Petition in Zeichnung - Petition zum Erhalt der Vamos! Kulturhalle verlängert

31.05.2016 14:27 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die Petition zum Erhalt der Vamos! Kulturhalle läuft in 19 Tagen aus. Mit Eurer Hilfe haben wir viel erreicht! Resolutionen wurden im Stadtrat und Kreistag verabschiedet, sowie Oberbürgermeister Mägde und Landrat Nahrstedt als Vermittler aktiviert. Sogar bis nach Hannover in den Landtag zur gesammelten Unterschriftenübergabe hat uns Eure großartige Unterstützung gebracht.
Das Ergebnis, so unbefriedigend es auch sein mag, sind ein 9 Monate längerer Mietvertrag mit der Leuphana Universität bis ins Jahr 2017. Verachten sollte man diesen Teilerfolg jedoch nicht, zeigt er uns doch, dass der Wille von Vielen etwas bewegen kann.
Wir haben deswegen entschlossen die Unterschriftensammlung zu verlängern! Frei nach dem Motto: „viel hilft viel“ möchten wir noch mehr Unterstützerinnen und Unterstützer des Vamos! aktivieren, um das Ziel des langfristigen Erhalts der Vamos! Kulturhalle zu erreichen.
Wir bitten Euch daher abermals um Mithilfe beim Weitersagen und Teilen der Petition.
Auf zur 10.000en Stimme und dem langfristigen Erhalt der Vamos! Kulturhalle.
Herzliche Grüße und vielen, vielen Dank vom Vamos! Team

9 Monat Verlängerung des Mietvertrages

21.03.2016 14:19 Uhr

Spouns verblüffender Sinneswandel
Campus-Chef Klaus Hoppe reagiert überrascht auf längeren Mietvertrag für Vamos-Kulturhalle - Neun Monate sind ihm zu wenig

Landeszeitung, Sa., 19.03.2016
ca/ap Lüneburg. Campus kann das Vamos weiter nutzen - doch Geschäftsführer Klaus Hoppe reagiert überrascht: ,,Mit uns hat die Uni nicht gesprochen. Ich weiß nur, was in der Zeitung steht." Leuphana­Präsident Sascha Spoun will der Kulturhalle, der Vertrag läuft Ende des Jahres aus, nun doch eine Verlängerung von neun Monaten einräumen. Hoppe sagt: ,,Das ist zwar ein Anfang, aber nicht genug." Um Planungssicherheit zu haben, brauche er einen längeren Zeitraum: ,,Am besten zwanzig Jahre." Dankbar sei er Oberbürgermeister Ulrich Mädge für seinen Einsatz.
Wie berichtet, hatte Uni­ Präsident Sascha Spoun noch Anfang der Woche gegenüber der LZ erklärt, dass er den Vertrag auf keinen Fall verlängern werde, die Uni brauche die Halle selber. Dann kam es zum Sinneswandel. Völlig überraschend erklärte Mädge am Donnerstagabend im Rat, er habe mit Spoun eine Verlängerung ausgehandelt. Bis in den Herbst 2017 könne der Betrieb über die Campus Management GmbH weiterlaufen. Spoun begründet die neue Sicht der Dinge so: ,,Trotz unseres dringenden eigenen Bedarfs an der Liegenschaft wollen wir uns einer konstruktiven Lösung des Problems nicht verschließen. Deshalb sind wir der Initiative des Oberbürgermeisters gefolgt, der Campus Management GmbH für eine Übergangszeit letztmalig einen neuen Mietvertrag anzubieten." Er machte in einer Erklärung gestern allerdings „unmissverständlich deutlich", dass der erneute Aufschub nun endgültig die Weichen für eine Verlagerung des Vamos stellen müsse. Der Oberbürgermeister habe überzeugend dargelegt, dass er sich mit allen seinen Möglichkeiten engagiert dafür einsetzen werde.
Die Universität benötigt ihre Liegenschaft dringend für eigene Zwecke. Im kommenden Jahr soll das Vamos-Gebäude für den Hochschul-Sport hergerichtet werden, weil die Uni­ Sporthalle renoviert werden muss. Das Land Niedersachsen hat dafür einen Millionenbetrag zur Verfügung gestellt, der zeitnah verausgabt werden muss. Auch langfristig hat die Universität Pläne mit dem Areal.
Hoppe hörte gestern zum ersten Mal von den Sporthallenplänen und reagierte verblüfft:
,,Dafür ist die Halle nicht geeignet. Die Böden sind dafür nicht gemacht, an der Decke hängt eine Lüftungsanlage, gegen die Bälle fliegen." Der Campus­Chef sagt, er habe mehrere Anläufe für ein Gespräch mit Spoun genommen, bislang aber keinen Termin beim Präsidenten erhalten: ,,Ich hoffe, dass es nun nächste Woche klappt." Und wenn es nur um eine Übergangszeit für eine Sporthalle gehe, könne er gern bei einer Lösung behilflich sei - ohne das Vamos dafür zu nutzen.

