09.09.2026, 10:46
Liebe Unterstützer*innen,
die Kundgebung heute 18 Uhr findet auf dem auf dem Platz der MENSCHENRECHTE statt unter dem Motto "Unser Rathaus bleibt bunt", vgl. https://www.bunt-statt-braun-hannover.de/
Nähere Informationen zu unserem Infostand am Freitag Abend ab 18:30 auf dem Platz an der Basilika sind zu finden unter https://westprotest.de/westschnellweg/open-air-kino-ueben-ueben-ueben-mit-westprotest/
Und wer unsere Einladung zum Infoabend ab 19 Uhr und Kino ab ca. 20 Uhr am Samstag weitergeben möchte: https://klimaschutz-am-suedschnellweg.de/ Der Treffpunkt An der Bauerwiese ist in Sicht- und Hörweite des Südschnellwegs, ca. 5 Minuten mit dem Fahrrad von der Haltestelle Beekestraße. Bei beiden Veranstaltungen bitte Sitzgelegenheiten mitbringen.
Ansonsten sehen wir uns vielleicht auch auf dem Camp am Weißekreuzplatz: SOfA (Solidarischer Ort für Alle), noch bis Samstag am Hauptbahnhof hinter dem Pavillon.
Solidarische Grüße,
Ihr/ euer
07.09.2026, 03:53
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir haben uns lange, sehr lange nicht mehr gemeldet.
Und trotzdem gibt es uns noch, auch "ohne Bäume".
...es ist bloß alles grauer und weniger schön.
Wir möchten weiter bewirken, dass der Schmerz um den Verlust der Bäume am Südschnellweg sichtbar wird und bereiten dafür auch ein Crowd Funding vor. Zur Sommerpause haben wir einen Offenen Brief an Politiker*innen geschrieben.
Den Film "Die Eiche. Mein Zuhause" wollen wir jetzt am 12.9. an der Bauerwiese zeigen, da am 9.9. 18 Uhr bereits eine Demo am Platz der Weltausstellung stattfindet („Hannover bleibt bunt“).
Zu der ersten Baumaktion von Anna im Oktober 2025 gibt es inzwischen einen Strafbeschluss: 750 Euro oder 7,5 Tage Gefängnis. Was mit der Strafanzeige geschehen ist, die wir gegen die Landesstraßenbaubehörde gestellt haben, weil wir das Allgemeinwohl und unser Recht auf eine gesunde Umwelt nicht richtig abgewogen sehen, wissen wir dagegen bis heute nicht. Auch darüber möchten wir an diesem Abend berichten.
Aber jetzt nochmal der Reihe nach:
Mittwoch 9.9., 14 bis 16 Uhr Hannah-Arendt-Platz: Wir unterstützen die Übergabe eines Offenen Briefs von WESTprotest und anderen Organisationen aus dem Dialogforum an die verkehrspolitischen Sprecher*innen der demokratischen Landtagsfraktionen... Nähere Infos bei www.westprotest.de
Mit solidarischen Grüßen
23.06.2026, 09:47
Es passiert vieles, wir haben bei einem Empfang der Grünen mit dem Umweltminister und der gesundheitspolitischen Sprecherin reden können. Sie verweisen u.a. darauf, dass sie in der Landesregierung der kleinere Partner sind.
Heute Abend findet das Amazonas-Forum von ProTerra im Gymnasium Limmer statt (vgl. Foto oben), es sind noch Plätze für eine spontane Teilnahme frei.
Morgen 14 bis 15 Uhr Verlesung und Übergabe unseres offenen Briefs und einiger Kommentare zu unserer Petition an die Landesregierung und den Landtag auf dem Hannah-Arendt-Platz beim Brunnen, um darauf aufmerksam zu machen, dass die Bäume (bis auf 2 Gärten) im Januar diesen Jahres gefällt wurden, obwohl die drei beim OVG Lüneburg anhängigen Klagen noch NICHT VERHANDELT worden sind. Was wirft das für ein Licht auf unseren Rechtsstaat, dass die NLStBV mit ihrer Verzögerungstaktik so einfach durchkommt?
