• Petition in Zeichnung - Artikel zur Waldbewirtschaftung im Winterbacher Wald in der SZ

    at 12 Jul 2020 10:38

    Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    am 01.07.2020 berichtete die Saarbrücker Zeitung, St. Wendeler Teil (Titelseite) über die Waldbewirtschaftung im St. Wendeler Ortsteil Winterbach. Im Frühjahr diesen Jahres wurde im Winterbacher Stadtwaldgebiet „In den Tannen“ (Wasserschutzgebiet) nach tagelangem Dauerregen und Plusgraden eine Erntemaßnahme durchgeführt (wir berichteten). Eigentlich sollten Erntemaßnahmen bei trockenem oder gefrorenem Boden durchgeführt werden.

    Erfreulich ist der erste Teil des Berichts, der die Sicht unserer Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ darstellt. Darin präferieren wir eine naturnahe Waldnutzung nach dem Lübecker Modell, das mit einem minimalen Maschineneinsatz dennoch nicht unwirtschaftlich ist. Insbesondere ist in einem Wasserschutzgebiet eine Erntepraxis ohne schwere Erntemaschinen einzuführen, um die Trinkwasserneubildung nicht durch irreversible Bodenverdichtung zu behindern.
    Ein Sprecher der Stadt St. Wendel bekräftigt in dem Artikel, dass die Stadt St. Wendel an ihrem derzeitigen Konzept der Waldbewirtschaftung festhält. Eine naturnahe Bewirtschaftung finde statt, so würde u. a. im Rahmen der Zertifizierungen nach FSC und PEFC auf Kahlschläge verzichtet (Ausnahme Borkenkäferbefall). Außerdem würde von Chemikalien im Wald abgesehen. Auf schwere Erntemaschinen könne jedoch bei der Ernte nicht verzichtet werden.

    Einmal mehr fragen wir uns: Welchen konkreten Nutzen hat der Wald durch eine solche Erntemaßnahme? Wo werden die Interessen der Bevölkerung an ihrem Wald berücksichtigt? Wieso wird weiterhin auf die derzeitige Bewirtschaftung des Waldes gesetzt trotz des Klimawandels?

    Wir bitten Sie daher einen Leserbrief an die Saarbrücker Zeitung in unserem Sinne zu schreiben.

    Die Emailadresse der Redaktion: redwnd@sz-sb.de

    Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, bitten wir Sie, eine kurze Email des Danks an die Redaktion der Saarbrücker Zeitung zu schreiben, dass die Sichtweise der Bürgerinitiative Berücksichtigung fand. (gleiche Emailadresse)

    Hier der Link zu dem Zeitungsartikel:
    www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/st-wendel/sanktwendel/abholzaktion-im-stadtwald-von-st-wendel-stoesst-in-winterbach-auf-ablehnung_aid-51944281

    Weiterhin bitten wir Sie, unsere Petition weiter kräftig zu teilen. Wir haben bereits fast 1400 Unterschriften. Das ist großartig.

    openpetition.de/!wirfuerdenwald

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Vielen Dank für Ihre Mithilfe und Unterstützung,
    das Team der Bürgerinitiative Wir für den Wald

  • Petition in Zeichnung - Unsere Bürgerinitiative on Air in einem Radiobeitrag des SR 3 mit Peter Wohlleben u. a.

    at 13 Jun 2020 07:56

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,
    unsere Bürgerinitiative war in einem Radiobeitrag des SR 3 vertreten. Mitwirkende: Peter Wohlleben, Reinhold Jost, Klaus Borger und wir, unsere Bürgerinitiative „Wir für den Wald“.

