Vorschau! Samstag, 26. Mai 2018, 13 Uhr

An diesem Samstag findet unsere Kundgebung am Kornberg statt. Ich bitte alle Unterstützer und Unterzeichner der Petition ganz herzlich teilzunehmen! Wir möchten der Politik ruhig und bescheiden zeigen, dass wir gegen das Mountainbikezentrum sind. Wir möchten nicht, dass es gebaut wird. Gründe dagegen habe ich hier im Anschluss und auf unserer Facebookseite aufgeführt. Es wäre schön, wenn diese Argumente ein Umdenken der Politik bewirken würden.

Vielen Dank schon einmal für Ihr/Euer Kommen. Wir sehen uns!

Hier noch ein dickes "P.S.": Ich bitte die bereits zweimal in der Frankenpost abgedruckten kleinen Anzeigen zum Termin der Kundgebung zu ignorieren. Sie sind falsch und stammen natürlich nicht von mir! Richtig ist "26. Mai, 13 Uhr"

  1. März 2018

Die Landkreise Hof und Wunsiedel haben einen Zweckverband gegründet, um den Tourismus am Kornberg anzukurbeln. Dazu sollen 4 Millionen Euro investiert werden. Wer aber bereits in diesen Wochen und Monaten seinem Hobby Mountainbiking frönen möchte, dem werden schon jetzt viele Möglichkeiten dazu geboten. Noch gibt es das Base Camp am Kornberg nicht, und wer weiß, ob und wann es je eines geben wird.

So gibt es in ca 40 Kilometer Entfernung von Rehau den Bikepark Schöneck . Hier bieten sich den Bikern: Lift, Übungsparcour inklusive Kinderparcour. In der Bikestation können Bikes sowie Zubehör geliehen und gekauft werden. Außerdem: Reparaturen und Bikeservice. Dazu: ein Parkhaus mit 600 Stellplätzen!

Ebenfalls in ca. 40 km Entfernung, allerdings in südlicher Richtung, liegt der Ochsenkopf mit dem „Bull Head House“. Gleich neben der Talstation der Seilbahn Süd in Fleckl gibt’s alles, was das Mountainbiker-Herz begehrt: Shop für Bike-Wear, Protektoren, Verleihcenter mit Bikes. Das Bull Head House ist gleichermaßen auch Restaurant und Pension. Außerdem warten: Downhill-Strecke und der eigene Bike-Park mit Technikparcours, Flowtrail und Cross Country Strecke auf die Gäste. Es gibt auch Kurse für Anfänger im Alter von 8 bis 14 Jahren.

Der Trailpark Klinovec (Keilberg) liegt östlich von Rehau nahe Karlsbad (etwas mehr als 100 km entfernt – Autobahn!) . Unterkünfte gibt es in dieser Region sehr viele. Im Park selbst findet sich Radverleih, Radwäsche, ebenso ein Laden für Zubehör. Der Keilberg ist der tschechische, der nahe gelegene Fichtelberg der deutsche Teil des gemeinsamen Ski- und Mountainbikezentrums.

Es stellt sich die Frage, ob das geplante Base Camp da mithalten kann. In der ersten Zeit wird der Berg ein Stück vom immer kleiner werdenden Kuchen abbekommen, zumindest solange dieser noch warm ist. Irgendwann aber werden vielen Bikern die kurzen „Hüpfer“ auf der Skipiste nicht mehr reichen und sie werden abwandern. Was macht man dann am Kornberg? Nachbessern wahrscheinlich, und bald werden auf den Waldwegen erste Hindernisse auftauchen. Noch mehr Geld wird investiert werden müssen. Ich möchte nicht behaupten, dass hier eine Verschwendung von Steuergeldern vorliegt, aber mit dem Hintergrund leicht erreichbarer Alternativen handelt es sich doch mit aller Wahrscheinlichkeit nach um unnötige Geldausgaben

