17.10.2026, 00:48
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition gegen die DLF-Reform,
manchmal könnte man ja denken, dass mit der DLF-Reform nur ein paar Podcasts ins lineare Radioprogramm gehoben werden und ansonsten alles gleich bleibt. Dass sich aber auch in der neuen Kultursendung die Tonlage merklich ändern wird, zeigt die Auswertung des senderinternen „Stylebooks“ durch Axel Brüggemann. Danach könnten statt fundierter Konzert- und Ausstellungskritiken dort zukünftig schwerpunktmäßig Themen zu hören sein wie die aus der Rubrik: „»Endlich mal erklärt: Weshalb darf ich im klassischen Konzert nicht klatschen? Was ist ein Tremolo? Wieso hängen Bilder im Museum, wie sie hängen?«“
Während die Reform im Programm des Deutschlandfunks weiter kein Thema ist, sodass eine große Zahl von Hörern noch gar nicht von den anstehenden grundstürzenden Veränderungen gehört haben, wird nächsten Montag (19. Oktober, 20 Uhr) wenigstens off air in Hamburg über die Reform diskutiert. So laden die „Zeit“-Redakteure Annette Scheld, Martina Keller und Ulrich Stock zum 16 Hörkiosk in die Jupi Bar im Gängeviertel hinterm Gänsemarkt ein.
Dort kommt dann wie beim Hörkiosk üblich zunächst ein Hörstück zur Aufführung: Das Radio ist nicht Sibirien von Rafael Jové. Das ist ein bitterböses und urkomisches Hörstück über die Folgen umfragesteuerten Radios. Der Autor wird für die anschließende Diskussion anwesend sein! Darin wird es um die Folgen der DLF-Reform gehen.
Anschließend legt Jové unterstützt von DJ Stoke die kleinsten Hits der 70er, 80er und 90er Jahre auf.
Jupi Bar, Caffamacherreihe 37 – 39. Der Eintritt ist frei.
Herzliche Grüße
Michael Gromotka