Erhalt der letzten Bäume am Südschnellweg in Hannover (ca. 1,6 km Trassenwald)

Petition richtet sich an
Präsidentin des niedersächsischen Landtags Hanna Naber, Ministerpräsident Olaf Lies, Verkehrspolit. Sprecher*innen der Fraktionen im Bundestag und im niedersächsischen Landtag, Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags

3.536 Unterschriften

Sammlung beendet

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  1. Gestartet Mai 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

25.04.2026, 06:57

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir landen Sie und Euch nochmals wie angekündigt heute 15 Uhr ganz herzlich ein zum Gottesdienst am Südschnellweg. Von der Ecke "An der Bauerwiese" südlich des Südschnellwegs wird es ab ca. 14:15 Uhr ausgeschildert sein zum Platz in der Sackgasse an der Kornhast 25 i. Anschließend wird es in Annas Garten bei Kaffe und Tee die Möglichkeit zum Austausch auch über die Solastalgie-studie und den Westschnellweg geben.

Leider kommt diese Mail etwas kurzfristig wegen dem gestrigen Klimaaktionstag, privater Vorkehrungen gegen die Klimakatastrophe (Angebotseinholung für PV-Anlage) und familiärer Verpflichtungen. Und wir bitten, mögliche Schreibfehler zu entschuldigen.

Lasst und gemeinsam "Auftanken"!
Herzliche Grüße und viel Kraft für weiteren Widerstand !


06.04.2026, 11:29

Liebe Unterstützer*innen,

mit herzlichen und friedlichen Oster- und Frühlingswünschen
möchten wir die Daten der angekündigten Trauerandacht korrigieren:
Da am Freitag, 24.04. nach der Klimademo um 15 Uhr (ab Steintor) zum Thema Gasausstieg noch Workshops (Schneiderberg 50) angeboten werden, findet die Andacht für Natur und Menschen (Anwohner*innen und Aktivist*innen) nun am Samstag, 25.04. (internationaler Tag des Baumes) statt, ebenfalls 15 Uhr, zwischen vor der Kornhast 25i und der Sackgasse an der Baustelle.
Vor der Kornhast ist der Weg südlich des Südschnellwegs zwischen der ersten Reihe von Kleingärten, die größtenteils bereits geräumt und gerodet sind, und der zweiten Reihe, die nach der angekündigten Enteignung der Oase von "den allerletzten Bäumen am Südschnellweg" mit unter anderem drei älteren Ulmen dann sozusagen in die erste Reihe rücken. Wir hoffen, dass diese Enteignung sich noch Wochen oder Monate hinziehen wird.... Bald kommt noch ein Sharepic zur Andacht und weitere Infos.

Frohe Ostern & herzliche Friedenswünsche in alle Richtungen,


15.03.2026, 16:10

Liebe Unterstützer*innen,
anbei ein kleines Video von unserer Trauer-, Mahn- und Würdigungs-Veranstaltung am 28.2.26.
Wir haben mit der "Leinemasch“, dem Trassenwald am Südschnellweg, eine Freundin verloren.
Wie bei anderen Todesfällen auch, hat die Trauerphase erst mit dem Tod begonnen.

