• Der Empfang der Petition wurde bestätigt

    at 31 Jan 2017 10:48

    Die „Petition für einen offenen Dialog zur Nord-Süd-Bahn“ lief zunächst nur 2 Monate, um ein vorzeitiges Fällen der rund 300 Bäume entlang der Bonner Straße und im Wäldchen am Verteilerkreisel Köln-Süd ab Oktober 2016 (nach dem Ende der Vegetationsphase) zu verhindern.

    Das Quorum für den Stadtbezirk Rodenkirchen war schnell erreicht und führte am 29.08.2016 zu einem Antrag nach §24 Gemeindeordnung NRW in der Bezirksvertretung. In den Gremien der Stadt Köln wird allerdings nicht darüber beraten, weil eine Klage gegen den Planfeststellungsbeschluss anhängig sei. Im Rahmen dieser Klage war auch beantragt worden, die Bäume nicht vor einer Klageentscheidung zu fällen. Diese einstweilige Anordnung wurde zwar vom Oberverwaltungsgericht Münster abgelehnt, aber die Stadtverwaltung hat offensichtlich eingesehen, dass die Bäume nicht bereits ab Januar 2017 gefällt werden müssen, wenn die Bauarbeiten auf der Bonner Straße erst 2018 beginnen. Wir bleiben dran!

    Die Verlängerung der Petition um 4 Monate und die Ausweitung vom Stadtbezirk Rodenkirchen auf ganz Köln führte leider nicht zum gewünschten Erfolg. Im Unterschied zum Informationsstand der Bürgerinnen und Bürger im Kölner Süden sind in den anderen Stadtbezirken die Ziele ( www.koeln4.de/s/p_v/presse/presseartikel/6b18_forderungskatalog.pdf ) und Vorschläge der Initiativen kaum bekannt, wie eine kleiner dimensionierte und dennoch leistungsfähigere Kreuzung Bonner / Schönhauser Straße, originelle Querungshilfen gegen die Trennwirkung der Gleistrasse und ein Vorschlag für sicherere Radwege, die Ermöglichung der Gassenbildung für Rettungsfahrzeuge und den Erhalt einer Vielzahl der vorhandenen Bäume, selbst bei einer vierspurigen Straße mit einer eigenen zweigleisigen Mitteltrasse für die Bahn ( www.koeln4.de/s/pli/l6/7127_vorteil_gleisparken.pdf ).

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