17.Februar 2018

Naturschutz

Das Fichtelgebirge und mit ihm der Kornberg dient als Knotenpunkt, als Hot Spot für vielerlei Tierarten, die hier einen genetischen Austausch durchführen. Es sind dies Auerhuhn, Haselhuhn, Rothirsch, Luchs, Wildkatze, Fischotter, Dreizehenspecht, Rauhfuß- und Sperlingskauz und andere. Aus wildbiologischer Sicht ist das Fichtelgebirge ein "Knotengebirge" im Kreuzungspunkt mehrerer Mittelgebirge: Frankenwald, Erzgebirge, Kaisergebirge, Oberpfälzer und Bayerischer Wald, Fränkische Alb. Es dient somit als Trittstein und Austausch-Region für diese Arten, die als Kleinpopulationen auf die Zuwanderung in diesen Mittelgebirgen und im Fichtelgebirge selber angewiesen sind. Wenn dies nicht mehr gegeben ist oder durch touristische Infrastruktur zerstört und der Austausch unterbunden wird, verarmt das Genom der Arten und es kommt zu Inzuchtdepressionen. Dies führt letztlich zum Aussterben der Populationen. Bei allen großmaßstäblichen und teuren Rettungsaktionen von Tieren (weltweit !) spielt das eine entscheidende Rolle. Isolierte Populationen sterben kurz- oder mittelfristig aus !

Daher ist es aus wildbiologischer Hinsicht extrem wichtig, diese Trittsteine, also die "Arme" und das Knotengebirge selber vor massiven Störungen durch unsinnige, naturwidrige Installationen zu bewahren. Nur dann sind Tierwanderungen möglich (die uns immer verborgen bleiben, wenn die Tiere nicht besendert sind) und nur dann können diese Populationen langfristig überleben.

Ein Foto einer Karte mit dem "Knotenpunkt Fichtelgebirge" finden Sie unter:

www.unser-kornberg.de/aktuelles.html

Ebenso ein Foto einer anderen Karte mit einer "Landschaftsbildbewertung" für Oberfranken


  1. Januar 2018

An diesem Freitag war es soweit: Die ersten 500 Unterschriften der BI Unser Kornberg wurden an Herrn Landrat Dr. Bär i

Begründung

Unsere heutige Zeit verlangt uns Menschen sehr viel ab, viel Stress wird aufgebaut. Viele Menschen suchen daher in ihrer knappen freien Zeit Ruhe und Erholung. Die sie oft nicht einmal im eigenen Garten finden (Rasenmäher, Motorsägen, Laubbläser, etc.). Naherholungsgebiete wie der Kornberg, die schnell mit dem Auto oder zu Fuß oder Fahrrad erreicht werden können, bieten genau diese Ruhe, die Mensch sucht und braucht. Solche "Rückzugsgebiete" zu erhalten, wie sie sind, ist wichtig und notwendig. Wer Outdoor-Action-Events sucht, wird sie anderswo im Fichtelgebirge finden, zum Beispiel jetzt auch in Selb. Heute wird der Kornberg zum Tourismusziel auserkoren. Welcher Berg ist es morgen?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Peter Geißler aus Rehau
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Pro

Ergänzung: Als ich das erste Mal vor fast 50 Jahren in die Region kam, fiel mir sofort auf, daß die wenigen Beherbergungsbetriebe "Fremden"-zimmer anboten, nicht etwa "Gäste"-,Zimmer. Leider kann ich die Aktion und ihre Entwicklung jetzt nur aus der Ferne beobachten, aber sie liegt mir sehr am Herzen und ist mit Sentiment und Emotion verbunden.

Contra

Hier wird suggeriert das dieses Projekt einen bedeutenden und schwerwiegenden Eingriff in die Natur mit sich bringt. Schlechte Recherche und Stimmenfangende Aussagen die nicht den Tatsachen entsprechen sind unseriös. Als würde der ganze Kornberg zu einem Paradies für Rowdies von der Natur befreit. Das nur ein kleiner Bereich betroffen und umwelttechnisch nicht zerstört oder groß verändert wird, kommt nicht zur Sprache. man sollte bei den Fakten bleiben und nicht selbst darstellerisch einfach die Leute verrückt machen.