• Petition in Zeichnung - Absage der geplanten Wald Demo am 07.11.20

    at 29 Oct 2020 10:43

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    aufgrund der behördlichen Auflage, die die Zahl der Personen, die im Freien zusammen kommen dürfen, begrenzt, müssen wir unsere geplante Wald Demo leider absagen und bis auf weiteres verschieben.

    Wir danken all denjenigen, die gekommen wären und freuen uns die Veranstaltung nachholen zu können.

    Wir geben auch weiterhin UNSEREM Wald eine Stimme und informieren Sie über alles Neue.

    Bitte unsere Petition weiterhin kräftig teilen. Nur so können wir richtig viele Unterschriften sammeln um Eindruck zu machen!

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald
    Leider können wir aufgrund der Coronalage keine Unterschriften auf der Straße und über Unterschriftenlisten in den Geschäften sammeln.

    Das Bild zeigt übrigens den Wald "In den Tannen" in Winterbach (Wasserschutzgebiet) nach einer Durchforstungsaktion im Frühjahr diesen Jahres.

    Bis demnächst,
    Viele liebe Grüße

  • Petition in Zeichnung - Absage der Inforveranstaltung und Verschieben aufs nächste Frühjahr

    at 26 Oct 2020 21:09

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    Aufgrund der Coronalage müssen wir die geplante Informationsveranstaltung absagen und auf das nächste Frühjahr zu verschieben. Darüber hinaus mussten wir die Unterzeichnungszeit für unsere Petition um ein halbes Jahr verlängern. Diese wäre am 07.12.20 abgelaufen. Nur durch die Verlängerung hat der Stadtrat die Möglichkeit über das Modell des Lübecker Stadtwaldes informiert zu sein, wenn er darüber entscheidet. Das Modell hat die Maxime die menschlichen und maschinellen Eingriffe in das Waldgefüge möglichst zu minimieren, um das Potenzial des Waldes maximal ausschöpfen zu können. Ziel ist es, Qualitätsholz mit minimalem Input zu produzieren. So kann ein Wald entstehen, der möglichst resistent gegen den Stress des Klimawandels ist.

    Um aber dennoch unserem Wald eine Stimme zu geben, treffen wir uns zu einer Wald-Demo am 07.11.20 um 15 Uhr auf der großen Wiese neben der Phönix in Winterbach.
    (Ortsansässige wissen wo ich meine. Die anderen Interessierten, können gerne per Email nachfragen.)

    Wir werden ein Foto machen während wir einen Banner / Plakat hochhalten. Dieses werden wir zusammen mit einer Pressemitteilung an die Zeitungen schicken. Bitte Mund-Nasen-Bedeckung nicht vergessen und den Mindestabstand einhalten. Wer eine Idee für einen guten Slogan hat, kann sich gerne melden.

    Wir bedanken uns für die großzügige Unterstützung unserer Spender. Vielen Dank!
    Es haben gespendet:
    Nadine Schaufert, Anja Schmidt, Christa Kirsch, Heike Groß, Anne Wälder, Nicole Brill, Andreas Matt, Silke Jung, Anke Krämer-Peter, Friedhelm und Carmen Krämer, Hedi Brill, Susanna Walburga Morsch, Markus Wagner, Paul Recktenwald, Gerhard Nagel und Gertrud Klinkner (Stand 19.10.20, alle weiteren Spender, die noch nicht darauf stehen auch ein Herzliches Dankeschön!)

    Wir werden das Geld bis ins nächste Jahr verwahren und es dann für den Referenten, die Halle und die Soundanlage ausgeben. Wir werden berichten.

    Bitte unsere Petition weiterhin kräftig teilen. Nur so können wir richtig viele Unterschriften sammeln um Eindruck zu machen!

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Leider können wir aufgrund der Coronalage keine Unterschriften auf der Straße und über Unterschriftenlisten in den Geschäften sammeln.

