Regija: St. Wendel
Okolje

BÜRGERINITIATIVE "Wir für den Wald"

Peticija je naslovljena
Bürgermeister Peter Klär
2.483 podpornik 873 v St. Wendel
100% za 520 za sklepčnost
  1. Začela december 2019
  2. Zbirka še vedno 7 Wochen
  3. Predložitev
  4. Pogovor z prejemnikom
  5. Odločitev
Strinjam se, da so moji podatki Shranjeni biti. Predlagatelj lahko pomeni Ime in kraj ogled in posredovanje Petitionsempfänger. To soglasje lahko dam kadar koli prekliče.

Petition in Zeichnung - Einladung zur Informationsveranstaltung "Wald der Zukunft"

2021107 14:55 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir laden Sie herzlich zu unserer Informationsveranstaltung mit Martin Levin am 23.10.21 um 16 Uhr in die Mehrzweckhalle Winterbach ein.

Unseren Wald gesund und klimaresistent zu erhalten, ist eines der größten Herausforderungen. Wir können auf den Rohstoff Holz nicht verzichten, daher müssen wir den Wald für uns langfristig nutzbar halten. Gleichzeitig erfüllt er für uns weitere vielfältige Funktionen wie Erholungsfunktion, Klimaschutz und Trinkwasserspeicher. Er ist Daseinsfürsorge für uns und unsere zukünftigen Generationen. Machen wir uns jetzt auf den Weg!

Herr Levin wird uns das Zukunftskonzept für den St. Wendeler Stadtwald vorstellen und steht für Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf alle, die sich für den Wald interessieren.
Das Plakat bitte kräftig teilen!

Wie auch unsere Petition www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

Vielen Dank für die Unterstützung!

Eure Bürgerinitiative „Wir für den Wald“

Das Plakat wurde von Silke Nimsgern gemacht (Silke Nimsgern, Design & Emotion, Mediengestaltung / Konzept / Realisierung, www.facebook.com/sjunold, Mamas Polsterwerkstatt
www.mamas-polsterwerkstatt.de, www.facebook.com/mamaspolsterwerkstatt, Instagram / yoga_fitness_design_mama) Vielen Dank für die Unterstützung!


Petition in Zeichnung - Erster Walddialog

2021929 12:57 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

In unserer letzten Mail riefen wir zu einer Wald-Demo auf. Überraschend nahmen zu diesem Termin ein Revierförster und ein Vertreter des Saarforstlandesbetriebs teil. So fand ein erster konstruktiver Walddialog statt. Wir konnten unserer Besorgnis um den Zustand des Waldes Ausdruck verleihen. Der anschließende Austausch war geprägt von gegenseitigem Verständnis.
Darin waren wir uns alle einig: Der Klimawandel stellt die möglicherweise größte und schwerste Herausforderung für die Bewirtschaftung des Waldes dar. Allen ist klar, dass nun die Zeit des Umdenkens gekommen ist. Der Wald ist unter Stress und leidet. Wir können auch in Zukunft nicht auf den Rohstoff Holz verzichten, daher sollten wir uns jetzt auf den Weg machen und eine schonendere Nutzungsmethode für unseren Wald St. Wendel einführen. Auf was warten wir?
Für uns ist das Lübecker Modell (Waldnutzungsmodell der Stadt Lübeck) klarer Favorit. Es setzt auf minimalen Maschineneinsatz ohne dabei unwirtschaftlich zu sein. Bei der Holzernte stellt es die Qualität des Holzes vor Quantität und hat weniger mit waldschädlichem Termindruck zu kämpfen. Es ist das Zukunftsmodell im Kampf gegen den Klimawandel für den Stadtwald St. Wendel: Der Wald ist fit, um klimaresistent zu sein.

Wir konnten Martin Levin gewinnen, uns am 23.10.21 um 16 Uhr in der Mehrzweckhalle 66606 Winterbach das Zukunftskonzept für den St. Wendeler Wald vorzustellen. Alle sind herzlich eingeladen, die sich für unseren Wald interessieren.

Gerne auch unsere Petition kräftig teilen:
www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald
Das Bild zeigen Teilnehmer der Veranstaltung am 18.09.21.

