Durchfahrt sperren: Schluss mit dem Auto-Schleichverkehr in der Georg-Deuschle-Straße

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Matthias Klopfer

205 Unterschriften

13 %
157 von 1.200 für Quorum in Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar

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157 von 1.200 für Quorum in Esslingen am Neckar Esslingen am Neckar
  1. Gestartet 03.06.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

07.08.2026, 08:14

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

es gibt Neuigkeiten, und sie sind besser, als sie auf den ersten Blick klingen.

Die Stadtverwaltung hat auf unsere Anfrage geantwortet. Das Wichtigste daraus: Die Kreuzung Georg-Deuschle-Straße / Hindenburgstraße wurde Ende Juli in der Unfallkommission behandelt. Dort wurden die bisherigen Maßnahmen überprüft und die einzelnen Unfälle auf Gemeinsamkeiten hin untersucht. Über das Ergebnis und über weitere mögliche Maßnahmen wird die Verwaltung im 4. Quartal 2026 im Ausschuss für Bauen, Mobilität und Klimaschutz berichten. Und sie schreibt ausdrücklich, dass unsere Vorschläge „bereits Bestandteil der Prüfung und Abstimmungen" sind.

Warum ich das für einen echten Fortschritt halte: Wir sind seit 2020 mit der Stadt im Gespräch — Verkehrszählung 2022, unzählige Mails, viele freundliche Antworten. Aber jetzt hat unser Anliegen zum ersten Mal einen festen Termin im Kalender der Stadt. Nicht mehr „wir schauen uns das an", sondern ein Bericht in einem Ausschuss, an einem bestimmten Datum, vor gewählten Stadträtinnen und Stadträten. Auf so etwas kann man hinarbeiten.

Warum ich trotzdem nicht zufrieden bin: Die Maßnahmen, die bisher umgesetzt wurden — neu geordnete Stopp-Schilder, versetzte Haltelinien, ein „Stopp"-Schriftzug auf der Fahrbahn, ein weggefallener Parkplatz für bessere Sicht — sind alle sinnvoll, und wir haben sie als Verbesserung wahrgenommen. Aber sie zielen darauf, dass sich die Autofahrer an der Kreuzung besser an die Regeln halten. Unser Problem ist ein anderes: dass diese Autos überhaupt durch unsere schmale Wohnstraße fahren. Das löst man nicht mit Farbe auf dem Asphalt, sondern nur baulich.

Was jetzt zählt. Im Juli wurde bereits einmal über eine schnellere Lösung beraten — ohne den breiten Rückhalt, den es dafür gebraucht hätte. Aus den Gesprächen danach habe ich einen ziemlich klaren Eindruck mitgenommen: Das lag nicht daran, dass jemand gegen uns wäre. Es lag daran, dass die meisten Stadträtinnen und Stadträte nie hier standen, wenn es morgens um Viertel vor acht ist und sich die Autos zwischen den geparkten Wagen ineinander verkeilen. Wer das einmal gesehen hat, versteht es sofort. Genau das hat mir auch ein beratendes Mitglied des Ausschusses bestätigt, das selbst hier im Viertel wohnt.

Deshalb ist unser Plan für die nächsten Wochen ganz einfach: Wir holen die Fraktionen hierher, bevor sie im Herbst entscheiden. Ab dem 15. September, nach den Sommerferien, wenn der Verkehr wieder normal ist. Morgens zur Rushhour, an der Kreuzung, gemeinsam mit Anwohnerinnen und Anwohnern. Eine Fraktion nach der anderen. Die Einladungen sind diese Woche rausgegangen, die CDU-Fraktion hat einen solchen Termin bereits zugesagt.

Und dafür brauche ich Hilfe.
Ich sage das offen: Das ist inzwischen zu viel für eine Person nebenher. Ich suche zwei Menschen aus der Nachbarschaft, die je einen Bereich übernehmen — nicht „irgendwie mithelfen", sondern etwas Konkretes mit überschaubarem Aufwand.

Ortstermine und Kontakt zu den Fraktionen. Termine abstimmen, Nachbarn für den jeweiligen Termin ansprechen, mit dabei sein, hinterher kurz festhalten, was besprochen wurde. Etwa zwei bis drei Stunden im Monat, hauptsächlich im September und Oktober. Man braucht dafür keinerlei Vorkenntnisse — nur Verlässlichkeit beim Terminemachen.

Presse und Öffentlichkeit. Kontakt zur Esslinger Zeitung halten, Fotos und ein kurzes Video vom morgendlichen Rückstau machen, unsere Nachbarschaftskanäle betreuen und beim Schreiben solcher Updates helfen. Etwa zwei Stunden im Monat. Wer gern fotografiert oder schreibt, ist hier genau richtig.

Wenn eine der beiden Rollen zu dir passt — oder wenn du etwas anderes beitragen kannst, an das ich nicht gedacht habe — schreib mir einfach an anwohnerinitative@gmail.com Ein Satz reicht.

Und falls du gerade keine Zeit hast:
Auch das hilft. Wir sind inzwischen rund 200 — teile die Petition weiter, sprich Nachbarn an, die noch nicht unterschrieben haben. Jede Unterschrift macht den Termin im Herbst gewichtiger.

Danke, dass ihr dabei seid. Ich melde mich wieder, sobald der Ausschusstermin feststeht.
Herzliche Grüße
Emanuel Rechsteiner
Anwohnerinitiative Georg-Deuschle-Straße


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