13.02.2026, 17:36
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!
wir sind noch am Verarbeiten der krassen Eindrücke der letzten und kompletten Rodung vom 26. bis 31. Januar. Falls Sie schauen wollen/ Ihr schauen wollt und dabei nicht alleine sein, kommt herzlich gerne zum gemeinsamen Trauern, Mahnen und Würdigen am Samstag, 28. Februar ab 15:30 zwischen blauer Brücke und Dreiecksteich. (Der Treffpunkt ist 15 bis 20 Minuten von der Stadtbahnhaltestelle Döhrener Turm entfernt, Google-Maps kennt die Blaue Brücke). Gerne können Sie / könnt Ihr Kerzen mitbringen, die wir bei der Abschlusskundgebung an den beiden fast 200-jährigen Eichenpaaren, für deren Erhaltung sich offensichtlich der Projektleiter bei der NLStBV eingesetzt hatte, an der Straße "An der Bauerwiese" gemeinsam abstellen wollen. Von dort sind es noch ca. 15 Minuten bis zur Haltestelle Beekestraße, wo drei Stadtbahnlinien zum Hauptbahnhof führen, oder zum Rix im Stadtteilzentrum Ricklingen, wo wir anschließend noch ins Gespräch kommen wollen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir zum Trauern zahlreich zueinanderfinden würden.
Wer mehr von den Rodungen und der Zerstörung des Waldbodens und der darin überwinternden Amphibien sehen möchte, dem sei der Youtube-Kanal des Pilgers empfohlen: www.youtube.com/@DerPilger1982, z.B. www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c.
Daneben möchten wir auch nochmals auf unsere Seite klimaschutz-am-suedschnellweg.de hinweisen, dort finden Sie auch eine Bankverbindung, denn insbesondere die Kosten der Strafanzeige und der Studie über die Auswirkungen der massiven Eingriffe in geliebte Natur auf unssere Gesundheit (Solastalgie) sind noch nicht gedeckt. Der VCD kann Ihnen /Euch auch Spendenquittungen ausstellen.
Damit sich dieser Frevel an der Natur in Hannover nicht wiederholt, gibt es die Initiative WESTprotest, die unter anderem monatliche Spaziergänge anbietet, z.B. am 22.02. ab 14 Uhr (vgl. westprotest.de). Lassen Sie /lasst uns auch dort solidarisch sein!
Da nun die letzten Bäume, die in unmittelbarer Nähe des Südschnellwegs standen und uns vor Feinstaub, Lärm und dem Anblick der Autos auf dem Straßendamm geschützt hatten, gerodet sind, noch bevor das OVG Lüneburg die Klagen von der Bürgerinitative Umweltschutz (BIU e.V.) und der Kleingärtnerin behandeln hat, wissen wir noch nicht, was wir weiter mit der Petition machen.
Wir würden Sie und Euch aber gerne auf dem Laufenden halten, auch über weitere Aktionen, die wir noch planen, beispielsweise den langsamen Gang im "Gänsemarsch" mit Plakaten durch die Innenstadt ("Achtsamer Trauerspaziergang"). Und ob sich aus meinem heutigen Gespräch mit einer Brückenplanerin und deren Hinweis auf die Landeshaushaltsordnung, die möglicherweise die NLStBV verpflichtet hätte, die "Kann-Ausnahmeregelung" der RAA, in Landschaftsschutzgebieten auf Standstreifen zu verzichten, umzusetzen weil das Baukosten gespart hätte, noch mehr ergibt... Wie sagte der ehemalige Leiter der NLStBV? "Wir lassen nicht gerne die Hosen runter." - Für die Bäume des Trassenwaldes ist es jetzt zu spät, aber die zwei Gärten der Kleingärtnerin, die im März ihren ersten Termin mit ihrem neuen Anwalt hat, sind noch unbeschädigt...
Lassen wir uns nicht mundtot machen! Bleibt/ Bleiben Sie solidarisch!
Eure/Ihre