Wir wollen mit der Forderung, die Auswirkungen der Rodungen auf die Gesundheit von Anwohner*innen und Erholungssuchenden zu untersuchen, weiter auf die Politik zugehen (Anfrage beim Land, Stadt- und Bezirksrat). Da bisher aber nicht darauf eingegangen wurde, wäre es gut, wenn wir uns selber zumindest um eine Weiterführung der Solastalgie-Studie in Bezug auf die Komplettrodung am Südschnellweg sowie präventiv für den Westschnellweg und allgemein kümmern würden. Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen mentaler Gesundheit bzw. seelischer Belastung und Umweltveränderungen/-zerstörungen. Um die Weiterführung der Studie in Auftrag geben und die alte vollständig bezahlen zu können, brauchen wir jedoch dringend finanzielle Unterstützung.
Wir haben vom Institut für Klimapsychologie in München das Angebot bekommen, in monatlichen Raten von 100 Euro zu zahlen. Wenn sich jemand angesprochen fühlt, eine Rate zu übernehmen (benötigt werden mindestens 6 für die alte + mindestens 9 für die neue Studie), wären wir sehr dankbar! Grundsätzlich hilft natürlich auch jede kleinere Spende, Infos bei klimaschutz-am-suedschnellweg.de/spenden.
Wie es der Zufall will, hat uns ein Aufruf von einer Studentin, Clara Hoffmann, erreicht:
“Für eine Bachelorarbeit im Bereich Kommunikationsdesign zum Thema Solastalgie (Gefühl zwischen Trost und Trauer angesichts einer sich verändernden Umwelt) werden kurze persönliche Beiträge gesucht: Gedanken, Erfahrungen, Gedichte oder Reflexionen darüber, wie ihr Umweltveränderungen wahrnehmt, und welche Gefühle damit verbunden sind. Beiträge können gern bis zum 18. März an clara.hoffmann@student.hs-rm.de geschickt werden.“
Außerdem gilt nach wie vor die herzliche Einladung, seinen Schmerz mit kreativen Mitteln auszudrücken und zu teilen. Der Prozess kann uns helfen, ins Fühlen/Verarbeiten zu kommen. Das gemeinsam zu tun, ist ratsam. Denn der Schmerz an der Zerstörung der Welt ist oft größer als wir alleine aushalten können. Deswegen neigen wir dazu, den Schmerz zu verdrängen (das haben auch z.B. Joanna Macy und Hildegard Kurt beschrieben).
Es geht weiter:
Als Kampagne „Ricklinger Wald – Für natürlichen Klimaschutz am Südschnellweg – Jeder Baum zählt“ werden wir in Zukunft einmal im Monat, am vorletzten Sonntag (dem Sonntag vor dem Spaziergang am Westschnellweg) weiter eine Mahnwache an der Blauen Brücke anmelden: 13.00-16.00. Das heißt konkret, der nächste Termin ist am SONNTAG, den 22.3.26.
Menschen die mitmachen wollen, sind herzlich willkommen!
Weitere Ankündigung: Zusammen mit dem Umweltteam des katholischen Bistums Hildesheim wird es, dank Almut, am FREITAG, dem 24.4. um 17.00 - am Vortag des internationalen Tag des Baumes - eine Andacht geben. Genaue Informationen folgen zeitnah.
Ob wir auch am 25.4., dem internationalen Tag des Baumes, selber eine Mahn-Aktion organisiert bekommen, ist noch nicht sicher. Wenn Ihr eine Fahrrad-Demo über Süd- und West-Schnellweg machen wollt, dafür müssen wir aber mindestens 250 sein, dann sind wir dabei.

Zu den noch laufenden Klagen und Strafanzeigen gibt es bisher noch nichts Neues. Enteignet werden sollen die letzten Gärten wohl bis Ende März. Wann die „letzten Bäume“ am Südschnellweg gefällt werden „sollen“, wissen wir nicht.

Bleiben wir erhobenen Hauptes und lassen uns nicht brechen.
Mit solidarischen Grüßen in die vielen Krisengebiete der Erde,


27.02.2026, 14:55

Liebe Unterstützer*innen,
Die Luftaufnahme zeigt, morgen ist es soweit: Samstag um 15.30 treffen wir uns an der Blauen Brücke am Dreiecksteich, um gemeinsam zu trauern, zu mahnen und zu würdigen.
Beiträge sind herzlich willkommen, ebenso Kerzen, Blumen und Samen.
Außerdem wollten wir die Anregung mitgeben, in Schwarz zu erscheinen.
Und wer sich musikalisch einstimmen möchte…die u.g. Lieder möchten wir singen, um die verletzte Erde zu ehren.
Der Schweizer Forstingenieur Ernst Zürcher hat in einem Vortrag zur Bedeutung von Bäumen und Wäldern für die Gesundheit der Erde und der Menschen gesagt, dass sich die Gesundheit eines Waldes an seinem Gesang ablesen lässt. Und dass es nach Rodungen manchmal sehr lange dauern kann, bis ein Wald sein Lied wieder findet.
Manchmal verstummt er für immer.
Wir laden morgen immer mal wieder dazu ein zu singen, z.B.
• Tall trees, warm fire, strong wind, deep water. I can feel it in my body, I can feel it in my soul.
• Mother I feel you under my feet. Mother I feel your heartbeat.
• Nach dieser Erde wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär’. Darum Menschen achtet und trachtet, dass sie es bleibt! Wem denn wäre sie ein Denkmal, wenn sie still die Sonn’ umtreibt.
• Die Flüsse sie fließen, fließen und fließen. Die Flüsse sie fließen, alle ins Meer. Mutter Erde sorgt für Dich. Mutter Erde sorgt für mich. Wir sind ihre Kinder.