Petition in Zeichnung - Sagt es euren Freunden, der Familie und teilt es auf Facebook!

09.03.2016 10:13 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Vamos! Kulturhalle,

vielen Dank für mittlerweile 6.000 Stimmen!
Ohne euch und eure Unterstützung wären wir nie soweit gekommen.

Wir möchten nicht nur eure Stimmen als eine von 6.000 in die Öffentlichkeit tragen, sondern euch auch die Möglichkeit geben, euch ganz persönlich zu äußern. Sendet uns hierfür einfach eine E-Mail mit eurem Kommentar - warum die Vamos! Kulturhalle in Lüneburg erhalten werden soll - mit dem Hinweis, dass wir diesen Kommentar veröffentlichen dürfen.

Die Veröffentlichung erfolgt natürlich wie gewohnt völlig anonym!

Wir sind gespannt auf eure Zuschriften und nicht vergessen: wir brauchen jede Stimme!
Sagt es euren Freunden, der Familie und teilt es auf Facebook!

Herzliche Grüße sendet das Vamos!-Team

Unsere Kontaktdaten:
Paul Reichwaldt (Vereinsvorsitzender)
Campus Lüneburg e.V.
verein@campuslueneburg.de

Änderungen an der Petition

01.03.2016 15:39 Uhr

Wir haben als weitere Möglichkeit zum Erhalt der Vamos! Kulturhalle eine Kaufoption eingefügt.
Neuer Petitionstext: Wir wollen einen langfristigen Mietvertrag oder eine Kaufoption für das Gebäude der Vamos! Kulturhalle.
Seit 1994 existiert die Vamos! Kulturhalle in Lüneburg als Veranstaltungs- und Kulturzentrum. Der bestehende Mietvertrag mit der Leuphana Universität läuft zum Ende des Jahres 2016 aus. Unklar bleibt bisher seitens des Universitätspräsidiums, wie es danach weiter gehen soll.
Wir sprechen uns für den Erhalt der Vamos! Kulturhalle neben dem Zentralgebäude der Leuphana Universität aus. Mieter der Vamos! Kulturhalle soll weiterhin der gemeinnützige Campus Lüneburg e.V. bleiben.