Liebe Grüße



Petition in Zeichnung - Einladung zur Wald Demo

2021910 21:30 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Im St. Wendeler Wasserschutzgebiet im Ortsteil Winterbach „In den Tannen“ wurden mit tonnenschweren Erntemaschinen etliche Bäume gefällt und damit mitten im Wasserschutzgebiet eine große Freifläche geschaffen. Die Bäume waren anscheinend vom Borkenkäfer befallen. Unsere Mitglieder beklagen die Art und Weise, denn diese Vorgänge haben Nachteile für uns alle, unser Trinkwasser und die Natur!
Die Bodenverdichtung durch die Befahrung mit tonnenschweren Maschinen ist irreversibel. Dies wirkt sich schädlich auf die Trinkwasserneubildung aus. Weniger Sickerwasser bedeutet weniger Trinkwasser. Die Rodung der Bäume kann eine Nitratauswaschung und damit eine erhöhte Nitratbelastung im Grundwasser nach sich ziehen.
Dass also nun gerade im Wasserschutzgebiet, das ja nachweislich unsere Trinkwasserversorgung sicherstellt, derart gewirtschaftet wird, macht uns sprachlos. Es ist u. E. an der Zeit, dass ein schonenderer Umgang mit unseren Wäldern und damit mit unseren Ressourcen einkehrt.
Wir fordern für unseren Wald St. Wendel eine naturnahe Waldnutzung und damit -bewirtschaftung, die auf schwere Erntemaschinen – erst recht in einem Wasserschutzgebiet – verzichtet. Denn wieso können nicht, wie im nahen Nationalpark die befallenen Tannen und Fichten im Sinne des Boden- und damit Trinkwasserschutzes zumindest im Wasserschutzgebiet stehen bleiben? Gehen wir recht in der Annahme, dass hier wirtschaftliche Interessen den Ausschlag gaben?
Waldschutz, Bodenschutz und damit Trinkwasserschutz müssen vor wirtschaftlichen Interessen Vorrang haben. Denn nicht nur der Schutz des Waldes, sondern auch des Wassers ist Daseinsfürsorge für uns und unsere Nachkommen.
Kommt daher zu unserer Wald-Demo. Lasst uns ein Zeichen setzen und unserem Wald eine Stimme geben!
Wir treffen uns am Samstag, den 18.09.21 um 11 Uhr am Parkplatz „An den Tannen“ in St. Wendel-Winterbach.
Waldschutz = Trinkwasserschutz = Schutz für uns alle!
Gerne teilen!
Wer nicht kommen kann, darf gerne unsere Petition teilen!
www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

Hinweise:
- Vom Parkplatz aus gehen wir 1,5 km bis wir an Ort und Stelle sind.
- Wir sind ein parteiunabhängiger Zusammenschluss von BürgerInnen, die sich für unseren Wald einsetzen. Die Wald-Demo ist keine Wahlkampfveranstaltung.
- Wir bitten um Beachtung der 3 Gs, Tragen eines MNS und Einhaltung des Mindestabstandes.
Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“


Petition in Zeichnung - Neues von der BI Wir für den Wald

202174 19:24 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir freuen uns sehr folgenden Radiobeitrag teilen. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ war im Newsblock von City Radio St. Wendel zu hören.

Unter folgendem Link anhören:
cityradio.saarland/2021/06/21/petition-von-wir-fuer-den-wald-verlaengert-umdenken-bei-der-beforstung-des-stadtwaldes-gefordert/?fbclid=IwAR3OxqezqnRl42zr0IMpLcTxgRmPML2Hr5deXsrF0dWpua3cLjN0AAv3h-M

Darin berichten wir über die Verlängerung unserer Petition (siehe letztes Update) und das Lübecker Modell.
Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir im frühen Herbst unsere Infoveranstaltung über das Lübecker Modell mit dem Experten Martin Levin machen können. Hoffentlich macht uns das Coronavirus nicht wie im letzten Jahr einen Strich durch die Rechnung. Daumen drücken! Sobald es Neuigkeiten gibt, melden wir uns.

Über Facebook haben wir Unterstützer gesucht, um unsere Banner auf einem Grundstück an einer Hauptstraße aufstellen zu können. Und tatsächlich haben sich zwei Personen gemeldet! Nun stehen die Banner in Oberlinxweiler in der Hauptstraße und gegenüber dem St. Wendeler Hallenbad. Wir bedanken uns für den tollen Support! Das gibt Mut und Kraft!

