08/07/2026, 08:14
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
es gibt Neuigkeiten, und sie sind besser, als sie auf den ersten Blick klingen.
Die Stadtverwaltung hat auf unsere Anfrage geantwortet. Das Wichtigste daraus: Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße / Hindenburgstraße wurde Ende Juli in der Unfallkommission behandelt. Dort wurden die bisherigen Maßnahmen überprüft und die einzelnen Unfälle auf Gemeinsamkeiten hin untersucht. Über das Ergebnis und über weitere mögliche Maßnahmen wird die Verwaltung im 4. Quartal 2026 im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz berichten. Und sie schreibt ausdrücklich, dass unsere Vorschläge „bereits Bestandteil der Prüfung und Abstimmungen" sind.
Warum ich das für einen echten Fortschritt halte: Wir sind seit 2020 mit der Stadt im Gespräch — Verkehrszählung 2022, unzählige Mails, viele freundliche Antworten. Aber jetzt hat unser Anliegen zum ersten Mal einen festen Termin im Kalender der Stadt. Nicht mehr „wir schauen uns das an", sondern ein Bericht in einem Ausschuss, an einem bestimmten Datum, vor gewählten Stadträtinnen und Stadträten. Auf so etwas kann man hinarbeiten.
Warum ich trotzdem nicht zufrieden bin: Die Maßnahmen, die bisher umgesetzt wurden — neu geordnete Stopp-Schilder, versetzte Haltelinien, ein „Stopp"-Schriftzug auf der Fahrbahn, ein weggefallener Parkplatz für bessere Sicht — sind alle sinnvoll, und wir haben sie als Verbesserung wahrgenommen. Aber sie zielen darauf, dass sich die Autofahrer an der Kreuzung besser an die Regeln halten. Unser Problem ist ein anderes: dass diese Autos überhaupt durch unsere schmale Wohnstraße fahren. Das löst man nicht mit Farbe auf dem Asphalt, sondern nur baulich.
Was jetzt zählt. Im Juli wurde bereits einmal über eine schnellere Lösung beraten — ohne den breiten Rückhalt, den es dafür gebraucht hätte. Aus den Gesprächen danach habe ich einen ziemlich klaren Eindruck mitgenommen: Das lag nicht daran, dass jemand gegen uns wäre. Es lag daran, dass die meisten Stadträtinnen und Stadträte nie hier standen, wenn es morgens um Viertel vor acht ist und sich die Autos zwischen den geparkten Wagen ineinander verkeilen. Wer das einmal gesehen hat, versteht es sofort. Genau das hat mir auch ein beratendes Mitglied des Ausschusses bestätigt, das selbst hier im Viertel wohnt.
Deshalb ist unser Plan für die nächsten Wochen ganz einfach: Wir holen die Fraktionen hierher, bevor sie im Herbst entscheiden. Ab dem 15. September, nach den Sommerferien, wenn der Verkehr wieder normal ist. Morgens zur Rushhour, an der Kreuzung, gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Eine Fraktion nach der anderen. Die Einladungen sind diese Woche rausgegangen, die CDU-Fraktion hat einen solchen Termin bereits zugesagt.
Und dafür brauche ich Hilfe.
Ich sage das offen: Das ist inzwischen zu viel für eine Person nebenher. Ich suche zwei Menschen aus der Nachbarschaft, die je einen Bereich übernehmen — nicht „irgendwie mithelfen", sondern etwas Konkretes mit überschaubarem Aufwand.
Ortstermine und Kontakt zu den Fraktionen. Termine abstimmen, Nachbarn für den jeweiligen Termin ansprechen, mit dabei sein, hinterher kurz festhalten, was besprochen wurde. Etwa zwei bis drei Stunden im Monat, hauptsächlich im September und Oktober. Man braucht dafür keinerlei Vorkenntnisse — nur Verlässlichkeit beim Terminemachen.