    Das Bild zeigt übrigens die weithin sichtbaren Dürreschäden an den Buchen unseres Mecherswaldes, der 2019 durchforstet wurde. Es wurde im Juli aufgenommen, d. h. vor dem Herbstanfang!

    Bis demnächst,
    Viele liebe Grüße

  • Änderungen an der Petition

    at 20 Oct 2020 13:59




    Neues Zeichnungsende: 07.06.2021
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.897 (742 in St. Wendel)

  • Änderungen an der Petition

    at 04 Oct 2020 10:47

    Sprachliche Überarbeitung: Sprachliche Ungenauigkeiten wurden aufgehoben, konkretere Formulierungen.
    Keine inhaltliche Änderung der Petition


    Neuer Petitionstext: **Wir sind die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ und setzen uns für eine naturnahe Forstwirtschaft in unseren Wäldern ein.**
    Denn so wie auf dem Originalbild aus dem Mecherswald vom April 2019 sollte es nicht weiter aussehen. Schwere Erntemaschinen haben einen auf Jahre verdichteten Boden und Schäden an gesunden, nicht zu fällenden Bäumen hinterlassen.
    Unsere Buchen und Eichen werden weiterhin für den Export gefällt.
    **Wir fordern daher den Stadtrat St. Wendel zum Umdenken auf!**
    **Konkret fordern wir:**
    ...** die Waldnutzungsmethode des Lübecker Modells einzuführen**
    …**keine schwere Maschinen** bei der Holzernte einzusetzen. Sie verdichten den Waldboden und hinterlassen Schäden an gesunden Bäumen.
    …die Erntemenge auf ein **absolutes Minimum** zu reduzieren. Der Wald verliert durch den Klimawandel ohnehin schon Waldfläche.
    … den Schwerpunkt **nicht auf Ökonomie, sondern auf Ökologie** legen! Der Wald sollte vorgeben, wieviel Holz er Preis geben kann und nicht die zu erfüllenden Umsatzzahlen!
    ... **gutachterlich zu überprüfen** inwiefern der Mecherswald seiner **Schutzfunktion** für Winterbach nachkommt.
    Folgende Petition geht daher an den Stadtrat St. Wendel:
    .


