Dialog

Die Fußgängerbrücke „Kläranlage Steinbusch“ an der Wurm muss ersetzt werden!

Petition richtet sich an
Stadtrat (Herzogenrath, Würselen)

1.649 Unterschriften

Sammlung beendet

1.649 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet April 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

15.04.2026, 05:41

StRR Grüttemeier und BM Fadavian haben öffentlich zugesagt, dass eine kleine Wanderbrücke gebaut wird. Wir erklären deutlich:
Wir nehmen Sie beim Wort! Dieses Versprechen muss eingehalten werden!

Mit Entsetzten haben wir im Januar erfahren, dass sich Würselen völlig unerwartet einem Neubau der Brücke nahe des alten Standortes widersetze. Begründet wird dies mit den hohen Baukosten, bezweifelt wurde aber auch die Notwendigkeit der Brücke.

Um unser Anliegen zu untermauern, haben wir am 23. März 2026 unsere Petition zur Wanderbrücke Steinbusch dem Würselener Bürgermeister Roger Nießen überreicht.

Warum erst jetzt? Bereits vor einem Jahr haben wir die Stadt Würselen über die Petition unterrichtet. Wir wurden informiert, dass Würselen nicht zuständig sei. Entsprechend den Absprachen zwischen den Städten sei die Stadt Herzogenrath unser Ansprechpartner.

Die Stadt Würselen hat die alte Brücke Steinbusch 2024 abgerissen!
Eine Brücke, die für den örtlichen, aber auch den überregionalen, grenzüberschreitenden Fußverkehr von größter Bedeutung ist. Hier befindet sich ein bedeutender Knotenpunkt des Wanderwege-Netzes. 700 Kommentare von betroffenen Menschen verdeutlichen dies eindrucksvoll. Bei der Übergabe der
Petition haben wir deutlich gemacht, dass diese massive Einschränkung für Fußgänger nicht akzeptabel ist.

Wir nehmen auch den Würselener Bürgermeister Roger Nießen beim Wort, der auf der Homepage der Stadt Würselen so zitiert wird: „Gehen ist nachhaltig, gesund und hat großes Potential, das wir besser nutzen wollen. Daher setzten wir auf Ideen und Erfahrungen der Menschen vor Ort“.

Unsere Ideen und Erfahrungen stellen wir hier vor:
Wir sind der Meinung, aus dieser Sackgasse kommt man nur heraus, wenn man bereit ist, einige Schritte zurück zu gehen und sich nach einem erfolgversprechenderen Weg umzusehen.

Im Gespräch hat uns der Würselener Bürgermeister bereits zugesichert, dass die Stadt den Bau einer kleinen, kostengünstigeren Variante unterstützen würde.
Die Stadt Herzogenrath hat uns Akteneinsicht und ein Gespräch mit den Verantwortlichen der Brückenplanung ermöglicht. Uns wurde zugesichert, dass man sich den Entwurf auf mögliche Kostenersparnis hin noch einmal vornehme.  

Aus den von uns gesichteten Unterlagen geht nicht hervor, dass eine einfache Wanderbrücke an alter Stelle bereits geprüft wurde. Wir glauben also nach wie vor, dass trotz der Auflagen des Hochwasserschutzes, eine abgespeckte, deutlich günstigere Variante als die derzeit von Herzogenrath favorisierte möglich sein muss!

Daher appellieren wir an die Verantwortlichen der Städte Herzogenrath, Würselen und der Städteregion: Bitte setzen Sie sich mit uns an einen Tisch und finden Sie gemeinsam eine Lösung für unsere
Brücke!

Unsere Bitte an euch:

  • Sprecht eure Ratsvertreter*innen vor Ort an, unterstützt uns durch Schreiben von E-Mails an Politik und Bürgermeister.
  • Am 30. April tagt um 18.00 Uhr im Herzogenrather Rathaus der Bauausschuss. Der Ausschussvorsitzende hat in der letzten Sitzung versprochen, das Thema „Brücke Steinbusch“ auf die Tagesordnung zu setzen. Macht durch eure Anwesenheit deutlich, dass wir das Versprechen, die Brücke zu erneuern, einfordern!

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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