Presse und Öffentlichkeit. Kontakt zur Esslinger Zeitung halten, Fotos und ein kurzes Video vom morgendlichen Rückstau machen, unsere Nachbarschaftskanäle betreuen und beim Schreiben solcher Updates helfen. Etwa zwei Stunden im Monat. Wer gern fotografiert oder schreibt, ist hier genau richtig.
Wenn eine der beiden Rollen zu dir passt — oder wenn du etwas anderes beitragen kannst, an das ich nicht gedacht habe — schreib mir einfach an anwohnerinitative@gmail.com Ein Satz reicht.
Und falls du gerade keine Zeit hast:
Auch das hilft. Wir sind inzwischen rund 200 — teile die Petition weiter, sprich Nachbarn an, die noch nicht unterschrieben haben. Jede Unterschrift macht den Termin im Herbst gewichtiger.
Danke, dass ihr dabei seid. Ich melde mich wieder, sobald der Ausschusstermin feststeht.
Herzliche Grüße
Emanuel Rechsteiner
Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße
07/15/2026, 14:13
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.
Seit heute wird die Straße wieder befahren – und schon am ersten Tag habe ich direkt aus meinem Fenster miterlebt, was das bedeutet: viel Hupen, Fluchen und sogar ein handfester Streit zwischen zwei Autofahrern. Für mich zeigt genau das den Zustand, der so nicht haltbar ist und der uns überhaupt erst zu dieser Initiative bewegt hat.
Ich hatte zudem ein langes und sehr aufschlussreiches Telefonat mit Herrn Tim Hauser von der CDU-Fraktion. Dabei ist deutlich geworden, dass der Antrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingebracht wurde. Für ein Anliegen wie unseres braucht es einen möglichst breiten Konsens über die Fraktionen hinweg – dieser Konsens konnte im Vorfeld noch nicht hergestellt werden. Nach jetzigem Stand wird der Antrag deshalb voraussichtlich abgelehnt, und wir müssten anschließend rund sechs Monate warten, bis wir ihn erneut einbringen können.
Das ist schade, und ich hätte mir gewünscht, dass wir uns diese Zeit hätten sparen können. Zugleich möchte ich aber ausdrücklich betonen, wie positiv und zugewandt viele Fraktionen auf unser Anliegen reagiert haben. Dieses Signal macht mir Mut für die weiteren Schritte.
An dieser Stelle ist mir eines nochmals besonders wichtig: Es geht uns nicht um Parteipolitik. Uns geht es um die Sache – um eine gute und sichere Lösung für unser Viertel. Nichts von dem, was ich hier schildere, soll als Werbung für eine Partei oder als politische Bewertung einer Fraktion verstanden werden. Ich gebe lediglich sachlich wieder, was besprochen wurde.
Ein konkreter Schritt ist bereits erfolgt: Herr Nicolas Fink (SPD) hat sich in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister gewandt und darum gebeten zu prüfen, ob der Wunsch unserer Anwohnerinitiative nach einer baulichen Durchgangssperre für die Georg-Deuschle-Straße aus Sicht der Stadtverwaltung zielführend und realisierbar wäre. Auch Herr Hauser hat mir gegenüber diesen direkten Weg zum Baubürgermeister als sinnvollen Ansatz bezeichnet. Zusätzlich sieht er in den kommenden sechs Monaten eine echte Chance: Wir könnten die Zeit nutzen, um die Fraktionen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. So können sich alle selbst ein Bild machen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch kommen und die Situation unmittelbar erleben. Ziel ist, dass wir beim nächsten Mal – wenn das Thema erneut in den Gemeinderat kommt – eine breite Basis über alle politischen Lager hinweg finden, um entlang der Sache eine gute Entscheidung zu treffen.