    Neue Begründung: Eine Nutzung des Waldes, z. B. aus ökonomischen Gesichtspunkten, sollte so naturnah und schonend wie möglich geschehen. Die Holzwirtschaft sollte Artenvielfalt und eine Vielzahl von Lebensräumen ermöglichen. Daher besteht ein gesunder Mischwald aus hohen, niedrigen, alten und jungen Bäumen. Eine naturnahe Forstwirtschaft nimmt Rücksicht auf ein intaktes Waldgefüge, entnimmt Bäume ohne dieses zu stören. Es werden nur einzelne Stämme geerntet. Diese Einzelstammentnahme ermöglicht regelmäßigere Ernten und damit einen besseren Ausgleich von weltmarktlichen Nachfrage- und Preisschwankungen. Baumfamilien können erhalten bleiben. Werden Bäume entnommen, dann sollte dies so schonend wie möglich ohne Einsatz von schweren Erntemaschinen geschehen.
    Derzeit orientiert sich die Holzernte eher an ökonomischen Gesichtspunkten. So entstanden durch Verdichtung des Bodens bei der Holzernte im Mecherswald im Frühjahr 2019 tiefe Furchen. Darüber hinaus haben Erntemaschinen und sonstige Fahrzeuge gesunde, nicht zu fällende Bäume an Rinde und Wurzeln beschädigt. Jedes Befahren des Waldbodens mit schweren Maschinen führt zu einer Verdichtung, die eine jahrelange Beeinträchtigung des Bodens nach sich zieht. So führt auch eine geringe Spurtiefe zu erheblichen Wurzelschäden. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ gründete sich aus der Besorgnis heraus, dass durch diese Art der Holzernte Schäden im Wald entstehen und darunter der Naherholungswert leidet.
    Die Holzwirtschaft sollte mehr an Qualität und nicht an Quantität orientiert sein. Zudem sollten weniger ökonomische, sondern vielmehr ökologische und soziale Aspekte bei der Forstwirtschaft überwiegen. Der Wald sollte der Taktgeber sein, wieviel Holz er freigeben kann und nicht die gewünschte erzielbare Holzmenge. Außerdem sollte Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse während der Ernteperiode genommen werden. Bei schlechter Witterung muss eine Ernte unterbleiben, um die negativen Folgen für den Wald im Sinne der Nachhaltigkeit zu minimieren.
    Wir fordern daher eine Abkehr von den derzeitigen Erntemethoden hin zu boden- und bestandsschutzorientierten Methoden. Der Einsatz von schweren Erntemaschinen sollte unterbleiben, um Schädigung des Bodens zu vermeiden.
    In Zeiten des Klimawandels ist eher eine zurückhaltende Holzernte anzustreben, um den Wald nicht zusätzlich zu belasten. Konkret fordern wir, – vor dem Hintergrund des Schädlingsbefalls und des damit verbundenen zusätzlichen Verlustes an Waldbestand – die Erntemenge im städtischen Waldgebiet für die kommenden Ernteperioden so auszurichten, dass der Einschlag auf ein Minimum reduziert und damit ein Waldaufwuchs ermöglicht wird. Es ist eine Forstwirtschaft Wir fordern die Waldnutzungsmethode nach dem Lübecker Modell des Lübecker Stadtwaldes anzustreben. einzuführen.
    Wir fordern zudem, dass bei Ausschreibungen als unverzichtbares Kriterium die boden- und bestandsschonende Ernteweise mitaufgenommen wird. Unternehmen, die solche Erntetechniken nicht anbieten können, dürfen bei der Auftragsvergabe nicht berücksichtigt werden. Schäden, die bei der Ernte entstanden sind, sollten zeitnah mit behoben werden.
    Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach ist die Funktion des Waldes als Sturmschutz zu berücksichtigen. Wir erbitten, dass eine Entnahme der Bäume eingestellt wird bis die Funktion vollumfänglich erfüllt ist. Danach ist nur eine Einzelstammentnahme anzustreben ohne Einsatz von Harvestern, um die Rückegassen so klein wie möglich zu halten und um die Schäden an gesunden, nicht zu fällenden Bäumen zu minimieren. Bäume mit mehr als 60 cm Durchmesser sollten erhalten bleiben.
    Außerdem beantragen wir gemäß der Absprache der Ortsbegehung vom 28.08.19 mit dem Revierförster Thomas Müller und dem Vertreter aus dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Gangolf Rammo bei der auch unser Ortsvorsteher Herr Weiand anwesend war, eine Renaturierung der Flächen, über die der Harvester gefahren ist. Konsens der Begehung war es, dass die Winterbacher Bürger den Wald nutzen können wie vor der Erntemaßnahme im Frühjahr 2019. Um keine zusätzlichen Steuergelder hierfür zu verwenden erwarten wir, dass für diese Maßnahme das ausführende Unternehmen in Regress genommen wird.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.701 (630 in St. Wendel)

  • Petition in Zeichnung - BI Wir für den Wald: Der Sieger für den Wald

    at 04 Oct 2020 10:41

    Liebe UnterstützerInnen!