Die Einladung, seinen Schmerz zum Geschehen am Südschnellweg auszudrücken, bleibt bestehen. Einige Beispiele werden am Samstag vorgestellt werden.
Eine andere Möglichkeit ist, die Zeichnungen, Texte, Fotos direkt vor Ort anzubringen (als eine Art Pflaster). Weil man nicht weiß, wie lange die Dinge hängen, wäre es schön, sie zu fotografieren…und uns eines der Fotos per Mail zu schicken.
Zu den Strafanzeigen und anderen (Pflanz)aktionen unterrichten wir Euch/ Sie weiterhin.
Mit herzlichen solidarischen Grüßen,


13.02.2026, 17:36

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

wir sind noch am Verarbeiten der krassen Eindrücke der letzten und kompletten Rodung vom 26. bis 31. Januar. Falls Sie schauen wollen/ Ihr schauen wollt und dabei nicht alleine sein, kommt herzlich gerne zum gemeinsamen Trauern, Mahnen und Würdigen am Samstag, 28. Februar ab 15:30 zwischen blauer Brücke und Dreiecksteich. (Der Treffpunkt ist 15 bis 20 Minuten von der Stadtbahnhaltestelle Döhrener Turm entfernt, Google-Maps kennt die Blaue Brücke). Gerne können Sie / könnt Ihr Kerzen mitbringen, die wir bei der Abschlusskundgebung an den beiden fast 200-jährigen Eichenpaaren, für deren Erhaltung sich offensichtlich der Projektleiter bei der NLStBV eingesetzt hatte, an der Straße "An der Bauerwiese" gemeinsam abstellen wollen. Von dort sind es noch ca. 15 Minuten bis zur Haltestelle Beekestraße, wo drei Stadtbahnlinien zum Hauptbahnhof führen, oder zum Rix im Stadtteilzentrum Ricklingen, wo wir anschließend noch ins Gespräch kommen wollen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir zum Trauern zahlreich zueinanderfinden würden.
Wer mehr von den Rodungen und der Zerstörung des Waldbodens und der darin überwinternden Amphibien sehen möchte, dem sei der Youtube-Kanal des Pilgers empfohlen: www.youtube.com/@DerPilger1982, z.B. www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c.
Daneben möchten wir auch nochmals auf unsere Seite klimaschutz-am-suedschnellweg.de hinweisen, dort finden Sie auch eine Bankverbindung, denn insbesondere die Kosten der Strafanzeige und der Studie über die Auswirkungen der massiven Eingriffe in geliebte Natur auf unssere Gesundheit (Solastalgie) sind noch nicht gedeckt. Der VCD kann Ihnen /Euch auch Spendenquittungen ausstellen.
Damit sich dieser Frevel an der Natur in Hannover nicht wiederholt, gibt es die Initiative WESTprotest, die unter anderem monatliche Spaziergänge anbietet, z.B. am 22.02. ab 14 Uhr (vgl. westprotest.de). Lassen Sie /lasst uns auch dort solidarisch sein!
Da nun die letzten Bäume, die in unmittelbarer Nähe des Südschnellwegs standen und uns vor Feinstaub, Lärm und dem Anblick der Autos auf dem Straßendamm geschützt hatten, gerodet sind, noch bevor das OVG Lüneburg die Klagen von der Bürgerinitative Umweltschutz (BIU e.V.) und der Kleingärtnerin behandeln hat, wissen wir noch nicht, was wir weiter mit der Petition machen.
Wir würden Sie und Euch aber gerne auf dem Laufenden halten, auch über weitere Aktionen, die wir noch planen, beispielsweise den langsamen Gang im "Gänsemarsch" mit Plakaten durch die Innenstadt ("Achtsamer Trauerspaziergang"). Und ob sich aus meinem heutigen Gespräch mit einer Brückenplanerin und deren Hinweis auf die Landeshaushaltsordnung, die möglicherweise die NLStBV verpflichtet hätte, die "Kann-Ausnahmeregelung" der RAA, in Landschaftsschutzgebieten auf Standstreifen zu verzichten, umzusetzen weil das Baukosten gespart hätte, noch mehr ergibt... Wie sagte der ehemalige Leiter der NLStBV? "Wir lassen nicht gerne die Hosen runter." - Für die Bäume des Trassenwaldes ist es jetzt zu spät, aber die zwei Gärten der Kleingärtnerin, die im März ihren ersten Termin mit ihrem neuen Anwalt hat, sind noch unbeschädigt...
Lassen wir uns nicht mundtot machen! Bleibt/ Bleiben Sie solidarisch!
Eure/Ihre