Wir formulieren zudem die eindringliche Bitte, die Auswirkung der Fällungen auch auf die Gesundheit zu untersuchen, und daraus Schlussfolgerungen für weitere Straßenbauprojekte in Niedersachsen und bundesweit zu ziehen.
Anna Piquardt hat nun den Strafbefehl für ihre erste Baumaktion im Oktober 2025 erhalten: 750 Euro plus Anwalts- und Verfahrenskosten. Sie wird inzwischen anwaltlich vertreten und wir wirken darauf hin, dass eine öffentliche Verhandlung stattfindet.
Vor dem Kommunalwahlen wollen wir am 9.9. abends den Film „Die Eiche – mein Zuhause“ (https://www.youtube.com/watch?v=uGbJqepmlGs) zeigen.Treffpunkt ist bei den vier Eichen An der Bauerwiese in Sichtweite des Südschnellwegs.
Herzliche und solidarische Grüße an alle, die sich für den Erhalt der Natur und gegen die verrückten Aus- und Neubaupläne von Autobahnen und Schnellstraßen einsetzen, z.B. der A20!
12.06.2026, 07:18
Liebe UnterstützerInnen,
wir haben uns lange nicht mehr gemeldet, und trotzdem ist einiges passiert:
* Die Andacht "Berühre die Wunden" hat Raum für Trauer gegeben und sogleich Hoffnung geschenkt. Vielen Dank nochmal ans Umweltteam des Bistums Hildesheim, die sie gemeinsam mit uns vorbereitet hat. Und danke allen, die dabei waren.
* Der Scoping Termin (zur Findung der Untersuchungstiefe der Umweltverträglichkeitsstudie) hat am 1.6. stattgefunden. Almut als Mitarbeiterin des VCD, der als Träger öffentlicher Belange eingeladen war, hat u.a. angeregt, beim Aspekt Gesundheit auch die Gefahr von Solastalgie zu prüfen.
* Als Kampagne haben wir aus diesem Anlass die Strafanzeige und die Ergebnisse der Umfrage zu Solastalgie eingebracht. Ob unsere Argumente aufgegriffen werden, wissen wir nicht, denn wir haben uns zwar für öffentliche Belange eingesetzt, sind aber keine offiziellen Träger öffentlicher Belange.
Damit beim Westschnellweg tatsächlich alles besser wird, ist Obacht und Engagement gefragt. Derzeit geht es darum, dass eine „NULL- bzw. NULL-Plus-Variante“ im Rahmen der beginnenden Variantenfindung vernünftig geprüft wird.
WESTprotest lädt deshalb am morgigen Samstag, den 13.6. um 13:00 zur FAHRRAD-DEMO über den Westschnellweg ein:
Start: 13 Uhr Auf dem Parkplatz an der Ratswiese (Wunstorfer Str. 60)
Ende: Beim Limmer Kiezfest
Deine/ Ihre/ unsere PRÄSENZ ist gefragt! Kommt zahlreich und friedlich lautstark!
Jeder Baum zählt!
Mehr denn je.
Wilfried Behre "Jeder Baum zählt" https://www.youtube.com/watch?v=1XR40uWVsdw
Möge es den Bäumen am Westschnellweg (und den Menschen) besser ergehen!
Auch wenn es am Südschnellweg tatsächlich nur noch einige kleine Oasen gibt (drei Gärten), wollen wir die "Modernisierung" am Südschnellweg weiter begleiten....auch wenn jetzt fast alles schmerzvoll kahl ist.
Schon Mal vormerken: * Mittwoch 24.6. mittags vor dem Landtag Übergabe der Petition (Näheres bald).
Am Abend davor findet das Amazonas Forum von PROTERRA statt. 18.00 im Gymnasium Limmer. Anmeldung erforderlich! https://proterra-hannover.de/veranstaltung/22-proterra-forum-zur-zukunft-der-demokratie-sarayaku-leben-und-widerstand-im-regenwald-ecuadors/
Aber jetzt erst mal diesen Samstag ab 13 Uhr für die Bäume am Westschnellweg radeln!!
https://westprotest.de/westschnellweg/keine-entwarnung-am-westschnellweg/
Mit solidarischen Grüßen,
25.04.2026, 06:57
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir landen Sie und Euch nochmals wie angekündigt heute 15 Uhr ganz herzlich ein zum Gottesdienst am Südschnellweg. Von der Ecke "An der Bauerwiese" südlich des Südschnellwegs wird es ab ca. 14:15 Uhr ausgeschildert sein zum Platz in der Sackgasse an der Kornhast 25 i. Anschließend wird es in Annas Garten bei Kaffe und Tee die Möglichkeit zum Austausch auch über die Solastalgie-studie und den Westschnellweg geben.