    Dieses Mal erhalten Sie ein überaus positives Update. In unserer Petition fordern wir eine Umstellung der Waldwirtschaftsmethode auf das ** Lübecker Modell **, das schon seit den 1990er Jahren in Lübeck, Göttingen und Uelzen mit Erfolg praktiziert wird. Es setzt auf minimalen Maschineneinsatz ohne unwirtschaftlich zu sein. Bei der Holzernte stellt es die Qualität des Holzes vor Quantität. Das Lübecker-Modell könnte unserer Meinung nach das Zukunftsmodell im Kampf gegen den Klimawandel für den Stadtwald St. Wendel sein. Die Folgen des Klimawandels wie z. B. Borkenkäferbefall oder Sonnenbrandschäden an Buchen sind nach Aussage des Revierförsters Knut Sturm weniger stark bis kaum ausgeprägt. **Damit ist das Modell für uns der Sieger unter den Waldnutzungsmethoden.**
    Wir konnten **Martin Levin (Oberförster a. D.) aus Göttingen** gewinnen uns das Modell in einer Informationsveranstaltung vorzustellen. Er hat das Lübecker Modell in Göttingen jahrelang praktiziert und hat demzufolge eine **enorme Expertise.**
    Die Veranstaltung findet **am 07.11.2020 um 17 Uhr in der Mehrzweckhalle in Winterbach** statt. Die Sitzplätze sind begrenzt, daher ist eine Voranmeldung 10 Tage vor der Veranstaltung notwendig.

    Wer uns **finanziell unterstützen** möchte, kann dies unter folgender IBAN Nummer tun:
    Silke Jung IBAN De 43 591 900 000 309 729 013 BIC SABADE5S
    Stichwort: „Info BI WfdW“
    Wir freuen uns über jeden (noch so kleinen) Geldbetrag, denn die Kosten für den Referenten, die Soundanlage etc. bezahlen wir alles aus eigener Tasche. Vielen Dank!

    **Bitte unsere Petition nochmal kräftig teilen!**
    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald
    oder
    openpetition.de/!wirfuerdenwald

    Wir befinden uns im Endspurt! Noch 9 Wochen verbleiben, bis unsere Petition eingereicht wird.

    Wir danken für Ihre Unterstützung,

    waldfreundliche Grüße
    Bürgerinitiative Wir für den Wald

  • Petition in Zeichnung - Artikel zur Waldbewirtschaftung im Winterbacher Wald in der SZ

    at 12 Jul 2020 10:38

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 01.07.2020 berichtete die Saarbrücker Zeitung, St. Wendeler Teil (Titelseite) über die Waldbewirtschaftung im St. Wendeler Ortsteil Winterbach. Im Frühjahr diesen Jahres wurde im Winterbacher Stadtwaldgebiet „In den Tannen“ (Wasserschutzgebiet) nach tagelangem Dauerregen und Plusgraden eine Erntemaßnahme durchgeführt (wir berichteten). Eigentlich sollten Erntemaßnahmen bei trockenem oder gefrorenem Boden durchgeführt werden.

    Erfreulich ist der erste Teil des Berichts, der die Sicht unserer Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ darstellt. Darin präferieren wir eine naturnahe Waldnutzung nach dem Lübecker Modell, das mit einem minimalen Maschineneinsatz dennoch nicht unwirtschaftlich ist. Insbesondere ist in einem Wasserschutzgebiet eine Erntepraxis ohne schwere Erntemaschinen einzuführen, um die Trinkwasserneubildung nicht durch irreversible Bodenverdichtung zu behindern.
    Ein Sprecher der Stadt St. Wendel bekräftigt in dem Artikel, dass die Stadt St. Wendel an ihrem derzeitigen Konzept der Waldbewirtschaftung festhält. Eine naturnahe Bewirtschaftung finde statt, so würde u. a. im Rahmen der Zertifizierungen nach FSC und PEFC auf Kahlschläge verzichtet (Ausnahme Borkenkäferbefall). Außerdem würde von Chemikalien im Wald abgesehen. Auf schwere Erntemaschinen könne jedoch bei der Ernte nicht verzichtet werden.

    Einmal mehr fragen wir uns: Welchen konkreten Nutzen hat der Wald durch eine solche Erntemaßnahme? Wo werden die Interessen der Bevölkerung an ihrem Wald berücksichtigt? Wieso wird weiterhin auf die derzeitige Bewirtschaftung des Waldes gesetzt trotz des Klimawandels?

    Wir bitten Sie daher einen Leserbrief an die Saarbrücker Zeitung in unserem Sinne zu schreiben.

