Durchfahrt sperren: Schluss mit dem Auto-Schleichverkehr in der Georg-Deuschle-Straße

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Matthias Klopfer

211 Unterschriften

14 %
163 von 1.200 für Quorum in Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar

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  1. Gestartet Juni 2026
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Matthias Klopfer

Wir fordern Oberbürgermeister Matthias Klopfer und die Stadt Esslingen am Neckar auf, die Georg-Deuschle-Straße in Oberesslingen für den Auto-Durchgangsverkehr zu sperren – durch eine Durchfahrts- bzw. Diagonalsperre an der Kreuzung zur Fahrradstraße Hindenburgstraße. Anwohner-, Rettungs- und Lieferverkehr sollen weiterhin möglich bleiben; gesperrt wird allein die Durchfahrt für ortsfremden Schleichverkehr.

Die Georg-Deuschle-Straße ist eine schmale reine Wohnstraße – und wird täglich als Abkürzung („Schleichweg") missbraucht. Fahrzeuge aus Richtung Hirschlandstraße in Richtung Adenauerbrücke sparen sich hier wenige hundert Meter und verwandeln das Wohngebiet in eine Durchgangsstraße. Weil zwischen den beidseitig parkenden Autos kein Gegenverkehr passt, staut sich der Verkehr regelmäßig über die gesamte Länge zwischen Plochinger Straße und Hirschlandstraße. Die Folgen tragen die Anwohnerinnen und Anwohner, die Schulkinder, die Kinder der angrenzenden Klinik und die Radfahrenden auf der Fahrradstraße Hindenburgstraße.

Eine Tempo-30-Zone besteht hier bereits – sie löst das Problem nicht, weil nicht die Geschwindigkeit, sondern die schiere Menge des ortsfremden Verkehrs die Gefahr erzeugt. Es hilft nur, die Durchfahrt zu unterbinden.

Die Stadt Esslingen hat genau dieses Mittel auf derselben Fahrradstraße bereits erfolgreich eingesetzt: An der Kreuzung Hindenburgstraße/Olgastraße wurde – als Teil eines 350.000-Euro-Pakets zur Stärkung des Radverkehrs – eine Diagonalsperre errichtet, die den Auto-Durchgangsverkehr unterbindet und nur Radfahrende durchlässt. Was an der Olgastraße richtig war, ist an der Georg-Deuschle-Straße überfällig.

Für eine sichere, ruhige und saubere Nachbarschaft. Für echten Schutz von Kindern, Fußgängern und Radfahrenden. Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift.

Begründung

1. Sicherheit und Unfälle – wir haben es selbst gesehen. Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße/Hindenburgstraße liegt direkt auf einer der längsten Fahrradstraßen Süddeutschlands (Hindenburgstraße, ca. 1,85 km, seit 2015). Schon am 29. September 2020 wurde hier ein Radfahrer von einem Auto angefahren – wir wurden Zeugen dieses Unfalls. Der Fahrer hatte den Radfahrer in der unübersichtlichen, überlasteten Situation übersehen; der Radfahrer wurde damals zum Glück nur leicht verletzt. Genau diese Gefahr, auf die wir die Stadt seit September 2020 hinweisen, hat sich seither wiederholt: Am 3. Februar 2025 nahm eine Autofahrerin an dieser Kreuzung einer 28-jährigen Radfahrerin die Vorfahrt – die Frau wurde auf die Motorhaube aufgeladen und musste in eine Klinik gebracht werden. Im Juli 2025 kam es an der benachbarten Kreuzung Hindenburgstraße/Reutlinger Straße erneut zu einem Vorfahrtsunfall mit einem Radfahrer. Die Esslinger Zeitung bezeichnet die Verbindung ausdrücklich als „Unfallhäufungspunkt", Anwohner beobachten fast täglich Beinahe-Unfälle. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis hier ein Kind oder ein Radfahrer schwer verletzt wird.

2. Lärm und Rückstau. Weil die Straße für Gegenverkehr zu schmal ist, bilden sich vor allem in der Rush-Hour Staus über die gesamte Straßenlänge. Aus der blockierten Kreuzung heraus wird stark beschleunigt und gebremst – das erzeugt vermeidbaren Lärm in einem reinen Wohngebiet. Zeitweise ist das Verkehrsaufkommen so hoch, dass selbst Rettungsfahrzeuge die Querung Plochinger Straße/Hirschlandstraße umfahren müssen.

