Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

  • Änderungen an der Petition

    01.10.2017 19:54 Uhr

    Liebe Unterstützenden,

    nach der Verlängerung der Laufzeit haben wir jetzt auch den Text der Petition angepasst. Es heißt jetzt nicht mehr "vor der Bundestagswahl".
    Gerade während der (anscheinend längeren) Koalitionsverhandlungen bleibt es wichtig, unsere Stimme zu erheben. Bitte werben Sie weiter für unsere Initiative.

    Herzlichst
    Ihr Uwe Geisler


    Neuer Petitionstext: **Wir Eltern **Die Unterstützenden fordern - auch und gerade vor nach der kommenden Bundestagswahl - von den politisch Verantwortlichen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen unverzügliche und umfassende Maßnahmen zur wirksamen Erhöhung der Bildungsetats für alle Schulformen und Schultypen! Wir haben keine Bodenschätze, unsere Zukunft sind unsere Kinder und deren Bildung!**
    Wir Eltern fühlen uns wie im Hamsterrad. Neben dem allgemeinen Steueraufkommen finanzieren wir das Kleinunternehmen Familie, unsere eigene Altersversorgung wie auch die unserer Elterngeneration.
    Trotz dieses großen gesellschaftlichen Beitrages registrieren wir mit Entsetzen seit Jahren eine Ungleichheit bei der Verteilung von Geldern. Der Bildungssektor wird mit unabsehbaren Folgen vernachlässigt. Während andere Politikbereiche über Jahrzehnte komfortabel mit Finanzen versorgt wurden, hat sich beispielsweise an unseren Schulen ein Investitionsstau in Höhe von 34 Milliarden Euro für deren Modernisierung und Sanierung angesammelt.
    Was ist daran nachhaltig? Was ist daran gerecht? Was ist daran sozial?
    Schule hat heute vielfältig gestiegene sozial-gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen. Gleichzeitig darf Schule nicht auf Fachlichkeit verzichten. Diese zunehmend komplexe Anforderung muss personell dargestellt und finanziert werden. Es kann nicht sein, dass Probleme dadurch gelöst werden, indem an anderer Stelle ein Loch in die Unterrichtsversorgung gerissen wird.
    Wir Eltern
    - sind es leid, mit leeren Versprechungen hingehalten zu werden!
    - haben die Nase voll von halbgaren "Reformen"!
    - wollen endlich Ergebnisse sehen!
    Wenn nicht mehr Mittel und Ressourcen bereitgestellt werden, um den erforderlichen Mindestbedarf zu decken, drohen am Ende deutlich höhere Kosten!


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