    Die Emailadresse der Redaktion: redwnd@sz-sb.de

    Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, bitten wir Sie, eine kurze Email des Danks an die Redaktion der Saarbrücker Zeitung zu schreiben, dass die Sichtweise der Bürgerinitiative Berücksichtigung fand. (gleiche Emailadresse)

    Hier der Link zu dem Zeitungsartikel:
    www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/st-wendel/sanktwendel/abholzaktion-im-stadtwald-von-st-wendel-stoesst-in-winterbach-auf-ablehnung_aid-51944281

    Weiterhin bitten wir Sie, unsere Petition weiter kräftig zu teilen. Wir haben bereits fast 1400 Unterschriften. Das ist großartig.

    openpetition.de/!wirfuerdenwald

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Unterstützung,
    das Team der Bürgerinitiative Wir für den Wald

  • Petition in Zeichnung - Unsere Bürgerinitiative on Air in einem Radiobeitrag des SR 3 mit Peter Wohlleben u. a.

    at 13 Jun 2020 07:56

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    unsere Bürgerinitiative war in einem Radiobeitrag des SR 3 vertreten. Mitwirkende: Peter Wohlleben, Reinhold Jost, Klaus Borger und wir, unsere Bürgerinitiative „Wir für den Wald“.

    www.youtube.com/watch?v=OY2syZQ4Zuc

    Der Beitrag ist hörenswert. Der Bericht zeigt die differierenden Meinungen und den Spagat der Waldbewirtschaftung zwischen Ökonomie und Ökologie. Wir bleiben dabei und fordern weiterhin eine naturnahe Waldnutzung nach dem Beispiel des Lübecker Stadtwaldes. Diese setzt auf Qualität statt Quantität und lässt dem Wald Zeit zur Erholung ohne dabei unwirtschaftlich zu sein.
    Unsere Petition kann weiter wachsen! Wir freuen uns, wenn Sie unsere Petition weiterverbreiten und teilen, denn die Stadt St. Wendel ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Waldbesitzer im Saarland und kann ein Exempel statuieren.
    Unser Link zur Petition:

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Besuchen Sie uns auf Facebook:
    www.facebook.com/wirfuerdenwald/

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
    liebe Grüße Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald

    PS: Weiterhin ist eine Waldbegehung mit den Verantwortlichen geplant, die Coronabedingt (noch) nicht stattfinden kann. Wir informieren hierzu zu gegebener Zeit!

  • Petition in Zeichnung - Neues von der BI Wir für den Wald - Der Wald braucht Ihre Stimme!

    at 19 May 2020 10:27

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    wir haben schon über 1200 Unterschriften aus St. Wendel, dem Landkreis und ganz Deutschland. Unsere Petition sollte aber weiter wachsen um unserem Wald eine deutliche Stimme zu verleihen.

    Daher bitten wir Sie unsere Petition weiter zu verbreiten.
    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Im Zuge der Erntearbeiten im Frühjahr in unserem Wasserschutzgebiet ist es offenbar zu einer Sachbeschädigung an einem Harvester gekommen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von einer solchen Tat.

    Hier ist unsere Pressemitteilung hierzu, die wir in der lokalen Presse veröffentlicht haben:

    Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ besorgt über den Zustand des St. Wendeler Waldes

    Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ hat derzeit enormen Zulauf. Das liegt zum einen daran, dass die Bevölkerung sich vermehrt im Wald aufhält. Zum anderen ist der Grund hierfür, dass immer mehr Menschen der Meinung sind, der Wald befinde sich in einem schlechten Zustand. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ aus St. Wendel – Winterbach setzt sich für eine naturnahe Waldwirtschaft ein. „Dies bedeutet für uns auch, keine schweren Erntemaschinen bei der Holzernte einzusetzen“, so eine Sprecherin der Bürgerinitiative.
    Im Falle des Waldes in Winterbach wurde eine Erntemaßnahme in einem Wasserschutzgebiet (Waldgebiet „In den Tannen“) im Frühjahr des Jahres nach tagelangem Dauerregen und Plusgraden durchgeführt. Eigentlich sollten Holzerntemaßnahmen bei geeignetem Wetter (trocken oder tiefgefrorener Boden) durchgeführt werden, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Die eingesetzten Harvester und Vorwarder (=Ernte- und Holzrückemaschinen bei der Holzernte) verdichten den Boden irreversibel. Dadurch kann der Waldboden kein Wasser mehr aufnehmen, die Trinkwasserneubildung wird damit beeinträchtigt. Nach Meinung der Bürgerinitiative ist es kritisch, ob für den kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil ein solch langfristiger Schaden in einem Wasserschutzgebiet, das Trinkwasser speichern sollte, in Kauf genommen werden sollte. Nach den Ergebnissen des Helmholtzinstituts gibt es eine seit drei Jahren anhaltende Trockenheit. Durch die Erntemaßnahme sind nun Bäume freigestellt und das feucht-kühle Waldinnenklima geht nach Meinung der Initiative verloren.
    Für die Initiative entsteht erneut der Eindruck, dass bei den Erntemaßnahmen nicht der Wald im Vordergrund steht, sondern der wirtschaftliche Vorteil. „Wie sonst ist es zu erklären, dass die Erntemaßnahmen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht ausgesetzt wurden um mögliche Schäden für den Wald abzuwenden und welchen konkreten Nutzen hat der Wald von der Erntemaßnahme?“, fragen sich wohl viele Mitglieder der Bürgerinitiative.
    Die Grundsatzfrage, ob überhaupt der Wald wirtschaftlich genutzt werden sollte, beantwortet die Bürgerinitiative mit einem klaren Ja. Aber die Art und Weise WIE der Wald genutzt wird, sieht sie kritisch. Dabei gibt es für einen Einsatz schwerer Erntemaschinen nach ihrer Auffassung durchaus ein alternatives Konzept wie das Beispiel „Lübecker Stadtwald“ zeigt. Dort wird der Einsatz schwerer Maschinen auf ein Minimum reduziert ohne dabei unprofitabel zu sein. Es werden dort zwar weniger aber wesentlich ältere, reifere Bäume geerntet, die auf dem Markt einen höheren Preis einbringen. Die Bürgerinitiative fordert daher eine „echte“ naturnahe Waldwirtschaft nach dem Vorbild des Lübecker Stadtwaldes.
    Im Verlauf der Erntemaßnahme ist es zu einer Beschädigung an einem Erntefahrzeug gekommen. Die Bürgerinitiative distanziert sich ausdrücklich von dieser Aktion. „Wir haben damit nichts zu tun und rufen auch nicht zu solchen Aktionen auf. Für uns stehen das Wort und der Dialog. Es mag sein, dass die Einzelmaßnahme oder die Methode und Holzmenge von den Verantwortlichen abgesegnet sind, aber ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung trägt die Gesamtheit der Maßnahmen in immer kürzeren Zeitabständen nicht mehr mit. Viele mit denen wir sprechen haben den Eindruck, es werde so getan, als hätte es nie eine Bürgerbeschwerde wie letztes Jahr im Mecherswald gegeben. Die Sichtweise der Menschen auf ihren Wald hat sich geändert.“ so die Bürgerinitiative. Ebenso zeige auch die Petition, die mehr als 500 Personen aus St. Wendel und fast 1200 Personen aus dem Landkreis und aus ganz Deutschland bereits unterschrieben haben, dass immer mehr Menschen mit der derzeitigen Forstwirtschaft, die den wirtschaftlichen Nutzen des Waldes priorisiert, nicht einverstanden sind.
    Die Petition der Bürgerinitiative kann eingesehen werden unter: www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Besuchen Sie uns auf Facebook!
    www.facebook.com/wirfuerdenwald/

    Viele liebe Grüße
    Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald

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