31.01.2026, 16:28

Liebe Unterstützer*innen,

den Trassenwald gibt es nicht mehr.
Noch bevor die beim OVG Lüneburg anhängigen Klagen behandelt worden sind, wurde komplett gerodet.
Waren wir zu wenige und/oder zu spät? Wahrscheinlich vor allem letzteres: Beim "HAZ Klimatalk" vom 26.1. (klimaschutz-hannover.de/vertrauen-im-fokus/) antwortete Frau Bielfeldt von der IHK Hannover: "Am Südschnellweg wird gebaut wie im Dialogforum besprochen, und am Westschnellweg läuft das Dialogforum zur Zeit". Die Protokolle vom Südschnellweg würden uns interessieren. Das war jedenfalls lang her, vor Corona und vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (April 2021), in dem die Rechte zukünftiger Generationen auf ein erträgliches Klima bestätigt wurden! Bürger- bzw. Verbändebeteiligung hin- oder her, der Souverän, das Volk, und die Legislative, unsere Volksvertreter*innen müssten doch auf neuere Erkenntnisse reagieren können bevor Bäume gefällt und Tiere vertrieben oder zermalmt werden!?!
Tiere zermalmt? Ja, Sie und Ihr habt richtig gelesen: Auf www.youtube.com/shorts/6dqKbhn0zy0 ist zu sehen, wie der Boden durch Kettenfahrzeuge zerwühlt und verdichtet worden ist. Von den Fröschen, Kröten und Molchen, die hier im Waldboden überwintert hatten, weil die Amphibienzäune zu spät und nicht korrekt errichtet wurden, sind wohl nur noch zerbrochene Knochen übrig geblieben (www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c ab 5:20). Da nutzt es leider wenig , dass die Untere Naturschutzbehörde (UNB, die bei der Region Hannover angesiedelt ist), als "Kompromiss" mit der Landesstraßenbaubehörde ausgehandelt hatte, dass die Baumstümpfe erst im April (nach Beginn der Krötenwanderung) gerodet werden. Welche Amphibien sollen da noch wandern? Wie sehr wurde die Population am Dreiecksteich nördlich des Südschnellwegs wohl dezimiert?
Jetzt bleibt uns, die beiden Kleingärtner*innen weiter zu unterstützen, die demnächst enteignet werden sollen, wobei eine eine Klage beim OVG Lüneburg eingereicht hat, die noch nicht behandelt worden ist.
Und wir können gemeinsam trauern, was wir zunächst am morgigen Sonntag bei einer Mahnwache mit Kerzen tun wollen, und wer mag, kann eigene Kerzen (am besten mit Glas als Windschutz) mitbringen. Darüber hinaus planen wir, am Valentinstag, 14.2. einen Trauermarsch und/oder eine interreligiöse Trauerandacht auf dem Südschnellweg zu machen um Liebe und Dankbarkeit für die Natur auszudrücken. Gewünscht wurde auch ein Achtsamer Trauerspaziergang in der Innenstadt. Wer uns bei der Vorbereitung unterstützen möchte, melde sich gerne bei info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de oder unter "Frage an den Petenten". Weitere Informationen auch auf www.klimaschutz-am-suedschnellweg.de und auf www.youtube.com/watch?v=asoUdnbgGFY.