Zuletzt, wie immer die Bitte, unsere Petition zu teilen. Heute hat der / die 2400.ste unterschrieben! Dafür einfach nur DANKE!

www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

Bis demnächst,
Nicole Brill
Bürgerinitiative „Wir für den Wald“


Petition in Zeichnung - Verlängerung der Petition

202166 17:03 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Unsere Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ ist weiterhin aktiv.
In unserer Online Konferenz haben wir uns darüber ausgetauscht wie wir mit unserer geplanten Informationsveranstaltung über das Lübecker Modell und unserer Petition weiter vorgehen.

Zur Erinnerung: Wir planten schon im Herbst letzten Jahres eine Informationsveranstaltung über das Lübecker Waldnutzungsmodell mit dem Referenten Martin Levin (Oberförster Göttingen a.D.). Doch die Pandemie hatte diese Pläne ausgebremst. Nun keimt Hoffnung auf, dass im Sommer / Beginn des Herbsts die Veranstaltung endlich umgesetzt werden kann.

Da durch die Informationsveranstaltung nicht nur alle interessierten Bürger, sondern auch alle Stadtratsmitglieder informiert werden, machte es für uns Sinn auch unsere Petition um ein halbes Jahr zu verlängern. Das Ende unserer Petition ist nun am 05.12.21.

Schon über 2300 Personen haben unterschrieben. Es können noch mehr werden!
Hier der Link zum Verbreiten und Teilen:

www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

Hinweise zum Lübecker Modell:
Das Lübecker Modell ist eben dieses Waldschonende Nutzungsmodell, das seit Jahrzehnten mit Erfolg in Lübeck umgesetzt wird und das die Bürgerinitiative auch für unseren St. Wendeler Stadtwald fordert. Es ist deshalb so waldschonend, da es überwiegend auf schwere Erntemaschinen verzichtet. Statt auf Quantität wird Holz klimafreundlicher auf Qualität für langlebigere Produkte wie Furniermöbel produziert. Da immer ein Teil des Baumes nicht verwertet werden kann, steht den Bürgern weiterhin Brennholz zur Verfügung. Das Motto des Konzepts lautet: „Ökonomie durch Ökologie sichern und erhalten“.

„Mit unserer Stimme und unserem Handeln setzen wir uns dafür ein, dass der Wald seine Schönheit, seine Funktionen für Klima und Natur und seinen Nutzen erhalten kann.“ begründet unsere Aktive Anja Schmidt aus Winterbach, warum sie bei unserer Bürgerinitiative mitmacht. Und weiterhin: „Mit Ihrer Unterschrift erlangt unsere Online-Petition weitere Stimme, unser Wald eine weitere Chance, Aussagekraft.
Die Mitarbeitenden der Bürgerinitiative freuen sich und sagen danke!“

Der Vorstand der Bürgerinitiative „Wir für den Wald“


Petition in Zeichnung - Neuigkeiten von der BI "Wir für den Wald"

2021321 19:58 uri

Prikaži dokument

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Unsere Petition hat schon über 2200 Unterstützer! Sie kann noch weiter wachsen. Bitte teilen! Unser Wald braucht unsere Stimme.
www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

heute ist der „Tag des Waldes“! Die Bundesbürgerinitiative Waldschutz, der unsere Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ angehört, hat eine Pressemitteilung herausgegeben, die Sie über den folgenden Link aufrufen können. Die Überschrift „WaldWende oder WaldEnde“ ist angesichts der dramatischen Lage unserer Wälder mehr als zutreffend.
www.change.org/p/w%C3%A4lder-sind-keine-holzfabriken-es-reicht-wir-fordern-ein-neues-bundeswaldgesetz-juliakloeckner-svenjaschulze68/u/28747332?fbclid=IwAR2xRb6CH8Lurd8kptnh8UKCLIfwqtzxi7hBDBN3BlKivIZjSIgWW11e770

Wir setzen uns auch weiterhin für eine schonendere Waldnutzung unserer Wälder ein und fordern, das Waldkonzept des Lübecker Modells im Stadtwald St. Wendel einzuführen. City Radio St. Wendel hat einen Beitrag dazu gemacht. Hier ist der Link zum Anhören:

cityradio.saarland/2021/02/10/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald-das-sollte-sich-aendern/?fbclid=IwAR089fPoj7QlDrQ00GAAOkse1sm2azBML-rl_w7MFbn_xB6zZxSIA9AAuGA

Darin erklären wir, was das Lübecker Modell ist und warum es so wichtig ist für den Wald.