Anträge pro Vamos! in Kreistag und Stadtrat

17.02.2016 14:57 Uhr

Lünepost. Samstag, 13. Februar 2016

Campus will das Vamos! kaufen!
... und bekommt dabei breite Unterstützung aus der Politik
Spektakuläre Wende im Fall Vamos! Der Mietvertrag für die beliebte Kulturhalle auf dem Lüneburger Uni-Gelände läuft wie berichtet zum Jahresende aus. Das Ende fürs Vamos!? Nicht unbedingt. Denn Klaus Hoppe, Geschäftsführer des Vamos!-Betreibers Campus Management, hat Mittwoch einen neuen Plan präsentiert: „Wir wollen versuchen, mit Campus Lüneburg e. V. das Vamos! zu kaufen."
Diese neue Idee präsentierte Hoppe der 20-köpfigen SPD-Kreistagsfraktion, die ihre monatliche Sitzung diesmal im Vamos! abhielt.
Mit durchschlagendem Erfolg: Die SPD sicherte dem Vamos! im Einvernehmen mit dem Gruppenpartner von den Grünen „hundertprozentige politische Unterstützung“ zu – auch beim Kauf des Vamos!. Nicht nur im Kreistag, auch im Lüneburger Stadtrat sind bereits Anträge auf dem Weg, das Vamos! am jetzigen Standort langfristig zu sichern. Das will auch die CDU.
Oberbürgermeister Ulrich Mädge und Landrat Manfred Nahrstedt sind von den Politikern aufgefordert, Uni-Leitung und Vamos! an den Verhandlungstisch zu bringen, um eine Lösung zu finden. Diese Lösung heißt nach dem Willen der Politiker: Das Vamos! soll gleich neben dem neuen Audimax auf dem Uni-Gelände bleiben!
Die Chancen fürs Vamos! stehen auch deshalb gut, weil die Uni dringend Geld aufbringen muss, um den immer teureren Libeskind-Bau (jetzt schon 83 Millionen Euro) zu finanzieren. Dazu soll sie das Vamos! verkaufen – diese Forderung wird immer lauter.
Klaus Hoppe nutzte das Treffen mit der SPD-Spitze auch, um einige „Märchen“ über das Vamos! aus der Welt zu räumen.
Die LÜNEPOST war bei der möglicherweise bahnbrechenden Sitzung im Vamos! dabei . >>> Seite 3

Welle der Solidarität mit dem Vamos!
Politiker aller Parteien wollen Lüneburger Kulturhalle erhalten – 4200 Unterstützer bei Petition
Von Jürgen Poersch
Lüneburg. Da, wo sonst das Party-Volk tanzt, das Konzert-Publikum lauscht und die Comedy-Fangemeinde wiehert, bot sich vorigen Mittwochabend ein ungewohntes Bild. Tanzparkett wurde Tagungssaal. Im Lüneburger Vamos! war die Kreistagsfraktion der SPD zu Gast. Thema der Sitzung: Erhalt der beliebten Kulturhalle, deren Mietvertrag auf dem Uni-Gelände bekanntlich am Jahresende ausläuft.
Um es vorwegzunehmen: Es lief gut für Gastgeber Klaus Hoppe, den Geschäftsführer der Campus Management GmbH, zu der das Vamos! gehört. Sogar sehr gut. Die SPD, in voller Mannschaftsstärke erschienen, sicherte uneingeschränkte Solidarität zu: „Es wäre ein großer Verlust, wenn es das Vamos! nicht mehr geben würde – nicht nur für Lüneburg, sondern auch für den Landkreis“, sagte SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Franz-Josef Kamp, „es muss weitergehen, da sind wir uns zu 100 Prozent einig – auch mit unserem Gruppenpartner, den Grünen.“
Anträge pro Vamos! in Kreistag und Stadtrat
Kamp kündigte an: „Wir stellen für die Kreistagssitzung am 14. März den Antrag, die Zukunft der Vamos! Kulturhalle am jetzigen Standort langfristig zu sichern. Landrat Manfred Nahrstedt wird gebeten, in diesem Sinne auf beide Vertragspartner mit Nachdruck einzuwirken.“
Volle Unterstützung also aus dem Kreis. Und Solidarität auch vom Lüneburger Rat. SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus-Dieter Salewski: „Wir haben am Mittwoch mit unserem Gruppenpartner, den Grünen, einen ähnlich lautenden Antrag für den Stadtrat eingebracht. Wir sind ganz klar für den Erhalt des Vamos!“
Salewski bemängelte die Informationspolitik der Leuphana-Universität: „Ich war erstaunt, aus der Zeitung vom Ende des Mietvertrages zu erfahren, ohne dass die Verantwortlichen der Uni eine Lösung haben. Das wundert mich schon.“ Auch der Hohnstorfer SPD-Mann Andreas Köhlbrandt ist irritiert: „Die Leuphana handelt häufig im Dunkeln. Sie liefert Fakten erst, wenn es soweit ist.“
Starker Auftritt des Vamos!-Teams
Klaus-Dieter Salewski hat in der Stadt eine eindeutige Stimmung pro Vamos! ausgemacht: „Das ist eine Institution – für Jüngere und Ältere. Wir werden die Vorstellungen des Vamos! politisch unterstützen!“
Auch aus Hannover kommen positive Signale. Landtagsabgeordnete Andrea Schröder-Ehlers: „Das Angebot des Vamos! ist wichtig. Wir werden Sie unterstützen, dass Sie in Lüneburg bleiben.“
Erfolg auf ganzer Linie also für die Vamos!-Leute. Der kam allerdings nicht von ungefähr. Klaus Hoppe und sein Team waren bestens vorbereitet. Zunächst ein erstklassiger 6-Minuten­Film über Campus Management. Dann ein brillanter 15-Minuten-Vortrag von Hoppe – mit der ihm eigenen Mischung aus Charme und Unaufdringlichkeit, aber auch Hartnäckigkeit und absoluter Professionalität. Starker Auftritt!
„Ich bin fasziniert“, bekannte Franz-Josef Kamp hinterher, „die Vielfalt von Campus Management hat mich beeindruckt, Sie sind auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Stadt und Landkreis.“ Das hatten Film und Vortrag nachdrücklich belegt (siehe Kasten unten).
„Wir haben nie Zuschüsse erhalten“
Klaus Hoppe spannte den Bogen von 1994 bis h

