Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gewölbebrücke in Klecken,
hier ein Bericht vom Sitzungstermin am letzten Dienstag:
Zunächst ein herzliches Dankeschön an alle Anwesenden – ohne die die geplante Grundinstandsetzung vielleicht doch noch gescheitert wäre.
Aber der Reihe nach:
Bürgermeister Seidler gab zu Beginn einen Überblick über den Haushaltsplan und erwähnte, dass die Grundinstandsetzung der Brücke trotz angespannter Haushaltslage – u. a. aufgrund großer Investitionen in Schulen – fest eingeplant sei.
Nach mehreren weiteren Tagesordnungspunkten stand schließlich die Abstimmung über den Haushalt 2026/27 an. In diesem Moment meldete sich UWR-Fraktionsvorsitzende Christiane Schetzschen zu Wort und beantragte, über die Budgetierung der Brücke separat abzustimmen. Als Begründung führte sie an, die Grundinstandsetzung komme nur einem kleinen Teil der Bevölkerung Rosengartens zugute, während die finanzielle Belastung alle trügen. Außerdem sei am Kleckener Bahnhof eine alternative Querungsmöglichkeit vorhanden. Im Kern lautete ihr Argument, dass eine Sanierung weitere Instandhaltungskosten nach sich ziehe und die eigentliche Entscheidung über den Erhalt der Brücke lediglich in die Zukunft verschiebe.
Sitzungsleiterin Anke Grabe erteilte daraufhin den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern das Wort. Diese brachten gewichtige Gegenargumente vor: So sei die Brücke am Bahnhof für Pferdebesitzer als Ausweichstrecke nicht nutzbar. Zudem sei vielen Anwohnerinnen und Anwohnern der kurze Weg ins Grüne mit einem Abriss verwehrt, und auch Schulklassen und Kindergartengruppen nutzten die Brücke regelmäßig für Ausflüge. Desweiteren gab es den Hinweis, dass Professor Steffen Marx, ein ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, bei bestehenden Gewölbebrücken eine Sanierung für wirtschaftlich sinnvoller hält. Bürgermeister Seidler ergänzte, dass beim Abriss neben dem eigentlichen Abbruch auch Betonfundamente entfernt werden müssten, was zusätzliche Kosten verursachen würde. Wie sich herausstellte, waren Frau Schetzschen die meisten dieser Punkte nicht bekannt. Trotzdem hielt sie an ihrem Antrag fest.
Die Fraktionen von SPD, Grünen und UWR baten daraufhin um eine kurze Sitzungsunterbrechung zur internen Abstimmung. Anschließend wurde gemeinsam mit der CDU-Fraktion über den Antrag abgestimmt. Das Ergebnis fiel denkbar knapp aus: 13 Stimmen dafür, 13 dagegen, eine Enthaltung. Der Antrag hatte damit keine Mehrheit gefunden und war abgelehnt. Das Publikum spendete spontan Applaus.
Ich habe die große Hoffnung, dass dies der letzte Eintrag zu dieser Petition ist: Der Budgetposten für die Sanierung ist fest im Haushalt verankert. Im nächsten Jahr sollen Ausschreibung und Auftragsvergabe erfolgen, so dass die Grundinstandsetzung 2028 endlich umgesetzt werden kann.
Nochmals vielen Dank an alle!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, der Gewölbebrücke in Klecken, aus aktuellem Anlass eine ganz wichtige Bitte: Ich habe erfahren, dass die Unabhängige Wählergemeinschaft Rosengarten (UWR) bei der heute Abend stattfindenden Ratssitzung einen Antrag gegen den Erhalt unserer Brücke einbringen will. Es ist daher sehr wichtig, dass wir bei der Sitzung Abendheute erneut Präsenz zeigen und unsere Forderung zum Erhalt der Brücke noch einmal bekräftigen! Trotz der Kurzfristigkeit hoffe ich daher auf zahlreiches Erscheinen.
Unsere Anwesenheit ist ab 19.30 in Böttchers Gasthaus gefragt. (Die Sitzung beginnt mit einem nichtöffentlichen Teil bereits um 19:00.) Die Tagesordnung sieht zwei Punkte "Einwohnerfragestunde" vor (zu Beginn und ganz am Ende): https://www.gemeinde-rosengarten.de/allris/to010?SILFDNR=1000219 Alle, die eine Teilnahme nicht so kurzfristig einrichten können, bitte ich um Weitergabe der Information, damit wir trotzdem zeigen können, dass wir uns diese Art der Lokalpolitik nicht gefallen lassen!
Lieber Unterstützerinnen und Unterstützer der Gewölbebrücke in Klecken,
unsere Stimmen wurden gehört!
Am vergangenen Dienstag hat der Bau- und Planungsausschuss nach kurzer Beratung einstimmig die Grundinstandsetzung der Brücke empfohlen. Abriss und Neubau sind damit vom Tisch.
Im Haushalt 2026/27 wird ein Budget in Höhe von 550 T€ vorgesehen, damit die Arbeiten im Jahr 2028 umgesetzt werden können.
Ein herzliches Dankeschön an die über 600 Menschen, die sich mit ihrer Unterschrift – und viele auch durch ihre Anwesenheit und Unterstützung in den Sitzungen – für den Erhalt der Brücke eingesetzt haben.
Dieses breite Engagement hat diesen Erfolg erst möglich gemacht!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gewölbebrücke in Klecken,
am kommenden Dienstag, den 27. Januar, ab 19 Uhr findet die nächste Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Rosengarten statt - wie gewohnt in Böttchers Gasthaus in Nenndorf.
Die Tagesordnung ist zwar noch nicht veröffentlicht, fest steht aber schon jetzt, dass die Sitzung erneut öffentlich sein wird und unsere Brücke auf der Tagesordnung steht.