    www.youtube.com/watch?v=OY2syZQ4Zuc

    Der Beitrag ist hörenswert. Der Bericht zeigt die differierenden Meinungen und den Spagat der Waldbewirtschaftung zwischen Ökonomie und Ökologie. Wir bleiben dabei und fordern weiterhin eine naturnahe Waldnutzung nach dem Beispiel des Lübecker Stadtwaldes. Diese setzt auf Qualität statt Quantität und lässt dem Wald Zeit zur Erholung ohne dabei unwirtschaftlich zu sein.
    Unsere Petition kann weiter wachsen! Wir freuen uns, wenn Sie unsere Petition weiterverbreiten und teilen, denn die Stadt St. Wendel ist nach eigenen Angaben der zweitgrößte Waldbesitzer im Saarland und kann ein Exempel statuieren.
    Unser Link zur Petition:

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Besuchen Sie uns auf Facebook:
    www.facebook.com/wirfuerdenwald/

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
    liebe Grüße Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald

    PS: Weiterhin ist eine Waldbegehung mit den Verantwortlichen geplant, die Coronabedingt (noch) nicht stattfinden kann. Wir informieren hierzu zu gegebener Zeit!

  • Petition in Zeichnung - Neues von der BI Wir für den Wald - Der Wald braucht Ihre Stimme!

    at 19 May 2020 10:27

    Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

    wir haben schon über 1200 Unterschriften aus St. Wendel, dem Landkreis und ganz Deutschland. Unsere Petition sollte aber weiter wachsen um unserem Wald eine deutliche Stimme zu verleihen.

    Daher bitten wir Sie unsere Petition weiter zu verbreiten.
    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

    Im Zuge der Erntearbeiten im Frühjahr in unserem Wasserschutzgebiet ist es offenbar zu einer Sachbeschädigung an einem Harvester gekommen. Wir distanzieren uns ausdrücklich von einer solchen Tat.

    Hier ist unsere Pressemitteilung hierzu, die wir in der lokalen Presse veröffentlicht haben:

    Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ besorgt über den Zustand des St. Wendeler Waldes

    Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ hat derzeit enormen Zulauf. Das liegt zum einen daran, dass die Bevölkerung sich vermehrt im Wald aufhält. Zum anderen ist der Grund hierfür, dass immer mehr Menschen der Meinung sind, der Wald befinde sich in einem schlechten Zustand. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ aus St. Wendel – Winterbach setzt sich für eine naturnahe Waldwirtschaft ein. „Dies bedeutet für uns auch, keine schweren Erntemaschinen bei der Holzernte einzusetzen“, so eine Sprecherin der Bürgerinitiative.
    Im Falle des Waldes in Winterbach wurde eine Erntemaßnahme in einem Wasserschutzgebiet (Waldgebiet „In den Tannen“) im Frühjahr des Jahres nach tagelangem Dauerregen und Plusgraden durchgeführt. Eigentlich sollten Holzerntemaßnahmen bei geeignetem Wetter (trocken oder tiefgefrorener Boden) durchgeführt werden, um die Schäden so gering wie möglich zu halten. Die eingesetzten Harvester und Vorwarder (=Ernte- und Holzrückemaschinen bei der Holzernte) verdichten den Boden irreversibel. Dadurch kann der Waldboden kein Wasser mehr aufnehmen, die Trinkwasserneubildung wird damit beeinträchtigt. Nach Meinung der Bürgerinitiative ist es kritisch, ob für den kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteil ein solch langfristiger Schaden in einem Wasserschutzgebiet, das Trinkwasser speichern sollte, in Kauf genommen werden sollte. Nach den Ergebnissen des Helmholtzinstituts gibt es eine seit drei Jahren anhaltende Trockenheit. Durch die Erntemaßnahme sind nun Bäume freigestellt und das feucht-kühle Waldinnenklima geht nach Meinung der Initiative verloren.
    Für die Initiative entsteht erneut der Eindruck, dass bei den Erntemaßnahmen nicht der Wald im Vordergrund steht, sondern der wirtschaftliche Vorteil. „Wie sonst ist es zu erklären, dass die Erntemaßnahmen aufgrund der schlechten Wetterbedingungen nicht ausgesetzt wurden um mögliche Schäden für den Wald abzuwenden und welchen konkreten Nutzen hat der Wald von der Erntemaßnahme?“, fragen sich wohl viele Mitglieder der Bürgerinitiative.
    Die Grundsatzfrage, ob überhaupt der Wald wirtschaftlich genutzt werden sollte, beantwortet die Bürgerinitiative mit einem klaren Ja. Aber die Art und Weise WIE der Wald genutzt wird, sieht sie kritisch. Dabei gibt es für einen Einsatz schwerer Erntemaschinen nach ihrer Auffassung durchaus ein alternatives Konzept wie das Beispiel „Lübecker Stadtwald“ zeigt. Dort wird der Einsatz schwerer Maschinen auf ein Minimum reduziert ohne dabei unprofitabel zu sein. Es werden dort zwar weniger aber wesentlich ältere, reifere Bäume geerntet, die auf dem Markt einen höheren Preis einbringen. Die Bürgerinitiative fordert daher eine „echte“ naturnahe Waldwirtschaft nach dem Vorbild des Lübecker Stadtwaldes.
    Im Verlauf der Erntemaßnahme ist es zu einer Beschädigung an einem Erntefahrzeug gekommen. Die Bürgerinitiative distanziert sich ausdrücklich von dieser Aktion. „Wir haben damit nichts zu tun und rufen auch nicht zu solchen Aktionen auf. Für uns stehen das Wort und der Dialog. Es mag sein, dass die Einzelmaßnahme oder die Methode und Holzmenge von den Verantwortlichen abgesegnet sind, aber ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung trägt die Gesamtheit der Maßnahmen in immer kürzeren Zeitabständen nicht mehr mit. Viele mit denen wir sprechen haben den Eindruck, es werde so getan, als hätte es nie eine Bürgerbeschwerde wie letztes Jahr im Mecherswald gegeben. Die Sichtweise der Menschen auf ihren Wald hat sich geändert.“ so die Bürgerinitiative. Ebenso zeige auch die Petition, die mehr als 500 Personen aus St. Wendel und fast 1200 Personen aus dem Landkreis und aus ganz Deutschland bereits unterschrieben haben, dass immer mehr Menschen mit der derzeitigen Forstwirtschaft, die den wirtschaftlichen Nutzen des Waldes priorisiert, nicht einverstanden sind.
    Die Petition der Bürgerinitiative kann eingesehen werden unter: www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Besuchen Sie uns auf Facebook!
    www.facebook.com/wirfuerdenwald/