Wir arbeiten täglich für den Erhalt der Halle

17.02.2016 14:56 Uhr

Landeszeitung. Mittwoch, 10. Februar 2016

Wir arbeiten täglich für den Erhalt
Campus-Pressesprecherin Nele Jennert im Interview über die Zukunft der „Vamos! Kulturhalle“
Lüneburg. Die klare Ansage der Uni beim Besuch des Haushaltsausschusses des Landtages in Lüneburg, den Vertrag für die Vamos! Kulturhalle nicht zu verlängern, ändert nichts am Kurs der Campus Management GmbH. Sie kämpft weiter für das Vamos! und denkt offiziell noch nicht über einen Plan B nach. Heute spricht die SPD-Kreistagsfraktion mit dem Betreiber um Chef Klaus Hoppe. Und auch andere Politiker, so die Campus-Leitung, hätten bereits Unterstützung für den Erhalt signalisier. Wie berichtet, läuft der Mietvertrag mit der Leuphana Universität für die Vamos!-Halle 2016 ab, eine Verlängerung sei ausgeschlossen. Das hat Susanne Ohse, Projektleiterin des mächtigen Zentralgebäudes, das direkt neben dem Vamos! steht, vor den Landtagsabgeordneten klargestellt. Und daran ändern auch Tausende Unterschriften nichts, die der Verein Campus in einer Petition gegen die Schließung sammelt. Nele Jennert, Pressesprecherin der Campus Management GmbH, zum Stand der Dinge und zur Zukunft der Kult-Halle.
> Trotz Petition mit Tausenden Unterschriften sagt die Uni „nein“ zum Fortbestand des Vamos!. Setzen Sie trotzdem weiter nach?
Jennert: Die Petition läuft noch 133 Tage mit Option auf eine Verlängerung um weitere 150 Tage. Wir sind derzeit schon bei knapp 4000 Stimmen. Allein in den letzten sieben Tagen haben wir 1000 Stimmen gewonnen. Die Zustimmung aus der Bevölkerung anhand der Kommentare auf www.openpetition.de motiviert uns jeden Tag aufs Neue.
> Wie viele Arbeitsplätze wären durch die Schließung des Vamos! in Gefahr?
Jennert: Derzeit arbeiten zehn Festangestellte, drei Auszubildende (Veranstaltungskauffrau/mann) und 50 geringfügig Beschäftigte für die Vamos! Kulturhalle. Das Vamos! hat in den letzten zwanzig Jahren rund 1500 Studenten einen Nebenjob ermöglicht.
> Haben Sie denn für 2017 schon Künstler-Engagements angenommen?
Jennert: Engagements für 2017 hat der Vorstand des Campus Lüneburg e.V. bis jetzt noch nicht freigegeben.
> War es das jetzt oder gehen Sie gegen das Uni-Votum vor?
Jennert: Wir arbeiten täglich für den Erhalt der Kulturhalle über 2016 hinaus. Auf der Homepage von OpenPetition finden sich übrigens zahlreiche Kommentare von Bürgerinnen und Bürgern, Zahlen und Fakten, woher unsere Stimmen stammen, sowie die offiziellen Stellungnahmen von Politikern.