3. Umwelt und Feinstaub. Ständiges Anfahren und Bremsen im Stau erhöht Abgas- und Feinstaubbelastung. Eine Durchfahrtssperre beruhigt den Verkehrsfluss und reduziert Lärm, Abgase und Gefahren an der Wurzel.

4. Wohnqualität und Schleichverkehr. Ein tägliches Verkehrsaufkommen wie auf einer Durchgangsstraße gehört nicht in eine reine Wohnstraße. Auslöser war u. a. das neue Wohnareal Georg-Deuschle-Straße/Hindenburgstraße 145 mit 28 Wohnungen. Alle umliegenden Parallelstraßen (z. B. Paul-Gerhard-Straße, Kreuzstraße) sind für den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht – ausgerechnet die schmale Georg-Deuschle-Straße zieht dadurch den gesamten Schleichverkehr an.

5. Es passt zu den erklärten Zielen der Stadt. Oberbürgermeister Klopfer betont wiederholt, den Individualverkehr reduzieren und Rad- und Fußverkehr fördern zu wollen – auch mit Blick auf die Klimaziele. Auch § 1 des Straßengesetzes Baden-Württemberg verpflichtet zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen Entwicklung mit einem hohen Maß an Verkehrssicherheit. Eine Durchfahrtssperre ist die konsequente Umsetzung dieser Ziele.

6. Genug Geduld – jetzt ist Umsetzung gefragt. Anwohnerinnen und Anwohner setzen sich seit September 2020 für eine Lösung ein. Es gab Zusagen, eine angekündigte Verkehrszählung (2022), Hinweise auf das ISEK und die Fortschreibung des Radverkehrskonzepts – aber an dieser Kreuzung ist bis heute nichts Wirksames passiert. 2022 sollte eine Linksabbiegerspur in der Schorndorfer Straße den Durchgangsverkehr reduzieren; die Stadt wollte die Wirkung beobachten und „die Situation neu bewerten". Diese Neubewertung steht bis heute aus. Wir bitten den Oberbürgermeister, jetzt zu handeln.

Quellen:

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße, Esslingen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 03.06.2026
Sammlung endet: 02.12.2026
Region: Esslingen am Neckar
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    leider ist passiert, wovor wir seit fast fünf Jahren warnen. Am Donnerstag, 8. Oktober, wurde an der Kreuzung ein zehnjähriges Schulkind mit dem Fahrrad von einem Auto erfasst. Nach bisherigem Stand ist es leicht verletzt. Die Stuttgarter Zeitung hat berichtet: https://www.stuttgarter-zeitung.de/lokales/esslingen/unfall-in-esslingen-zehnjaehriger-wird-von-einem-auto-erfasst-79549157.html

    Wir wohnen selbst in dieser Straße und sind betroffen. Wir haben die Stadt seit 2021 immer wieder schriftlich auf diese Kreuzung hingewiesen, zuletzt im September. Passiert ist bisher zu wenig.
    Deshalb haben wir direkt reagiert. Am 9. Oktober haben wir:

    • das Baudezernat angeschrieben, mit Kopie an das Büro des Oberbürgermeisters. Wir haben um Antwort bis 16. Oktober gebeten, unter anderem, ob der Unfall in die Vorlage aufgenommen wird und welche Sofortmaßnahmen geprüft werden.
    • alle Gemeinderatsfraktionen informiert und gebeten, das Thema in die Beratung einzubringen. Eine Fraktion hat den Eingang bereits bestätigt.
    • die Esslinger Zeitung mit dem Hintergrund zu den früheren Hinweisen versorgt.

    Wie es weitergeht: Laut Baudezernat soll das Thema voraussichtlich am 2. Dezember im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz behandelt werden. Die Verwaltung will auch eine Diagonalsperre prüfen. Wir fordern eine bauliche Lösung und Sofortmaßnahmen, denn bis Dezember queren Kinder die Kreuzung jeden Tag.