    Viele liebe Grüße
    Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald

  • Änderungen an der Petition

    at 19 Apr 2020 16:43

    Wir möchten gerne eine Waldbegehung mit allen Verantwortlichen (Saarforstlandesbetrieb, Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland, Revierförster, Bürgermeister der Stadt St. Wendel Peter Klär, Umweltamt St. Wendel, Ortsvorsteher Winterbach Gerhard Weiant) und allen interessierten Bürgern und Waldfreunden durchführen, um unseren Wald nach der Holzernte im Frühjahr zu zeigen. Dies ist aber aufgrund der Coronapandemie nicht umsetzbar und wird es auch bis zum derzeitigen Ende der Petition nicht sein. Daher möchten wir die Petition gerne verlängern.
    Wir können derzeit auch wenig Unterschriften sammeln, da wir kaum Möglichkeiten haben mit Menschen in Kontakt zu kommen. Dass trotzdem in der letzten Zeit viele Menschen online unterzeichnet haben, zeigt uns, dass wir gerade jetzt nicht aufhören sollten. Auch daher ist eine Verlängerung sinnvoll.


    Neues Zeichnungsende: 07.12.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.128 (506 in St. Wendel)

  • Petition in Zeichnung - Neues von der Bürgerinitiative "Wir für den Wald"-Ernteaktion im Wasserschutzgebiet Winterbach (Saarland)

    at 01 Apr 2020 12:51

    Liebe Unterstützende,
    wir haben in unserem letzten Update auf den neuen Forstwirtschaftsplan hingewiesen. Erneut richten wir uns an Sie, um von der aktuellen Holzernte zu berichten. Im Wasserschutzgebiet Winterbach fand eine großflächige Aktion statt. Nach tagelangem Dauerregen und Plusgraden wurden mit schweren Harvestern etliche Bäume im Akkord gefällt. Eigentlich sollte die Holzernte mit diesen schweren Erntemaschinen bei geeignetem Wetter (tief gefrorener Boden) erfolgen um die Schäden so gering wie möglich zu halten.

    Der empfindliche Waldboden wird durch dieses Befahren irreparabel verdichtet. Die u. E. zu massive Holzernte bedingt eine unserer Meinung nach zu starke Auslichtung des Waldbodens, wodurch das wichtige feuchtkühle Waldinnenklima verloren geht. Durch den fehlenden Partner sind Bäume plötzlich freigestellt und von Windwurf und Sonnenbrand bedroht.
    Dies verdeutlicht unser Bild vom März aus dem Waldgebiet „An den Tannen“ /Wasserschutzgebiet St. Wendel / Winterbach (Saarland).

    Unsere Bürgerinitiative hat aus diesem Grund eine Waldbegehung mit allen Verantwortlichen (Bürgermeister der Stadt St. Wendel, Peter Klär, Stadtrat St. Wendel, Ortsvorsitzender Winterbach, Gerhard Weiand, Umweltamt St. Wendel Hans Rauber, Saarforstlandesbetrieb, Revierförster und Ministerium für Umwelt- und Verbraucherschutz Saarland) angesetzt, die leider Coronavirus bedingt verschoben ist.

    Nichtsdestotrotz haben wir folgenden Antrag an die o.g. Verantwortlichen gerichtet:

    „Wir bitten Sie, als Eigentümer des Waldstücks, als übergeordnete und Aufsichtsführende Behörde, als Umweltamt und als ausführendes Landesamt für Forsten die Holzerntearbeiten (…) unverzüglich zu unterbinden.
    Aufgrund der Brut- und Setzzeit ist es ohnehin geboten mehr Rücksicht auf die im Wald lebenden Arten zu nehmen und die Arbeiten einzustellen. Auch wenn wir erfahren haben, dass die Brut- und Setzzeit für den Saarforst Landesbetrieb erst ab 31.03. beginnt, sind es doch auch jetzt schon einige Vogelarten die mit dem Brüten beginnen.
    Wir verweisen hierbei auch auf die aktuelle Situation des weltweiten Holzhandels. Aufgrund der Corona Pandemie erwarten wir, dass weltweite Handelsbeschränkungen den Holzhandel beeinträchtigen. Eine wirtschaftlich sinnvolle Verwendung des geschlagenen Holzes ist daher hinfällig. Wir erwarten, dass auch nach dem Beginn der Brut- und Setzzeit der Holzeinschlag bis auf weiteres eingestellt wird.
    Im Falle der geschädigten Wanderwege beantragen wir eine zeitnahe Renaturierung.“

    Unterstützen Sie uns weiterhin, indem Sie unsere Petition teilen- denn ein Umdenken des Stadtrates ist dringend erforderlich!

    Es ist UNSER Wald und wir entscheiden mit unserer Stimme, wie er behandelt wird!

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

    Umdenken heißt:
    Weg von der vorwiegend wirtschaftlichen und u. E. ohnehin nicht Gewinnträchtigen Nutzung des Waldes hin zu einer gemäßigten, schonenderen und naturnahen Nutzung nach dem Beispiel des Lübecker Stadtrates.

    Ihre Bürgerinitiative Wir für den Wald
    Besuchen Sie uns in Facebook!

    www.facebook.com/wirfuerdenwald/

  • Änderungen an der Petition

    at 10 Feb 2020 20:07

    keine inhaltliche Änderung: Reduzierung der Dopplungen und ERgänzung um das Beispiel / Modell des Lübecker Stadtwaldes.


