15.07.2026, 14:11
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.
Seit heute wird die Straße wieder befahren – und schon am ersten Tag habe ich direkt aus meinem Fenster miterlebt, was das bedeutet: viel Hupen, Fluchen und sogar ein handfester Streit zwischen zwei Autofahrern. Für mich zeigt genau das den Zustand, der so nicht haltbar ist und der uns überhaupt erst zu dieser Initiative bewegt hat.
Ich hatte zudem ein langes und sehr aufschlussreiches Telefonat mit Herrn Tim Hauser von der CDU-Fraktion. Dabei ist deutlich geworden, dass der Antrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingebracht wurde. Für ein Anliegen wie unseres braucht es einen möglichst breiten Konsens über die Fraktionen hinweg – dieser Konsens konnte im Vorfeld noch nicht hergestellt werden. Nach jetzigem Stand wird der Antrag deshalb voraussichtlich abgelehnt, und wir müssten anschließend rund sechs Monate war
ten, bis wir ihn erneut einbringen können.
Das ist schade, und ich hätte mir gewünscht, dass wir uns diese Zeit hätten sparen können. Zugleich möchte ich aber ausdrücklich betonen, wie positiv und zugewandt viele Fraktionen auf unser Anliegen reagiert haben. Dieses Signal macht mir Mut für die weiteren Schritte.
An dieser Stelle ist mir eines nochmals besonders wichtig: Es geht uns nicht um Parteipolitik. Uns geht es um die Sache – um eine gute und sichere Lösung für unser Viertel. Nichts von dem, was ich hier schildere, soll als Werbung für eine Partei oder als politische Bewertung einer Fraktion verstanden werden. Ich gebe lediglich sachlich wieder, was besprochen wurde.
Ein konkreter Schritt ist bereits erfolgt: Herr Nicolas Fink (SPD) hat sich in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister gewandt und darum gebeten zu prüfen, ob der Wunsch unserer Anwohnerinitiative nach einer baulichen Durchgangssperre für die Georg-Deuschle-Straße aus Sicht der Stadtverwaltung zielführend und realisierbar wäre. Auch Herr Hauser hat mir gegenüber diesen direkten Weg zum Baubürgermeister als sinnvollen Ansatz bezeichnet. Zusätzlich sieht er in den kommenden sechs Monaten eine echte Chance: Wir könnten die Zeit nutzen, um die Fraktionen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. So können sich alle selbst ein Bild machen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch kommen und die Situation unmittelbar erleben. Ziel ist, dass wir beim nächsten Mal – wenn das Thema erneut in den Gemeinderat kommt – eine breite Basis über alle politischen Lager hinweg finden, um entlang der Sache eine gute Entscheidung zu treffen.
Und hier kommt ihr ins Spiel: Ich möchte alle Anwohnerinnen und Anwohner bitten, mir eine kurze Mail zu schreiben, wenn ihr grundsätzlich bereit wärt, bei einem solchen Vor-Ort-Termin dabei zu sein und mit den Fraktionsvertretern zu sprechen. Das ist für unser Anliegen sehr wichtig – denn wir möchten, dass möglichst viele von euch ihre ganz konkreten Geschichten und Sorgen schildern können. Jede Stimme zählt und macht unser Anliegen greifbarer. Ich werde Euch dann rechtzeitig sagen, wann und wo der Termin stattfinden wird. Ihr erreicht mich unter anwohnerinitative@gmail.com
Ich bleibe dran und halte euch auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Emanuel