Ansonsten: Haltet zusammen, tanzt Euren Schmerz weg (wie wir es heute in einer kleinen Gruppe getan haben), folgt uns auf www.instagram.com/klimaschutzamsuedschnellweg/, bildet Banden, seid solidarisch, unterstützt den Pilger und/oder uns!

Traurige aber solidarische Grüße


27.01.2026, 15:43

Aufruf „Rodung Tag III“
Morgen früh um 8.30 in die Leinemasch/ an der Bauerwiese zu kommen,
um der Zerstörungsmaschinerie ein wenig Menschlichkeit entgegen zu bringen
& den Landtagsabgeordneten morgen Abend um 19.00 unseren Schmerz zu teilen/ Hannah Arendt Platz

Liebe Unterstützer*innen,

Ulrike hat in den letzten Tagen die Bäume mit „Tall trees, warm fire, strong winds, deep water“ in den Tod begleitet.
Der Pilger und Wilfried (anscheinend noch nicht online) haben die Zerstörung mit der Kamera festgehalten.
www.youtube.com/c/DerPilger1982

Almut, Uschi, Paulina, Stefanie und Luna haben in der Leinemasch die Stellung gehalten. Danke dafür!
Und ich, Anna, habe am Rechner gearbeitet, in der Hoffnung einen neuen Anwalt für Daniela, die klagende Kleingärtnerin zu finden. Herausgekommen ist heute Morgen die PM im Anhang.
Gerade kämpfe ich mit lähmenden Schuldgefühlen, für all das was ich nicht getan habe. Immer wieder auch wegen des falschen Glaubens Zeit zu haben, noch nicht so weit zu sein…oder Zeit zu brauchen.

Hier noch ein Gedicht, das uns zugeschickt wurde.

SÜDSCHNELLWEG
 
Nun werden sie sterben, die letzten Bäume
 
zugunsten großzügiger Straßenräume.
 
Ach, könnt mensch nur großzügig sein
 
beim Erhalt unseres Planeten, der so klein.
 
Nicht nur Eulen, Käfer und Hornissen,
 
werden Lebensraum vermissen.
 
Derjenige, der im Sonnenlicht zeitig im Frühjahr,
 
mit grünen Knospen und Blättern entzückt, so wunderbar.
 
Nach Erdaushub und langem Baumaschinenfahren,
 
werden Autolacke glänzen in fernen Jahren.
 
Sie werden uns reflektieren Sonne und Hitze,
 
Abgas und Wärme dringen durch jede Ritze.
 
Wir werden uns fragen, weshalb die Düfte der Duftbäumchen
 
in der Luft der Auto-Innenräumchen
 
nicht gleichen
 
dem Duft der  Eichen,
 
deren Allee einst Schatten spendete.
 
Doch trauern wir nicht, dass es so endete,
 
denn jede Menschheit muss ihre eigenen Erfahrungen machen.
 
(c) 2026ABCycling

Und die Liebeserklärung meiner Mutter, die sie bei ihrem letzten Aufenthalt Mitte Dezember geschrieben hat.

Die Leinemasch ist ein schöner Teil Hannovers.
Ich liebe sie, bin jeden morgen hier spaziert und die Schönheit hat mich inspiriert.
Wünsche mir, dass es so bleibt.

Heike Piquardt ehemals La Provence und ein grünes Herz

Lasst uns die Geschichten teilen, auch wenn wir uns den Kontext anders gewünscht haben.
Geträumt haben wir von einer großen Allianz für die Bäume an den Schnellwegen Hannovers, die so wichtig sind für unsere Lebensqualität in der Stadt.

Herzlich-traurige Grüße & viel Mitgefühl für die vielen andere Orte, wo auch noch einen guten Monat auf Teufel komm raus gerodet wird.

In der stillen Hoffnung, dass morgen früh wieder ein kämpferisch weiblicher Geist in uns wohnt.