    Was Sie jetzt tun können

    • Petition unterschreiben und weitersagen: https://www.openpetition.de/bqlhy Aktuell sind es 210 Unterschriften, das Ziel sind 1.200. Die Sammlung endet am 2. Dezember.
    • Den Link mit einem persönlichen Satz an Nachbarn, Eltern, Kolleginnen und Kollegen schicken.
    • Beinahe-Unfälle an anwohnerinitative@gmail.com melden, mit Datum, Uhrzeit und was passiert ist.
    • Den 2. Dezember vormerken. Viele Anwohner in der öffentlichen Sitzung machen einen Unterschied.

    Sobald der Termin bestätigt ist, melden wir uns. Vielen Dank, dass Sie dabei sind.
    Emanuel Rechsteiner

    Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße, Esslingen-Oberesslingen
    anwohnerinitative@gmail.com
    https://www.openpetition.de/bqlhy

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    herzlichen Dank, dass ihr unsere Petition unterstützt! Gerne möchte ich euch über den aktuellen Stand informieren.

    Ein besonderer Dank vorweg
    Ich möchte mich ganz herzlich bei allen bedanken, die sich bereit erklärt haben, bei den Vor-Ort-Terminen mit den Fraktionen dabei zu sein. Und ebenso bei den vielen Menschen, die sich per Mail gemeldet und ihre Erfahrungen mit der Verkehrssituation geschildert haben. Das zeigt klar: Unser Anliegen betrifft viele Menschen, und es bewegt sie auch.

    Was die Stadt sagt
    Das Baudezernat hat uns mitgeteilt, dass sich die Unfallkommission Ende Juli mit der Kreuzung Georg-Deuschle-/Hindenburgstraße befasst hat. Die Verwaltung wird im 4. Quartal 2026 im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz dazu berichten. Unsere Vorschläge sind nach Auskunft der Stadt Teil der laufenden Prüfung.

    Was sich auf der Straße verändert hat
    Seit der Sperrung der Adenauerbrücke am 7. August ist der Verkehr in unserer Straße massiv eingebro
    chen. Wir schätzen, dass nur noch etwa ein Viertel des bisherigen Verkehrs durchfährt. Viele von euch haben das sicher selbst bemerkt.

    Warum wir trotzdem weitermachen
    Die geplanten Vor-Ort-Termine mit den Gemeinderatsfraktionen haben wir abgesagt, da sich die Belas
    tung derzeit nicht vor Ort zeigen lässt. Das Problem ist aber nur aufgeschoben: Sobald die Brücke wie
    der befahrbar ist, kehrt auch der Durchgangsverkehr zurück.
    Mehr noch: Der Rückgang bestätigt unser Anliegen. Er zeigt deutlich, dass ein großer Teil des Verkehrs Schleichverkehr zur Adenauerbrücke war, der eine Wohnstraße unserer Größe völlig überlastet hat. Ge
    nau das haben wir der Stadt jetzt auch schriftlich mitgeteilt. Eine Quersperrung an der Kreuzung oder eine Einbahnstraßenlösung halten wir weiterhin für die beste Lösung.

    Wie es weitergeht
    Die Petition läuft noch bis zum 2. Dezember 2026. Wir verfolgen den Bericht im Ausschuss und nehmen die Gespräche mit den Fraktionen wieder auf, sobald sich die Verkehrslage ändert. Wenn ihr Nachbarn oder Bekannte kennt, die noch nicht unterschrieben haben, freuen wir uns, wenn ihr den Link weitergebt:

    https://www.openpetition.de/bqlhy

    Bei Fragen oder Anregungen erreicht ihr uns jederzeit unter dieser Adresse.
    Herzliche Grüße

    Emanuel Rechsteiner
    Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße, Esslingen-Oberesslingen
    anwohnerinitative@gmail.com
    https://www.openpetition.de/bqlhy

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    es gibt Neuigkeiten, und sie sind besser, als sie auf den ersten Blick klingen.

