27.02.2026, 14:55
Liebe Unterstützer*innen,
Die Luftaufnahme zeigt, morgen ist es soweit: Samstag um 15.30 treffen wir uns an der Blauen Brücke am Dreiecksteich, um gemeinsam zu trauern, zu mahnen und zu würdigen.
Beiträge sind herzlich willkommen, ebenso Kerzen, Blumen und Samen.
Außerdem wollten wir die Anregung mitgeben, in Schwarz zu erscheinen.
Und wer sich musikalisch einstimmen möchte…die u.g. Lieder möchten wir singen, um die verletzte Erde zu ehren.
Der Schweizer Forstingenieur Ernst Zürcher hat in einem Vortrag zur Bedeutung von Bäumen und Wäldern für die Gesundheit der Erde und der Menschen gesagt, dass sich die Gesundheit eines Waldes an seinem Gesang ablesen lässt. Und dass es nach Rodungen manchmal sehr lange dauern kann, bis ein Wald sein Lied wieder findet.
Manchmal verstummt er für immer.
Wir laden morgen immer mal wieder dazu ein zu singen, z.B.
• Tall trees, warm fire, strong wind, deep water. I can feel it in my body, I can feel it in my soul.
• Mother I feel you under my feet. Mother I feel your heartbeat.
• Nach dieser Erde wäre da keine, die eines Menschen Wohnung wär’. Darum Menschen achtet und trachtet, dass sie es bleibt! Wem denn wäre sie ein Denkmal, wenn sie still die Sonn’ umtreibt.
• Die Flüsse sie fließen, fließen und fließen. Die Flüsse sie fließen, alle ins Meer. Mutter Erde sorgt für Dich. Mutter Erde sorgt für mich. Wir sind ihre Kinder.
Die Einladung, seinen Schmerz zum Geschehen am Südschnellweg auszudrücken, bleibt bestehen. Einige Beispiele werden am Samstag vorgestellt werden.
Eine andere Möglichkeit ist, die Zeichnungen, Texte, Fotos direkt vor Ort anzubringen (als eine Art Pflaster). Weil man nicht weiß, wie lange die Dinge hängen, wäre es schön, sie zu fotografieren…und uns eines der Fotos per Mail zu schicken.
Zu den Strafanzeigen und anderen (Pflanz)aktionen unterrichten wir Euch/ Sie weiterhin.
Mit herzlichen solidarischen Grüßen,