in die Region kam, fiel mir sofort auf, daß die wenigen Beherbergungsbetriebe "Fremden"-zimmer anboten, nicht etwa "Gäste"-,Zimmer. Leider kann ich die Aktion und ihre Entwicklung jetzt nur aus der Ferne ...

CONTRA: Hier wird suggeriert das dieses Projekt einen bedeutenden und schwerwiegenden Eingriff in die Natur mit sich bringt. Schlechte Recherche und Stimmenfangende Aussagen die nicht den Tatsachen entsprechen sind unseriös. Als würde der ganze Kornberg zu einem ...

CONTRA: Hier möchten einige Personen, den Kornberg für sich beanspruchen und der Region keine Chance für Trendsportarten geben. Auf Diskussionen und gemeinsame Zusammenarbeit geht der Initiator nicht ein.

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Warum Menschen unterschreiben

Damit eine "sanfte" Freizeitgestaltung alle Beteiligten berücksichtigt und nicht unausgewogene Entscheidungen zum Nachteil der Umwelt und Anwohner durchgesetzt werden.

Es muss auf jeden Fall die Ursprünglichkeit von Natur und Kultur am und um den Kornberg erhalten bleiben. Es wird viel zuviel Areal "touristisch erschlossen". Und wenn es erstmal erschlossen ist, wird es oftmals nach kurzer Zeit nicht mehr ...

Der Kornberg soll so bleiben wie er ist!

Die Natur ist unser wichtigstes Gut und MUSS erhalten bleiben!!!!

Ich denke, dass für diese Art von "Event-Kultur" schon hinreichend Angebote bestehen und wenn doch für wichtig erachtet, dann bitte nicht in so sensiblen Bereichen. Leider versucht man auf diesem, m.E. Irrweg, unsere Region aufzuwerten, gle ...

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