    Die Stadtverwaltung hat auf unsere Anfrage geantwortet. Das Wichtigste daraus: Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße / Hindenburgstraße wurde Ende Juli in der Unfallkommission behandelt. Dort wurden die bisherigen Maßnahmen überprüft und die einzelnen Unfälle auf Gemeinsamkeiten hin untersucht. Über das Ergebnis und über weitere mögliche Maßnahmen wird die Verwaltung im 4. Quartal 2026 im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz berichten. Und sie schreibt ausdrücklich, dass unsere Vorschläge „bereits Bestandteil der Prüfung und Abstimmungen" sind.

    Warum ich das für einen echten Fortschritt halte: Wir sind seit 2020 mit der Stadt im Gespräch — Verkehrszählung 2022, unzählige Mails, viele freundliche Antworten. Aber jetzt hat unser Anliegen zum ersten Mal einen festen Termin im Kalender der Stadt. Nicht mehr „wir schauen uns das an", sondern ein Bericht in einem Ausschuss, an einem bestimmten Datum, vor gewählten Stadträtinnen und Stadträten. Auf so etwas kann man hinarbeiten.

    Warum ich trotzdem nicht zufrieden bin: Die Maßnahmen, die bisher umgesetzt wurden — neu geordnete Stopp-Schilder, versetzte Haltelinien, ein „Stopp"-Schriftzug auf der Fahrbahn, ein weggefallener Parkplatz für bessere Sicht — sind alle sinnvoll, und wir haben sie als Verbesserung wahrgenommen. Aber sie zielen darauf, dass sich die Autofahrer an der Kreuzung besser an die Regeln halten. Unser Problem ist ein anderes: dass diese Autos überhaupt durch unsere schmale Wohnstraße fahren. Das löst man nicht mit Farbe auf dem Asphalt, sondern nur baulich.

    Was jetzt zählt. Im Juli wurde bereits einmal über eine schnellere Lösung beraten — ohne den breiten Rückhalt, den es dafür gebraucht hätte. Aus den Gesprächen danach habe ich einen ziemlich klaren Eindruck mitgenommen: Das lag nicht daran, dass jemand gegen uns wäre. Es lag daran, dass die meisten Stadträtinnen und Stadträte nie hier standen, wenn es morgens um Viertel vor acht ist und sich die Autos zwischen den geparkten Wagen ineinander verkeilen. Wer das einmal gesehen hat, versteht es sofort. Genau das hat mir auch ein beratendes Mitglied des Ausschusses bestätigt, das selbst hier im Viertel wohnt.

    Deshalb ist unser Plan für die nächsten Wochen ganz einfach: Wir holen die Fraktionen hierher, bevor sie im Herbst entscheiden. Ab dem 15. September, nach den Sommerferien, wenn der Verkehr wieder normal ist. Morgens zur Rushhour, an der Kreuzung, gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Eine Fraktion nach der anderen. Die Einladungen sind diese Woche rausgegangen, die CDU-Fraktion hat einen solchen Termin bereits zugesagt.

    Und dafür brauche ich Hilfe.
    Ich sage das offen: Das ist inzwischen zu viel für eine Person nebenher. Ich suche zwei Menschen aus der Nachbarschaft, die je einen Bereich übernehmen — nicht „irgendwie mithelfen", sondern etwas Konkretes mit überschaubarem Aufwand.

    Ortstermine und Kontakt zu den Fraktionen. Termine abstimmen, Nachbarn für den jeweiligen Termin ansprechen, mit dabei sein, hinterher kurz festhalten, was besprochen wurde. Etwa zwei bis drei Stunden im Monat, hauptsächlich im September und Oktober. Man braucht dafür keinerlei Vorkenntnisse — nur Verlässlichkeit beim Terminemachen.

    Presse und Öffentlichkeit. Kontakt zur Esslinger Zeitung halten, Fotos und ein kurzes Video vom morgendlichen Rückstau machen, unsere Nachbarschaftskanäle betreuen und beim Schreiben solcher Updates helfen. Etwa zwei Stunden im Monat. Wer gern fotografiert oder schreibt, ist hier genau richtig.

    Wenn eine der beiden Rollen zu dir passt — oder wenn du etwas anderes beitragen kannst, an das ich nicht gedacht habe — schreib mir einfach an anwohnerinitative@gmail.com Ein Satz reicht.