    Neue Begründung: Eine Nutzung des Waldes, z. B. aus ökonomischen Gesichtspunkten, sollte so naturnah und schonend wie möglich geschehen. Die Holzwirtschaft sollte Artenvielfalt und eine Vielzahl von Lebensräumen ermöglichen. Daher besteht ein gesunder Mischwald aus hohen, niedrigen, alten und jungen Bäumen. Eine naturnahe Forstwirtschaft nimmt Rücksicht auf ein intaktes Waldgefüge, entnimmt Bäume ohne dieses zu stören. Es werden nur einzelne Stämme geerntet. Diese Einzelstammentnahme ermöglicht regelmäßigere Ernten und damit einen besseren Ausgleich von weltmarktlichen Nachfrage- und Preisschwankungen. Baumfamilien können erhalten bleiben. Werden Bäume entnommen, dann sollte dies so schonend wie möglich ohne Einsatz von schweren Erntemaschinen geschehen.
    Derzeit orientiert sich die Holzernte eher an ökonomischen Gesichtspunkten. So entstanden durch Verdichtung des Bodens bei der Holzernte im Mecherswald im Frühjahr 2019 tiefe Furchen. Darüber hinaus haben Erntemaschinen und sonstige Fahrzeuge gesunde, nicht zu fällende Bäume an Rinde und Wurzeln beschädigt. Jedes Befahren des Waldbodens mit schweren Maschinen führt zu einer Verdichtung, die eine jahrelange Beeinträchtigung des Bodens nach sich zieht. So führt auch eine geringe Spurtiefe zu erheblichen Wurzelschäden. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ gründete sich aus der Besorgnis heraus, dass durch diese Art der Holzernte Schäden im Wald entstehen und darunter der Naherholungswert leidet.
    Die Holzwirtschaft sollte mehr an Qualität und nicht an Quantität orientiert sein. Zudem sollten weniger ökonomische, sondern vielmehr ökologische und soziale Aspekte bei der Forstwirtschaft überwiegen. Der Wald sollte der Taktgeber sein, wieviel Holz er freigeben kann und nicht die gewünschte erzielbare Holzmenge. Außerdem sollte Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse während der Ernteperiode genommen werden. Bei schlechter Witterung muss eine Ernte unterbleiben, um die negativen Folgen für den Wald im Sinne der Nachhaltigkeit zu minimieren.
    Wir fordern daher eine Abkehr von den derzeitigen Erntemethoden hin zu boden- und bestandsschutzorientierten Methoden. Der Einsatz von schweren Erntemaschinen sollte unterbleiben bzw. durch bodenschonende Aufsätze ergänzt werden, unterbleiben, um eine übermäßige Beanspruchung oder gar Schädigung des Bodens zu vermeiden.
    In Zeiten des Klimawandels ist eher eine zurückhaltende Holzernte anzustreben, um den Wald nicht zusätzlich zu belasten. Konkret fordern wir, – vor dem Hintergrund des Schädlingsbefalls und des damit verbundenen zusätzlichen Verlustes an Waldbestand – die Erntemenge im städtischen Waldgebiet für die kommenden Ernteperioden so auszurichten, dass der Einschlag auf ein Minimum reduziert und damit ein Waldaufwuchs ermöglicht wird. Dies wird im saarländischen Staatswald bereits erfolgreich praktiziert. Es ist eine Forstwirtschaft nach dem Modell des Lübecker Stadtwaldes anzustreben.
    Wir fordern zudem, dass bei Ausschreibungen als unverzichtbares Kriterium die boden- und bestandsschonende Ernteweise mitaufgenommen wird. Unternehmen, die solche Erntetechniken nicht anbieten können, dürfen bei der Auftragsvergabe nicht berücksichtigt werden. Schäden, die bei der Ernte entstanden sind, sollten zeitnah mit behoben werden.
    Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach ist die Funktion des Waldes als Sturmschutz zu berücksichtigen. Wir erbitten, dass eine Entnahme der Bäume eingestellt wird bis die Funktion vollumfänglich erfüllt ist. Danach ist nur eine Einzelstammentnahme anzustreben ohne Einsatz von Harvestern, um die Rückegassen so klein wie möglich zu halten und um die Schäden an gesunden, nicht zu fällenden Bäumen zu minimieren. Bäume mit mehr als 60 cm Durchmesser sollten erhalten bleiben.
    Außerdem beantragen wir gemäß der Absprache der Ortsbegehung vom 28.08.19 mit dem Revierförster Thomas Müller und dem Vertreter aus dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Gangolf Rammo bei der auch unser Ortsvorsteher Herr Weiand anwesend war, eine Renaturierung der Flächen, über die der Harvester gefahren ist. Konsens der Begehung war es, dass die Winterbacher Bürger den Wald nutzen können wie vor der Erntemaßnahme im Frühjahr 2019. Um keine zusätzlichen Steuergelder hierfür zu verwenden erwarten wir, dass für diese Maßnahme das ausführende Unternehmen in Regress genommen wird.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 593 (322 in Sankt Wendel)

