Das analoge UKW-Radio muss bleiben!

Petition richtet sich an
Medienanstalten und Petitionsausschüsse der Bundesländer

924 Unterschriften

92 %
1.000 für Sammelziel

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  1. Gestartet Mai 2025
  2. Sammlung noch > 1 Jahr
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
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Petition richtet sich an: Medienanstalten und Petitionsausschüsse der Bundesländer

Bis 2031 soll UKW in Schleswig-Holstein voll­ständig eingestellt werden.[1] Weitere Bundes­länder werden folgen, sodass in wenigen Jahren der Empfang von Radio­sendern über analoge Geräte nicht mehr möglich sein wird. Wir wollen die Abschaltung der analogen UKW-Radio-Übertragung in Deutschland verhindern.

Begründung

UKW ist mit Abstand die meist­genutzte Empfangs­art in Deutsch­land und reicht von der Stadt bis ins noch so abgelegene Land mit nur wenigen Sendeanlagen. Diese einfache und zugäng­liche Technik, die Millionen von Menschen täglich mit Informa­tionen versorgt, soll nach 75 Jahren für immer verschwinden. Das müssen wir verhindern!

Welche Folgen hätte eine Abschaltung?

  • Über 140 Mio. Radiogeräte würden nicht mehr funktionieren und Unmengen an umweltschädlichen Elektroschrott verursachen.
  • Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger wären gezwungen, sich neue Geräte zu kaufen.
  • Ohne stabile Internetverbindung oder Digitalempfang (welcher allerdings viele Sender benötigt aufgrund geringer Reichweite) kann kein Radio mehr empfangen werden, was in ländlichen Regionen, vor allem in Notfällen, höchst problematisch ist.
  • Gerade in ländlichen Gebieten wird es ähnlich dem Mobilfunk viele Rundfunklöcher geben.
  • Bei Black-Outs wie im April 2025 in Spanien geschehen, wären die Bürger der Bundesrepublik völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Die UKW-Sender haben Notstromversorgung - nicht aber die vielen tausend digitalen Sender.
  • Die Anzahl an Radiohörerinnen und -hörern wird massiv sinken, wie es in Norwegen passiert ist. Darunter würden vor allem kleine und lokale Sender leiden.

Lasst uns für den Erhalte des UKW-Rundfunks laut werden und gemeinsam hohe Wellen schlagen! Jede Unterschrift zählt!

Übrigens: Wer unterzeichnet, muss sich um seine privaten Daten keine Sorgen machen - E-Mail-Adressen werden nicht veröffentlicht.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, UKW bleibt!, Simonswald
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.05.2025
Sammlung endet: 06.05.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Medien

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UKW-Sende-Stationen sind offizielle Verbreitungswege für Warnungen im Bevölkerungsschutz. So kann sich z. B. im Raum Köln die Feuerwehr (ausschließlich) iin das laufende Programm von Radio Köln 107,1 einschalten. Die entsprechenden Warntöne der Sirenen bedeuten nicht umsonst: Schalten Sie Ihr UKW- Radio ein!

UKW verursacht sehr hohe Betriebskosten – allein ARD und Deutschlandradio geben dafür rund 220 Millionen Euro (2025–2029) aus, obwohl DAB+ und IP-Streaming deutlich günstiger und energieeffizienter wären.

Warum Menschen unterschreiben

Ich bin Musikfan, im speziellen Klassik-Hörer. Die Kultursender (im Besonderen BR 4 Klassik) senden u.a. tolle Live-Übertragungen von Konzerten. Diese sind klanglich über UKW ein Genuß, über DAB+ oder gar Internet-Radio in der Klangqualität derart schlecht dass ich so nicht zuhöre.

Weil ukw sicher ist und in Krisen wie ,Flut Ahrtal ,die einzige zuverlässige Informationsquelle war.

Weil wir nicht alles digitalisieren müssen

Die Abschaltung des UKW-Rundfunks in Schleswig-Holstein wäre zum jetzigen Zeitpunkt ein politischer und infrastruktureller Fehlentscheid mit weitreichenden negativen Folgen für die Bevölkerung – insbesondere im ländlichen Raum. Eine solche Maßnahme würde die bestehende digitale Kluft weiter verschärfen, anstatt sie zu überwinden.

Schleswig-Holstein ist ein Flächenland mit zahlreichen dünn besiedelten Regionen, in denen bereits heute erhebliche Defizite bei der Versorgung mit digitalen Empfangswegen bestehen. Weder DAB+ noch internetbasierte Radiodienste erreichen flächendeckend eine stabile und verlässliche Qualität. Funklöcher, schwankende Netzabdeckung und unzureichend ausgebaute Mobilfunkinfrastruktur sind gerade abseits der Ballungsräume keine Ausnahme, sondern vielerorts Realität. Während politische Entscheidungsträger häufig von einer „nahezu vollständigen“ digitalen Abdeckung sprechen, sieht die praktische Nutzung im Alltag vieler Bürger deutlich anders aus.

UKW hingegen stellt nach wie vor das einzige wirklich robuste und niedrigschwellige Massenmedium dar, das unabhängig von komplexen Infrastrukturen funktioniert. Es ist sofort verfügbar, einfach zu bedienen und gerade für ältere Menschen sowie technisch weniger affine Nutzer unverzichtbar. Eine Abschaltung würde genau jene Bevölkerungsgruppen benachteiligen, die ohnehin stärker auf eine verlässliche Grundversorgung angewiesen sind.

Besonders gravierend ist jedoch die sicherheitspolitische Dimension dieser Entscheidung. In Krisen- und Katastrophenfällen zeigt sich immer wieder, dass digitale Netze zu den ersten Infrastrukturen gehören, die überlastet sind oder vollständig ausfallen. Stromausfälle, extreme Wetterlagen oder andere Großschadensereignisse können Mobilfunk- und Internetnetze innerhalb kürzester Zeit außer Betrieb setzen. In genau diesen Situationen kommt dem Rundfunk eine zentrale Rolle als Informations- und Warnmedium zu.

Ein Großteil der in Haushalten vorhandenen Notfallradios – insbesondere batteriebetriebene oder kurbelbetriebene Geräte – ist ausschließlich oder primär auf den Empfang von UKW ausgelegt. Wird UKW abgeschaltet, verlieren diese Geräte faktisch ihre Funktion. Die Bevölkerung wäre im Ernstfall von lebenswichtigen Informationen abgeschnitten. Dies steht in direktem Widerspruch zu allen politischen Bemühungen, die Resilienz der Gesellschaft gegenüber Krisen zu stärken.

Es ist daher nicht nachvollziehbar, warum eine funktionierende, bewährte und krisenfeste Infrastruk

weil nach meinen Erfahrungen UKW sich immer noch besser anhört als DAB

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