Vamos! hat an der Uni keine Zukunft

17.02.2016 14:54 Uhr

Landeszeitung, Samstag, 6. Februar 2016

Das Vamos! als Störfaktor
Das Damoklesschwert schwebt nicht über dem Vamos!, sondern entsteht in Form des neuen Zentralgebäudes direkt daneben. Denn die Lüneburger Universität hat für den Standort direkt am Libeskind-Bau andere Pläne. Ende 2016 ist definitiv Schluss für die Kulturhalle. Das hat die Projektleiterin Susanne Ohse auf Nachfrage gegenüber dem Haushaltsausschuss des Landtages deutlich gemacht. >>> Seite 3

Vamos! hat an der Uni keine Zukunft
Leuphana-Verantwortliche bekräftigen in aller Deutlichkeit: Ende des Jahres ist Schluss für Kulturhalle auf dem Campus
Lüneburg. An der Entscheidung gebe es nichts mehr zu rütteln: Ende des Jahres muss das Vamos! umziehen. Die Universität, die die Liegenschaft an die Campus Management GmbH verpachtet hat, habe andere Pläne für das Areal. Das machte Susanne Ohse, Projektleiterin des Zentralgebäudes, jetzt deutlich.
Der Mietvertrag des Vamos! auf dem Uni-Campus läuft Ende 2016 aus (LZ berichtete). Das war eines der Themen, als der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtages in dieser Woche im Senatssaal der Leuphana tagte. Eigentlich war der Libeskind-Bau zentrales Thema, doch die Grünen­Landtagsabgeordnete Miriam Staudte sprach das Thema an. „Der Erhalt des Vamos! ist ein Thema, das die lokale Öffentlichkeit und mich als regionale Abgeordnete sehr interessiert“, sagte sie und verwies auf die im Rahmen einer Petition mehr als 3000 gesammelten Unterschriften. Im Dezember hatte der Verein Campus die Petition gestartet. Campus-Chef Klaus Hoppe war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.
In der Ausschusssitzung ließ Susanne Ohse durch ihre deutlichen Äußerungen wenig Raum für die Hoffnung auf einen Erhalt am aktuellen Standort: „Das Vamos! ist Teil des Grundstockvermögens der Universität, und die darf mit ihren Liegenschaften auch andere Pläne umsetzen.“ Der Verkauf der Liegenschaft, in der derzeit das Vamos! Feste feiert und Künstler auftreten lässt, könnte ebenso wie die Uni-Standorte in Volgershall und dem Roten Feld dringend benötigtes Geld in die Uni-Kasse spülen.
Mit dem Betreiber Campus Management, der Tochtergesellschaft des Vereins Campus, habe man schon seit 2012 regelmäßig Gespräche geführt und den Vertrag schon von 2015 auf 2016 verlängert, merkte die Projektleiterin an. „Das ist kein faires Spiel, man hätte schon seit drei Jahren nach einer anderen Liegenschaft suchen können.“ Jetzt Druck durch die Öffentlichkeit auszuüben, sei fragwürdig. Das sieht auch Vizepräsident Holm Keller so, der seiner Kollegin beipflichtete: „Die preisgünstige Vermietung von Flächen an andere Firmen ist nicht Aufgabe der Uni. Hier gibt es einen Zielkonflikt.“ Man sei nicht in der Lage, die Campus Management GmbH durch „extrem bezuschusste Flächen“ zu unterstützen. „Wir werden das Vamos! aber natürlich in eine geeignete Liegenschaft begleiten“, versprach Keller, der auch darauf hinwies, dass die Kulturhalle am jetzigen Standort nicht mehr an allen Ecken im besten Zustand sei.