  • Petition in Zeichnung - Der Ausverkauf geht weiter - Der Wald braucht Ihre Stimme!

    at 03 Feb 2020 11:31

    Liebe Unterstützende,
    wir haben für unsere Petition an den Stadtrat St. Wendel fast 500 Unterschriften insgesamt gesammelt! Für ein Quorum ( Anfrage von openpetition an die Stadtratsmitglieder) benötigen wir insgesamt 520 Unterschriften aus St. Wendel.
    Hier liegen wir bei 54%! Unsere Petition kann mit Ihrer Hilfe weiter wachsen.
    Ungeachtet des Klimawandels und des damit verbundenen Verlustes an Waldfläche geht der Ausverkauf weiter. Im neuen Holzwirtschaftsplan hat der Stadtrat eine Erntemenge von über 5000 Festmeter Holz aus unserem Stadtwald beschlossen. Ein Umdenken lässt sich daraus unseres Erachtens nicht erkennen.

    Helfen Sie beim Verbreiten der Petition!

    www.openpetition.de/petition/online/buergerinitiative-wir-fuer-den-wald

  • Änderungen an der Petition

    at 17 Dec 2019 09:27

    Layoutänderung: stichpunktartige Zusammenfassung, keine inhaltliche Änderung


    Neuer Petitionstext: **Wir Mitglieder der sind die Bürgerinitiative "Wir „Wir für den Wald" Wald“ und setzen uns dafür ein, dass in unserem Wald für eine schonende und naturnahe Forstwirtschaft betrieben wird.**
    in unseren Wäldern ein.**
    Denn so wie auf dem Originalbild aus dem Mecherswald vom April 2019 sollte es nicht weiter aussehen. Schwere Erntemaschinen haben einen auf Jahre verdichteten Boden und Schäden an gesunden, nicht zu fällenden Bäumen hinterlassen.
    Unsere Buchen und Eichen werden weiterhin für den Export gefällt.
    **Wir fordern, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels fordern daher den Stadtrat St. Wendel zum Umdenken auf!**
    **Konkret fordern wir:**
    …**keine schwere Maschinen** bei der Holzernte einzusetzen. Sie verdichten den Waldboden und hinterlassen Schäden an gesunden Bäumen.
    …die Erntemenge auf ein **absolutes Minimum** zu reduzieren. Der Wald verliert durch den Klimawandel ohnehin schon Waldfläche.
    … den Schwerpunkt **nicht auf Ökonomie, sondern auf Ökologie** legen! Der Wald sollte vorgeben, wieviel Holz er Preis geben kann und nicht
    die Erntemenge reduziert wird und eine Abkehr von schweren Erntemaschinen erfolgt.**
    **Unser Wald braucht Ihre Stimme! Mehr Ökologie, weniger Ökonomie!**
    **Geben Sie unserem Wald eine Stimme, weil in Zeiten des Klimawandels und immer stärker werdenden Umweltverschmutzung ein ökologisch intakter Wald wichtige ökologische und soziale Funktionen übernimmt.**
    Er ist z. B. CO²-Speicher und reinigt die Luft, er sichert und schützt das Trinkwasser. Als Eigentum aller dient er
    zu erfüllenden Umsatzzahlen!
    ... **gutachterlich zu überprüfen** inwiefern
    der Naherholung. Zudem bietet er durch seine Biodiversität Lebensräume Mecherswald seiner **Schutzfunktion** für eine natürliche Artenvielfalt. Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach dient der Wald außerdem dem Sturmschutz. Nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald ist in der Lage, diese Funktionen zu erfüllen. Er ist resistenter gegen die Folgen des Klimawandels wie Trockenheit und Schädlingsbefall, wie z. B. den Borkenkäfer.
    Es
    nachkommt.
    Folgende Petition
    geht daher folgende Petition an den Stadtrat St. Wendeler Stadtrat.
    Wendel:
    .