25.01.2026, 05:03

Liebe Unterstützer*innen,

einige von Ihnen/ Euch werden es schon gestern in der HAZ gelesen haben oder sonst erfahren: Ab morgen, Montag, 26.1., 9 Uhr werden am Südschnellweg „neue Baufelder vorbereitet“, daher wird der Schnellweg gesperrt. Das heißt, wieder werden Bäume gefällt.
Wir sind geschockt, haben erst gerätselt, wo, haben eine Pressemitteilung verfasst und ein schnelles Flugblatt. Da am Montag auch eine Unterführung unter dem Schnellweg an der Leine (Seite FKK-Teich / Dreiecksteich) gesperrt wird, ist es so gut wie sicher, dass die im Foto gezeigten Bäume zwischen Südschnellweg und dem beliebten Badeteich gefällt werden )-: . Und womöglich der ganze Rest des nördlichen Trassenwaldes.
Wir wollen ab Montag 8 Uhr vor Ort sein und suchen noch Unterstützung für unsere Mahnwache(n): Bitte tragt Euch ein in pad.systemli.org/p/IKJVNYe7qBdamIBHyAwe-keep! Wäre schön, wenn wir jeweils mindestens zu dritt wären! Um die Mawa aufrechtzuerhalten, reichen aber auch zwei Menschen. Wenn Ihr zu anderen Zeiten unterstützen könnt, tragt das bitte ein!
Daneben wäre es auch schön, wenn Ihr eintragt, wenn Ihr Kaffee, Tee oder etwas zu Essen vorbeibringen wollt (auf Wunsch auch anonym).
Quellen: Leinenachrichten Hemmingen, HAZ (www.haz.de/lokales/umland/pattensen/pattensen-hemmingen-laatzen-suedschnellweg-in-hannover-gesperrt-dies-sind-die-umleitungen-C2FML34X25DSZKP6WCS5EXNQ7Y.html und Print-Ausgabe vom Samstag)
Wir haben auch mit der unteren Naturschutzbehörde telefoniert und erfahren, dass die Landesstraßenbaubehörde wegen der zu spät aufgestellten (Juni 2025, als schon etliche adulte Tiere wieder in ihren Verstecken im Trassenwald waren) und später schlecht gewarteten Amphibienzäune sich nur auf den „Kompromiss“ eingelassen hatte, die Stubben (Baumstümpfe) erst nach Beginn der Krötenwanderung zu roden (im April), so dass die (wenigen ?) überlebenden Kröten, Molche und Frösche noch vorher an den Dreiecksteich gelangen und ablaichen können. Leider handelt es sich „nur“ um besonders geschützte Arten und nicht um streng geschützte, so dass es kein generelles Tötungsverbot gibt, allenfalls die Population (an „den Ricklinger Teichen“) ist zu schützen. Informationen auch auf www.klimaschutz-am-suedschnellweg.de.

Nochmal die Bitte: Tragt Euch ins Pad (pad.systemli.org/p/IKJVNYe7qBdamIBHyAwe-keep) ein und kommt zum Trassenwald! Es wurde kein generelles Betretungsverbot erlassen! Lasst die Bäume nicht allein!

Traurige, aber dennoch herzliche Grüße


14.12.2025, 03:11

Liebe Unterstützer*innen,

eine der drei Kläger*innen hat ein Kaufangebot bekommen: Die NLStBV braucht 93 m² ihres Grundstücks für die Böschung am südlichen Standstreifen und 117 m² für die geplante Baustraße. Doch die Klägerin will nicht verkaufen! Ihre Klage liegt seit 2021 vor dem OVG Lüneburg.
Wer Näheres wissen möchte, ist zu unseren beiden Aktionen eingeladen:
Am heutigen (! sorry, ich war 2 Tage krank) Sonntag Spaziergang, Treffpunkt 14 Uhr Blaue Brücke an der sonntäglichen Mahnwache klimaschutz-am-suedschnellweg.de/termine/.
Am Montag, 15.12. findet dann, wie am 29.11. angekündigt, von 13 Uhr bis 18:30 wieder eine Mahnwache vor dem Landtag statt. Dabei werden wir und einige von Euch/Ihnen Ergebnisse ihres Natur-Fühl´mals vorstellen. Da von 13:30 bis 18 Uhr das Plenum tagt (www.landtag-niedersachsen.de/plenum-aktuell/#c11395), möchten wir zudem die Politiker*innen von 13 Uhr bis 13:30 mit einer singenden Menschenkette begrüßen und um ca. 18 Uhr mit einer ebensolchen in den Feierabend verabschieden. Näheres siehe klimaschutz-am-suedschnellweg.de/termin/mahnwache-menschenkette-und-teilen-der-ergebnisse-des-natur-fuehlmals/
Um 18 Uhr wird die Klägerin anwesend sein und vermutlich auch eine kurze Rede halten!