Außerdem hat die Saarbrücker Zeitung St. Wendel am 11.03.2021 in ihrem Artikel „Klimawandel nicht alleine verantwortlich“ über die Baumfällungen wegen Trockenschäden an Buchen im Mecherswald Winterbach berichtet. Unsere Pressemitteilung ist hier maßgeblich aufgegriffen worden.

www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/st-wendel/sanktwendel/winterbacher-buergerinitiative-wir-fuer-den-wald-sorgt-sich-um-mecherswald_aid-56712781

Das Bild zeigt unsere Plakate und Banner, die z. B. in der Winterbacher Hauptstraße zu sehen sind.

Viele Grüße
Bürgerinitiative "Wir für den Wald"


Petition in Zeichnung - Neuigkeiten von der BI "Wir für den Wald"

202121 20:31 uri

Prikaži dokument

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es gibt erfreuliche Neuigkeiten von der „Bürgerinitiative Wir für den Wald“!
Der Stadtrat St. Wendel hat in seiner Sitzung zur Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans erstmals über die Bewirtschaftung des Stadtwaldes diskutiert. Wir begrüßen dies ausdrücklich als Schritt in die richtige Richtung.

Die Saarbrücker Zeitung hat darüber berichtet. Den vollständigen Artikel können Sie hier einsehen:
www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/st-wendel/afd-dagegen-cdu-und-dem-fdp-dafuer-der-rest-des-stadtrats-st-wendel-enthaelt-sich_aid-55565905

Der Wald gehört uns Bürgern, so unser Wille zählen. Der Klimawandel ist bei uns angekommen. Es ist daher an der Zeit, ernsthaft über das von uns geforderte, schonendere Waldkonzept des Lübecker Stadtwaldes nachzudenken. Die Holzernte läuft hier wesentlich schonender und mit weniger Waldschädlichem Termindruck ab.

Wer sich über das Lübecker Modell informieren will kann dies tun unter:
www.youtube.com/watch?v=owWrBfFwvq0

Im Anhang finden Sie unsere Stellungnahme zu dem Artikel der Saarbrücker Zeitung
Unsere Petition kann weiter wachsen. Wir freuen uns über Ihre Mithilfe. Das gibt Mut und Kraft.

www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

Wir melden uns demnächst wieder mit weiteren Neuigkeiten.

Liebe Grüße
Der Vorstand
Bürgerinitiative „Wir für den Wald“



Petition in Zeichnung - Rückblick November u Dezember

202112 18:20 uri

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Unsere Petition haben wir aufgrund der Verschiebung unserer Infoveranstaltung auf das Frühjahr bis Juni 2021 verlängert. Bitte unsere Petition weiterhin teilen:

www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald#petition-main
oder
openpetition.de/!wirfuerdenwald