Und hier kommt ihr ins Spiel: Ich möchte alle Anwohnerinnen und Anwohner bitten, mir eine kurze Mail zu schreiben, wenn ihr grundsätzlich bereit wärt, bei einem solchen Vor-Ort-Termin dabei zu sein und mit den Fraktionsvertretern zu sprechen. Das ist für unser Anliegen sehr wichtig – denn wir möchten, dass möglichst viele von euch ihre ganz konkreten Geschichten und Sorgen schildern können. Jede Stimme zählt und macht unser Anliegen greifbarer. Ihr erreicht mich unter anwohnerinitative@gmail.com
Ich bleibe dran und halte euch auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Emanuel
07/15/2026, 14:11
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
ich möchte euch auf den aktuellen Stand bringen.
Seit heute wird die Straße wieder befahren – und schon am ersten Tag habe ich direkt aus meinem Fenster miterlebt, was das bedeutet: viel Hupen, Fluchen und sogar ein handfester Streit zwischen zwei Autofahrern. Für mich zeigt genau das den Zustand, der so nicht haltbar ist und der uns überhaupt erst zu dieser Initiative bewegt hat.
Ich hatte zudem ein langes und sehr aufschlussreiches Telefonat mit Herrn Tim Hauser von der CDU-Fraktion. Dabei ist deutlich geworden, dass der Antrag zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingebracht wurde. Für ein Anliegen wie unseres braucht es einen möglichst breiten Konsens über die Fraktionen hinweg – dieser Konsens konnte im Vorfeld noch nicht hergestellt werden. Nach jetzigem Stand wird der Antrag deshalb voraussichtlich abgelehnt, und wir müssten anschließend rund sechs Monate war
ten, bis wir ihn erneut einbringen können.
Das ist schade, und ich hätte mir gewünscht, dass wir uns diese Zeit hätten sparen können. Zugleich möchte ich aber ausdrücklich betonen, wie positiv und zugewandt viele Fraktionen auf unser Anliegen reagiert haben. Dieses Signal macht mir Mut für die weiteren Schritte.
An dieser Stelle ist mir eines nochmals besonders wichtig: Es geht uns nicht um Parteipolitik. Uns geht es um die Sache – um eine gute und sichere Lösung für unser Viertel. Nichts von dem, was ich hier schildere, soll als Werbung für eine Partei oder als politische Bewertung einer Fraktion verstanden werden. Ich gebe lediglich sachlich wieder, was besprochen wurde.
Ein konkreter Schritt ist bereits erfolgt: Herr Nicolas Fink (SPD) hat sich in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister gewandt und darum gebeten zu prüfen, ob der Wunsch unserer Anwohnerinitiative nach einer baulichen Durchgangssperre für die Georg-Deuschle-Straße aus Sicht der Stadtverwaltung zielführend und realisierbar wäre. Auch Herr Hauser hat mir gegenüber diesen direkten Weg zum Baubürgermeister als sinnvollen Ansatz bezeichnet. Zusätzlich sieht er in den kommenden sechs Monaten eine echte Chance: Wir könnten die Zeit nutzen, um die Fraktionen zu einem Vor-Ort-Termin einzuladen. So können sich alle selbst ein Bild machen, mit Anwohnerinnen und Anwohnern ins Gespräch kommen und die Situation unmittelbar erleben. Ziel ist, dass wir beim nächsten Mal – wenn das Thema erneut in den Gemeinderat kommt – eine breite Basis über alle politischen Lager hinweg finden, um entlang der Sache eine gute Entscheidung zu treffen.
Und hier kommt ihr ins Spiel: Ich möchte alle Anwohnerinnen und Anwohner bitten, mir eine kurze Mail zu schreiben, wenn ihr grundsätzlich bereit wärt, bei einem solchen Vor-Ort-Termin dabei zu sein und mit den Fraktionsvertretern zu sprechen. Das ist für unser Anliegen sehr wichtig – denn wir möchten, dass möglichst viele von euch ihre ganz konkreten Geschichten und Sorgen schildern können. Jede Stimme zählt und macht unser Anliegen greifbarer. Ich werde Euch dann rechtzeitig sagen, wann und wo der Termin stattfinden wird. Ihr erreicht mich unter anwohnerinitative@gmail.com
Ich bleibe dran und halte euch auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Emanuel
06/28/2026, 08:32
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in nur zwei Wochen ist viel passiert — und das überparteilich:
- Im Gemeinderat liegt jetzt ein konkreter Antrag für die bauliche Durchfahrtssperre vor (Fraktion Die Linke/FÜR, Antrag 29).