Leider kommt diese Mail etwas kurzfristig wegen dem gestrigen Klimaaktionstag, privater Vorkehrungen gegen die Klimakatastrophe (Angebotseinholung für PV-Anlage) und familiärer Verpflichtungen. Und wir bitten, mögliche Schreibfehler zu entschuldigen.
Lasst und gemeinsam "Auftanken"!
Herzliche Grüße und viel Kraft für weiteren Widerstand !
06.04.2026, 11:29
Liebe Unterstützer*innen,
mit herzlichen und friedlichen Oster- und Frühlingswünschen
möchten wir die Daten der angekündigten Trauerandacht korrigieren:
Da am Freitag, 24.04. nach der Klimademo um 15 Uhr (ab Steintor) zum Thema Gasausstieg noch Workshops (Schneiderberg 50) angeboten werden, findet die Andacht für Natur und Menschen (Anwohner*innen und Aktivist*innen) nun am Samstag, 25.04. (internationaler Tag des Baumes) statt, ebenfalls 15 Uhr, zwischen vor der Kornhast 25i und der Sackgasse an der Baustelle.
Vor der Kornhast ist der Weg südlich des Südschnellwegs zwischen der ersten Reihe von Kleingärten, die größtenteils bereits geräumt und gerodet sind, und der zweiten Reihe, die nach der angekündigten Enteignung der Oase von "den allerletzten Bäumen am Südschnellweg" mit unter anderem drei älteren Ulmen dann sozusagen in die erste Reihe rücken. Wir hoffen, dass diese Enteignung sich noch Wochen oder Monate hinziehen wird.... Bald kommt noch ein Sharepic zur Andacht und weitere Infos.
Frohe Ostern & herzliche Friedenswünsche in alle Richtungen,
15.03.2026, 16:10
Liebe Unterstützer*innen,
anbei ein kleines Video von unserer Trauer-, Mahn- und Würdigungs-Veranstaltung am 28.2.26.
Wir haben mit der "Leinemasch“, dem Trassenwald am Südschnellweg, eine Freundin verloren.
Wie bei anderen Todesfällen auch, hat die Trauerphase erst mit dem Tod begonnen.
Wir wollen mit der Forderung, die Auswirkungen der Rodungen auf die Gesundheit von Anwohner*innen und Erholungssuchenden zu untersuchen, weiter auf die Politik zugehen (Anfrage beim Land, Stadt- und Bezirksrat). Da bisher aber nicht darauf eingegangen wurde, wäre es gut, wenn wir uns selber zumindest um eine Weiterführung der Solastalgie-Studie in Bezug auf die Komplettrodung am Südschnellweg sowie präventiv für den Westschnellweg und allgemein kümmern würden. Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit bzw. seelischer Belastung und Umweltveränderungen/-zerstörungen. Um die Weiterführung der Studie in Auftrag geben und die alte vollständig bezahlen zu können, brauchen wir jedoch dringend finanzielle Unterstützung.
Wir haben vom Institut für Klimapsychologie in München das Angebot bekommen, in monatlichen Raten von 100 Euro zu zahlen. Wenn sich jemand angesprochen fühlt, eine Rate zu übernehmen (benötigt werden mindestens 6 für die alte + mindestens 9 für die neue Studie), wären wir sehr dankbar! Grundsätzlich hilft natürlich auch jede kleinere Spende, Infos bei klimaschutz-am-suedschnellweg.de/spenden.
