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Bild zur Petition mit dem Thema: Eltern fordern Bildungsoffensive Eltern fordern Bildungsoffensive
  • Von: ARGE-SEB mehr
  • An: Die politisch Verantwortlichen
  • Region: Bund, Länder und Kommunen
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 34 Tage verbleibend
  • 3.785 Unterstützende
    38% erreicht von
    10.000  für Sammelziel

Eltern fordern Bildungsoffensive

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Die Unterstützenden fordern - auch und gerade nach der Bundestagswahl - von den politisch Verantwortlichen im Bund, in den Ländern und in den Kommunen unverzügliche und umfassende Maßnahmen zur wirksamen Erhöhung der Bildungsetats für alle Schulformen und Schultypen! Wir haben keine Bodenschätze, unsere Zukunft sind unsere Kinder und deren Bildung!

Wir Eltern fühlen uns wie im Hamsterrad. Neben dem allgemeinen Steueraufkommen finanzieren wir das Kleinunternehmen Familie, unsere eigene Altersversorgung wie auch die unserer Elterngeneration.

Trotz dieses großen gesellschaftlichen Beitrages registrieren wir mit Entsetzen seit Jahren eine Ungleichheit bei der Verteilung von Geldern. Der Bildungssektor wird mit unabsehbaren Folgen vernachlässigt. Während andere Politikbereiche über Jahrzehnte komfortabel mit Finanzen versorgt wurden, hat sich beispielsweise an unseren Schulen ein Investitionsstau in Höhe von 34 Milliarden Euro für deren Modernisierung und Sanierung angesammelt.

Was ist daran nachhaltig? Was ist daran gerecht? Was ist daran sozial?

Schule hat heute vielfältig gestiegene sozial-gesellschaftliche Aufgaben zu erfüllen. Gleichzeitig darf Schule nicht auf Fachlichkeit verzichten. Diese zunehmend komplexe Anforderung muss personell dargestellt und finanziert werden. Es kann nicht sein, dass Probleme dadurch gelöst werden, indem an anderer Stelle ein Loch in die Unterrichtsversorgung gerissen wird.

Wir Eltern

  • sind es leid, mit leeren Versprechungen hingehalten zu werden!
  • haben die Nase voll von halbgaren "Reformen"!
  • wollen endlich Ergebnisse sehen!

Wenn nicht mehr Mittel und Ressourcen bereitgestellt werden, um den erforderlichen Mindestbedarf zu decken, drohen am Ende deutlich höhere Kosten!

Begründung:

Wir Eltern erwarten Veränderungen insbesondere in folgenden Punkten:

  1. Signifikante Verbesserung der Unterrichtsversorgung (110%) und Unterrichtsqualität sowie konsequente Bekämpfung des Unterrichtsausfalls, um guten Unterricht mit fest verankerter individueller Förderung für alle Schüler zu ermöglichen. Die Klassengröße hat diesem Ziel zu folgen.
  2. Deutliche Investition in Neubau und Renovierung von Schulgebäuden und Sportstätten. Des Weiteren deutliche Verbesserung der Ausstattung der Schulen in Sachen Digitaltechnik (einschließlich Folgekosten), experimentelles Lernen und weiterer schultypischer Punkte, um den Anforderungen an den Lernort und Lebensraum Schule tatsächlich gerecht zu werden. Wir erinnern mit Nachdruck an den Mainzer Forderungskatalog an die Schulträger: www.geisler.de/ARGE/ARGE-SEB-Pressemitteilung-17.03.2017.pdf
  3. Massive Aufstockung der Schulsozialarbeit und Etablierung multiprofessioneller Teams an allen Schulen für alle Kinder.
  4. Professionelles Personalmanagement, bedarfsorientierte Einstellungen und deshalb Abschaffung des Listenverfahrens am aktuellen Bedarf vorbei / (Es ist absurd, wenn MINT-Lehrer fehlen und dennoch Geisteswissenschaftler nach Liste –gemäß Schema F– eingestellt werden müssen.) sowie faire Behandlung von Vertretungslehrern.
  5. Sofortige Maßnahmen zur Bekämpfung des dramatisch gestiegenen Lehrermangels in manchen Regionen, Fächern und Schularten auch durch konsequentere Auswahl und Weiterbildung von Quereinsteigern.
  6. Modernisierung der Lehrpläne durch Stärkung der Fächer Wirtschaft/Berufsorientierung, Ernährung/Gesundheit und Informatik/Technik. Entsprechende Erwartungen der Eltern werden in Umfragen immer wieder belegt. Es kann nicht sein, dass die KMK im Dezember 2016 eine 50‑seitige digitale "Strategie" beschlossen hat und das Wort Informatik darin nicht vorkommt.
  7. Deutlich höhere Etats für Fortbildung und Beratung (derzeit teils weniger als 50,- Euro pro Jahr und Lehrer) – insbesondere zur Stärkung der Teamorientierung aller Kollegien.
  8. Entlastung der Lehrkräfte von administrativen, koordinativen und technischen Aufgaben u.a. durch Verwaltungsleiter sowie zügige Einführung von effizienten Verwaltungsabläufen inklusive passender Software.
  9. Weiterentwicklung echter Elternmitbestimmung auf allen Ebenen sowie Transparenz der schulischen Entwicklungs- und Entscheidungsprozesse.