    Und falls du gerade keine Zeit hast:
    Auch das hilft. Wir sind inzwischen rund 200 — teile die Petition weiter, sprich Nachbarn an, die noch nicht unterschrieben haben. Jede Unterschrift macht den Termin im Herbst gewichtiger.

    Danke, dass ihr dabei seid. Ich melde mich wieder, sobald der Ausschusstermin feststeht.
    Herzliche Grüße
    Emanuel Rechsteiner
    Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße

Noch kein PRO Argument.

Deutliche längere Anfahrtszeiten für den Rettungsdienst in Richtung Innenstadt, hier ist die Georg-Deuschle-Straße der Hauptweg. Diese Petition wird Menschenleben kosten!

Warum Menschen unterschreiben

Des öfteren kommt es zu Verkehrsunfällen an der Kreuzung Georg Deuschle Hindenburg Straße

Ich hatte als Radfahrer an dieser Stelle auch bereits gefährliche Situation erlebt. Auch wenn man sich als Fußgänger mal 5 Minuten dort aufhält kann man sehen, dass sich nicht viele Autofahrer an das Stopp Schild halten

Teilweise wird rücksichtslos die Vorfahrt für Radfahrer ( besonders bei Kindern) an der Kreuzung nicht beachtet.

Warum die Georg-Deuschle-Straße dringend verkehrsberuhigt werden sollte

Verkehrsberuhigung der Georg-Deuschle-Straße in Esslingen
Die Verkehrssituation in der Georg-Deuschle-Straße in Esslingen ist insbesondere in den Abendstunden zunehmend problematisch und aus Sicht vieler Anwohner dringend verbesserungsbedürftig. Gerade abends ist die Straße teilweise stark überlastet. Es entsteht der Eindruck, dass sich immer mehr Fahrzeuge gleichzeitig durch die Straße zwängen, obwohl dafür nicht ausreichend Platz vorhanden ist.
Die Folge sind gefährliche und teilweise auch aggressive Situationen zwischen Verkehrsteilnehmern. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Autofahrern, weil jeder versucht, möglichst schnell durch die Engstellen zu kommen. Durch den fehlenden Platz besteht außerdem die Gefahr, dass parkende Fahrzeuge beschädigt werden, wenn andere Fahrzeuge sich an ihnen vorbeiquetschen müssen.

Besonders kritisch ist die Situation für Fahrradfahrer, die die Hintenburgstraße nutzen. Sie sind durch den starken und teilweise rücksichtslosen Autoverkehr erheblich gefährdet. Als Anwohner kann man nahezu täglich Situationen beobachten, bei denen nur wenig fehlt, damit es zu einem Unfall kommt.

Unverständlich ist vor allem, warum sich in den Abendstunden so viele Fahrzeuge durch diese ohnehin angespannte Verkehrssituation zwängen müssen. Der zunehmende Verkehr führt nicht nur zu Stress und Aggressivität unter den Verkehrsteilnehmern, sondern beeinträchtigt auch die Sicherheit und Lebensqualität der Anwohner.

Man steht als Anwohner teilweise nur kopfschüttelnd daneben und fragt sich, warum erst etwas Schwerwiegendes passieren muss, bevor gehandelt wird. Eine Straße sollte kein Ort sein, an dem täglich gefährliche Situationen entstehen und Verkehrsteilnehmer gegeneinander ausgespielt werden.

Daher sollte geprüft werden, wie die Georg-Deuschle-Straße nachhaltig verkehrsberuhigt und insbesondere in den Abendstunden entlastet werden kann. Denkbar wären beispielsweise geeignete Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, eine bessere Verkehrsführung, Maßnahmen zum Schutz von Radfahrern und eine Prüfung, wie der Durchgangsverkehr reduziert werden kann.

Es geht dabei nicht darum, Autofahrer grundsätzlich auszusperren. Es geht darum, Sicherheit, Rücksichtnahme und Lebensqualität für alle Verkehrsteilnehmer und Anwohner zu gewährleisten. Die derzeitige Situation zeigt deutlich, dass Handlungsbedarf besteht. Wir wünschen uns deshalb, dass die Stadt die Verkehrssituation

Ich fahre selber Fahrrad und weiß wie ist dort..

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