Wie es der Zufall will, hat uns ein Aufruf von einer Studentin, Clara Hoffmann, erreicht:
“Für eine Bachelorarbeit im Bereich Kommunikationsdesign zum Thema Solastalgie (Gefühl zwischen Trost und Trauer angesichts einer sich verändernden Umwelt) werden kurze persönliche Beiträge gesucht: Gedanken, Erfahrungen, Gedichte oder Reflexionen darüber, wie ihr Umweltveränderungen wahrnehmt, und welche Gefühle damit verbunden sind. Beiträge können gern bis zum 18. März an clara.hoffmann@student.hs-rm.de geschickt werden.“
Außerdem gilt nach wie vor die herzliche Einladung, seinen Schmerz mit kreativen Mitteln auszudrücken und zu teilen. Der Prozess kann uns helfen, ins Fühlen/Verarbeiten zu kommen. Das gemeinsam zu tun, ist ratsam. Denn der Schmerz an der Zerstörung der Welt ist oft größer als wir alleine aushalten können. Deswegen neigen wir dazu, den Schmerz zu verdrängen (das haben auch z.B. Joanna Macy und Hildegard Kurt beschrieben).
Es geht weiter:
Als Kampagne „Ricklinger Wald – Für natürlichen Klimaschutz am Südschnellweg – Jeder Baum zählt“ werden wir in Zukunft einmal im Monat, am vorletzten Sonntag (dem Sonntag vor dem Spaziergang am Westschnellweg) weiter eine Mahnwache an der Blauen Brücke anmelden: 13.00-16.00. Das heißt konkret, der nächste Termin ist am SONNTAG, den 22.3.26.
Menschen die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen!
Weitere Ankündigung: Zusammen mit dem Umweltteam des katholischen Bistums Hildesheim wird es, dank Almut, am FREITAG, dem 24.4. um 17.00 - am Vortag des internationalen Tag des Baumes - eine Andacht geben. Genaue Informationen folgen zeitnah.
Ob wir auch am 25.4., dem internationalen Tag des Baumes, selber eine Mahn-Aktion organisiert bekommen, ist noch nicht sicher. Wenn Ihr eine Fahrrad-Demo über Süd- und West-Schnellweg machen wollt, dafür müssen wir aber mindestens 250 sein, dann sind wir dabei.
Zu den noch laufenden Klagen und Strafanzeigen gibt es bisher noch nichts Neues. Enteignet werden sollen die letzten Gärten wohl bis Ende März. Wann die „letzten Bäume“ am Südschnellweg gefällt werden „sollen“, wissen wir nicht.
Bleiben wir erhobenen Hauptes und lassen uns nicht brechen.
Mit solidarischen Grüßen in die vielen Krisengebiete der Erde,
…
27.02.2026, 14:55
Liebe Unterstützer*innen,
Die Luftaufnahme zeigt, morgen ist es soweit: Samstag um 15.30 treffen wir uns an der Blauen Brücke am Dreiecksteich, um gemeinsam zu trauern, zu mahnen und zu würdigen.
Beiträge sind herzlich willkommen, ebenso Kerzen, Blumen und Samen.
Außerdem wollten wir die Anregung mitgeben, in Schwarz zu erscheinen.
Und wer sich musikalisch einstimmen möchte…die u.g. Lieder möchten wir singen, um die verletzte Erde zu ehren.
Der Schweizer Forstingenieur Ernst Zürcher hat in einem Vortrag zur Bedeutung von Bäumen und Wäldern für die Gesundheit der Erde und der Menschen gesagt, dass sich die Gesundheit eines Waldes an seinem Gesang ablesen lässt. Und dass es nach Rodungen manchmal sehr lange dauern kann, bis ein Wald sein Lied wieder findet.
Manchmal verstummt er für immer.
Wir laden morgen immer mal wieder dazu ein zu singen, z.B.
• Tall trees, warm fire, strong wind, deep water. I can feel it in my body, I can feel it in my soul.
• Mother I feel you under my feet. Mother I feel your heartbeat.
• Nach dieser Erde wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär’. Darum Menschen achtet und trachtet, dass sie es bleibt! Wem denn wäre sie ein Denkmal, wenn sie still die Sonn’ umtreibt.
• Die Flüsse sie fließen, fließen und fließen. Die Flüsse sie fließen, alle ins Meer. Mutter Erde sorgt für Dich. Mutter Erde sorgt für mich. Wir sind ihre Kinder.