Niedersächsische Landtagsabgeordnete besucht die Vamos! Kulturhalle

01.02.2016 10:29 Uhr

Unsere Landtagsabgeordnete Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen) ist auf die Unterschriftensammlung aufmerksam geworden und hat zu diesem Zweck die Vamos! Kulturhalle besucht. Zur Petition sagt sie:

„Das Vamos! ist auf dem Campus nicht wegzudenken. Es gibt keinen Veranstaltungsort in Lüneburg, an dem studentisches Publikum und Menschen aus der Region so gut zusammen Kultur und Party genießen können. Lüneburg ohne Vamos! wäre wie Hamburg ohne St. Pauli. Wenn wir das Vamos! erhalten wollen, ist aber auch klar, dass Campus e.V. Planungssicherheit braucht. Das klare Signal der Politik in Stadt, Landkreis und in Hannover an die Uni-Verantwortlichen ist notwendig, dass der Erhalt des Vamos! neben dem Libeskind-Bau politisch gewollt ist. Die Unterstützung der Vamos!-Petition ist schon jetzt so groß, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass die Politik sich diesem Votum der Lüneburgerinnen und Lüneburger verweigert.“

Einen Presseartikel gab es am Samstag, den 30.01.2016 in der Landeszeitung Lüneburg

Petition in Zeichnung - Großes Dankeschön an 3.000 Stimmen

29.01.2016 13:42 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir möchten uns ganz herzlich bei euch bedanken!
Was wir in den letzten Wochen erreicht haben, ist enorm!
Nicht nur, dass wir die 3.000 Stimmen-Schwelle in so kurzer Zeit geknackt haben, sondern auch, dass bereits die ersten Stellungnahmen der Politik abgegeben wurden und die Landtagsabgeordnete Miriam Staudte (Bündnis'90/ Die Grünen) für ein Informationsgespräch zum Erhalt der Vamos! Kulturhalle zur Verfügung stand, lässt uns hoffnungsvoll nach vorn schauen.

Dies alles hätten wir ohne euch nicht erreicht. Wir haben einen großen Schritt auf unser Ziel, das Vamos! zu erhalten, geschafft.

Jetzt aber gilt es nicht locker zu lassen. Teilt die Petition auf allen Social-Media-Kanälen, sagt es euren Freunden und Bekannten – jede Stimme zählt!

Die Landeszeitung Lüneburg und die Lünepost haben in den letzten Tagen in der Rubrik „Leserbriefe“ der Vamos! Kulturhalle viel Aufmerksamkeit gewidmet. Nutzt diese Möglichkeit weiterhin! Vielleicht hat der eine oder andere unter euch die Energie, einen Leserbrief zum Vamos! Petitionsthema an die Zeitungen zu senden.

Wir danken euch und halten euch auf dem Laufenden.

Herzlichst
Paul Reichwaldt
Campus Lüneburg e.V.

& das Vamos! Team

Jetzt ist das Parlament gefragt

26.01.2016 06:00 Uhr


openPetition hat heute von den gewählten Vertretern von Rat der Stadt Lüneburg eine persönliche Stellungnahme eingefordert, weil die Petition das Quorum von 1.100 Unterschriften aus Lüneburg erreicht hat.


Damit verstärken wir die Wirksamkeit der Petition, stoßen die öffentliche Debatte an und sorgen für mehr Transparenz.


Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/erhalt-der-vamos-kulturhalle


Was können Sie tun?

Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.