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Bild zur Petition mit dem Thema: Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg
  • Von: Peter Geißler mehr
  • An: Landrat Kreis Hof, Landrat Kreis Wunsiedel
  • Region: Fichtelgebirge
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 57 Tage verbleibend
  • 167 Unterstützende
    17% erreicht von
    1.000  für Sammelziel

Bitte keinen "von Amts wegen" verordneten Mountainbike-Tourismus am Großen Kornberg

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Die Kreistage Hof und Wunsiedel haben kürzlich beschlossen, den Tourismus am Großen Kornberg "anzukurbeln". Als Zielgruppe hat man sich dafür die Mountainbiker ausgesucht, die mit allerlei "Attraktionen" zum Kornberg geführt werden sollen. Eine davon soll ein "Base Camp" sein, dass, so die Idee, mit dem Schlepplift erreicht werden kann. Für die Umsetzung der Pläne werden - Korrektur:nicht 2 Millionen Euro sondern 3, 3 Millionen veranschlagt. Um beim Schlepplift zu bleiben: Dieser fährt schon im Winter deutliche Verlust ein, solche werden dann noch zusätzlich in den anderen Jahreszeiten anfallen (Liftpersonal, Wartung). Hier im Fichtelgebirge haben wir bereits ein Mountainbike-Zentrum, das Bullhead House am Ochsenkopf. Die Ochsenkopf-Region ist als Touristikzentrum etabliert. Der Kornberg wird daher nicht genügend Radsportler von dort "abwerben" können. Am Kornberg kommt dazu, dass es keine Gastronomie gibt, ohne die es heute keinen Tourismus gibt.

Korrektur: Es wird wohl eine "neue" Gastronomie entstehen, die "alte" Hütte soll eventuell weichen. Wasser- und Abwasserleitungen sollen zum Kornberg verlegt werden.

Im Beschluss der Kreistage heißt es, dass bei der Erschließung des Berges de m Naturschutz eine große Bedeutung zukommen wird. Weiß man in den Gremien überhaupt, welche "Kostbarkeiten der Natur" es am Kornberg zu schützen gibt? Hinweisschilder, diesen oder jenen Waldabschnitt nicht zu befahren, werden nicht ausreichen. Zumal sich die betroffenen Tiere nicht in "Reservaten" einsperren lassen. Ich habe absolut nichts gegen Mountainbiker oder andere Freizeitsportler, mir geht es nur darum, die Ruhe am Berg zu erhalten. In meinen Augen gäbe es bei einer Umsetzung der Pläne zu viele Unwägbarkeiten, die eine Investition in genannter Höhe nicht rechtfertigen. Die Gelder ließen sich für einen "sanften" Tourismus besser anlegen.

Wir bitten Sie, verehrte Landräte der Kreise Hof und Wunsiedel, Ihren Beschluss zu bedenken und rückgänging zu machen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Frankenpost-Artikel vom 16.8.2017:

Ich habe den Artikel in der Frankenpost vom 16. 8. „Deutschland macht Urlaub in der Region“ zum Anlass genommen, und über eine darin veröffentlichte Zahl nachgedacht:

„Das Fichtelgebirge lag im vergangenen Jahr mit einem Gästeplus von 10,3 % bayernweit an der Spitze der Urlaubsregionen. Der Trend setzt sich dieses Jahr fort…“ Ein Zuwachs von über 10 % denke ich mal, ist sehr ordentlich, sehr, sehr gut trifft’s wohl besser. Und diese 10,3 % wurden erreicht, obwohl es am Kornberg kein Mountainbike-Zentrum gab und gibt.

Stellt sich die Frage: reicht diese Zuwachsrate nicht? Was will man noch? Muss man jedem Trend hinterherhecheln? Auch noch den letzten Oberbayern hierher „locken“? Muss denn alles immer und immer mehr gesteigert werden? Muss wirklich jeder Gipfel, jedes Tal mit irgendwas verschandelt werden, bis es nichts Natürliches dort mehr gibt?

„Mallorca ist z. B. total überlaufen“, heißt es noch. Ach! War das schon immer so? Nein? Und werden die Pläne nicht aufgegeben, wird man sich irgendwann fragen „war der Kornberg schon immer so laut und hektisch?“………


Update vom 12. 8. 2017:

Stellungnahme des Fichtelgebirgsvereins zum Mountainbike-Camp am Kornberg Fichtelgebirgsverein·Samstag, 12. August 2017

Mit Blick auf den Kornberg sieht der Fichtelgebirgsverein eine zukünftige Einbindung aller Interessengruppen als unumgänglich an, um die Planungen gemeinsam fortführen zu können und ein gutes Miteinander für alle davon profitierenden Klientele zu schaffen. Generell sollte die gemeinsame Nutzung der Strukturen durch Wanderer und Mountainbiker durchaus als Modellprojekt für den naturverträglichen Tourismus und die daraus folgende, gegenseitige Rücksichtnahme der beiden Gruppierungen dienen. Hauptaugenmerk muss beim Kornberg daher der schonende Umgang mit dem Status Quo sein, was vier Forderungen nach sich zieht:

1.) Eine Konzentration der neuen Strukturen für Mountainbiker auf die Areale rund um den bestehenden Lift und die Pistenanlagen.