Die Einladung, seinen Schmerz zum Geschehen am Südschnellweg auszudrücken, bleibt bestehen. Einige Beispiele werden am Samstag vorgestellt werden.
Eine andere Möglichkeit ist, die Zeichnungen, Texte, Fotos direkt vor Ort anzubringen (als eine Art Pflaster). Weil man nicht weiß, wie lange die Dinge hängen, wäre es schön, sie zu fotografieren…und uns eines der Fotos per Mail zu schicken.
Zu den Strafanzeigen und anderen (Pflanz)aktionen unterrichten wir Euch/ Sie weiterhin.
Mit herzlichen solidarischen Grüßen,
13.02.2026, 17:36
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!
wir sind noch am Verarbeiten der krassen Eindrücke der letzten und kompletten Rodung vom 26. bis 31. Januar. Falls Sie schauen wollen/ Ihr schauen wollt und dabei nicht alleine sein, kommt herzlich gerne zum gemeinsamen Trauern, Mahnen und Würdigen am Samstag, 28. Februar ab 15:30 zwischen blauer Brücke und Dreiecksteich. (Der Treffpunkt ist 15 bis 20 Minuten von der Stadtbahnhaltestelle Döhrener Turm entfernt, Google-Maps kennt die Blaue Brücke). Gerne können Sie / könnt Ihr Kerzen mitbringen, die wir bei der Abschlusskundgebung an den beiden fast 200-jährigen Eichenpaaren, für deren Erhaltung sich offensichtlich der Projektleiter bei der NLStBV eingesetzt hatte, an der Straße "An der Bauerwiese" gemeinsam abstellen wollen. Von dort sind es noch ca. 15 Minuten bis zur Haltestelle Beekestraße, wo drei Stadtbahnlinien zum Hauptbahnhof führen, oder zum Rix im Stadtteilzentrum Ricklingen, wo wir anschließend noch ins Gespräch kommen wollen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir zum Trauern zahlreich zueinanderfinden würden.
Wer mehr von den Rodungen und der Zerstörung des Waldbodens und der darin überwinternden Amphibien sehen möchte, dem sei der Youtube-Kanal des Pilgers empfohlen: www.youtube.com/@DerPilger1982, z.B. www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c.
Daneben möchten wir auch nochmals auf unsere Seite klimaschutz-am-suedschnellweg.de hinweisen, dort finden Sie auch eine Bankverbindung, denn insbesondere die Kosten der Strafanzeige und der Studie über die Auswirkungen der massiven Eingriffe in geliebte Natur auf unssere Gesundheit (Solastalgie) sind noch nicht gedeckt. Der VCD kann Ihnen /Euch auch Spendenquittungen ausstellen.
Damit sich dieser Frevel an der Natur in Hannover nicht wiederholt, gibt es die Initiative WESTprotest, die unter anderem monatliche Spaziergänge anbietet, z.B. am 22.02. ab 14 Uhr (vgl. westprotest.de). Lassen Sie /lasst uns auch dort solidarisch sein!
Da nun die letzten Bäume, die in unmittelbarer Nähe des Südschnellwegs standen und uns vor Feinstaub, Lärm und dem Anblick der Autos auf dem Straßendamm geschützt hatten, gerodet sind, noch bevor das OVG Lüneburg die Klagen von der Bürgerinitative Umweltschutz (BIU e.V.) und der Kleingärtnerin behandeln hat, wissen wir noch nicht, was wir weiter mit der Petition machen.
Wir würden Sie und Euch aber gerne auf dem Laufenden halten, auch über weitere Aktionen, die wir noch planen, beispielsweise den langsamen Gang im "Gänsemarsch" mit Plakaten durch die Innenstadt ("Achtsamer Trauerspaziergang"). Und ob sich aus meinem heutigen Gespräch mit einer Brückenplanerin und deren Hinweis auf die Landeshaushaltsordnung, die möglicherweise die NLStBV verpflichtet hätte, die "Kann-Ausnahmeregelung" der RAA, in Landschaftsschutzgebieten auf Standstreifen zu verzichten, umzusetzen weil das Baukosten gespart hätte, noch mehr ergibt... Wie sagte der ehemalige Leiter der NLStBV? "Wir lassen nicht gerne die Hosen runter." - Für die Bäume des Trassenwaldes ist es jetzt zu spät, aber die zwei Gärten der Kleingärtnerin, die im März ihren ersten Termin mit ihrem neuen Anwalt hat, sind noch unbeschädigt...
Lassen wir uns nicht mundtot machen! Bleibt/ Bleiben Sie solidarisch!
Eure/Ihre
31.01.2026, 16:28
Liebe Unterstützer*innen,
den Trassenwald gibt es nicht mehr.
Noch bevor die beim OVG Lüneburg anhängigen Klagen behandelt worden sind, wurde komplett gerodet.
Waren wir zu wenige und/oder zu spät? Wahrscheinlich vor allem letzteres: Beim "HAZ Klimatalk" vom 26.1. (klimaschutz-hannover.de/vertrauen-im-fokus/) antwortete Frau Bielfeldt von der IHK Hannover: "Am Südschnellweg wird gebaut wie im Dialogforum besprochen, und am Westschnellweg läuft das Dialogforum zur Zeit". Die Protokolle vom Südschnellweg würden uns interessieren. Das war jedenfalls lang her, vor Corona und vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (April 2021), in dem die Rechte zukünftiger Generationen auf ein erträgliches Klima bestätigt wurden! Bürger- bzw. Verbändebeteiligung hin- oder her, der Souverän, das Volk, und die Legislative, unsere Volksvertreter*innen müssten doch auf neuere Erkenntnisse reagieren können bevor Bäume gefällt und Tiere vertrieben oder zermalmt werden!?!
Tiere zermalmt? Ja, Sie und Ihr habt richtig gelesen: Auf www.youtube.com/shorts/6dqKbhn0zy0 ist zu sehen, wie der Boden durch Kettenfahrzeuge zerwühlt und verdichtet worden ist. Von den Fröschen, Kröten und Molchen, die hier im Waldboden überwintert hatten, weil die Amphibienzäune zu spät und nicht korrekt errichtet wurden, sind wohl nur noch zerbrochene Knochen übrig geblieben (www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c ab 5:20). Da nutzt es leider wenig , dass die Untere Naturschutzbehörde (UNB, die bei der Region Hannover angesiedelt ist), als "Kompromiss" mit der Landesstraßenbaubehörde ausgehandelt hatte, dass die Baumstümpfe erst im April (nach Beginn der Krötenwanderung) gerodet werden. Welche Amphibien sollen da noch wandern? Wie sehr wurde die Population am Dreiecksteich nördlich des Südschnellwegs wohl dezimiert?
Jetzt bleibt uns, die beiden Kleingärtner*innen weiter zu unterstützen, die demnächst enteignet werden sollen, wobei eine eine Klage beim OVG Lüneburg eingereicht hat, die noch nicht behandelt worden ist.
Und wir können gemeinsam trauern, was wir zunächst am morgigen Sonntag bei einer Mahnwache mit Kerzen tun wollen, und wer mag, kann eigene Kerzen (am besten mit Glas als Windschutz) mitbringen. Darüber hinaus planen wir, am Valentinstag, 14.2. einen Trauermarsch und/oder eine interreligiöse Trauerandacht auf dem Südschnellweg zu machen um Liebe und Dankbarkeit für die Natur auszudrücken. Gewünscht wurde auch ein Achtsamer Trauerspaziergang in der Innenstadt. Wer uns bei der Vorbereitung unterstützen möchte, melde sich gerne bei info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de oder unter "Frage an den Petenten". Weitere Informationen auch auf www.klimaschutz-am-suedschnellweg.de und auf www.youtube.com/watch?v=asoUdnbgGFY.
Ansonsten: Haltet zusammen, tanzt Euren Schmerz weg (wie wir es heute in einer kleinen Gruppe getan haben), folgt uns auf www.instagram.com/klimaschutzamsuedschnellweg/, bildet Banden, seid solidarisch, unterstützt den Pilger und/oder uns!
Traurige aber solidarische Grüße