- Ein Stadtrat der SPD hat die Stadtverwaltung um eine Machbarkeitsprüfung gebeten.
- Die CDU-Fraktion kommt im September für einen Vor-Ort-Termin in die Straße.
Wir haben uns bewusst an alle demokratischen Fraktionen gewandt — es geht um die Sache: Sicherheit an einem dokumentierten Unfallhäufungspunkt und Lebensqualität in einer reinen Wohnstraße.
Was jetzt hilft: Bitte teilen Sie die Petition weiter und sprechen Sie Nachbarinnen und Nachbarn an. Wer lieber auf Papier unterschreibt, meldet sich gern bei uns — gerade die Stimmen echter Anwohnerinnen und Anwohner zählen für den Gemeinderat besonders.
Danke, dass Sie dabei sind!
Herzliche Grüße Ihre Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße
Emanuel Rechsteiner
06/28/2026, 08:30
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
in nur zwei Wochen ist viel passiert — und das überparteilich:
- Im Gemeinderat liegt jetzt ein konkreter Antrag für die bauliche Durchfahrtssperre vor (Fraktion Die Linke/FÜR, Antrag 29).
- Ein Stadtrat der SPD hat die Stadtverwaltung um eine Machbarkeitsprüfung gebeten.
- Die CDU-Fraktion kommt im September für einen Vor-Ort-Termin in die Straße.
Wir haben uns bewusst an alle demokratischen Fraktionen gewandt — es geht um die Sache: Sicherheit an einem dokumentierten Unfallhäufungspunkt und Lebensqualität in einer reinen Wohnstraße.
Was jetzt hilft: Bitte teilen Sie die Petition weiter und sprechen Sie Nachbarinnen und Nachbarn an. Wer lieber auf Papier unterschreibt, meldet sich gern bei uns — gerade die Stimmen echter Anwohnerinnen und Anwohner zählen für den Gemeinderat besonders.
Danke, dass Sie dabei sind!
Herzliche Grüße Ihre Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße
Emanuel Rechsteiner
06/21/2026, 11:22
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
heute haben wir einen wichtigen Schritt gemacht: Wir haben fast alle Fraktionen des Esslinger Gemeinderats angeschrieben und sie gebeten, sich für eine bauliche Durchfahrtssperre in der Georg-Deuschle-Straße einzusetzen. Damit geht unser Anliegen jetzt den entscheidenden Weg – von der Unterschriftensammlung hin zur politischen Behandlung im Rat. Wir haben auch schon erste positive Antworten, mit Unterstützungsbekundungen erhalten (was wir an einem Sonntag beachtlich finden).
Genau deshalb ist Eure Unterstützung jetzt wichtiger denn je. Je mehr Unterschriften wir dem Gemeinderat vorlegen können, desto stärker ist unsere Position. Wir haben bereits sehr viele Anwohnerinnen und Anwohner persönlich erreicht – und auch heute haben uns wieder mehrere Unterschriftenbögen auf Papier erreicht, die wir bereits eingereicht haben, damit sie mitgezählt werden. Vielen herzlichen Dank an alle, die unterschrieben und gesammelt haben!
Damit das Thema im Rat wirklich Gewicht bekommt, brauchen wir jetzt noch einmal Euren Schwung: Teilt die Petition gerne mit Nachbarn, Freunden und Familie – jede einzelne Stimme hilft.
👉 https://www.openpetition.de/bqlhy
Wir bleiben dran und halten Euch auf dem Laufenden.
Herzliche Grüße
Emanuel Rechsteiner
Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße, Esslingen-Oberesslingen