wir setzen uns auch im neuen Jahr für UNSEREN Wald ein. Hier rückblickend ein paar Infos zu unseren Aktivitäten im November und Dezember 2020.
Anlässlich der Verabschiedung des Forstwirtschaftsplans für 2021 haben wir in unserer Pressemitteilung im November zu einer Waldwende aufgerufen.
Hier ein kleiner Auszug:
„Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist ein Nullwachstum des Waldes zu befürchten. Nach Meinung der BI führt diese Tatsache zum Ende der derzeitigen forstwirtschaftlichen Praxis. (…) Das feuchtkühle Waldinnenklima geht verloren. (…)Für ein „Weiter so“ fehle jede Grundlage, so die BI. (…) Die BI fordert den Stadtrat St. Wendel zu einer Waldwende auf. (…)“
Die Saarbrücker Zeitung hat im St. Wendeler Teil am 18.12.20 darüber berichtet:
www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/st-wendel/bi-aus-winterbach-macht-druck-vor-sitzung-des-stadtrats-st-wendel_aid-55237467
Wir freuen uns, wenn Sie einen Leserbrief in unserem Sinne schreiben oder in einer Email der Redaktion für den Artikel danken. Dadurch stärken Sie unsere Position für einen nächsten Zeitungsbericht. (Email: redwnd@sz-sb.de)
Forstarbeiten am 5-Weiher-Weg (Premiumwanderweg St. Wendel-Winterbach, siehe Bild im Anhang) haben Anfang Dezember für Bestürzung und Aufsehen gesorgt. Wir bekommen immer noch Emails wütender und besorgter Bürger, die bei uns ihrem Ärger Luft machen. Informieren Sie die Redaktion der Saarbrücker Zeitung darüber! Auch hier stärkt uns dies den Rücken. (Email: redwnd@sz-sb.de)
Unsere Stellungnahme hierzu ist in der aktuellen Ausgabe des Blickpunkts veröffentlicht. Hier ein Auszug:
„Buchen und Eichen wurden geerntet und eingeschlagen und Fichten kahlgeschlagen. Durch die hochindustrielle Holzernte mit schweren Erntemaschinen wird der empfindliche Waldboden unwiederbringlich verdichtet, das Bodenleben und die Wasserspeicherfähigkeit werden zerstört. (…)
Warum ist dies dennoch forstwirtschaftliche Praxis?
Reflexartig werden Argumente durch die Forstwirtschaft herangezogen wie z. B. die Verpflichtung, die Verkehrssicherung im Wald und auf den Wegen sicherstellen zu müssen. Das Totschlagargument „Verkehrssicherung“ ist jedoch einfach zu entkräften. Die Pflicht zur Verkehrssicherung wurde, wie in einer Broschüre an die Kommunen durch die Tourismuszentrale des Saarlandes dargestellt, durch ein Urteil des Bundesgerichtshofs vom 02.10.2012 aufgehoben. Für waldtypische Gefahren ist durch den Waldbesitzer keine Verkehrssicherung sicher zu stellen (Quelle: Sicherheit auf Wanderwegen, Ein Leitfaden für Wegebetreiber und Kommunen, S. 5). Eine Ausnahme hiervon gilt nur für eine Gefahrenquelle, die „künstlich geschaffen“ wurde, wie z. B. eine Wanderhütte im Wald. (Quelle: ebd. S. 5). Wieso wird wohlwissend des Bundesgerichtshofurteils das Argument der Verkehrssicherung allzu gerne herangezogen?
Eine weitere Begründung der forstwirtschaftlichen Praxis durch die Verantwortlichen ist die Sicherung der Holznachfrage des Weltmarktes aus verantwortungsbewussten und sicheren Quellen. Unsere Buchen und Eichen werden vielfach nach Asien exportiert. Argumentiert wird, die Holznachfrage würde besser aus sicheren Quellen anstatt aus zerstörerischen Quellen wie bspw. aus der Rodung des Regenwaldes erfolgen. Dies ist u. E. ein Scheinargument und damit Augenwischerei. (…) Überwiegend geschieht die Rodung zur Erschließung von Ackerflächen wie z. B. dem Sojaanbau und nur in zweiter Linie zur Deckung des Bedarfs an Holz und sind damit durch den Holzeinschlag hierzulande nicht zu verhindern.
Hinzu kommt, dass unsere Buchen und Eichen eher einer kurzfristigen (…) statt langfristigen Nutzung zugeführt werden (…). Nachhaltiger und damit sinnvoller im Sinne des Klimawandels wäre die langfristige Nutzung des langsam nachwachsenden Rohstoffs Holz.
Die auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Forstwirtschaft stößt zwangsläufig an natürliche Grenzen (…) Dies haben sich womöglich die Verantwortlichen noch nicht eingestehen wollen. Gehen wir recht in der Annahme, dass möglicherweise zum Ausgleich des Verlustes aus dem Fichtengeschäft vermehrt Buchen und damit das Tafelsilber kurzfristig verhökert wird? (…)“
Wir bleiben weiterhin für UNSEREN Wald aktiv und freuen uns über Ihre Unterstützung.
Empfehlen Sie uns weiter.
Besuchen Sie uns auf Facebook: Facebook@wirfuerdenwald

Liebe Grüße
Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald


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