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 163 (78 in Sankt Wendel)

  • Änderungen an der Petition

    at 09 Dec 2019 15:02

    Der komplette Petitionstext wurde hinzugefügt und ein Originalbild eingefügt.


    Neuer Petitionstext: **Wir Mitglieder der Bürgerinitiative "Wir für den Wald" setzen uns dafür ein, dass in unserem Wald eine schonende und naturnahe Forstwirtschaft betrieben wird.**
    **Wir fordern, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels die Erntemenge reduziert wird und eine Abkehr von schweren Erntemaschinen erfolgt.**
    **Unser Wald braucht Ihre Stimme! Mehr Ökologie, weniger Ökonomie!**
    Geben **Geben Sie unserem Wald eine Stimme, weil in Zeiten des Klimawandels und immer stärker werdenden Umweltverschmutzung ein ökologisch intakter Wald wichtige ökologische und soziale Funktionen übernimmt.
    übernimmt.**
    Er ist z. B. CO²-Speicher und reinigt die Luft, er sichert und schützt das Trinkwasser. Als Eigentum aller dient er der Naherholung. Zudem bietet er durch seine Biodiversität Lebensräume für eine natürliche Artenvielfalt. Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach dient der Wald außerdem dem Sturmschutz. Nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald ist in der Lage, diese Funktionen zu erfüllen. Er ist resistenter gegen die Folgen des Klimawandels wie Trockenheit und Schädlingsbefall, wie z. B. den Borkenkäfer.
    Es geht daher folgende Petition an den St. Wendeler Stadtrat.


