Änderungen an der Petition

02.12.2015 21:31 Uhr

Die ursprüngliche Aussage war ungenau.
Neue Begründung: "Wildtiere, die zumeist von Natur aus sehr aktiv sind, müssen den überwiegenden Teil einen Großteil ihres Lebens in kargen und engen Transportkäfigen und Gehegen verbringen, lediglich für die wenigen Minuten ihrer Darbietungen in der Manege dürfen sie diese verlassen. Elefanten werden viele Stunden an zwei Beinen angekettet. Die meisten (Wild)tiere weisen bedingt durch die nicht artgerechte Haltung Verhaltensstörungen auf.
In den Käfigen, Transportwagen und Zelten müssen die Lebewesen auf engstem Raum leben, weit entfernt von einem annähernd artgerechten Leben werden sie Tag für Tag ihrer natürlichen Bedürfnisse beraubt, was zu Schmerzen und Leiden führt. Während des Winters, also außerhalb der Saison, verbringen viele Zirkustiere - insbesondere Tiere kleiner Unternehmen - die meiste Zeit in Transportverschlägen, auf Betonböden oder in Scheunen, manche (Wild)tiere leben dann sogar im Lkw.
Auch entspricht das Zirkusklima in keiner Weise der natürlichen Umgebung der Wildtiere. So sind beispielsweise gerade die Sommermonate für Wildtiere wie Bären extrem schwer zu ertragen, Elefanten oder Affen leiden unter Kälte im Winter. Zudem gibt es nur wenige Tierärzte, die qualifiziert genug sind, exotische Tiere zu behandeln. Elefanten erreichen im Zirkus durchschnittlich nur etwa die Hälfte ihrer natürlichen Lebensdauer."(Quelle: Frontal 21 /ZDF/PETA www.zdf.de/frontal-21/wildtierverbot-im-zirkus-quaelerei-in-der-manege-37400800.html)
In vielen anderen Ländern der Erde, von Österreich bis Singapur, werden schon lange keine Tiger, Elefanten oder Löwen mehr in kleinen Käfigen über Land gekarrt, keine Seelöwen mehr in Mini Planschbecken vorgeführt und auch in Deutschland gibt es bereits eine Vielzahl an Städten, die diese Art der „Belustigung" ablehnen und keine Genehmigungen mehr erteilen. Stuttgart oder Köln, Heidelberg, Worms, Potsdam, Speyer, zeigen bereits in Eigeninitiative fragwürdigen Dressurmethoden und nicht artgerechter Haltung so die rote Karte und täglich wächst die Liste der Nachahmer.
Es bleibt Ihnen überlassen all diese Fakten zu ignorieren. Ihr Amt verpflichtet Sie jedoch, den Wählerwillen zu respektieren!
Allein 620.000 Unterschriften wurden dem Ministerium im Rahmen der „Tyke Kampagne" von PETA übergeben. 620.000 (!) Unterschriften, die ein Verbot der Wildtierhaltung im Zírkus fordern und die dem Bundeslandwirtschaftsministerium bereits im Sommer 2014 ausgehändigt wurden und die Sie weiterhin ignorieren.
Wir möchten sie hiermit höflichst bitten, zu überdenken, wie lange man als verantwortungsbewusste Politiker den Schutz von Lobby Interessen gegen den ausdrücklichen Wählerwunsch stellen darf.
Uns geht es mit dieser Bitte nicht darum, Zirkus in seiner kulturellen Vielfalt und Tradition und die dort tätigen Menschen zu diskreditieren. Es geht einzig darum, den Bedürfnissen der (Wild)tiere gerecht zu werden, für die ein nur annähernd artgerechtes Leben dort nicht möglich ist!
Mit freundlichen Grüßen
Aktionsbündnis - Tiere gehören nicht zum Circus
www.stoppt-tiercircus.de

Änderungen an der Petition

15.06.2015 07:17 Uhr

Korrektur der Internetseite und formale Änderungen
Neuer Petitionstext: Sehr geehrte Damen und Herren,

Änderungen an der Petition

14.06.2015 14:40 Uhr

Korrektur der Begrifflichkeit und der Definition.
Neuer Petitionstext: Sehr geehrte Damen und Herren,