24.06.2026, 03:46
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition "Die Programm-Reform des Deutschlandfunks (DLF) stoppen",
die Petition hat den neuen Meilenstein von 2.500 Stimmen passiert – vielen Dank Ihnen allen für Ihre große Unterstützung!
Am Montag hat deshalb auch schon die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet und dabei ausgiebig aus der Petition zitiert: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/kritik-an-programmreform-beim-deutschlandfunk-kessel-buntes-200954938.html.
Gerade eben hat nun auch der FAZ-Medienredakteur Michael Hanfeld einen sehr kritischen Kommentar online veröffentlicht: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/die-programmreform-des-deutschlandfunks-ist-hoch-riskant-200958951.html
Herr Hanfeld befürchtet, dass es für qualifizierte Einwände zu spät sein könnte. Man könnte hinzufügen, dass die mangelnde Einbeziehung der Öffentlichkeit und der Hörerschaft in einen grundstürzenden Reformprozess einer öffentlich-rechtlichen Institution nicht würdig ist. Hier wird ja keine privatwirtschaftliche Firma modernisiert, sondern ein Medium, das letztlich uns allen gehört und das in unserer Demokratie eine zentrale Funktion erfüllt.
Ich bin davon überzeugt, dass es noch nicht zu spät ist. Die Programm-Reform kann aber nur noch gestoppt werden, wenn die Gegenbewegung erheblich ist. Ich bitte Sie daher noch einmal um das Teilen der Petition (https://openpetition.org/dlfreform) und um Beschwerdebriefe an den Intendanten Stefan Raue (stefan.raue@deutschlandradio.de), die Programmdirektorin Jona Teichmann (jona.teichmann@deutschlandradio.de) und den Hörfunkrat (gremienbuero@deutschlandradio.de).
Für den 3. Juli plant der Deutschlandfunk laut ÜberMedien ein Pressegespräch, in dem die Öffentlichkeit über die geplanten Änderungen informiert wird. Es würde einen erheblichen Unterschied machen, wenn die Petition bis dann eine Unterstützerzahl hätte, an der die Leitung des Deutschlandfunks nicht mehr vorbeikommt.
Außerdem wäre es großartig, wenn Sie die Petition auf Ihren Social-Media-Kanälen teilen könnten. Unter den Hashtags #dlfbleibt und #dlfreform könnten Sie z.B. die Frage beantworten: „Was mir fehlt, wenn die Fachsendungen im DLF verschwinden?”. Oder „Was mir fehlt, wenn der DLF seine Programmstruktur verliert?“. Vielleicht könnten Sie ja auch zu der Petition verlinken (https://openpetition.org/dlfreform).
Weiterhin vielen Dank für Ihre äußerst differenzierten und informierten Kommentare zu der Petition! Ich lese sie mit großem Interesse (ich hoffe, die Direktion des DLF tut das auch!).
Herzliche Grüße
Dr. Michael G. Gromotka