    Neue Begründung: Petition an den Stadtrat St. Wendel:
    In Zeiten des Klimawandels und immer stärker werdender Umweltverschmutzung übernimmt ein ökologisch intakter Wald wichtige ökologische und soziale Funktionen. Er ist z. B. CO²-Speicher und reinigt die Luft, er sichert und schützt das Trinkwasser. Als Eigentum aller dient er der Naherholung. Zudem bietet er durch seine Biodiversität Lebensräume für eine natürliche Artenvielfalt. Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach dient der Wald außerdem dem Sturmschutz. Nur ein gesunder und widerstandsfähiger Wald ist in der Lage, diese Funktionen zu erfüllen. Er ist resistenter gegen die Folgen des Klimawandels wie Trockenheit und Schädlingsbefall, wie z. B. den Borkenkäfer.
    Eine Nutzung des Waldes, z. B. aus ökonomischen Gesichtspunkten, sollte so naturnah und schonend wie möglich geschehen. Die Holzwirtschaft sollte Artenvielfalt und eine Vielzahl von Lebensräumen ermöglichen. Daher besteht ein gesunder Mischwald aus hohen, niedrigen, alten und jungen Bäumen. Eine naturnahe Forstwirtschaft nimmt Rücksicht auf ein intaktes Waldgefüge, entnimmt Bäume ohne dieses zu stören. Es werden nur einzelne Stämme geerntet. Diese Einzelstammentnahme ermöglicht regelmäßigere Ernten und damit einen besseren Ausgleich von weltmarktlichen Nachfrage- und Preisschwankungen. Baumfamilien können erhalten bleiben. Werden Bäume entnommen, dann sollte dies so schonend wie möglich ohne Einsatz von schweren Erntemaschinen geschehen.
    Derzeit orientiert sich die Holzernte eher an ökonomischen Gesichtspunkten. So entstanden durch Verdichtung des Bodens bei der Holzernte im Mecherswald im Frühjahr 2019 tiefe Furchen. Darüber hinaus haben Erntemaschinen und sonstige Fahrzeuge gesunde, nicht zu fällende Bäume an Rinde und Wurzeln beschädigt. Jedes Befahren des Waldbodens mit schweren Maschinen führt zu einer Verdichtung, die eine jahrelange Beeinträchtigung des Bodens nach sich zieht. So führt auch eine geringe Spurtiefe zu erheblichen Wurzelschäden. Die Bürgerinitiative „Wir für den Wald“ gründete sich aus der Besorgnis heraus, dass durch diese Art der Holzernte Schäden im Wald entstehen und darunter der Naherholungswert leidet.
    Die Holzwirtschaft sollte mehr an Qualität und nicht an Quantität orientiert sein. Zudem sollten weniger ökonomische, sondern vielmehr ökologische und soziale Aspekte bei der Forstwirtschaft überwiegen. Der Wald sollte der Taktgeber sein, wieviel Holz er freigeben kann und nicht die gewünschte erzielbare Holzmenge. Außerdem sollte Rücksicht auf die Witterungsverhältnisse während der Ernteperiode genommen werden. Bei schlechter Witterung muss eine Ernte unterbleiben, um die negativen Folgen für den Wald im Sinne der Nachhaltigkeit zu minimieren.
    Wir fordern daher eine Abkehr von den derzeitigen Erntemethoden hin zu boden- und bestandsschutzorientierten Methoden. Der Einsatz von schweren Erntemaschinen sollte unterbleiben bzw. durch bodenschonende Aufsätze ergänzt werden, um eine übermäßige Beanspruchung oder gar Schädigung des Bodens zu vermeiden.
    In Zeiten des Klimawandels ist eher eine zurückhaltende Holzernte anzustreben, um den Wald nicht zusätzlich zu belasten. Konkret fordern wir, – vor dem Hintergrund des Schädlingsbefalls und des damit verbundenen zusätzlichen Verlustes an Waldbestand – die Erntemenge im städtischen Waldgebiet für die kommenden Ernteperioden so auszurichten, dass der Einschlag auf ein Minimum reduziert und damit ein Waldaufwuchs ermöglicht wird. Dies wird im saarländischen Staatswald bereits erfolgreich praktiziert.
    Wir fordern zudem, dass bei Ausschreibungen als unverzichtbares Kriterium die boden- und bestandsschonende Ernteweise mitaufgenommen wird. Unternehmen, die solche Erntetechniken nicht anbieten können, dürfen bei der Auftragsvergabe nicht berücksichtigt werden. Schäden, die bei der Ernte entstanden sind, sollten zeitnah mit behoben werden.
    Im Falle des Mecherswaldes in Winterbach ist die Funktion des Waldes als Sturmschutz zu berücksichtigen. Wir erbitten, dass eine Entnahme der Bäume eingestellt wird bis die Funktion vollumfänglich erfüllt ist. Danach ist nur eine Einzelstammentnahme anzustreben ohne Einsatz von Harvestern, um die Rückegassen so klein wie möglich zu halten und um die Schäden an gesunden, nicht zu fällenden Bäumen zu minimieren. Bäume mit mehr als 60 cm Durchmesser sollten erhalten bleiben.
    Außerdem beantragen wir gemäß der Absprache der Ortsbegehung vom 28.08.19 mit dem Revierförster Thomas Müller und dem Vertreter aus dem Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Gangolf Rammo bei der auch unser Ortsvorsteher Herr Weiand anwesend war, eine Renaturierung der Flächen, über die der Harvester gefahren ist. Konsens der Begehung war es, dass die Winterbacher Bürger den Wald nutzen können wie vor der Erntemaßnahme im Frühjahr 2019. Um keine zusätzlichen Steuergelder hierfür zu verwenden erwarten wir, dass für diese
    diese Maßnahme das ausführende Unternehmen in Regress genommen wird.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 43 (30 in Sankt Wendel)

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