Wir freuen uns, einige von Euch/Ihnen heute und morgen zu sehen! Allen anderen wünschen wir gute Festvorbereitungen und bleibt/ bleiben Sie uns gewogen!

Herzliche Grüße


29.11.2025, 01:39

Liebe Unterstützende,

es ist ruhig geworden, die Rammarbeiten für die neuen Brückenpfosten am Großen Ricklinger Teich, die wochenlang Ricklingen beschallten und bis Hemmingen zu hören waren, sind wohl vorerst abgeschlossen. Auch die Rodungen am südlichen Trassenwald beim Landwehrkreisel. Doch nach den Rodungen ist vor den Rodungen?
Wir wissen nicht, wie lange der restliche Trassenwald (1 km nördlich und knapp 400 m südlich) noch stehen werden. Damit es nicht vor den Rodungen ist, bieten wir wie geplant am kommenden Sonntag, 30.11. um 11 Uhr wieder einen Spaziergang am Südschnellweg mit Waldbaden, Natur-Kaputt-Fühl'mal & Baum-Pflanzaktion an, Treffpunkt Beekebrücke An der Bauerwiese (in Sichtweite vom Südschnellweg).
Unsere Ideen wollen wir dann am Montag, 1.12. um 19 Uhr in der Südstadt weiter besprechen. Leider hatten wir letztes Mal die Mailadresse falsch angegeben, um Straße und Hausnummer zu erfahren, besser ist info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de. Wir bitten um Entschuldigung, auch dafür, dass das Treffen am 25.11. krankheitsbedingt ausfallen musste.
Nun seid Ihr /sind Sie für den 1.12. herzlich eingeladen (nicht in Ricklingen, sondern in der Südstadt, s.o.) und für den 8.12. um 18:15 (im Quartierstreff Döhren, Borgentrickstraße 13). Dort wollen wir auch den folgenden Spaziergang am Sonntag, 14.12. 11 Uhr und die Mahnwache am Landtag am Montag, 15.12. 13 bis 18 Uhr, sowie die Menschenkette im Anschluss vorbereiten.

Ihr/ Sie seid weiterhin herzlich eingeladen, Euren/ Ihren Schmerz über die neu (oder alt) zerstörte Natur am Südschnellweg auszudrücken. Die Beiträge sollen auf den Wochenmärkten auf dem Fiedler Platz in Döhren (Freitag 12.12.) und Pfarrland Platz (Samstag 13.12.) und an der Mahnwache vor dem Landtag am 15.12.25 gezeigt werden, zusammen mit den bereits eingereichten Beiträgen.

Die Liebeserklärungen an die Leine-Ihme/Beeke-Masch, dieses Mal als 24 Seiten Heft und nicht als Kalender, sind gegen eine Spende von 10,00 euro in der Stadtweg Buchhandlung in Ricklingen und in der Buchhandlung an der Marktkirche erhältlich.

Wenn Sie/Ihr Anregungen habt, aber weder am 30.11. noch am 1.12. Zeit, dann schreibt uns gerne (an info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de oder als Frage an den Initiator).
Nun wünschen wir zunächst ein schönes Wochenende und dann eine gute Adventszeit mit anregenden Gesprächen für eine klimagerechte Zukunft.

Bleibt / Bleiben Sie uns gewogen!
Und lasst uns nicht resignieren!
...sondern weiter „aktiv hoffen“!


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