• Änderungen an der Petition

    at 23 Mar 2020 12:42

    Eine kurze sachliche Richtigstellung im Kapitel Begründung war notwendig.


    Neue Begründung: Wird der Carl-von-Ossietzky-Platz mit dem **Baukörper 1** überbaut (und vernichtet), führt das **nicht** zu mehr Wohnungen. **Nicht** zu besserer Bau- oder Wohnungsqualität und Preisen. Und **nicht** zu mehr Lebensqualität für irgendwen.
    Jedoch würde dadurch zugleich beschädigt, was wir Menschen Heimat, Wohlbefinden sowie ein liebens- und lebenswertes Zuhause nennen. Denn der **Baukörper 1** schafft große Enge und verhindert geradezu, was der Investor selbst als „Ziel und Zweck der Planung“ will und erklärt:
    Weil „eine zentrale Anlaufstelle im Quartier fehlt, soll das … Projektvorhaben … zur Belebung des Standorts und zur gesteigerten Attraktivität des Carl-von-Ossietzky-Platzes beitragen.“ – Es führt aber allein noch nicht „zur gesteigerten Attraktivität“ des Platzes, wenn hier lediglich viele Menschen verkehren, die keine „Anlaufstelle“ haben. Jedoch geht jede Attraktivität mit dem Bebauen jede Attraktivität geradewegs verloren!
    **Unsere Alternative:** Erhalt des Platzes und Begrünen beispielsweise mit einer Streuobst- und Wildblumenwiese oder mit einer Heide- und Wacholderwiese.
    Zugleich Schaffen eines Ortes von Begegnung, Bewahren und Erinnern an den Pazifisten und Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, der für seine freie journalistische Arbeit gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus im KZ an den Folgen von Misshandlungen und nationalsozialistischer Willkür litt und starb.
    Der hier an einem eigenen Quartier interessierte ambulante Pflegedienst mit einer Tagespflegeeinrichtung findet somit ein qualitativ reichhaltiges Umfeld. Gut und vorteilhaft für den Ossietzky-Platz und für die (Süd-)Stadt!
    Die Grünfläche hätte eine klima- und luftverbessernde Funktion durch Ausgleich der hohen sommerlichen Temperaturen und der geringen Luftfeuchtigkeit. Der ökologische Aspekt hätte zugleich einen großen pädagogischen Wert für das Erlernen der Lebensprozesse von Pflanzen und Tieren für die beiden nahe gelegenen Kindergärten und die Grundschule in der Südstadt sowie alle Besucher*innen.
    Auch für weniger mobile Anwohner wie Senioren in einer älter werdenden Gesellschaft, die häufig wegen ihrer eingeschränkten Beweglichkeit auf die unmittelbare Wohnumgebung verwiesen sind, wirkt eine Grünfläche vor der Haustür der Isolation und Einsamkeit entgegen. Generationen kommen hier miteinander ins Gespräch und Nachbarschaftshilfe wird angeregt.
    Die Zufriedenheit mit Wohnung und Umfeld prägt die Bindung an Stadtteil und Stadt. Ein kleiner Stadtteilpark: durch Eigeninitiative entstehend und die Kommune entlastend. Er schafft den jederzeitigen Zugang von Bevölkerungsgruppen, wichtig bei hoher Bebauungsdichte, wo es kaum eigene Gärten gibt. Und er verbindet die **Grünanlage Carl-von-Ossietzky-Platz** mit dem Grün vom Hohen Weg.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 7 (6 in Peine)

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