Es wäre großartig, wenn wir - wie beim letzten Mal - unser Anliegen durch eine starke Präsenz unterstützen könnten. Daher bitte vormerken und gerne auch weitergeben.
Ich wünsche allen angenehme Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Gewölbebrücke in Klecken,
am Dienstag endete die Unterschriftenphase für unsere Petition.
Als Erstes möchte ich mich bei Ihnen und Euch für die massive Unterstützung bedanken!
Ich bin überwältigt, dass innerhalb von etwas über fünf Tagen 611 Personen mit ihrer digitalen Unterschrift ein deutliches Zeichen gesetzt haben, dass diese Brücke bleiben muss!
Ein starkes Zeichen setzten auch die Bürgerinnen und Bürger, die am vergangenen Dienstag ab 19 Uhr an der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses der Gemeinde Rosengarten teilgenommen haben.
Ich habe ehrlich gesagt nicht gezählt, aber ich schätze, dass rund 60 Menschen vor Ort waren.
Die Übergabe der Online-Petition inklusive der ausgedruckten Unterschriften- und Kommentarliste gab unserem Anliegen zusätzliches Gewicht.
Für alle mit wenig Zeit die Kurzfassung: Der ersatzlose Abriss der Brücke ist vom Tisch, eine Entscheidung ist aber (noch) nicht gefallen. Die Optionen Grundinstandsetzung sowie Abriss + Neubau sind noch im Rennen und sollen hinsichtlich Fördermöglichkeiten geprüft werden. Man hat sich also (mal wieder) vertagt, es hieß aber, dass Anfang Dezember die nächste Sitzung stattfindet, um (hoffentlich) zu entscheiden.
Für alle mit weitergehendem Informationsbedarf folgt die ausführlichere Fassung zum Termin am vergangenen Dienstag:
Nachdem ein Sachverständiger die Ergebnisse der Prüfung und Kostenschätzungen vorgestellt hatte (Unterlagen siehe www.gemeinde-rosengarten.de/allris/vo020?VOLFDNR=1000421&refresh=false&TOLFDNR=1002015), wurde länger diskutiert und Argumente wurden ausgetauscht.
Wir Bürgerinnen und Bürger durften uns nicht einbringen, sondern nur zuhören – was mitunter schwerfiel. Der Tagesordnungspunkt "Bürgerfragestunde" wurde unsinnigerweise ganz ans Ende gelegt.
Positiv: Man war sich schnell einig, dass ein Abriss der Brücke ohne Neubau nicht infrage kommt – immerhin ein erster wichtiger Erfolg für uns.
Weiter ging es um die Frage, welche der beiden verbleibenden Optionen (Grundinstandsetzung oder Abriss mit anschließendem Neubau) vorzuziehen sei.
Die Grundinstandsetzung ist günstiger und grundsätzlich nachhaltiger als ein Neubau.
Laut dem Sachverständigen ließe sich damit die Lebensdauer der Brücke um „20 Jahre + X“ verlängern.
Ein Abriss mit anschließendem Neubau wäre zwar langlebiger, aber auch deutlich teurer.
Beide Varianten sehen keine Nutzung durch Kraftfahrzeuge vor.
Teile der Runde sprachen sich für den Erhalt der Brücke aus, und auch Bürgermeister Dirk Seidler befürwortete diesen Vorschlag. Zudem mahnte er zügiges Handeln an, da für beide Maßnahmen eine Sperrung des Bahnverkehrs erforderlich ist. Solche Zeitfenster sind rar – das nächste liegt im Jahr 2028. Daher müsse bereits bald Budget für den in Planung befindlichen Haushalt 2026/27 vorgesehen werden, um die Arbeiten 2027 beauftragen zu können.
Im Verlauf der Diskussion kam die Idee auf, mögliche Fördergelder zu prüfen, um die Kosten zu senken.
Die Verwaltung erhielt dazu einen entsprechenden Prüfauftrag. Vor dem Hintergrund dieser offenen Frage konnte sich der Ausschuss jedoch - trotz der drängenden Zeit - nicht darauf einigen, die allgemein favorisierte Variante der Instandsetzung schon jetzt festzulegen. Dem Antrag auf Vertagung wurde mit 4 : 3 Stimmen zugestimmt – so dass hoffentlich beim nächsten Sitzungstermin Anfang Dezember die dringend erforderliche Entscheidung fällt.
Dies ist umso mehr zu hoffen, da die Gemeinde bisher nicht gerade durch entschlossenes Handeln geglänzt hat. Ortsbürgermeisterin Anke Grabe wies in ihrem leidenschaftlichen Plädoyer für den Erhalt der Brücke darauf hin, dass man bereits seit 2017 (!) über das weitere Vorgehen berät – bisher ohne Ergebnis.
Ich habe selbst auf der Verwaltungshomepage der Gemeinde recherchiert: So ist zur Sitzung vor über sechs Jahren (!) nachzulesen, dass damals schon eine Instandsetzung einstimmig beschlossen und für den Haushalt 2020/21 ein Budget von 290 T€ vorgesehen war. www.gemeinde-rosengarten.de/allris/to020?TOLFDNR=7148
Zur Sitzung von Februar 2023 ist erneut festgehalten, dass die Instandsetzung erfolgen soll. Das einzuplanende Budget hatte sich inzwischen auf 501 T€ erhöht. www.gemeinde-rosengarten.de/allris/to020?TOLFDNR=9720
Die aktuelle Schätzung für die Grundinstandsetzung liegt bei gut 1.600 T€.
Merke: Es wird nicht günstiger, wenn man länger wartet!
Hoffen wir also, dass unsere starke gemeinsame Stimme nachhaltig Gehör gefunden hat und es nun in unserem Sinne vorangeht.