2.) Die besondere Berücksichtigung der Aspekte des Natur- und Landschaftsschutzes, die klar im Vordergrund stehen und allen Heimatfreunden (egal, auf welche Weise sie durch die Wälder streifen) am Herzen liegen.

3.) Die Rücksichtnahme auf Strukturen für Wanderer, die (wie im Falle des zertifizierten Fränkischen Gebirgsweges) keinesfalls beeinträchtigt werden dürfen.

4.) Die Bereitstellung von Mitteln zum Erhalt bereits existenter Einrichtungen und Infrastrukturen, die nicht hinter den neuen Konzepten zurückstehen dürfen.

Stand: 12. August 2017

(v.i.S.d.P. Adrian Roßner, Stellv. Hauptvorsitzender und Leiter des Referats

Meine Anmerkungen:

Punkt 1.) kann ich nicht akzeptieren. Ich bin nach wie vor gegen ein Base Camp am Kornberg!

Punkt 2.) bis 3.): Für mich Selbstverständlichkeiten, aber bei tatsächlich 10.000 Bikern im Jahr nicht durchführbar. Diese Menge an Bikern

Begründung:

Unsere heutige Zeit verlangt uns Menschen sehr viel ab, viel Stress wird aufgebaut. Viele Menschen suchen daher in ihrer knappen freien Zeit Ruhe und Erholung. Die sie oft nicht einmal im eigenen Garten finden (Rasenmäher, Motorsägen, Laubbläser, etc.). Naherholungsgebiete wie der Kornberg, die schnell mit dem Auto oder zu Fuß oder Fahrrad erreicht werden können, bieten genau diese Ruhe, die Mensch sucht und braucht. Solche "Rückzugsgebiete" zu erhalten, wie sie sind, ist wichtig und notwendig. Wer Outdoor-Action-Events sucht, wird sie anderswo im Fichtelgebirge finden, zum Beispiel jetzt auch in Selb. Heute wird der Kornberg zum Tourismusziel auserkoren. Welcher Berg ist es morgen?

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Rehau, 16.07.2017 (aktiv bis 15.10.2017)


Neuigkeiten

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Debatte zur Petition

PRO: Na da bin ich wirklich gespannt ob sie die Politik überzeugen können mal nicht die Steuergelder in den Sand zu setzen. Ich denke, wir haben bereits ausreichend Politiker die das hart erarbeitete Geld der Menschen zum Fenster raus schmeissen. Es ist ja ...

PRO: Das geplante Invesitionsvolumen sollte sinnvoller genutzt werden - Brückenradweg zwischen Leupoldsdorf und Weißenstadt endlich erschließen (sinnvoll!!!) und das gute Projekt endlich mal auch besser vermarkten - dann könnte man dem Kornberg dieses dummes ...

CONTRA: Dieses Projekt könnte einer fast ausgestorbenen Region neuen Wind einhauchen und die Attraktivität der Region vor allem für hier lebende jüngere Menschen erhöhen. Rentnerparadiese gibt es breits genügend in ländlichen Gebieten man sollte alles dafür tun ...

CONTRA: Hier möchten einige Personen, den Kornberg für sich beanspruchen und der Region keine Chance für Trendsportarten geben. Auf Diskussionen und gemeinsame Zusammenarbeit geht der Initiator nicht ein.

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Warum Menschen unterschreiben

Am Kornberg kann man wandern und auch mit dem Mountainbike fahren. Mehr braucht man nicht um die verbliebene Fauna (Auerhuhnvorkommen) nicht noch mehr zu vertreiben!

Ich schließe mich den Argumenten meines Ehemannes Erhard Friedrich an! Als gebürtige Schwarzenbacherin hat für mich der Erholungswert des Kornberges eine große Bedeutgung!

Der Kornberg ist noch ein Ruhepol in unserem schönen Fichtelgebirge und hat noch großen Erholungswert. Mit einem Mountainbiker-Zentrum wird das alles zu Nichte gemacht. Das Geld wäre für ein intaktes und gut befahrbares Radwegenetz im Landkreis Hof ...

Wieviel vom dem bißchen "Natur", das uns noch übrig geblieben ist, muß denn noch zugebaut und verschandelt werden, nur damit selbsternannte "naturverbundene Naturliebhaber" (Mountain- u. E-Biker) in die letzten Rückzugsgebiete sel ...

Weil ich in ganz Deutschland ,durch Mountainbikes,zerstörte Wälder gesehen habe.Und es werden immer mehr.

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  • Veronika Koska Konradsreuth vor 13 Std.
  • Willi Koska Konradsreuth vor 13 Std.
  • Sieglinde Schmidt Marktredwitz/Brand vor 14 Std.
  • Helma FRIEDRICH Konradsreuth vor 23 Std.
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Petitionsverlauf

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