Wir nehmen ausdrücklich Bezug auf unzählige aktuelle und vergangene Initiativen, Resolutionen und Petitionen ähnlicher Zielrichtung. Wir wünschen uns, dass sich die vielen Menschen dahinter vereinen und gemeinsam etwas verändern, denn nur gemeinsam sind wir stark. Das gilt auch, wenn wir in Detailfragen unterschiedlicher Meinung sind.

Bitte lassen Sie Ihre ganze Familie unterzeichnen und verteilen die Information an Freunde, Bekannte und Kollegen in allen Bundesländern. Die Probleme sind überall ähnlich!

Falls Sie die Unterschriftenbögen verwenden, denken Sie bitte daran, die PLZ für alle Unterzeichner ins System einzutragen – das gibt unserer Petition mehr Aussagekraft. Unangemessene Kommentare werden gelöscht - bitte bleiben Sie sachlich.

Die Initiative bezieht sich auf ganz Deutschland. Sie hat ihre Wurzeln in Rheinland-Pfalz und wird getragen von den drei Regionalelternbeiräten Trier, Koblenz und Neustadt.

Konzept und Umsetzung: ARGE-SEB weiterführende Schulen Mainz

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mainz / Ober-Olm, 25.06.2017 (aktiv bis 24.12.2017)


Neuigkeiten

Liebe Unterstützenden, nach der Verlängerung der Laufzeit haben wir jetzt auch den Text der Petition angepasst. Es heißt jetzt nicht mehr "vor der Bundestagswahl". Gerade während der (anscheinend längeren) Koalitionsverhandlungen bleibt es wichtig, unsere ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich plädiere für die Abschaffung des Ehegattensplittings und die Verwendung der Steuermehreinnahmen ausschließlich in Bildung zu investieren. Es kann und darf nicht sein dass ein Trauschein ausreicht um erhebliche Steuervergünstigungen zu erhalten. Außerdem ...

PRO: Wenn es politsch gewollt wird das Eltern arbeiten oder arbeiten müssen um ein auskommen zu haben sollte auch die Schule in die Möglichkeit versetzt werden dieses Umzusetzen. Politische lippenbekenntnisse helfen nichtI Inklusion zu leben. Die Lebensumstände ...

CONTRA: Unser Schulsystem krankt weniger an Unterfinanzierung als am Egoismus vieler Eltern. Wesentliche Erziehungsaufgaben, die früher von den Eltern übernommen wurden, werden heute beim Staat abgeladen. Dorfschulen werden auch deshalb geschlossen, weil Kinder ...

CONTRA: Auch wenn ich der Ansicht bin, dass der gesamte Bildungsbereich neu geordnet werden sollte, sind mir die Forderungen in der Petetion zu beliebig, zu wenig orientiert an der Praxis. Außerdem "kehrt" man damit nicht genig vor der eigenen (Eltern)Tür. Wer ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Sanierung der Schulen, Unterrichtsausfall

Rheinland-Pfalz, insbesondere die Stadt Trier, investiert zu wenig in bildungsbezogene Bereiche (Bausubstanz, Lehrer)

Weil es so mit unserem Schulsystem nicht mehr weitergehen kann.

Weil die Situation an den Schule eine Katastrohe ist und ich nicht verstehen kann, dass die Politik das nicht erkennt. .

Weil Kinder unsere Zukunft sind und es wichtig ist, dass sie jetzt ordentlicjen und vollständigen Unterricht bekommen

>>> Zu den Kommentaren


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Letzte Unterschriften

  • Melanie Mehlich Trier vor 13 Std.
  • Nicht öffentlich Trier vor 1 Tag
  • Jürgen Schneider Trier vor 1 Tag
  • Nicht öffentlich Trier vor 2 Tagen
  • Tamara Mirvis Trier vor 3 Tagen
  • Christof B. Trier vor 3 Tagen
  • Martin W. Cottbus vor 4 Tagen
  • Wiebke L. Trierweiler vor 5 Tagen
  • Ira H. Neuss vor 5 Tagen
  • Sarina S. Neuss vor 6 Tagen
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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit